Die Stadt Granada. -- Bauart. -- Einwohner. -- Lebensweise in
Central-Amerika. -- Festtage. -- Reisezurüstungen. -- Unsicherheit
der Straßen. -- Art zu reisen. -- Fleiß der Indianer. -- Massaga. --
Indisches Begräbniß.
Granada, 4. Aug. 1851.
Seit ziemlich drei Wochen bin ich von meiner Excursion nach Leon
wieder zurückgekehrt nach Granada und habe seitdem ungestört meine
künstlerischen und wissenschaftlichen Studien beginnen können.
Granada ist, wie ich schon früher erwähnt, die bedeutendste Stadt am
See gleiches Namens, mit 12-15000 Einwohner, und unter den jetzigen
Umständen wohl überhaupt die wichtigste Stadt dieses Landes zu nennen.
Die Zeit ihrer Gründung fällt mit der zweiten Periode der Entdeckung von
Amerika zusammen. Ihre Erbauer waren jene kühnen Freibeuter, welche
ein seltsames Gemisch von soldatisch roher Ritterlichkeit, gepaart mit
blindem Glaubenseifer waren, mit welchen Eigenschaften sie aber doch
auch eine gewisse kaufmännische Verschmitztheit verbanden.
Die Häuser, meist nur aus einem Geschoße bestehend, dessen Höhe zwischen
12 und 15 Fuß beträgt, haben durch ihre 6-8 Fuß breiten Thüren und hohen
vergitterten Balconfenstern ein festungsähnliches Aussehen. Die innere
Einrichtung beschrieb ich Euch bereits früher. Die Haupträume bleiben
überall der mit Zierpflanzen geschmückte erste Arcadenhof und die an
der Vorderfront liegende Empfangshalle, an welche gewöhnlich das
Frauengemach stößt; oft auch befindet sich über letzterem noch
ein Balconzimmer. Ein solches ist gegenwärtig meine Wohnung, mit
wundervoller Aussicht über den See und die Gebirge. Einen zweiten oder
Hinterhof, umgeben die Ställe, die Küche (in der nur auf offenem
Herde gekocht wird, Bratöfen, Kochmaschinen, wie in Europa und den
Verein.-Staaten, kennt man hier nicht), welche letztere zugleich dem
Geflügel und sonstigem kleinen Gethier, das für jede Mahlzeit frisch
geschlachtet wird, zum Aufenthalt dient. In vielen dieser Hinterhöfe
befindet sich auch ein Ziehbrunnen, doch wird das Wasser mehrentheils
aus dem See geholt, da die Quellen fast alle mineralischer Natur sind.
Sehr belebt ist das Seeufer bei Sonnenaufgang: Frauen und Mädchen
erscheinen, mit großen irdenen Gefäßen, ähnlich den antiken Amphoren,
nur etwas bauchiger, auf dem Kopf und schöpfen Wasser; Reiter und
Fußgänger lustwandeln in der Morgenkühle, fast alle Besucher aber
erfrischen sich mit einem Bade. Später räumen sie den Waschwannen das
Feld, sowie den Schiffsleuten, welche die Waaren aus den Booten auf
große, zweirädrige, von 4-6 Ochsen gezogene Karren umladen. Dann füllen
sich die Straßen mit Indianern der benachbarten Dörfer und Haciendas,
welche ihre Produkte zum Kaufe ausbieten. Bei geringen Entfernungen
tragen sie ihre Last auf dem Kopfe, in großen hölzernen Schüsseln, von
denen man auch sagen kann, sie haben ungeheure hölzerne Hüte auf, die
sie umgekehrt auch zum Tragen benützen. Kleine nackte Jungen bringen auf
Pferden und Maulthieren Ladungen von jungen Mais (Zakate) als Futter für
die Pferde zu Markt, während die Stadtbewohner theils in ihren Läden
den Verkauf betreiben, die Frauen weibliche Arbeiten oder Cigarren
verfertigen; noch öfter aber liegen alle in den Hammocks, rauchend und
sich schaukelnd, wozu sie von Zeit zu Zeit einen Schluck Teste, ein
gar nicht übles Getränk aus Maismehl, Zucker, Cacao und Wasser nehmen.
