durch welche die leichte Luftart dargeboten war, blieb für die
Luftschiffahrt zunächst unbeachtet, da wenige Jahre später der Pater
+Bartolomeo Lourenço de Guzman+ auf den Gedanken kam, erwärmte Luft
zu dem mehrgedachten Zwecke zu verwenden. Über dessen Versuch wird
folgendes berichtet. „Am 8. August 1769 stieg Guzman zu Lissabon vor
dem König und seiner Familie, sowie vor einer großen Zuschauermenge
mit einem aus zusammengeklebtem Papier angefertigten, mit Weidenruten
ausgesteiften Ballon, unter welchem auf einem Roste ein Feuer brannte,
bis zur Höhe der Hausdächer, stieß dann aber gegen einen Vorsprung des
königlichen Palastes, wodurch seine Maschine beschädigt und zu raschem
Sinken gebracht wurde.“ Der unglückliche Ausgang dieses Versuches,
die persönlichen Anfeindungen, die Guzman vielfach zu bestehen hatte,
sowie der Umstand, daß alsbald eine Unmasse thörichter Phantasten die
Guzmansche Idee zu unsinnigen Projekten auszubeuten versuchte, brachten
der Sache schließlich nur Spott ein, so daß darüber die Thatsache
der Guzmanschen Erfindung beinahe ganz in Vergessenheit geriet. Aus
diesen Umständen erklärt es sich auch, daß gewöhnlich der Beginn der
Luftschiffahrt von dem ersten öffentlichen Auftreten der Gebrüder
+Montgolfier+ datiert wird.
[Illustration: Fig. 37. Die Gebrüder Montgolfier.]
+Stephan+ und +Joseph Montgolfier+, die Söhne eines reichen
Papierfabrikanten in Annonay, beschäftigten sich bei den von ihnen
mit Vorliebe betriebenen physikalischen Studien auch mit dem
Problem der Luftschiffahrt und traten, nach vielfachen Versuchen im
kleinen, schließlich am 5. Juni 1783 mit einer größern Probe an die
Öffentlichkeit. Der von ihnen erbaute, nicht weniger als 23000 cbm
haltende Ballon war kugelförmig und bestand aus Leinwand, innen mit
Papier gefüttert. Gestützt auf ihre bisherigen Versuche, nahmen die
Erfinder an, daß der Ballon durch Rauch in die Höhe getrieben werde,
und benützten deshalb als Feuerungsmaterial eine Mischung von Stroh
und gehackter Wolle. Durch die hierbei stattfindende Erwärmung der im
Innern des Ballons befindlichen Luft blähte sich derselbe alsbald auf
und stieg unter dem Jubel der Zuschauer ungefähr 300 m empor. Mit dem
allmählichen Erkalten der Luft senkte sich der Ballon langsam und kam
nach etwa zehn Minuten in einem nahegelegenen Weinberge wohlbehalten
wieder zur Erde.
Rasch verbreitete sich die Nachricht dieses staunenswerten Experimentes
nach Paris und versetzte dort alles in Begeisterung. Eine völlige
Umgestaltung der bis dahin gebräuchlichen Verkehrsmittel war das
Wenigste, was man von der „Luftschiffahrt“ erwartete. Im Augenblick
war denn auch in Paris das erforderliche Geld zur Herstellung eines
großen Ballons zusammengebracht, und der Chevalier +Faujas de St.
Fond+, die Gebrüder +Robert+ und Professor +Charles+ unternahmen
es, das „Wunder von Annonay“ zu wiederholen. Letzterer hatte sofort
erkannt, daß nicht, wie die Montgolfiers glaubten, der Rauch es ist,
der dem Ballon Steigkraft verleiht, sondern die durch die Erwärmung
verursachte Luftverdünnung. Sobald nämlich der Ballon samt Zubehör
weniger wiegt als ein gleich großes Volumen Luft, muß er nach hydro-
und aerostatischen Gesetzen emporsteigen. Deshalb schlug Charles vor,
den Ballon statt mit erwärmter Luft mit dem leichten Wasserstoffgase
zu füllen; auch gab er gleich damals dem Ballon die noch heute übliche
Gestalt einer von Netzwerk umgebenen Kugel mit darangehängter Gondel.
Am 27. August 1783 stieg der erste Ballon dieser Art auf. Er hatte
nur 12 Fuß Durchmesser und wog 25 Pfd. Mit ungeheurer Geschwindigkeit
fuhr er empor und verschwand nach kaum zwei Minuten in den Wolken.
