Bei Tagesanbruch fanden wir uns zwischen Ischia und Capri, ungefähr
von letzterem eine Meile. Die Sonne ging hinter den Gebirgen von
Capri und Capo Minerva herrlich auf. Kniep zeichnete fleißig die
Umrisse der Küsten und Inseln und ihre verschiedenen Ansichten; die
langsame Fahrt kam seiner Bemühung zustatten. Wir setzten mit
schwachem und halbem Winde unsern Weg fort. Der Vesuv verlor sich
gegen vier Uhr aus unsern Augen, als Capo Minerva und Ischia noch
gesehen wurden. Auch diese verloren sich gegen Abend. Die Sonne ging
unter ins Meer, begleitet von Wolken und einem langen, meilenweit
reichenden Streifen, alles purpurglänzende Lichter. Auch dieses
Phänomen zeichnete Kniep. Nun war kein Land mehr zu sehen, der
Horizont ringsum ein Wasserkreis, die Nacht hell und schöner
Mondschein.