Grüne Berge, weitgeflächt, schaukeln in den Himmel auf,
Schluchten rote Rosen, ausgefaltet, scheinen himmelauf.
Flüsse werden gläsern dicht und brennen in der Erde,
springen weiße schlanke Hirsche durch die Luft,
schwarze Pferde, aufgenüstert seliger Gebärde,
sternen glanzvoll ein in Duft.
Schreie wiegen über Gipfel und der See voll roten Mohn
rundet sich zu einem dünnen angestrengten Ton.
Schäumende Sonnen
voller Salz geht mein Atem
abendverzückt und ciaconnen
über Wiesen und Herz. Flüsse fiebern in den Fersen,
Knie spannen sich verzückt
und aus weitgetanen Seelen glückt
tierisches Verversen.
Rasen mildgedehnte Hände
und das gezeltete Gehirn
abendsternt. Gehen die verschichteten Gelände
der Luft über das himmlische Angesicht,
verschmelzen im Blitz der blauenden Brände
Ampel und Dunkelheit, Mond und Licht.
Grünen die Büsten auf gefeuerten Balkonen,
Brust der Menschheit wehet auf,
dröhnen die wiegenden Anemonen
mitten im himmlischen Verlauf.