Vorbereitungen zur Flußfahrt. -- Das Bungo. -- Abreise von San
Juan. -- San-Juan-River. -- Clima. -- Fruchtbarkeit. -- Die
Machuca-Rapids. -- Verunglückte Tigerjagd. -- Unwetter. --Aerztliche
Hülfe. -- Castillo Viego. -- Prophezeihung. -- Der Wundarzt wider
Willen. -- San Carlos. -- Douane. -- See von Granada. -- Ankunft in
Granada. -- Gastfreundlichkeit. -- Jahresfeier des 4. Juli.
Granada de Nicaragua, 6. Juli 1851.
Ich habe euch, meine Lieben, jetzt schon über 14 Tage in St. Juan, wo
ich am Schluß meines letzten Briefes von euch Abschied nahm, sitzen
lassen, und erlöse euch jetzt mit um so größerem Vergnügen, als der
dortige Aufenthalt keineswegs ein angenehmer war.
St. Juan liegt an der Mosquitoküste im wahren Sinne des Worts, urtheilt
darnach. Gegenüber der Mündung des San Juan und einer ziemlich guten und
geräumigen Rhede, von der indeß ein Theil versandet, streckt sich
eine Reihe jämmerlicher Rohrhütten hin, mit den früher erwähnten
Bretterhäusern neueingewanderter Handelsleute dazwischen. Mit Ausnahme
eines kaum einen Büchsenschuß breiten Sandstriches an der Küste, ist
dem Urwald kaum so viel Raum abgewonnen als für die Häuser nöthig;
daher giebt es keine mannichfachen Spaziergänge, da der ringsum dicht
verwachsene Wald keinen andern Pfad erlaubt als den man sich selbst
mit der Macheta (Messer) durch die Schlingpflanzen haut. Hinter dem Ort
liegen einige kleine Teiche (=lagunas=), welche am obern Ende leicht
mit dem Fluß, am untern mit der See eine gute Abkürzung der Canallinie
bilden könnten, da sie hinreichende Wassertiefe besitzen sollen.
Wie ich bereits erwähnt, nahmen mich Capitain F., der Hafencommandant,
und Capitain J., Commandant des Schooners, mit ächt britischer
Gastfreundschaft auf, die mir die wenigen angenehmen Stunden bereitete,
die man überhaupt in diesem Ort verleben kann. Da die amtliche Stellung
dieser Herren mich nicht direct berührte, war mir's um so mehr vergönnt,
mich ihrer gastfreundlichen Güte zu erfreuen. Capitain J. holte mich
mehrfach mit seinem Gig ab, um in der Bay und auf dem Fluß Alligatoren
zu jagen, und neben mehreren kleinen hatten wir eines Tages das Glück
einen großen alten Burschen von 16½ Fuß zu erlegen, den ich im Sand
vergrub, um bei der Heimkehr das Gerippe mitzunehmen.
Da keine einzelne Passage nach Granada zu bekommen war, so benutzte
ich das Anerbieten des Herrn Ligaud, eines bei St. Juan ansässigen
Franzosen, und miethete im Verein mit meinem früheren Reisegefährten ein
ganzes Bungo (Flußboot) zum Preis von 100 Dollars, das wir mit Fracht
beluden, und bestiegen mit noch zwei Amerikanern aus Granada als
Passagiere das Boot. Ein solches Bungo ist von ziemlich roher
Construction, oft großentheils aus einem einzigen Stamm gehöhlt,
größere jedoch aus Planken gefügt, doch wegen der schwer zu passirenden
Stromschnellen ziemlich fest gebaut. Der unsrige war ungefähr 50 bis 55
Fuß lang, bemannt mit 9 Bootsleuten und dem Patron. Letzterer steht
auf einer Art kleinen Quarterdecks, und hält in reitender Stellung das
Steuer zwischen den Füßen, da in den Stromschnellen das Boot mit Hülfe
langer Stangen regiert wird. Die Bootsleute führen Ruder von etwa 15 Fuß
Länge, stehen bei jedem Schlag auf und hängen sich rückwärts gelehnt mit
der ganzen Schwere des Körpers an das Ruder, wobei sie jedesmal mit dem
Sitztheil derb auf den Rudersitz aufstoßen. Die Passagiere befinden sich
unter einem kleinen Dach im Hintertheil des Bootes, und liegen auf ihren
Koffern, da der Raum unter den Ruderbänken für Frachtgüter benutzt
wird. Da wir im Boot querüber liegen mußten, hatten wir viel Ungemach
auszustehen, besonders ich, da das Boot nur 5 Fuß breit, ich aber
thatsächlich 6 Fuß lang bin.
