Die Entdeckung des Wasserstoffs durch Cavendish im Jahre 1766,

durch welche die leichte Luftart dargeboten war, blieb für die

Luftschiffahrt zunächst unbeachtet, da wenige Jahre später der Pater

+Bartolomeo Lourenço de Guzman+ auf den Gedanken kam, erwärmte Luft

zu dem mehrgedachten Zwecke zu verwenden. Über dessen Versuch wird

folgendes berichtet. „Am 8. August 1769 stieg Guzman zu Lissabon vor

dem König und seiner Familie, sowie vor einer großen Zuschauermenge

mit einem aus zusammengeklebtem Papier angefertigten, mit Weidenruten

ausgesteiften Ballon, unter welchem auf einem Roste ein Feuer brannte,

bis zur Höhe der Hausdächer, stieß dann aber gegen einen Vorsprung des

königlichen Palastes, wodurch seine Maschine beschädigt und zu raschem

Sinken gebracht wurde.“ Der unglückliche Ausgang dieses Versuches,

die persönlichen Anfeindungen, die Guzman vielfach zu bestehen hatte,

sowie der Umstand, daß alsbald eine Unmasse thörichter Phantasten die

Guzmansche Idee zu unsinnigen Projekten auszubeuten versuchte, brachten

der Sache schließlich nur Spott ein, so daß darüber die Thatsache

der Guzmanschen Erfindung beinahe ganz in Vergessenheit geriet. Aus

diesen Umständen erklärt es sich auch, daß gewöhnlich der Beginn der

Luftschiffahrt von dem ersten öffentlichen Auftreten der Gebrüder

+Montgolfier+ datiert wird.

[Illustration: Fig. 37. Die Gebrüder Montgolfier.]

+Stephan+ und +Joseph Montgolfier+, die Söhne eines reichen

Papierfabrikanten in Annonay, beschäftigten sich bei den von ihnen

mit Vorliebe betriebenen physikalischen Studien auch mit dem

Problem der Luftschiffahrt und traten, nach vielfachen Versuchen im

kleinen, schließlich am 5. Juni 1783 mit einer größern Probe an die

Öffentlichkeit. Der von ihnen erbaute, nicht weniger als 23000 cbm

haltende Ballon war kugelförmig und bestand aus Leinwand, innen mit

Papier gefüttert. Gestützt auf ihre bisherigen Versuche, nahmen die

Erfinder an, daß der Ballon durch Rauch in die Höhe getrieben werde,

und benützten deshalb als Feuerungsmaterial eine Mischung von Stroh

und gehackter Wolle. Durch die hierbei stattfindende Erwärmung der im

Innern des Ballons befindlichen Luft blähte sich derselbe alsbald auf

und stieg unter dem Jubel der Zuschauer ungefähr 300 m empor. Mit dem

allmählichen Erkalten der Luft senkte sich der Ballon langsam und kam

nach etwa zehn Minuten in einem nahegelegenen Weinberge wohlbehalten

wieder zur Erde.

Rasch verbreitete sich die Nachricht dieses staunenswerten Experimentes

nach Paris und versetzte dort alles in Begeisterung. Eine völlige

Umgestaltung der bis dahin gebräuchlichen Verkehrsmittel war das

Wenigste, was man von der „Luftschiffahrt“ erwartete. Im Augenblick

war denn auch in Paris das erforderliche Geld zur Herstellung eines

großen Ballons zusammengebracht, und der Chevalier +Faujas de St.

Fond+, die Gebrüder +Robert+ und Professor +Charles+ unternahmen

es, das „Wunder von Annonay“ zu wiederholen. Letzterer hatte sofort

erkannt, daß nicht, wie die Montgolfiers glaubten, der Rauch es ist,

der dem Ballon Steigkraft verleiht, sondern die durch die Erwärmung

verursachte Luftverdünnung. Sobald nämlich der Ballon samt Zubehör

weniger wiegt als ein gleich großes Volumen Luft, muß er nach hydro-

und aerostatischen Gesetzen emporsteigen. Deshalb schlug Charles vor,

den Ballon statt mit erwärmter Luft mit dem leichten Wasserstoffgase

zu füllen; auch gab er gleich damals dem Ballon die noch heute übliche

Gestalt einer von Netzwerk umgebenen Kugel mit darangehängter Gondel.