Nach nicht ganz einstündiger Fahrt zerplatzte er und fiel bei Gonesse
nieder, 2½ Meilen von Paris. Jetzt kam auch der jüngere Montgolfier
nach Paris und ließ am 19. September zu Versailles in Gegenwart des
Hofes und einer zahllosen Menschenmenge einen ungeheuern Ballon
aufsteigen. Man hatte dem Ballon einen Käfig angehängt, in welchem
sich ein Hammel, ein Hahn und eine Ente befanden. Es waren dies die
+ersten lebenden Wesen+, welche eine Luftreise machten. Sie kamen
glücklich wieder herunter. Jetzt dachte man daran, daß auch Menschen
im Ballon Luftfahrten unternehmen könnten, und es wurde vorgeschlagen,
das erste Wagnis dieser Art einem verurteilten Verbrecher zuzumuten.
Allein +Pilâtre de Rozier+ wies energisch daraufhin, daß es sich hier
um eine Ehre handle, die man einem Verbrecher nicht zuweisen dürfe,
und daß er selbst mit dem Montgolfierschen Ballon die erste Luftfahrt
machen wolle. Er bereitete sich dazu vor durch einige kleine Versuche,
bei denen der Ballon an einem Seile befestigt war, und endlich am
21. November 1783 stieg er in Begleitung des Marquis d’Arlandes beim
Schlosse La Muette in die Höhe. Der Wind trieb den Ballon über Paris
hinweg, und nach 25 Minuten ließen sich die Luftschiffer in zwei
Meilen Entfernung glücklich nieder, indem sie das Feuer allmählich
verminderten. Wir besitzen noch das Protokoll über diese Luftreise; es
ist unter anderen auch von dem berühmten Amerikaner +Benjamin Franklin+
unterzeichnet, der sich damals als bevollmächtigter Minister seines
Vaterlandes in Frankreich aufhielt. Als ihn bei dieser Gelegenheit
jemand nach dem Nutzen des Luftballons fragte, antwortete er mit dem
bezeichnenden Lakonismus: ~C’est l’enfant, qui vient de naître~ („Wir
haben es mit einem neugeborenen Kinde zu thun“). Zehn Tage später
stiegen Charles und die Gebrüder Robert mit einem Wasserstoffballon
auf, und auch diese Luftreise ging ohne Unfall von statten. In den
Herbstmonaten des Jahres 1783 und noch lange darüber hinaus herrschte
durch ganz Frankreich ein wahres Ballonfieber. Auch der Herzog von
Chartres, der Vater Ludwig Philipps, schloß sich 1784 einer Aufsteigung
an, was Frau von Vergennes zu der Bemerkung veranlaßte, der Herzog
wolle auf diesem Wege seinen Gläubigern entgehen. Selbst Frauen standen
an Mut nicht nach, und im gleichen Jahre 1784 machte eine Dame zu Lyon
die Fahrt in die Lüfte mit.
[Illustration: Fig. 38. Ballon des Marquis d’Arlandes.]
[Illustration: Fig. 39. Luftschiff Blanchards.]
Eine gefährliche, aber überaus glückliche Fahrt machte am 7. Januar
1785 +Blanchard+, indem er in 2½ Stunden von Dover nach Calais
überflog. Der Luftschiffer würde wohl diese gefahrvolle Fahrt nicht
unternommen haben, wenn er nicht geglaubt hätte, durch Anbringung eines
Ruders den Ballon nach Willkür lenken zu können. Das war freilich
ein völliger Irrtum; allein der Nordwestwind glich die Folgen dieses
Irrtums glücklich aus, und der Luftschiffer kam, wie er verheißen,
wirklich nach Calais. Dieser Erfolg erregte ein ungeheures Aufsehen,
und man glaubte sich schon der Lösung des Problems nahegerückt, als
Pilâtre de Rozier, derselbe junge Mann, welcher die erste Luftreise
gemacht hatte, am 15. Juni 1785 bei seinem Versuch, von Boulogne aus
den Kanal zu überschreiten, verunglückte. Er und sein Genosse +Romain+
waren kaum eine Viertelstunde von Boulogne entfernt, als man plötzlich
eine große blaue Flamme an dem Ballon züngeln und den ganzen Apparat
in einem Augenblick in Flammen aufgehen sah. Beide stürzten aus einer
Höhe von 3000 Fuß zerschmettert auf die Klippen des Ufers nieder.
Ein weiterer Märtyrer war der italienische Graf +Zambeccari+. Am 7.
Oktober 1803 fiel er, von Bologna aufgestiegen, mit seinem Ballon ins
Adriatische Meer, trieb längere Zeit darin umher und wurde schließlich
von einem englischen Fahrzeuge noch glücklich aufgefischt. Unentmutigt
führte er dann mehrere Jahre hintereinander eine Reihe von glücklichen
Luftfahrten aus, bis im Jahre 1812 sein Apparat in der Luft in Flammen
aufging, wobei der mutige Mann leider den Tod fand.