* * * * *
Am 23. Junius stießen wir vom Ufer und kreuzten die Bay nach der
Flußmündung hin. Die schweren Regenwolken hatten sich etwas zertheilt,
und die glühende tropische Sonne beleuchtete mit ihren letzten Strahlen
den ersten Schritt meiner Reise ins Innere. Unsere Freunde winkten
uns vom Ufer ein Lebewohl, und als das Kriegsschiff den Abendschuß
abfeuerte, antworteten wir durch eine Salve unserer Feuerwaffen (Flinten
und Pistolen waren Alles in Allem nicht mehr als 34 Läufe an Bord). Nur
eine kurze Strecke fuhren wir den Fluß hinauf, dann nöthigte uns die, in
den Tropen sofort nach Sonnenuntergang hereinbrechende Dunkelheit Anker
zu werfen.
Die Hitze trieb mich aus der kleinen Cajüte, und ich lagerte auf dem
Dach, während die Bootsleute, jeder auf seinem Rudersitz, in die Decke
gewickelt schliefen. Die Nacht war hell, und mein Auge schweifte in den
unbekannten neuen Sternbildern umher, bis es auf dem südlichen Kreuz,
dem einzigen traditionell bekannten Sternbild, haften blieb; die
Gedanken aber schweiften weit hinüber in die deutsche Heimath, an der,
obschon getrennt von ihr, mein Herz mit warmer Liebe und dankbarer
Rückerinnerung frohverlebter Jugendjahre hängt. Ich entschlief erst
spät, doch trieben mich schon früh Moskitos und Thau, der mich trotz
meiner Regendecke ganz durchnäßt hatte, auf, noch ehe die Indianer ihre
Morgengebete für glückliche Reise sagen.
Giftige Nebel machen die Flußreise gefährlich, und sind Ursache, daß die
Flußmündungen Fieber und Tod aushauchen. Die Ufer sind mit dichten, ewig
feuchten Waldungen bedeckt, die von gefährlichem Gewürm angefüllt sind,
und des Nachts tönt das klägliche Geheul des Schakals, zu dem oft das
Gebrüll des Jaguars kommt, widerlich ins Ohr. Im Fluß lauert der grimme
Kaiman, versteckt im Wasser oder hohem Gras auf seine Beute, und manch
argloses Thier, Trank oder Kühlung suchend, wird vom Schlag seines
Schuppenschwanzes niedergestreckt, während in der Höhe der Bäume selbst
die Boa Constrictor manchen possierlichen Affen überfällt, oder einen
brütenden Vogel in der Vertheidigung seines Nestes würgt. Die Vegetation
ist so überaus üppig, daß nur an wenigen Stellen des Ufers eine Landung
möglich ist; deshalb pflegt man nur einmal des Tages zu kochen, was
wegen des feuchten Holzes zwei Stunden Aufenthalt verursacht. Bei jedem
Schritt versperrt dichtes Gesträuch und Lianen den Weg, den man
oft genug sich mühsam durchhauen muß. Der Boden jedoch ist von der
fruchtbarsten Beschaffenheit, und wird, hat sich erst die Cultur Bahn
gebrochen, die ergiebigsten Ernten liefern. Nur wird das Loos der ersten
Ansiedler ein hartes sein, da der Nordländer das Klima erst gewohnt
werden muß.
Zu trinken hatten wir nichts als das schmutzige warme Flußwasser. Die
während des Tages außerordentliche große Hitze veranlaßt oft Alles über
Bord zu gehen, um sich so viel als möglich im Bad zu erfrischen, und
die nackten Zambos (Mischling von Indianer und Neger, ein schöner und
starker Menschenschlag) springen oft ganz vom Schweiß triefend ins
Wasser, ohne üble Folgen zu spüren.
Wir ankerten an der Mündung des Colorado, eines Arms des San Juan, der
südlich entweicht, und hier dürfte ein Damm für den Canal nöthig werden,
um durch die große Wassermasse, die hier verloren geht, die hinderlichen
Triebsandbänke zu entfernen. Hier ist eine der schönsten Flußstellen:
Bäume von 150 Fuß in den schönsten Formen decken die Ufer, gekleidet
in saftiges Grün, geschmückt mit gelben, violetten und rothen Blüthen.
Riesenhafte Schlingpflanzen, oft von der Dicke eines jungen Baumstammes,
winden sich in die höchsten Gipfel, von wo sie sich wieder bis
zum Wasserspiegel herabsenken; Schwärme buntgefiederter Papageien
durchkreuzen die Luft nach allen Richtungen, während Massen der
verschiedenartigsten Reiher (ich zählte deren dreizehn Gattungen) und
mannichfache Specimen von Affen vorkommen, und von Insecten eine wahre
Fülle vorhanden ist. Da es mir an Schrot fehlte, zerschnitt ich mit
vieler Mühe einige Pistolenkugeln und tödtete mehrere Vögel, deren
Bälge ich aufbewahrte. Gar zu gern würde ich mehr sammeln, da aber die
Transportmittel sehr schwierig und mithin theuer sind, habe ich keine
Hoffnung diese wissenschaftlichen Schätze mit mir nehmen zu können.
