DER EINHUNDERTSIEBENUNDVIERZIGSTE PSALM

Lobet den Herrn,

psalmet den Herrn,

es ist gut,

es ist süß,

es ist verseligend.

Er schuf Jerusalem

und eint

die Zerstörten,

und heilt

die zersplitterten Herzen,

und überspannt

die klaffenden Plagen.

Er zählt die Zahl der Sterne,

_allen_ ruft er

einen Namen aus.

Unser Herr

ist groß und von Macht,

und kein Ende hat

seine Klugheit:

die stützt die Elenden

und niedertritt die Bösen

unter die Erde.

Besingt die Wohltaten

psalmet

seinen Namen.

Er füllt mit Unwetter

die Himmel, und bereitet

für die Erde den Regen,

und läßt auf den Bergen

ausschlagen die Körner

und nährt die Tiere

und die schreienden Kleinen des Raben.

Nicht vollendet ist

der Herr im Pferde,

und in den leichten

Männern des Wettlaufs,

aber ihn erfreuen

die ihn fürchten

und die warten: --

seine Güten kommen.

O Jerusalem, lobe

den Herrn,

der kräftigt

Deiner Tore Stangen,

und segnet

die Kinder in Dir,

und hält den Frieden in Dir,

und die Weizenmärkte

macht er sättigend.

Aussendet er die Befehle

zu Erden, und es laufen

über sie eilig seine Worte,

sinket wie Leinen

sein Schnee und Raureif

streut er wie Asche aus.

Und er schleudert in Stücken das Eis --

wer _hält_

vor der Kälte des Herrn?

Aber er kennt sein Wort

und alles schmilzt

_bläst sein Hauch --_

_und die Wasser_

_gehen davon_.

Der zerstörte Tasso: Ausgewählte Gedichte · 第 68 / 70 题