Geraucht wird aber von Mann und Weib, Jung und Alt, und oft schickt ein
Vater sein kaum vierjähriges Söhnlein oder Töchterlein in die Küche, um
Feuer zu holen, welche dann gravitätisch mit der brennenden Cigarre im
Munde und qualmend wie Dampfessen zurückkommen.
Das Costüm der Frauen besteht in einem Unterrock von Mousselin, um die
nackten Hüften gebunden und am unteren Saume mit Flittern besetzt; über
dem Oberkörper tragen die besseren Classen ein kurzes, weitfaltiges
Uebergewand, ähnlich dem griechischen Peplum, die niederen Classen aber
den Oberkörper ganz bloß; oft auch, zumal bei Kindern, ist vollkommener
Mangel an Kleidung vorhanden, was die Frauen hier anwesender Amerikaner
oft veranlaßt, die Augen niederzuschlagen oder mit der Hand zu
bedecken. Alle Stände aber schmücken sich die schönen, größtentheils
ebenholzschwarzen Haare mit Jasminblüthen und Blumen von lebhaften
Farben, was die ausdrucksvollen und oft classisch regelmäßigen Gesichter
mit phantastischer Schönheit ziert. Der Gang hat, wahrscheinlich durch
die Gewohnheit alle Lasten auf dem Kopfe zu tragen, etwas überaus
Elastisches, was den ganzen Gestalten einen erhöhten Reiz verleiht.
Mehre schöne Kirchen, in einem seltsamen Gemisch von maurischem
Charakter, spanischer Renaissance, oft mit sehr bemerkbarem Anklang
von byzantinischem Style erbaut, zeugen von der früheren Macht und dem
Reichthume des Clerus (bei Errichtung der Städte ward bekanntlich
der zehnte Theil aller Beute auf Errichtung von Kirchen und Klöstern
verwandt). Durch die häufigen Revolutionen hat sich denn freilich in
dieser und anderer Hinsicht vieles geändert, da die großen Capitalisten
entweder auswanderten oder durch bedeutende Contributionen sehr in
Anspruch genommen wurden. Wenn auch noch hier und da ein wohlbeleibter,
behäbiger Prälat auf seinem Ochsenkarren und von zwei Soldaten begleitet
durch die Straßen zieht, so reitet dafür manch armer, abgemagerter
Dorf-Cura (Pfarrer), nach dem Beispiele des Heilandes, als wahrhafter
Apostel auf einem armseligen Eselein durch das Land, um mit christlicher
Demuth auf irgend einer entfernten Hacienda dem Sterbenden eine
geistliche Wegzehrung zu spenden.
An Festtagen, deren es hier, nach dem was ich bis jetzt gesehen, fast
so viele als Tage im Jahr zu geben scheint, durchziehen zahlreiche
Prozessionen mit Geigen und Flöten die Straßen, wobei an Weihrauch
unendliche Wolken verdampfen, und an Schießpulver, knallenden und
prasselnden Schwärmern, Raketen, französischen Schlägen, letztere oft zu
Dutzenden auf einmal, ein Erkleckliches verpufft wird. Abends wird dann
die Prozession mit Hunderten bunter Laternen fortgesetzt, was mit den
Gruppen, die allabendlich plaudernd die Räume vor den Hausthüren füllen,
und den erleuchteten Balconen, von denen transparente, mit Blumen
geschmückte und umgebene Heiligenbilder schimmern, einen malerischen und
poetischen Anblick gewährt. Oefters habe ich, spät am Abend von meinen
Excursionen heimkehrend, mein Pferd angehalten, um auf die eigenen
schwermüthigen kirchlichen Melodien zu horchen, oder Gruppen mit ihren
Liebhabern schäkernder Mädchen zu belauschen.
