Da es mit Agnes besser ging, wollte Hanka ebenfalls in die Stadt
zurückkehren und Arnold war es angenehm, Gesellschaft zu haben. Am
letzten Abend raffte er sich auf und unternahm endlich eine Durchsicht
der Rechnungen und Berichte, welche ihm der Verwalter vorlegte. Es
vergingen Stunden damit. Der Inspektor schien es darauf anzulegen, ihn
zu verwirren, aber Arnold zeigte ihm, daß es nicht leicht war, ihn zu
übertölpeln. Er sollte sich darüber entscheiden, ob er ein Stück Acker
an die Gemeinde verkaufen wollte, die es zum Bau einer Lokalbahn haben
wollte, jedoch einen Spottpreis anschlug. Ungeduldig verschob Arnold den
Bescheid, wodurch freilich nichts gewonnen war.
Der Wagen mit Hanka kam; winkend und nickend fuhr Arnold gegen die
Straße hinaus. Ursula ließ ein weißes Handtuch flattern, das noch lange
zu sehen war.
»Ich bin froh, nun geht’s wieder an die Arbeit«, sagte Arnold. »Weshalb
sind Sie so schlecht gelaunt?«
Hanka streckte die Beine aus und sein Kopf wackelte verdrießlich auf dem
Hals. »Es geht mir schief«, antwortete er. »Die Montanpapiere sind um
zehn Perzent zurückgegangen.«
»Was werden Sie tun?«
»Ich muß verkaufen.«
»Und dann?«
»Dann steht mir ein großes Unglück bevor, – Arbeit.«