[Sidenote: III 25]
Endlich ist noch die _Koftjalk_ zu erwähnen, ein Schiff, das die Mitte
zwischen dem «Koff» und der «Tjalk» hält. Es stammt aus Groningen und
gleicht sehr den «Buitenmotten» von Ostfriesland. Die «Koftjalk» ist
die Vorgängerin der späteren «Koffs», die an die Stelle der «Katzen»
und «Fluiten» getreten sind.
[Sidenote: III 22]
Die «Koffs» sind also nicht aus sich selbst entstanden, sondern haben
sich in dem Masse entwickelt, wie Handel und Gewerbe sich ausdehnten,
und wie die Schiffahrtstrassen sich entwickelten und verbessert wurden.
So nehmen die Abmessungen der «Koffs» am Anfang des 19. Jahrhunderts
zu, infolge der Herstellung des «Amsterdiep» im Jahre 1791.
Wenn ~Hogendorp~ (Bijdrage tot de huishouding van den Staat, Bd. 1, S.
183) noch am Ende des 18. Jahrhunderts von «Koffs» von 70 bis 100 Last
spricht (140-200 t), so erwähnt dagegen ~Le Comte~ (S. 16) am Anfang
des 19. Jahrhunderts «Koffs» von 100 bis 150 Last.
Der Name «Koftjalk» zeigt uns andererseits, dass nur ein geringer
Unterschied zwischen dem «Koff» und der «Tjalk» besteht.