L...., mein Erholungsurlaub bleibt Schlettstadt, was mir auch ganz recht
ist. Ich bummle den ganzen Tag in diesem unglaublichen Städtchen; ich
fühle mich unendlich wohl und sinne über vieles nach, was jetzt
allmählich aus mir herauskommt. Ich glaube, meine Gedanken werden, auch
wenn ich wieder draußen bin, nicht mehr abreißen; ich werde »hinter der
Front« arbeiten; das bißchen Schreiben und die Ruhe haben mir gut
gethan; was ich jetzt schreibe, wird sehr ernsthaft und von größerem
Stil; vielleicht komme ich statt mit dem eisernen Kreuz mit einem
Manuskript nach Hause. Im Kopfe werde ich es jedenfalls haben. Das
Wetter ist himmlisch schön.