Doch indem ich mich so in Schilderungen des Lebens in Granada vertiefe,
vergesse ich ganz, euch von meiner Reise nach Leon zu berichten.
Nachdem ich einige Ruhetage benutzt hatte, um aus dem Mr. Squier
gehörigen und hier zurückgelassenen Eigenthume für mich ein starkes und
rasches Pferd mit Sattel und Packtaschen, für einen Diener ein kräftiges
Maulthier zu wählen, die Büchse und meine herrlichen Revolvers[1], ein
Reisegeschenk meines ehrenwerthen Gönners de Rhame in New-York, vom
Schmutze der Reise zu reinigen, frisch zu laden und einige Munition
nebst Wäsche einzupacken, während ich von meinem freundlichen Wirthe,
Don Narciso Espinosa, eine leichte Vogelflinte nebst einer unbändig
langen Doppelpistole für meinen tapfern Sancho Pansa geliehen hatte,
trat ich am 9. Juli meine Reise =in nomine domini= an. Es circulirten
eine Menge Gerüchte über Unsicherheit der Straßen, und ein Halbdutzend
Morde, welche im Laufe der letzten Monate vorgefallen waren, bestätigten
dieselben allerdings in nicht erfreulicher Weise. In Berücksichtigung
der Regierungsdepeschen aus Washington, die ich nach Leon zu überbringen
hatte, wurde mir vom Commandanten eine Escorte von zwei Lanciers
angeboten; ich gestehe aber, daß ihr Ajustement und ihr ganzes Aeußere
mich denn doch mehr Vertrauen in die Vorzüglichkeit meiner Waffen,
meines Pferdes und meine geringe Person selbst setzen ließen. Ich dankte
demnach höflichst für die Ehre, und zog es vor die Reise allein zu
machen.
[1]: Sechsschüssige Pistolen.
Durch die hier zu Lande übliche Art zu reisen wird man noch lebhaft an
die Zeit der fahrenden Ritter erinnert. Jeder Reisende, der sich auf
irgend eine Weise Säbel und Pistolen verschaffen kann, rüstet sich
damit, und in Ermangelung letzterer baumeln doch wenigstens ein paar
leere Pistolenhalfter am Sattelknopfe; wenn möglich, nimmt man auch
eine mit Rehposten geladene Flinte mit, die entweder quer über den
Sattelknopf gelegt, oder vom Schildknappen, wie weiland dem edlen Ritter
Don Quixote die Lanze, hinterdrein getragen wird. Das Gepäck hat man
theils selbst in Satteltaschen bei sich, theils trägt es der Diener
vor sich auf dem Maulthiere. Gewöhnlich trottirt dieser voraus, den Weg
zeigend; trifft man jedoch unterwegs mit anderen Reisenden zusammen, so
reiten die Caballeros voraus, während die hinterfolgenden Diener sich
gegenseitig von der Tapferkeit ihrer Gebieter, der unvergleichlichen
Güte ihrer Waffen und Pferde u. s. w. tüchtig etwas vorrenommiren, was
mit unvermindertem Eifer in jedem Nachtquartiere fortgesetzt wird,
wo dann gewöhnlich der Wirth noch die allerabsonderlich grausenhaften
Geschichten von Mordthaten zu erzählen weiß, die sich kürzlich erst
ganz in der Nähe zugetragen haben sollen, natürlich in der
menschenfreundlichen Absicht, den oder die Reisenden wo möglich noch den
nächsten Tag dazubehalten.
Beim Mahle, meist aus gekochtem Reis, Huhn, Eiern und Fisch, nebst
einigen steinharten rothen Bohnen und der unvermeidlichen Tortilla
(einem aus Mais gebackenen flachen Kuchen, der die Stelle des Brodes
hier vertritt) bestehend, wartet der Mozo (Diener) hinter dem Stuhle
seines Caballero stehend, auf, lauert aber gierig auf den Augenblick, wo
dieser sich erhebend, ihm die Reste der Speisen überläßt.
