Aus der Stube kam ein schwacher Ruf: „Franz! ... Franz! ...“

Mit einem harten Griff schob er die Schwester zur Seite und trat

ein. Aus dem Lehnstuhl am Fenster streckte ihm die Mutter die Hände

entgegen. Freudentränen rannen über ihr welkes Gesicht. Er warf sich

vor ihr auf die Knie, barg sein Gesicht in ihrem Schoß und weinte lange

still vor sich hin.

Als er aufstand, war sein Gesicht ruhig, aber hart. „Mutter, weißt du,

daß nach dem Willen des Vaters der Hof mir gehören sollte?“

„Ja, mein Sohn, es war ja sein höchster Wunsch, daß du Landwirt werden

solltest, damit der Hof nicht in fremde Hände käme.“

„Es ist gut, Mutter, ich danke dir. Ich danke dir auch für alle Liebe,

die du meiner Liesel erwiesen hast.“

„Hast deinen Jungen schon gesehen?“

Der Musterknabe: Ein Roman aus den Masuren · 第 36 / 51 题