Siehe Buch der Weisheit, Cap 18.]

[Fußnote 4: =Vers 115.=

Im Mosaischen Gesetz waren verschiedene Arten von Opfern

vorgeschrieben: +Brandopfer+ von Rindern, Schafen und Ziegen, und

+(unblutige) Speisopfer+ von Kuchen aus Mehl, zum äußeren Zeichen

der Gottesverehrung -- dann +Dankopfer, Versöhnopfer, Schuldopfer u.

s. w.+ deren Beschaffenheit durch ihre Benennung bezeichnet wird

(III. B. Mosis 1.-7. Cap.)]

[Fußnote 5: =Vers 125.=

Die +Handmühlen+ waren, und sind noch heut zu Tage in den

Morgenländern im Gebrauche, wo es der, durch Wasser getriebenen Mühlen

nur wenige gibt. Das Mahlen war eine harte Arbeit und wurde bei den

Hebräern und Aegyptiern, und auch bei den alten Griechen (+Odyss+

VII. Ges. 104. XX. 105.) von den Sklavinnen verrichtet (+Niebuhr+

Beschreibung von Arabien S. 51 und Reisebeschreibung I. Theil 152. --

Schab etc.)]

[Fußnote 6: =Vers 143.=

Als Anspielung auf das schuldlose Opfer auf dem Kreuze, dessen Gebeine

nicht zerbrochen worden sind (II. Buch +Mosis+ 12. Cap. 46. Vers

-- +Joh.+ 19. 36. Vers.)]

[Fußnote 7: =Vers 199.=

+Mirjam+ heißt zwar die Schwester Mosis, die bei seiner Rettung

aus dem Nil zugegen war, und zur Zeit des Auszugs von Aegypten

über 90 Jahre alt gewesen seyn muß, allein sehr oft werden in den

Schriften des A. B. die Enkelinnen Töchter genannt und da II. B.

+Mosis+ 6. Cap. 16. u. 18. Vers das Geschlechtsregister des Levi,

von welchem Moses abstammte, angeführt wird, so heißt es im 20. Vers

„Amram aber heirathete die Jochebed, seine Muhme, die ihm den Moses

und Aaron geboren hat.“ etc. Von der Mirjam ist keine Rede, daher

wird sie hier willkürlich, und in scheinbar möglichem Sinne, Mosis

+Schwesterkind+ genannt.]

[Fußnote 8: =Vers 219.=

Im Buch der Weisheit, in den Schriften des Epiphanius, Tertullian,

Clemens von Alexandrien, und Anderer wird die Handlung der Hebräer,

welche bei dem Auszug Geschenke von den Aegyptiern forderten, und

erhielten, rechtfertigend dargestellt weil sie für die erhaltenen

Kostbarkeiten zur Zeit der Ernte ihre Häuser, und Güter, und auch den

Lohn der Arbeit zurücklassen mußten.]

[Fußnote 9: =Vers 244.=

Nach einigen Auslegern soll +Ramses+ die Stadt +Cairo+

gewesen seyn, nach andern die ganze Gegend, von der Residenz bis

dorthin, so geheißen haben. Die Stelle des ersten Lagerplatzes

+Succoth+ ist unbekannt.]

[Fußnote 10: =Vers 267.=

Die Hebräer sollen nach dem allweisen Plane Gottes nicht den nächsten

Weg nach Canaan ziehen, sondern, nach einer entwürdigenden Knechtschaft

unter den Abgöttern in Aegypten, durch einen 40jährigen Aufenthalt in

der Wüste zu einem eigenen Volk gebildet, und dadurch zur Fortpflanzung

der wahren Religion fähig gemacht werden. Darum leitete sie die

Wolkensäule von dem nächsten Wege gegen des Schilfmeer zurück.]

[Fußnote 11: =Vers 310.=

+Baal Zephon+ bedeutet einen, mit vielen Höhlen versehenen Ort,

ein solcher findet sich bei Suez.]

[Fußnote 12: =Vers 337.=

Das +Buch der Weisheit+ gibt die hier angenommene, von den meisten

Uebersetzern verfehlte, und dennoch einzig mögliche Erklärung des 8.

Verses in Mosis Siegesliede an (S. +Buch der Weisheit+ 19. Cap. 7. Vers

-- II. B. +Mosis+ 15. Cap. 12. Vers und +Psalm+ 76, 19-113 7)]

[Fußnote 13: =Vers 359.=

Perlen der heiligen Vorzeit Johann Ladislav Pyrker's sämmtliche Werke (3/3) · 第 18 / 38 题