Den 26. passirten wir den Serapique-River, am 27. den San Carlos-River,
beide von Süden kommend und sich mit dem San Juan verbindend. An
letzteren werden die ersten Berge sichtbar, und die Moskitos waren
weniger häufig, mir sehr angenehm, da ich kaum mehr einen Finger bewegen
konnte, so geschwollen und zerstochen war ich. Mehrere Arten wilder
Enten kamen vor, bis zur Größe einer Gans, und ich sah hier zum
erstenmal Enten auf Bäume fliegen. Wir verspeisten einige, welche
das große Blei meiner Büchse zu sehr zerrissen, und fanden sie höchst
schmackhaft, weniger jedoch die Affen, die wir auch kosteten, jedoch den
Bootsleuten überließen, zu ihrer großen Freude, da die Nahrung dieser
armen Leute lediglich aus Reis und Bananen besteht. Schwalben, gelbe
sowohl als ganz kleine graue, überaus niedliche, große rothe Arras
(=Lappes=) mit blauem Schweif und Flügeln waren gleichfalls sehr häufig.
Ich tödtete einen Congo (Brüllaffen) von der Dimension eines Hundes
mittlerer Größe, der ein sehr lautes brüllendes Geschrei erhob, derselbe
ward jedoch von den Indianern als nicht eßbar bezeichnet; sie ziehen den
großen rothen langgeschwänzten Affen (Migo) vor.
Am 28. brachen wir ungewöhnlich früh auf, um die Machuca-Rapids zu
passiren, aus Stromschnellen von drei Miles Länge bestehend, sehr
beschwerlich und sogar gefährlich, da das Wasser sehr starken Fall
hat und über große Felsstücke geht. Zwei Boote, welche uns folgten,
vereinigten sich mit uns, eines der Boote nach dem andern herüber zu
bringen, wozu immer 20 bis 25 Mann nöthig waren, und womit wir erst am
Abend zu Stande kamen, so daß wir an diesem Tage nicht über vier Miles
zurücklegten.
Während die Boote über die Fälle gebracht wurden, ging ich ans Ufer
einen wilden Truthahn zu schießen; als ich in kurzer Entfernung auf
einen großen Puma (Tiger) stieß, der, niedergekauert liegend, feindselig
knurrte und mir mit seinen grünglänzenden Augen Liebesblicke zuwarf.
Obschon man sagt, daß der centralamerikanische Tiger in der Regel
Menschen nicht angreift, so wußte ich doch nicht, wann gegenwärtiger
zuletzt gefrühstückt hatte, und schnell riß ich die Büchse an den
Backen. Doch die Begierde, das schöne Fell zu erlangen, ließ mich
zu unbedachtsam feuern, und meine Kugel zerschmetterte ihm das linke
Schulterblatt. Heulend warf sich die Bestie ins Gebüsch, und ich,
ein Pistol ziehend, rasch hinterdrein. Auf dem schlüpfrigen Boden
strauchelnd, blieb ich mit dem Fuß in einer Liane hängen, und zu Boden
stürzend entlud sich mein Pistol, während mein werthes Ich sich im Koth
der jungfräulichen Wälder abdrückte. Weitere Verfolgung erwies sich als
nutzlos, und ich kehrte zum Boot zurück, da dumpf rollender Donner einen
Hurican verkündigte.
Kaum angelangt, brach das Wetter los, und heftige Donnerschläge, wie der
Schall vieler Kanonen, schienen die Grundvesten der Erde erschüttern
zu wollen, während alle Schleußen des Himmels ihre Wasserströme auf uns
herabsendeten. Ein zufällig auf dem Deck stehender Blech-Eimer diente
mir als Regenmesser, und zeigte in einer Viertelstunde 14 Zoll Wasser.
Wir waren gerad an einer schwierigen Stelle der Fälle, und 20 Mann
mußten ins Wasser das Boot weiter zu bringen, während der Rest der
Mannschaft vom Boote aus mit langen Stangen nachhalf. Ein Blitz, der
kurz vor dem Boot einen ungeheuern Baum zusammenschlug, vollendete die
Verwirrung, die anfing gefährlich zu werden, da Alles durcheinander
schrie und lärmte. Der Patron betete zu St. Antonio, die Amerikaner
fluchten und suchten die Indianer mit gezogenem Pistol oder Knüppel zu
neuen Anstrengungen anzutreiben, und ich brauchte das wenige Spanisch,
das ich weiß, und schrie: =Agua ardiente! Agua ardiente!= (Schnaps),
welches Alles zusammen denn auch seine Wirkung that, gleichviel nun, ob
St. Antonio, die Prügel oder der versprochene Schnaps, den ich von
dem für die Insecten und Reptilien mitgenommenen Alkohol austheilte,
geholfen hatte.
