ausgebildet.
Dies zeigt sich schon bei der ~Entstehung~ des Herzmuskelgewebes,
indem hier die ursprüngliche, plasmodiale Anlage dauernd
beibehalten wird; es kommt hier also nicht zur vollständigen
Abgrenzung von einzelnen Zellindividuen wie bei der glatten
Muskulatur.
Bei niederen Wirbeltieren (z. B. beim Frosch) lassen sich
allerdings durch Isolation noch spindelförmige, mit gestrecktem
Kerne versehene Gebilde aus der Herzmuskulatur isolieren, die man
als Zellen ansprechen kann; doch sind sie auch hier zumeist mit
seitlichen, zytoplasmatischen Abzweigungen versehen, die eine
Verbindung zu Nachbarfasern herstellen.
Bei Säugetieren erhält man durch Isolation immer nur Bruchstücke
des plasmodialen Gefüges (Fig. 74).
[Illustration: Fig. 74.