Am 27. August 1783 stieg der erste Ballon dieser Art auf. Er hatte

nur 12 Fuß Durchmesser und wog 25 Pfd. Mit ungeheurer Geschwindigkeit

fuhr er empor und verschwand nach kaum zwei Minuten in den Wolken.

Nach nicht ganz einstündiger Fahrt zerplatzte er und fiel bei Gonesse

nieder, 2½ Meilen von Paris. Jetzt kam auch der jüngere Montgolfier

nach Paris und ließ am 19. September zu Versailles in Gegenwart des

Hofes und einer zahllosen Menschenmenge einen ungeheuern Ballon

aufsteigen. Man hatte dem Ballon einen Käfig angehängt, in welchem

sich ein Hammel, ein Hahn und eine Ente befanden. Es waren dies die

+ersten lebenden Wesen+, welche eine Luftreise machten. Sie kamen

glücklich wieder herunter. Jetzt dachte man daran, daß auch Menschen

im Ballon Luftfahrten unternehmen könnten, und es wurde vorgeschlagen,

das erste Wagnis dieser Art einem verurteilten Verbrecher zuzumuten.

Allein +Pilâtre de Rozier+ wies energisch daraufhin, daß es sich hier

um eine Ehre handle, die man einem Verbrecher nicht zuweisen dürfe,

und daß er selbst mit dem Montgolfierschen Ballon die erste Luftfahrt

machen wolle. Er bereitete sich dazu vor durch einige kleine Versuche,

bei denen der Ballon an einem Seile befestigt war, und endlich am

21. November 1783 stieg er in Begleitung des Marquis d’Arlandes beim

Schlosse La Muette in die Höhe. Der Wind trieb den Ballon über Paris

hinweg, und nach 25 Minuten ließen sich die Luftschiffer in zwei

Meilen Entfernung glücklich nieder, indem sie das Feuer allmählich

verminderten. Wir besitzen noch das Protokoll über diese Luftreise; es

ist unter anderen auch von dem berühmten Amerikaner +Benjamin Franklin+

unterzeichnet, der sich damals als bevollmächtigter Minister seines

Vaterlandes in Frankreich aufhielt. Als ihn bei dieser Gelegenheit

jemand nach dem Nutzen des Luftballons fragte, antwortete er mit dem

bezeichnenden Lakonismus: ~C’est l’enfant, qui vient de naître~ („Wir

haben es mit einem neugeborenen Kinde zu thun“). Zehn Tage später

stiegen Charles und die Gebrüder Robert mit einem Wasserstoffballon

auf, und auch diese Luftreise ging ohne Unfall von statten. In den

Herbstmonaten des Jahres 1783 und noch lange darüber hinaus herrschte

durch ganz Frankreich ein wahres Ballonfieber. Auch der Herzog von

Chartres, der Vater Ludwig Philipps, schloß sich 1784 einer Aufsteigung

an, was Frau von Vergennes zu der Bemerkung veranlaßte, der Herzog

wolle auf diesem Wege seinen Gläubigern entgehen. Selbst Frauen standen

an Mut nicht nach, und im gleichen Jahre 1784 machte eine Dame zu Lyon

die Fahrt in die Lüfte mit.

[Illustration: Fig. 38. Ballon des Marquis d’Arlandes.]

[Illustration: Fig. 39. Luftschiff Blanchards.]