Ich muß bemerken, daß St. Antonio, welcher für die Machuca-Rapids
eine besondere Gültigkeit haben soll, jedenfalls ein unangenehmes Amt
bekleidet. Ich wenigstens würde die Patronschaft ablehnen, müßte ich den
ganzen Tag Boote über diese verwünschten Stromschnellen bringen.
Im letzten Rapid liegt das Wrack eines amerikanischen Dampfbootes,
das, für die See bestimmt, jetzt durch ein anderes ersetzt worden ist.
(Dieser Steamer war wahrscheinlich dem St. Antonio, der nur das Bungo
gewöhnt ist, zu schwer, deshalb ließ er ihn sitzen.)
In der folgenden Nacht hatten wir arg zu leiden von dem vielen
Regenwasser, das, in das Boot gedrungen, die Häute, mit denen die
Waaren bedeckt, aufgeweicht hatte, was einen pestilenzialischen Geruch
verursachte. Ueber die Cajüte hatte ich eine große Gummidecke gebreitet,
die als Frachtstück mitging und uns selbst wenigstens trocken hielt.
Wir sahen hier Herrn Cropsey, Ingenieur des Canals, welcher ein auf ein
Boot befestigtes Haus bewohnt und längs des Flusses die vorbereitenden
Arbeiten leitet. Er war sehr erfreut in der Bootsladung für ihn
bestimmtes Fleisch, Mehl, Branntwein und Kaffee zu finden, denn in
einer Länge von 90 Miles ist gar nichts zu bekommen, da der ganze Fluß
unbewohnt ist.
Einer der Passagiere ward heftig vom Fieber geschüttelt, alle waren
unwohl, doch brachten einige meiner mitgenommenen Aloepillen eine
erwünschte Aenderung bei Allen hervor, mit Ausnahme des Fieberkranken,
der durch einen am Morgen hinzugetretenen Schlaganfall sich sehr übel
befand. Doctor Gescheidt's Geschenk, eine Lanzette, leistete mir beim
Aderlaß, den ich an ihm vornahm, gute Dienste, und er befand sich bald
besser darauf.
Bis zu den Rapids Castello Viejo ist stilles Wasser von gehöriger
Tiefe, ebenso oberhalb derselben bis zum See, so daß die größten
Mississippi-Boote bequem gehen können, nur werden die Rapids ziemlich
bedeutende Schleußenbauten erfordern. Im ganzen Fluß ist jedoch kein
größeres Hinderniß als solche, die im St. Lawrence-Fluß schon mit
großer Leichtigkeit überwunden worden sind, nur ist hier die große
Schwierigkeit, daß die Eingebornen schlechte Arbeiter und bei jeder
ihnen unbekannten Arbeit unbrauchbar sind, und Arbeiter aus dem Norden
haben anfänglich viel vom Klima zu leiden.
Am 29. Junius langten wir im Castello Viejo an. Auf der Spitze eines
kleinen Hügels liegen die Trümmer des alten Castells und beherrschen
die kurzen, aber sehr heftigen Stromschnellen; es wurde jedoch von den
Briten 1848 belagert und geschleift. Mit vieler Mühe hieb ich mir einen
Weg zum Gipfel nach den Trümmern, die in schon so kurzer Zeit ganz von
der Alles überwuchernden Vegetation bedeckt sind; da wo noch vor vier
Jahren die Kanonen über die Geschützbettungen donnerten, stehen schon
große Bäume. Die größte Sicherheit des Platzes bestand in dem Mangel
an Raum zu Errichtung feindlicher Batterien, für die erst der Wald
niedergehauen werden mußte. Das Fort selbst besteht theils aus Felsen,
theils ist es aus einer Art Porphyr, theils aus Ziegelsteinen gemauert.
Seine gegenwärtige Besatzung besteht nur aus Fledermäusen, von denen ich
in den Casematten mehrere nach männlichem Kampfe erlegte, andere fing.
Sie waren den nordischen Fledermäusen ähnlich, und hatten durch einen
aufrecht stehenden Hautlappen über der Nase das Aussehen eines Nashorns.
Farbe ganz schwarz, Körper haarig, fünf Zehen, an den Flügeln kleine
Haken, Zähne außerordentlich groß, beinahe so lang wie die obere
Kinnlade. Einige alte spanische Geschütze liegen im Schutte begraben.
