Man spanne stets das Papier auf ein Reißbrett auf und zwar so, daß die
+obere+ Seite des Papieres die Malfläche bildet. Da in dieser Beziehung
häufig Fehler begangen werden und die untere Seite in der Regel defekte
Stellen hat, welche erst während des Malens und dann mitunter in sehr
störender Weise zu Tage treten, so bemerke ich, daß die obere Seite
diejenige ist, auf welcher, gegen das Licht gehalten, der Name des
Fabrikanten oder das Wasserzeichen in der richtigen, d. h. zum Lesen
tauglichen Stellung erscheint. Man biegt alsdann die Ränder nach oben
etwa einen Centimeter breit um, näßt die untere Seite mittelst eines
Schwammes tüchtig durch, bringt es dann in die gehörige Lage, bepinselt
den umgebogenen Rand mit einer gesättigten Lösung von arabischem Gummi
und drückt dann solchen an das Brett an, worauf man es zum Trocknen
an einen nicht direkter Ofenhitze ausgesetzten Ort stellt. Nach dem
Trocknen wird das Papier um so glatter aufliegen, je mehr es durchnäßt
gewesen ist; jedoch hüte man sich, die Oberfläche, bevor das Papier
durchaus trocken ist, sei es nun mit einem Tuch, einem Schwamm, oder
gar mit Gummi, zu reiben oder darauf zeichnen.