Früh, wo ich meist um 3 Uhr aufbrach, um die Morgenkühle zu benutzen,
kostete es stets mannichfache Mühe und Arbeit, Diener und Wirth aus dem
Schlafe zu rütteln, und bis die Thiere gefüttert waren, verging dann
immer noch mehr als eine Stunde, weshalb ich in der Regel das Geschäft
des Wecken schon um 2 Uhr begann, nichts destoweniger aber mit einer
Strohcigarre vorlieb nehmen mußte, während der Magen erst im nächsten
Dorfe, oft 14-16 Miles entfernt, bedacht werden konnte. Genug, man
übersetze die Abenteuer und Irrfahrten des obgenannten unsterblichen
Ritters ins Moderne, und man hat das leibhafte Conterfei eines Reisenden
in Central-Amerika.
Der erste Theil des Weges nach Massaga, dem ersten Haltpunkte, war durch
den vielen Regen grundlos geworden, und mein armes Pferd mußte immer aus
einem Sumpfloche ins andere tappen. Die Maulthiere, durch welche fast
der ganze Verkehr des Landes betrieben wird, treten immer wieder in
die Fußstapfen des vorangehenden Thieres, an dessen Schweif ihr Zaum
gebunden ist, so daß manchmal dadurch Reihen von 16-20 hintereinander
entstehen; hierdurch wird aber bei Regenwetter die Straße zu einer Reihe
nebeneinander und quer darüber hinlaufender Gräben, die, mit Wasser und
Schlamm gefüllt, das Reiten ungemein erschweren, und da die hiesigen
Pferde sehr kleinen Schlages sind, kaum 14 Hand hoch, so werden die Füße
des Reiters mit den 4 bis 5 Zoll langen großgeräderten Sporen weidlich
in den Koth getaucht. Ich zumal hatte oft Gelegenheit Betrachtungen
darüber anzustellen, warum der liebe Himmel gerade mich mit so
unziemlich langem Pedal ausstatten mußte. Bei besserem Wege ist die
Gangart der hiesigen Pferde eine sehr angenehme Art von Paß,
=paso picarro= hier zu Lande genannt. Ueberhaupt ist die Race ganz
vortrefflich für hiesige Gegend, obschon man auf Broadway, in Hydepark
oder dem Bois de Boulogne, im Berliner Thiergarten oder im Wiener Prater
eben nicht sonderliche Bewunderung damit erregen würde.
Da es noch früh am Tage war, begegnete ich langen Zügen von Indianern,
welche ihre Produkte, als: Mais, Bohnen, Cacao und Taback, zu Markte
trugen, die, theils auf Pferden, theils in Netzen auf dem Rücken
hängend, an einem breiten Gurt über die Stirn getragen wurden, wie man
dies auch zuweilen in den Schweizerbergen sieht, eine abscheuliche Mode,
die den Leuten das Aussehen von Zugochsen giebt. Mir erschien diese
Art von Kopfarbeit eine höchst anstrengende, wie auch als der Grund der
vielen Kröpfe, die ich hier herum wahrnahm.
Der Weg schlängelt sich theils durch herrlichen, hochstämmigen Wald,
bemerkenswerth durch die mächtigen und häufigen Gummibäume, theils führt
er hin zwischen Bananen- und Indigofelder, umgeben von 5 bis 6 Fuß hohen
wilden Ananas-Hecken. Hier und da bietet sich von der Höhe eines Hügels
eine entzückende Aussicht nach den Seen von Granada und Managua und dem
Tipitapa-River, begränzt von den lachendsten, fruchtbarsten Ebenen und
majestätischen Gebirgszügen mit sanft ansteigenden Vorhügeln in den
schönsten Formen und geschmückt mit aller Pracht und Ueppigkeit der
tropischen Vegetation. Beim großen Gott! dies Land ist ein wahres
Paradies und könnte Wunder wirken, Millionen fleißiger Hände ernähren,
wäre es nicht von solch träger, kurzsichtiger und geistig beschränkter
Bevölkerung bewohnet, welche es nicht versteht, oder nicht verstehen
will, diesem gottgesegneten Boden einen auch nur einigermaßen
erheblichen Tribut aufzuerlegen.