Am Fuß des Castells liegt ein Rancho (Rohrhütte). Hr. W., ein Agent
der Canalcompagnie, ist mit einer Anzahl Indianer beschäftigt einen
Landungsplatz für das Dampfboot zu bauen. Er klagte sehr über die
Schwierigkeit, die Indianer zu guten Arbeitern zu machen. Mit Ausnahme
einiger Aexte, die von der Compagnie geliefert wurden, bedienen sie sich
lediglich der Macheta. Dies ist ein Messer, welches, je nach der
Sitte des Landes, von der Größe eines langen Dolches bis zu einem sehr
schwerfälligen Säbel anwächst, und zum mannichfachsten Gebrauch
dient. Man haut damit sein Holz, baut ein Haus, was jedoch bei diesen
Rohrhütten nicht viel sagen will, schneidet Fleisch und braucht es als
Waffe. Die Indianer hackten damit nach Anweisung am Holz herum, und
schienen sich zuletzt selbst zu wundern, wenn ein Stamm zurecht gehauen
war. Es wird bald der Plankenweg fertig sein, und eben ein solcher an
den Machuca gebaut werden.
Als ich von San Juan abging, war eben eines der kleinen eisernen
Dampfboote angelangt, und man arbeitete an dessen Zusammensetzung; zwei
andere folgen nach, und es wird in jeder der drei Hauptabtheilungen des
Flusses eines gehen. Wird der Fluß angesiedelt, so werden jedenfalls an
diesen Plätzen zuerst Dörfer entstehen. Bald vielleicht wird sich
ein American-Eagle-Hotel oder Independence-Hotel erheben und diesem
fruchtbaren Boden eine Ernte abgewonnen werden.
Zwischen beiden Bootsleuten entspann sich ein Streit, und dem einen
ward mit der Macheta ein Stück aus dem Backen gehauen. In den Augen
der Indianer ist jeder weiße Mann ein Doctor; durch meine Purganzen
und Vomitive, sowie durch den Aderlaß war die Thatsache noch mehr
festgestellt, und jetzt mußte ich =nolens volens= des Mannes Backen
zusammenflicken. In Ermangelung chirurgischer Nadeln legte ich ihm mit
einer gewöhnlichen Nähnadel Heftlöcher an. Der arme Teufel stand viel
Schmerzen aus, doch flickte ich ihn übel und bös zusammen, und pappte
schließlich ein Heftpflaster darüber; wenn die Backe schief heilt, ist's
nicht meine Schuld. Lieb wäre mir es aber doch, wenn meine chirurgischen
Kenntnisse nicht zu arg auf die Probe gestellt würden.
An diesem Platze waren wiederum Moskitos und Bremsen, deren Stich wie
Feuer brennt, sehr lästig, daher setzten wir so schnell als möglich
unsere Reise auf dem jetzt ruhiger fließenden Fluß mit günstigem
Fahrwasser fort. Ich überraschte einen Kaiman im Gras schlafend, und
schoß ihn durch das Blatt; er suchte noch das Wasser zu gewinnen, doch
kam ich ihm zuvor, und stach ihn zweimal mit der Macheta in die Weichen,
wobei er mich mit einem Schwanzschlag in das Wasser warf. Ehe ich wieder
im Trockenen war, hämmerten schon die Indianer auf seinem Kopf herum,
und ich konnte nur das Gebiß retten. Es war ein Weibchen, maß 11 Fuß und
hatte im Magen ein ganzes Hirschkalb. Die Flußufer sind hier flach und
wie überall der Boden höchst üppig.
Am 30. Mittags langten wir im Fort San Carlos an. Hier stand früher
gleichfalls ein großes Fort, das die Mündung des Sees beherrschte, aber
von den Engländern Ausgangs des verflossenen Jahrhunderts in Trümmer
gelegt ward, in welcher Action der junge Nelson als Midshipman eine
seiner ersten Waffenthaten verrichtete. Das jetzige Fort besteht aus
einer verfallenen Schanze, auf derselben ein Haus für ein bis zwei
Dutzend Soldaten, ein etwas besseres für den Commandanten. Neben
der Flagge von Nicaragua steht eine alte vom Rost zerfressene Kanone
(etwaige Schmugglerboote aufzuhalten) auf einer Laffette, deren Räder
aus einem quer durchgeschnittenen Stamm bestehen. Beim Abfeuern
dieses Geschützes sehe ich weniger Gefahr für den Feind als für den
Artilleristen, der es loszubrennen hat. Einige Dutzend Kugeln rosten im
Gras, doch liegen demontirt auch einige schöne bronzene 32-Pfünder
mit der Jahreszahl 1618 im Sand. So günstig auch dieses Fort für die
Vertheidigung liegt, so würde es doch in seinem jetzigen Zustande von
zehn derben Leuten mit Leichtigkeit zu nehmen sein.
Die am Fort liegende Ortschaft war lange ganz verlassen, doch sind jetzt
wieder einige Dutzend Rohrhütten erbaut, und bei eintretendem lebhaften
Verkehr wird dieser Ort jedenfalls ein wichtiges Settlement werden;
in seinem jetzigen Zustand jedoch kann es füglich mit San Juan
gleichgestellt werden.