Eine gefährliche, aber überaus glückliche Fahrt machte am 7. Januar

1785 +Blanchard+, indem er in 2½ Stunden von Dover nach Calais

überflog. Der Luftschiffer würde wohl diese gefahrvolle Fahrt nicht

unternommen haben, wenn er nicht geglaubt hätte, durch Anbringung eines

Ruders den Ballon nach Willkür lenken zu können. Das war freilich

ein völliger Irrtum; allein der Nordwestwind glich die Folgen dieses

Irrtums glücklich aus, und der Luftschiffer kam, wie er verheißen,

wirklich nach Calais. Dieser Erfolg erregte ein ungeheures Aufsehen,

und man glaubte sich schon der Lösung des Problems nahegerückt, als

Pilâtre de Rozier, derselbe junge Mann, welcher die erste Luftreise

gemacht hatte, am 15. Juni 1785 bei seinem Versuch, von Boulogne aus

den Kanal zu überschreiten, verunglückte. Er und sein Genosse +Romain+

waren kaum eine Viertelstunde von Boulogne entfernt, als man plötzlich

eine große blaue Flamme an dem Ballon züngeln und den ganzen Apparat

in einem Augenblick in Flammen aufgehen sah. Beide stürzten aus einer

Höhe von 3000 Fuß zerschmettert auf die Klippen des Ufers nieder.

Ein weiterer Märtyrer war der italienische Graf +Zambeccari+. Am 7.

Oktober 1803 fiel er, von Bologna aufgestiegen, mit seinem Ballon ins

Adriatische Meer, trieb längere Zeit darin umher und wurde schließlich

von einem englischen Fahrzeuge noch glücklich aufgefischt. Unentmutigt

führte er dann mehrere Jahre hintereinander eine Reihe von glücklichen

Luftfahrten aus, bis im Jahre 1812 sein Apparat in der Luft in Flammen

aufging, wobei der mutige Mann leider den Tod fand.

Die zahlreichen, zum Teil mit großer Waghalsigkeit ausgeführten

Luftfahrten zeigten, daß mit dem Ballon sehr wohl auch größere

Entfernungen zurückgelegt werden könnten; zugleich brach sich aber

auch die Überzeugung Bahn, daß eine Verwendung der Luftschiffahrt

für Beförderungszwecke erst dann möglich sei, wenn es gelungen, den

Luftschiffen eine bestimmte Richtung zu geben, d. h. sie gleich den

Schiffen im Meere lenkbar zu machen.

Die gänzliche Fruchtlosigkeit aller in dieser Richtung unternommenen

Versuche machte im Laufe des 19. Jahrhunderts die Begeisterung für

die neue Erfindung etwas erkalten, und bald beschränkte sich die

Benützung des Ballons im wesentlichen auf +wissenschaftliche+ Zwecke,

denen einzelne Versuche sich hinzugesellten, den Luftballon für die

+Kriegführung+ zu verwenden.

Die +wissenschaftlichen+ Ballonfahrten haben nicht nur dazu gedient,

die über die Beschaffenheit der Luft bereits auf anderem Wege

gewonnenen Kenntnisse zu bestätigen, sie haben dieselben auch in

mancher Hinsicht bereichert. So haben die Luftschiffer die Abnahme

des Druckes und der Dichtigkeit der Luft bestimmt; Sie haben ferner

Gelegenheit gehabt, zu beobachten, wie die Gestirne mit zunehmender

Verdünnung der Luft immer heller erglänzen, und wie an Stelle unseres

heitern Blau ein immer tieferes Schwarz des Himmels tritt. Durch die

Luftschiffahrt ist uns außerdem bekannt geworden, daß in unseren oberen

Regionen der Atmosphäre auch im Sommer sibirische Kälte herrscht, und

neuestens hat man die Wahrnehmung gemacht, daß in jenen Höhen der

menschliche Körper in hohem Grade elektrisch wird, so sehr, daß er

Funken sprüht. Nach der Aussage einiger Gewährsmänner kann die Spannung

der Elektricität sogar einen fast unerträglichen Druck erzeugen,

weshalb es nicht unwahrscheinlich ist, daß so manche der Katastrophen,

mit welchen die Luftfahrten noch in jüngster Zeit leider so häufig

geendet haben, zum Teil auf dieses elektrische Phänomen zurückzuführen

sind.

