XXXV.

Mich dünkt, wäre ich sein, trüge ich den Namen, dessen Klang mir, im

gleichgültigsten Thun, sein geliebtes Bild vorriefe, ich würde glücklicher

seyn. Ich hätte Theil an seinen Sorgen, ich gehörte bestimter zu seinem

großen Leben. Und er, kann er mich lieben, wie ich ihn? Wehet mein Bild

nicht nur flüchtig zwischen den Sorgen hindurch, die ihn bekümmern? erfülle

ich seine ganze Seele?

Wo ist der Muth der Glückseligkeit hin, daß ich verschmähte, sein Weib zu

seyn? Inniges Glück! nach dem alle meine Wünsche nun streben.

Heloise : ein kleiner Roman · 第 36 / 48 题