Hier ist die Douane der Republik Nicaragua, welche die Reisenden sehr
quält, denn die kleinste Kiste muß ausgeladen und untersucht werden. Ich
machte hier zuerst von meinen Papieren Gebrauch, und erlaubte nicht
daß man mein Gepäck berührte. Die Douanenbeamten, sei's weil sie nicht
verstanden oder verstehen wollten, gaben sich indeß nicht zufrieden
und wollten selbst ausladen, da erschien der Douane-Inspector und der
Commandant des Forts. In San Juan hatte eine Auction stattgefunden, in
welcher unsere Schiffsgesellschaft, für den Fall, daß wir den 4. noch
auf dem Fluß oder See sein sollten, einen Korb Champagner erstanden. Als
die beiden Herren erschienen, nahm ich eine Flasche, legte sie an
den Backen, und schoß den Pfropfen auf den Douane-Inspector ab, dem
Commandanten meine Beglaubigung gebend. Durch beides zufrieden gestellt,
leerten wir diese und noch eine Flasche auf unser gegenseitiges Wohl,
während welcher Zeit der Hafencommandant sich entschuldigte, daß er
meinen Salutschuß mit dem Champagner, wegen spärlicher Munition aus
seinen Geschützen nicht erwiedern könne. Als die Fracht die Douane
passirt hatte, schieden wir mit gegenseitigen Achtungsversicherungen.
Die Fahrt über den See, welche 110 Miles beträgt, begann wieder des
Abends, allein ein ungleich lieblicherer Anblick bot sich mir, als beim
Beginn der Reise. Die ungeheure Wasserfläche, nach vorn den Horizont
bildend, wird rechts und links begränzt von schönen Gebirgen, und
während links die große Gebirgskette sich nach Costarica hinabzieht,
erheben sich inmitten des Sees die Gipfel der beiden großen Vulkane des
Ometepa-Islands majestätisch in die Wolken. Links, südlich, sind die
Mündungen des Rio Frio, umkränzt von üppigem Pflanzenreichthum, während
Baumgruppen ganz übersäet von Purpurblüthen sich rechts erheben. Ein
von Norden heraufziehendes Gewitter erfüllte die Luft mit imposanten
Wolkenformen, während die abendliche Spiegelung derselben den See in
reiche Farbenpracht kleidete.
Unser Boot gleitete unter seinem ärmlichen Segelwerk leise im Abendwind
dahin; als jedoch das Gewitter in gewohnter Heftigkeit losbrach,
getrauten sich die Bootsleute nicht dem Sturm Trotz zu bieten, und
ankerten im See bis Anbruch des Tages. In der nächsten Nacht war kein
so starker Wind, der Mann am Steuer aber schlief fortwährend, so daß
wir uns selbst über das Boot erbarmten und mit Hülfe einer eben
veröffentlichten (Colton) New-York-Karte und eines Taschencompasses
weiter segelten bis Tagesanbruch.
Der See von Granada ist der größte in Centralamerika, giebt den großen
canadischen Seen nicht viel nach und ist mit umfangreichen Inseln
besäet, deren größte, Omatepa, zwei Vulkane von 5-6000 Fuß besitzt und
30,000 Einwohner hat. Ein in der nächsten Nacht losbrechendes Gewitter,
das unser kleines Fahrzeug gleich einer Nußschale herumwarf, nöthigte
uns in unmittelbarer Nähe des Landes zu ankern. Gegen Morgen ruderten
wir vollends bis Granada, und vor Sonnenaufgang hatten wir neben dem
kleinen amerikanischen Steamer, dem ersten, welcher diesen See befährt,
geankert.
Es war der 4. Jul., der jedem amerikanischen Bürger theure Jahrestag der
Unabhängigkeits-Erklärung der Vereinigten Staaten, der wie immer von der
amerikanischen Flagge recht mit Ehren gefeiert wird. Bei Sonnenaufgang
hißte der Steamer und die beiden Schooner die Flagge, und vom Bord
stiegen eine Masse Raketen in den blauen Himmel, wir aber grüßten die
stolzen Sterne und Streifen mit einer dreifachen Salve.
Wir suchten die Ausschiffung unserer Effecten zu beschleunigen,
die einige Schwierigkeiten verursachte, da abermals ein Zollbeamter
Einwendungen gegen die Einfuhr meines Alkohol, der allerdings hier
Monopol ist, erhob, doch nach Erklärung des Zweckes gab er sich
zufrieden, nur hatten sich während der Debatte eine Partie zerlumpte
Soldaten, deren ganze Uniform in Flinte und Patrontasche bestand, und
die meine Effecten bewachen sollten, in einige Forschungen über den
Inhalt des Getränks vertieft. Bald war jedoch Alles auf einen großen
zweirädrigen Ochsenkarren, dessen Räder wie die der Kanone aus einem
Baumstamme geschnitten waren, geladen; das Deichselgespann ward von
einem auf dem Wagen stehenden Mann nach antiker Art mit dem Speer
gelenkt, voraus ging ein nackter Kerl, mit einer Art langer Decke
drapirt, in der Hand die unvermeidliche Macheta, mit der er, dem
Vordergespann auf das betreffende Horn hauend, die Richtung bezeichnete.