Unter den zu +wissenschaftlichen Zwecken+ gewagten Luftfahrten sind

die bedeutendsten die beiden von +Biot+ und +Gay-Lussac+ im Auftrage

der Pariser Akademie im Jahre 1804 unternommenen und aus neuester

Zeit diejenigen des englischen Naturforschers +Glaisher+, der sich

rühmen darf, +unter allen Sterblichen sich am weitesten von der Erde

entfernt zu haben+. Die von ihm erreichte Höhe von 11277 m übersteigt

nämlich die des höchsten Berges der Erde noch um rund 2500 m. Diese

letztgenannte Höhe erreichte Glaisher bei einer mit dem Luftschiffer

+Coxwell+ im Jahre 1863 ausgeführten Fahrt, aber freilich erst, als er

bereits das Bewußtsein verloren hatte, und als Coxwell, dessen Hände

von der Kälte schon ganz schwarz und gebrauchsunfähig waren, das Ventil

nur eben noch mit den Zähnen öffnen konnte, um den Ballon schleunigst

sinken zu machen.

Zu +Kriegszwecken+ fand der Ballon zuerst Verwendung in der

Schlacht von Fleurus (1794); auch bei der Belagerung von Charleroi

leistete er Dienste. 1794 errichtete man sogar zu Meudon eine

militärisch-aëronautische Schule. Napoleon aber, dem dieselbe keine

greifbaren Resultate lieferte, löste sie auf. Bei der Belagerung

Venedigs durch die Österreicher (1849) wurden die Ballons wiederum in

Anwendung gebracht, doch ohne günstigen Erfolg. Bei Solferino (1859)

sollte mit einem Ballon rekognosziert werden; er traf aber, infolge

einer Verzögerung auf dem Transport, zu spät auf dem Schlachtfeld

ein. Seitens der großen Militärmächte wurde mehr und mehr der Sache

Aufmerksamkeit geschenkt, besonders seitdem der letzte entscheidende

Schlag des amerikanischen Bürgerkrieges, die Eroberung von Richmond im

Jahre 1862, dem General Mac Clellan hauptsächlich durch die mehrfachen

Rekognoszierungen und Aufnahmen mittels des Ballons gelang. Nicht zu

unterschätzende Dienste haben die Ballons bekanntlich in dem großen

Kriege der Jahre 1870 und 1871 bei der Belagerung von Paris geleistet.

Im ganzen sind durch die von dem Generalpostdirektor Rampont mit großem

Geschick und unermüdlicher Energie organisierte Pariser Ballonpost

während der Belagerung 91 Passagiere, 363 Brieftauben und 2½ Millionen

Briefe befördert worden. Die Zahl der vom 23. September 1870 bis 28.

Januar 1871 abgelassenen Ballons betrug 65. Davon gerieten fünf in

die Hände der Sieger, vier gingen in Belgien, drei in Holland, zwei

in Deutschland und einer in Norwegen nieder. Nur zwei sind spurlos

verschwunden.

Die merkwürdigste Reise, die übrigens zugleich den Beweis lieferte,

welch ungeheure Geschwindigkeit mit der Luftschiffahrt erzielt werden

kann, machte der nach Norwegen verschlagene Ballon. Derselbe hatte

eine Strecke von nahezu 1400 km in 15 Stunden zurückgelegt, d. i. fast

die doppelte Schnelligkeit eines Kurierzuges -- sicherlich ein mehr

als genügender Beweis, daß man mit dem Luftschiff sehr wohl große

Entfernungen zurücklegen und zugleich eine Geschwindigkeit erzielen

kann, wie mit keinem der bis jetzt benützten Transportmittel. Mit der

bisher im Ballon erreichten größten Geschwindigkeit von 20 Meilen in

der Stunde würde man eine Luftreise um die Erde in 11 Tagen zurücklegen

können.

