[Fußnote 17: =Vers 274.=
+Canaan+ (Palästina, das gelobte Land) war einst der fruchtbarste
Theil von Syrien. Gegen Morgen hatte es das wüste Arabien, gegen Mittag
die Wüste Paran und Aegypten, gegen Abend das Mittelländische Meer, und
gegen Mitternacht den Berg Libanon zur Gränze, wodurch es von Phonikien
abgesondert wurde. Den Nahmen Canaan hat es von einem Sohne Hams, dem
Enkel Noahs, erhalten.]
[Fußnote 18: =Vers 284.=
Die Hebräer lebten seit dem Tode Jakobs 215 Jahre unter den
abgöttischen Aegyptiern, und hörten von so vielen Nahmen der falschen
Götter sprechen, darum fragte Moses, wie er, der wahre Gott, vor seinen
sinnlichen Landsleuten genannt seyn wolle? +Moses+ II. Cap.
15. Vers, erklärt durch VI. Cap. 3. Vers, zeigt, daß erst von
diesem Zeitpunkt an Gott der Nahme +Jehova+ allgemein beigelegt
worden sey.]
[Fußnote 19: =Vers 303.=
Der +Aussatz+ war eine fürchterliche, in Aegypten einheimische
Krankheit, und besonders der weiße für unheilbar gehalten. Dahero
solch ein Wunder, durch Moses gewirkt, seine göttliche Sendung vor den
Aegyptiern erweisen mußte.]
[Fußnote 20: =Vers 312.=
Der +Nil+ ward von den Aegyptiern für eine Gottheit, und zugleich
für den Sitz mehrerer ihrer Götter gehalten.]
[Fußnote 21: =Vers 330.=
I. B. +Moses+ 3. Cap. 15. Vers heißt es „Ich will zwischen
dir (der Schlange) und dem Samen des Weibes Feindschaft stiften, und
er soll dir das Haupt zertreten.“ Daß unter dem Samen +Heras der
Messias+ verstanden werde, sehen wir im +Briefe Pauli Galat.+
III. Cap 8-16.]
[Fußnote 22: =Vers 333.=
Die höchst rührende Erzählung von Abrahams Bereitwilligkeit, seinen
Sohn zu opfern, siehe I. B. Moses 22 Cap.]
[Fußnote 23: =Vers 336.=
Diese ist die Stelle im I. B. Moses 22 Cap 19. Vers, die Paulus
in dem angeführten Briefe an die Galater (s. Anmerkung 7 zu Abraham)
anführt.]
[Fußnote 24: =Vers 338.=
Mehrere unter den ältern Auslegern, als Justin M., Tertullian, und
Cyprian, behaupten, daß Moses unter diesen Worten II. B. 4. Cap
13. V. den Messias gedacht habe.]
[Fußnote 25: =Vers 371.=
Die +Gezelte+ der Beduinen im peträischen Arabien sind länglich,
und ruhen auf mehreren Stangen, deren mittlere zwei, auch drei an
der Zahl, höher als die übrigen sind, so daß diese Zelte, mit einem,
aus schwarzen Ziegenhaaren dichtgewebten Tuche bedeckt, von weitem
die Gestalt eines Kameels darbiethen. Sie haben gewöhnlich drei
Abtheilungen, in der ersten ist bei Vornehmeren die Dienerschaft, und
bei Gemeinen das junge Vieh, das noch bei Nachtzeit eines Obdachs
bedarf, beherbergt. Die zweite Abtheilung ist für die Männer, und
die dritte für das Frauenzimmer bestimmt. Anstatt der Thüre wird ein
Stück der Zeltdecke aufgehoben (+Niebuhrs Reisen+ S. 233. --
+D’Avieux+ III. Th. S. 306 +Schav -- Dombay,+ etc.)]
+Zweiter Gesang.+
[Fußnote 1: =Vers 6.=
Das Land, oder vielmehr die Provinz +Gosen+, in welcher die
Israeliten wohnten, und welches von allen jenen Plagen verschont
blieb, die auf Aegypten lasteten, wurde ihnen vom Pharao zum Wohnsitz
angewiesen als Joseph seine Brüder mit Jakob, ihrem alten Vater, dahin
rief.]
[Fußnote 2: =Vers 73.=
Die Kunst, Schlangen zu zähmen, war in Aegypten zu Hause, und die
Gaukler bedienten sich derselben, um durch sie, als vermeintliche
Götter, das Volk in Furcht, und Staunen zu setzen.]
[Fußnote 3: =Vers 82.=