Die Ochsen sind daran gewöhnt daß kein Lenkseil gebraucht wird,
daher haben Zug-Ochsen oft ganz zerhackte Hörner, oft auch wird aus
Mißverständniß ein Stück Ohr mit abgehauen.
Ich fand hier den bekannten Gelehrten Hrn. Fröbel, dessen Bekanntschaft
ich voriges Jahr in New-York gemacht hatte, und nachdem die Freude des
Wiedersehens vorüber war, brachte ich mich selbst und mein Gepäck im
Hause eines Hrn. =Dr.= B. unter, der mir ein großes Zimmer freundlichst
abtrat.
Es war mir endlich verstattet, nachdem ich meine Koffer und Kisten,
deren Inhalt durch die viele Feuchtigkeit an einigen Stellen mit
Schimmel und Moder bedeckt war, ausgepackt und gelüftet, meinen
strapazirten Körper mit gründlicher Reinigung, frischer Wäsche und
reinen Kleidern zu laben, und das war eine wahre Wohlthat, denn ganz
bedeckt vom Schmutz des Bootes und der Wälder, kostete es mir nach jedem
Bad im Fluß keine geringe Ueberwindung wieder in meine Schmutzhülle zu
schlüpfen. Nach dieser nöthigen Reinigung gab ich einen Bündel Briefe
ab, wobei =Dr.= B. (ein Deutscher) meinem mangelhaften Spanisch als
Dolmetscher zu Hülfe kam. Ueberall ward mir der freundlichste Empfang
zu Theil, denn sowohl Hr. Squier als Herr Marcoleta (Gesandter in
Washington) waren sehr geachtete Persönlichkeiten, und überall erhielt
ich Einladungen zum Besuch und Aufenthalt in Hacienden, von denen
ich zuerst die Don Jose Sandovals, eines freundlichen alten Spaniers,
benutzen werde, um einige Tage auf seinem schönen großen Besitzthum
zuzubringen.
Ich war eben nach Hause zurückgekehrt als der Präsident, in Begleitung
des Vice-Präsidenten, den hiesigen Amerikanern und meiner Wenigkeit
zur Feier des 4. Jul. eine Einladung zu einem Festessen und Bankett
überbrachte, welche ehrende Auszeichnung ich mit Dank annahm. Um 4 Uhr
begab ich mich in Gesellschaft F's. und des =Dr.= B. in das Fest-Local.
Die Häuser sind nach Art der maurischen Häuser in Algier gebaut. In
der Mitte ein sehr großer Hof, umgeben von Säulengängen, an welche die
verschiedenen Gemächer des Hauses stoßen. Nach der Straße hin ist meist
eine große Empfangs-Halle, welche hier als Fest-Local mit den Flaggen
der Union und Nicaragua's und mit einer Menge ungeheurer Palmenzweige
geschmückt war. Ingleichen waren die Colonnaden des Hofs durch Palmen
in Baumgänge verwandelt, und da jeder Hof hier mit Pflanzen geziert ist,
zwischen denen immer eine Menge zahme Papageien und andere Vögel,
auch wohl zierliche Rehe herumlaufen, gewährte das Ganze einen überaus
lieblichen Anblick, mehr noch als bei einbrechender Dunkelheit eine
Masse von Lichtern durch das Grün schimmerten. Außer den angesehensten
hier wohnhaften Bürgern der Vereinigten Staaten waren als Ehrengäste
zugegen: der Präfect, der Commandant des Militärs, einige andere Beamte
und einige der angesehensten Eingebornen und Franzosen.
Der Präsident, Hr. Coterell, erinnerte in kurzer Ansprache an den Zweck
der Feier, und nachdem an der reichgeschmückten Tafel, auf der zwischen
ganzen gebratenen Rehen und gewaltigen wilden Truthühnern nordische
Leckerbissen in Gesellschaft der üppigsten Südfrüchte prangten, den
gastronomischen Forschungen eine kurze Zeit gewidmet war, erhob man die
Gläser, in denen rheinische Weine, Port und Madeira blinkten, und der
perlende Sohn der Champagne, seiner silbernen Bande entledigt, schäumte,
und brachte zuerst die bei jeder amerikanischen Feier des 4. Julius
üblichen regulären Toaste, denen sich dann eine Menge anderer
anschlossen.
Ein Toast aber ward durch einen sonderbaren Zufall besonders feierlich.