Was uns vor allem noch von dem Glücke trennt, unseren weit

vorgeschrittenen Verkehrsmitteln auch den ungehemmten Flug über

Land und Meer hoch im reinen Äther zugesellt zu sehen, das ist die

+Unlenkbarkeit+ des Luftschiffes. Den Kernpunkt der Frage, Herstellung

eines leistungsfähigen Motors von verhältnismäßig geringem Gewicht,

hat man längst erkannt, und unermüdlich streben Wissenschaft und

Technik nach Lösung dieses Problems.

[Illustration: Fig. 40. Henri Giffards lenkbarer Luftballon mit

zweiflügeliger Schiffsschraube und Dampfmaschine.]

Den ersten diesbezüglichen Versuch machte der französische Ingenieur

+Henry Giffard+ (1852); dann unternahmen solche der französische

Marine-Ingenieur und Akademiker +Dupuy de Lôme+ (1872), der Ingenieur

+Paul Hänlein+ aus Mainz (1872) und die Gebrüder +Tissandier+ in

Paris (1883). Letztere benutzten bereits elektrische Motoren. Die

bedeutsamsten und erfolgreichsten Versuche wurden in neuester Zeit von

den französischen Offizieren +Charles Renard+ und +A. Krebs+ ausgeführt.

Dieselben fuhren am 9. August 1884 in einem nach ihrer Erfindung

erbauten, mit einer sehr leichten elektro-dynamischen Maschine

versehenen Luftschiffe in Meudon auf und langten nach Zurücklegung

eines von vornherein bestimmten Weges wieder an ihrem Ausgangspunkte

an. Auch die vor kurzem mit dem lenkbaren Luftschiff von Renard

angestellten neuen Versuche haben ein durchaus günstiges Ergebnis

geliefert. So kann man die hochwichtige Frage der Lenkbarkeit des

Schiffes in kleinem Maßstabe und unter gewissen Voraussetzungen

als gelöst betrachten. Gewiß wird aber auch noch das Wort des

hervorragendsten Aëronauten Amerikas, John Wises, in Erfüllung gehen:

„Unsere Kinder werden nach jedem Teil der Erde reisen können ohne

die Belästigung von Dampf, Funken oder Seekrankheit und mit einer

Schnelligkeit von 20 geographischen Meilen pro Stunde.“[73]

[Illustration: Fig. 41. Luftschiffahrten von Renard und Krebs.]

Hat das Problem einmal ganz und voll seine Lösung gefunden, so wird

sicherlich auch die Post sofort am Platze sein, das neue Verkehrsmittel

für ihre Zwecke auszubeuten.

[Illustration: Fig 42. Luftballon, getrieben durch den elektrischen

Strom.]

Drittes Kapitel.

+Poststatistik.+

I. Briefpostverkehr.

1. Europäischer Briefpostverkehr im Jahre 1884[74].

Spalten:

A - Länder.

B - Briefe

C - Postkarten

D - Drucksachen, Warenproben etc.

E - Zeitungsnummern

F - Zusammen

G - überhaupt Stück.

H - davon

I - Briefe und Postkarten.

J - Drucksachen etc.