Massaga, wo ein kräftiges Frühstück mich und meinen Diener, süßer junger
Mais die Thiere erquickte, ist ein niedliches Städtchen, oder großer
Flecken, mit nicht unbeträchtlichem Markt für einheimische Produkte.
Ein großer Theil der Ortsbevölkerung wohnt freilich nur in indianischen
Rohrhütten, allein der Fleiß derselben sticht vortheilhaft gegen andere
Ortschaften ab, die ich später sah. Selbst Frauen, welche Früchte
zu Markte trugen, flochten im Gehen Strohhüte und Matten von recht
zierlicher Arbeit, und weniger als anderswo sah ich hier die Leute in
ihren Hammocks faullenzen. Trotzdem waltet aber auch hier immer noch
dieselbe indianische Halsstarrigkeit gegen alle und jede Verbesserung
vor, die ihre Arbeit nutzbringender machen könnte.
In dem kleinen, jenseits Massaga gelegenen Dörfchen Indiery sah ich
zufällig das Begräbniß eines jungen indianischen Mädchens mit an,
während unsere Thiere gefüttert wurden.
Die Leiche ward auf einer Bahre, ohne Sarg, blos der Körper mit einem
Leinentuche bedeckt, das Gesicht, dessen schöne unschuldvolle Züge
selbst der Tod nicht zu verunstalten vermocht hatte, jedoch offen
getragen. Vorauf zogen sechs Musikanten mit zwei Geigen, zwei
Flöten, einem Waldhorne und einem Violoncello, hinter ihnen der arme
Dorfpfarrer, Gebete sprechend. Die Musik war eigentlich mehr ein
sonderbarer Wirrwarr von Tönen zu nennen, die nur bei einigen öfters
wiederkehrenden Gebetformeln sich zu einer Art von Accord einigten.
Beim Grabe, einer kleinen, kaum einige Fuß tiefen Grube, auf dem Platze
vor der Kirche angelangt, ward nach kurzem Ceremoniel die Leiche in die
Grube gelegt, jeder der wenigen Leidtragenden warf seine Hand voll
Erde darauf und ein paar Leute mit Schaufeln thaten in kaum drei, vier
Minuten den Rest. Ein Bündelchen Raketen zischte in die Luft empor,
das Aufschwingen der Seele gen Himmel andeutend, wie mir einer der
Anwesenden erklärte, und jetzt zum erstenmale einte sich das bisherige
Tongewirre der Musikanten zu einer wirklichen Melodie, in der ich zu
meiner großen Ueberraschung das liebliche Lied der Brautjungfern in
unseres herrlichen Webers Freischütz, wenn auch etwas naturalistisch
verstümmelt, wieder erkannte. Wie dies Lied den Weg bis hierher in die
Tropenwelt gefunden, mag der Himmel wissen.
Ich kann nicht sagen ob es die Erinnerung war, welche diese aus holder
Kinderzeit herüberklingenden heimischen Töne in mir erweckte, oder
was sonst, so viel aber ist gewiß, daß weder das pomphafteste
Trauergepränge, noch die vollstimmigsten und kunstvollsten Trauerhymnen,
noch die schönsten Grabreden jemals einen rührenderen Eindruck auf
mich hervorgebracht haben, als diese kindlich naiven Töne und die
noch naivere Raketensymbolik neben diesem frischen Grabe einer kaum im
Entfalten schon dahingerafften Blüthe. Der Zufall ist oft poetischer,
als das poetischste Raffinement!
Als eine Viertelstunde später die Thiere getränkt und gefüttert waren
und ich wieder da vorbeiritt, spielten die Kinder schon wieder harmlos
und fröhlich auf der Stelle, die eine kaum merkliche Erhöhung als ein
Grab andeutete, da ja der jugendliche Körper nur wenig Raum einnahm.