Bei jedem Gläserklingen antwortete von der Hauptwache ein Kanonenschuß,
und gegen Abend kam das unausbleibliche Gewitter wieder herauf. Es
waren eben die Worte gesprochen worden: »Wir trinken in der Stille dem
Andenken des großen Georg Washington!« -- Jeder brachte schweigend
und erhoben sein Glas an die Lippen, da übernahm der Himmel selbst den
üblichen Salutschuß durch einen furchtbaren Donnerschlag, der die Erde
in ihren Grundfesten erzittern machte, und ich läugne nicht, daß ich,
wie gewiß alle, das Glas mit einer Art von andächtigem Grausen leerte.
Eine Musikbande spielte in der Veranda während des ganzen Mahles,
und bis in späte Nachtstunden blieben die Genossen in ungezwungener
Heiterkeit beisammen, welche durch die anerkennungswerthen Bestrebungen
des Herrn Coterell nie die üblichen Formen der Wohlanständigkeit
überschritt.
Einige Veränderungen im Ministerium und der Regierung ließen es mir
räthlich erscheinen, meine Depeschen andern Tags persönlich an ihre
Adressen abzugeben. Ich habe meine Reisevorbereitungen getroffen, mein
Pferd ist auf Don Sandovals Hacienda gehörig ausgefüttert und stark und
wohl geeignet eine strapaziöse Reise zu ertragen, die zu erwarten steht,
da die Regenzeit, in der wir leben, die Wege bodenlos gemacht hat. In
einer Beziehung ist mir's lieb, daß noch sechs bis acht Tage hingehen,
ehe ich anfange zu malen, denn die empfangenen Eindrücke sind alle so
neu und bewältigend, daß ich nothwendig dieselben erst ordnen und klar
machen muß. Ich habe eine Menge der mannichfaltigsten und schönsten
Gegenstände für Studien gefunden, und sobald ich meine Verpflichtungen
gegen die Regierung erfüllt, werde ich mit großer Freude an die Arbeit
gehen, und bleibe ich von Krankheit verschont, was ich wünsche und hoffe
(denn seit ich hier bin erfreue ich mich eines ganz außerordentlichen
Wohlbefindens), so denke ich ein reiches Portefeuille zu sammeln.
Sehr froh bin ich, daß ich statt des Daguerreotyps, wie ich erst
beabsichtigte, ein Phototyp mitgenommen, denn ein Amerikaner, der ein
Daguerreotyp hieher gebracht, war ganz in Verzweiflung, daß er während
der trocknen Jahreszeit keine Platte poliren konnte, da der die ganze
Luft erfüllende Sandstaub alle Politur zerkratzte. Ich hoffe besonders
von interessanten Gruppen der Indianer, die nicht gern still stehen sich
malen zu lassen, sowie von naturhistorischen Gegenständen manche
gute Beute damit zu machen, und so reut mich die für meine Umstände
bedeutende Ausgabe von 150 Dollars, die ich dafür gemacht, nicht. Auf
der andern Seite thut mir's sehr leid, daß ich mein Sammeln von Insecten
und Vögeln nur in so kleinem Maßstab betreiben kann, da die Transport-
und Packmittel für dergleichen Gegenstände sehr theuer sind und meine
Kräfte übersteigen. Ich werde meinen Vorsatz, eine Collection an einige
deutsche naturhistorische Cabinette zu schicken, nicht ausführen können,
und außer einem Geschenk an Freund M. werde ich mich lediglich auf
das Institut in Washington, das mir eine Summe für diese Zwecke zur
Verfügung gestellt, beschränken müssen. Hier ist einer von den wenigen
Fällen, wo ich mehr bemittelt zu sein wünschte, denn es hindert mich
diese Mittellosigkeit an der Erreichung eines schönen Zwecks.
Nach meiner Rückkehr von Leon halte ich mich hier auf, um Hrn. Squiers
Ankunft abzuwarten und Stadt und Umgegend auszubeuten. Sobald es die
Jahreszeit erlaubt, will ich eine Besteigung des Mombatch, der über
der Stadt sein Haupt erhebt und jetzt beständig in Wolken gehüllt ist,
unternehmen. Mein nächster Brief wird entweder eine Beschreibung meiner
Reise nach Leon, oder eine genauere Beschreibung Granada's enthalten,
welches wohl derselben werth ist, denn es ist an dem schönen See mit
seinen zierlichen Ufern höchst pittoresk gelegen, und bietet im
Innern eine Menge malerischer Ansichten. Das Leben selbst ist ebenso
reichhaltig, daß es, sowie die Verhältnisse der ganzen Stadt, vielfach
malerischen Stoff bietet.
Man erwartet jetzt die Ankunft des Gesandten der Vereinigten Staaten
Hrn. Kerr, den aus St. Carlos abzuholen der Dampfer gestern abgegangen
ist, und zu dessen Empfang die Amerikaner für heute eine Festlichkeit
bereitet haben, an welche =Dr.= B., F. und ich uns anschließen werden.