---+--------------------------------------+---------------------

| Anzahl der aufgelieferten | Auf 1 Einwohner

| | entfallen

+-------+------+-------+-------+-------+------+--------------

| B | C | D | E | F | | H

A. +-------+------+-------+-------+-------+ G -------+-------

| +in Tausenden.+ | | I | J

---+-------+------+-------+-------+-------+------+------+-------

1.| 89602| 23355| 52152| 90610| 255719| 44,7 | 19,7 | 25

2.| 1596| 115| 15| 801| 2527| 1,3 | 0,9 | 0,4

3.| 30174| 609| 2037| 36420| 69240| 34,9 | 15,5 | 19,4

4.| 682998|212526| 185843| 527661|1609028| 35,6 | 19,8 | 15,8

5.| 621665| 34050| 367014| 341662|1364391| 36,2 | 17,4 | 18,8

6.| 4281| 32| 56| 2888| 7257| 3,7 | 2,2 | 1,5

7.|1360341|160340| 320417| 143674|1984772| 55,2 | 42,3 | 12,9

8.| 194579| 31172| 61205| 114304| 401260| 13,9 | 7,8 | 6,1

9.| 2093| 471| 1199| 1002| 4765| 22,7 | 12,2 | 10,5

10.| -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | --

11.| 64308| 20031| 24721| 45091| 154151| 36 | 19,7 | 16,3

12.| 15174| 865| 1181| 15331| 32551| 16,8 | 8,3 | 8,5

13.| 255516| 60680| 40166| 85318| 441680| 19,9 | 14,3 | 5,6

14.| 17605| 1778| 2886| 10908| 33177| 7,3 | 4,3 | 3

15.| 7003| 1189| 339| 2377| 10908| 2,2 | 1,6 | 0,6

16.| 138355| 8863| 12046| 94959| 254223| 3,1 | 1,8 | 1,3

17.| 39145| 3164| 3452| 32204| 77965| 16,9 | 9,2 | 7,7

18.| 61826| 10982| 19471| 57403| 149682| 52,9 | 25,7 | 27,2

19.|\____________1286____________/| 1286| 0,7 | 0,7 | --

20.| 95360| 345| 5736| 41000| 142441| 8,5 | 5,7 | 2,8

21.|\____________3003____________/| 3003| 0,5 | 0,5 | --

22.| 86655| 20779| 13738| 44953| 166125| 10,6 | 6,9 | 3,7

---+-------+------+-------+-------+-------+------+------+-------

|3773000|591000|1114000|1688000|7166000| 21,7 | 13,2 | 8,5

Länder:

1. Belgien

2. Bulgarien (1883)

3. Dänemark

4. Deutschland

5. Frankreich.

6. Griechenland (1883)

7. Großbritannien u. Irland

8. Italien

9. Luxemburg

10. Montenegro

11. Niederlande

12. Norwegen

13. Österreich

14. Portugal

15. Rumänien (1883)

16. Rußland, europ. (1883)

17. Schweden

18. Schweiz

19. Serbien (75)

20. Spanien (82)

21. Türkei, europäische (82)

22. Ungarn

23. Europa (rund)

=2. Außereuropäischer Briefpostverkehr[75].=

----------------+----------------------------------------------------+

| Anzahl der aufgelieferten |

+----------+---------+---------+---------+-----------|

| | | Druck- | | |

Länder. | Briefe. | Post- | sachen, |Zeitungs-|=Zusammen.=|

| | karten. |Warenpro-| nummern.| |

| | | ben etc.| | |

----------------+----------+---------+---------+---------+-----------+

=I. Amerika.= | | | | | |

Vereinigte | | | | | |

Staaten von | | | | | |

Amerika (1881 |1068676468|325946011|495121315|874455033| 2746198827|

Canada (1881/82)| 61040000| 11300000| 7186000| 12000000| 91526000|

Chile (1882) | 10037802| 96206| 2647645| 7933007| 20714660|

Argentinische | | | | | |

Republik (1882)| 9761211| 37999| 1174149| 14571648| 25545007|

Bermudas (1882) | 114596| 1616| 19708| 6864| 142784|

Martinique | | | | | |

(1882) | 706673| 618| 341543| 230949| 1279783|

St. Pierre und | | | | | |

Miquelon (1882)| 36372| 117| 314| 2800| 39603|

Costarica (1882)| 304868| -- | 858086| -- | 1162954|

Uruguay (1880) | 1016532| 11767| 1218887| -- | 2247186|

Guadeloupe | | | | | |

(1882) | 686140| 1750| 136575| 122940| 947405|

Cuba (1882) | 6775171| 30234| 417250| -- | 7222655|

Britisch | | | | | |

Guyana(1882) | 649012| 976| 56284| 377788| 1084060|

Franz. | | | | | |

Guyana „ | 90068| 36| 420| 3715| 94239|

Nicaragua (1882)| 215348| 2166| 3450| 424955| 645919|

Brasilien (1881)| 19948282| -- | -- | -- | 19948282|

Curaçao (1882) | 48727| 672| 24870| -- | 74269|

Peru (1878) | 2491544| -- | 1170762| -- | 3662306|

Brit. Honduras | | | | | |

(1882) | 27725| 303| 329| 7082| 35439|

Grenade (1881) | 40611| 111| 1515| 4543| 46780|

Guatemala (1882)| 710270| -- | 532198| -- | 1242468|

Surinam (1882) | 33398| 459| 5308| -- | 39165|

Mejico (1881/82)| 4328378| 7081| 2951935| -- | 7287394|

Dominique (1882)| 13550| 103| 3682| 201| 17536|

Paraguay (1882) | 88085| -- | 27415| 60302| 175802|

St. Lucie (1882)| 11784| 94| 3| 1141| 13022|

Honduras | | | | | |

(Republik) | | | | | |

(1882) | 66491| 433| 3712| 44933| 115569|

Columbien | | | | | |

(1879/80) | 463832| -- | 413350| -- | 877182|

Haiti (1882) | 86266| 466| 7497| 38098| 132327|

---+----------+---------+---------+---------+-----------+

Diese Staaten | | | | | |

+Amerikas+ |1188469204|337439218|514324202|910285999| 2950518623|

----------------------+--------------------------------------

| Auf 1 Einwohner entfallen

+-----------+------------+-------------

Länder. | überhaupt | Briefe und | Drucksachen

| Stück. | Postkarten.| & c.

----------------------+-----------+------------+-------------

=I. Amerika.= | | |

Vereinigte Staaten | | |

von Amerika (1881) | 55,12 | 27,81 | 27,31

Canada (1881/82) | 21,03 | 16,62 | 4,41

Chile (1882) | 9,24 | 4,52 | 4,72

Argentinische | | |

Republik (1882) | 9,12 | 3,50 | 5,62

Bermudas (1882) | 8,94 | 7,27 | 1,67

Martinique (1882) | 7,90 | 4,37 | 3,53

St. Pierre und | | |

Miquelon (1882) | 7,28 | 6,71 | 0,57

Costarica (1882) | 6,65 | 1,75 | 4,90

Uruguay (1880) | 5,13 | 2,35 | 2,78

Guadeloupe (1882) | 5,09 | 3,70 | 1,39

Cuba (1882) | 4,74 | 4,47 | 0,27

Britisch Guyana (1882)| 4,30 | 2,58 | 1,72

Franz. Guyana „ | 3,49 | 3,34 | 0,15

Nicaragua (1882) | 2,15 | 0,72 | 1,43

Brasilien (1881) | 1,97 | 1,97 | --

Curaçao (1882) | 1,75 | 1,16 | 0,59

Peru (1878) | 1,35 | 0,92 | 0,43

Brit. Honduras (1882) | 1,29 | 1,02 | 0,27

Grenade (1881) | 1,07 | 0,93 | 0,14

Guatemala (1882) | 0,99 | 0,57 | 0,42

Surinam (1882) | 0,73 | 0,63 | 0,10

Mejico (1881/82) | 0,71 | 0,42 | 0,29

Dominique (1882) | 0,62 | 0,48 | 0,14

Paraguay (1882) | 0,60 | 0,30 | 0,30

St. Lucie (1882) | 0,34 | 0,31 | 0,03

Honduras (Republik) | | |

(1882) | 0,33 | 0,19 | 0,14

Columbien (1879/80) | 0,29 | 0,15 | 0,14

Haiti (1882) | 0,24 | 0,16 | 0,08

----+-----------+------------+-------------

Diese Staaten | | |

+Amerikas+ | 32,18 | 16,64 | 15,54[76]

Der Weltverkehr Telegraphie und Post, Eisenbahnen und Schiffahrt, in ihrer Entwickelung dargestellt · 第 11 / 50 段