DER EINHUNDERTVIERUNDVIERZIGSTE PSALM

Herrlich der Vater

stehet ein Fels,

führet die Hände im Kampf

und in den Schlachten unsere Finger!

O Wohltat Du,

o meine hohe Zuflucht,

Befreier,

Schild meiner Rückkehr,

was ist der Mensch,

daß ihn siehst

und um ihn sorgst,

und der Sohn des Menschen

daß Du

in den Augen ihn hältst?

Und er gleichet

dem Windhauch,

sind seine Tage

wie der Schatten,

der vorübergeht.

O Herr! senke

Deine Himmel nieder

und steige herab,

rühre die Berge an

daß sie flammen!

mache blitzen und

zerstöre sie,

schütte Deine Pfeile über sie

und sie fliehen.

Erhebe, ach, Deine Hand auf,

und befreie mich

und ziehe

aus den großen Wassern

mich heraus,

und aus der Hand

des fremden Sohnes,

dessen Mund laut wagt

die Lüge

und dessen Rechte betrügt.

O Herr, ich singe Dir

ein neues Lied,

ich lobpreise Dich

auf den zehn Saiten der Leier --

Dich, ach, der Befreiung gibt

den Königen --

der errettet David,

Deinen Diener,

vor dem tödlichen Schwert.

Laß unsere Söhne

wie die wachsenden Pflanzen

sein in ihrer Jugend,

und zierlich geschnitten

Gärten in den Palästen

unsere Töchter.

Fülle

unsere Gewölbe,

und lasse die Lämmchen

vertausendfachen sich auf den Feldern,

und die Ochsen überlade

mit ihrem Fett,

und gebe, Herr

keinen Lärm und Angriff,

_und keine Abbrüche_

_in den wohnlichen Straßen_.

Der zerstörte Tasso: Ausgewählte Gedichte · 第 67 / 70 题