Die zahlreichen, zum Teil mit großer Waghalsigkeit ausgeführten
Luftfahrten zeigten, daß mit dem Ballon sehr wohl auch größere
Entfernungen zurückgelegt werden könnten; zugleich brach sich aber
auch die Überzeugung Bahn, daß eine Verwendung der Luftschiffahrt
für Beförderungszwecke erst dann möglich sei, wenn es gelungen, den
Luftschiffen eine bestimmte Richtung zu geben, d. h. sie gleich den
Schiffen im Meere lenkbar zu machen.
Die gänzliche Fruchtlosigkeit aller in dieser Richtung unternommenen
Versuche machte im Laufe des 19. Jahrhunderts die Begeisterung für
die neue Erfindung etwas erkalten, und bald beschränkte sich die
Benützung des Ballons im wesentlichen auf +wissenschaftliche+ Zwecke,
denen einzelne Versuche sich hinzugesellten, den Luftballon für die
+Kriegführung+ zu verwenden.
Die +wissenschaftlichen+ Ballonfahrten haben nicht nur dazu gedient,
die über die Beschaffenheit der Luft bereits auf anderem Wege
gewonnenen Kenntnisse zu bestätigen, sie haben dieselben auch in
mancher Hinsicht bereichert. So haben die Luftschiffer die Abnahme
des Druckes und der Dichtigkeit der Luft bestimmt; Sie haben ferner
Gelegenheit gehabt, zu beobachten, wie die Gestirne mit zunehmender
Verdünnung der Luft immer heller erglänzen, und wie an Stelle unseres
heitern Blau ein immer tieferes Schwarz des Himmels tritt. Durch die
Luftschiffahrt ist uns außerdem bekannt geworden, daß in unseren oberen
Regionen der Atmosphäre auch im Sommer sibirische Kälte herrscht, und
neuestens hat man die Wahrnehmung gemacht, daß in jenen Höhen der
menschliche Körper in hohem Grade elektrisch wird, so sehr, daß er
Funken sprüht. Nach der Aussage einiger Gewährsmänner kann die Spannung
der Elektricität sogar einen fast unerträglichen Druck erzeugen,
weshalb es nicht unwahrscheinlich ist, daß so manche der Katastrophen,
mit welchen die Luftfahrten noch in jüngster Zeit leider so häufig
geendet haben, zum Teil auf dieses elektrische Phänomen zurückzuführen
sind.
Unter den zu +wissenschaftlichen Zwecken+ gewagten Luftfahrten sind
die bedeutendsten die beiden von +Biot+ und +Gay-Lussac+ im Auftrage
der Pariser Akademie im Jahre 1804 unternommenen und aus neuester
Zeit diejenigen des englischen Naturforschers +Glaisher+, der sich
rühmen darf, +unter allen Sterblichen sich am weitesten von der Erde
entfernt zu haben+. Die von ihm erreichte Höhe von 11277 m übersteigt
nämlich die des höchsten Berges der Erde noch um rund 2500 m. Diese
letztgenannte Höhe erreichte Glaisher bei einer mit dem Luftschiffer
+Coxwell+ im Jahre 1863 ausgeführten Fahrt, aber freilich erst, als er
bereits das Bewußtsein verloren hatte, und als Coxwell, dessen Hände
von der Kälte schon ganz schwarz und gebrauchsunfähig waren, das Ventil
nur eben noch mit den Zähnen öffnen konnte, um den Ballon schleunigst
sinken zu machen.
Zu +Kriegszwecken+ fand der Ballon zuerst Verwendung in der
Schlacht von Fleurus (1794); auch bei der Belagerung von Charleroi
leistete er Dienste. 1794 errichtete man sogar zu Meudon eine
militärisch-aëronautische Schule. Napoleon aber, dem dieselbe keine
greifbaren Resultate lieferte, löste sie auf. Bei der Belagerung
Venedigs durch die Österreicher (1849) wurden die Ballons wiederum in
Anwendung gebracht, doch ohne günstigen Erfolg. Bei Solferino (1859)
sollte mit einem Ballon rekognosziert werden; er traf aber, infolge
einer Verzögerung auf dem Transport, zu spät auf dem Schlachtfeld
ein. Seitens der großen Militärmächte wurde mehr und mehr der Sache
Aufmerksamkeit geschenkt, besonders seitdem der letzte entscheidende
Schlag des amerikanischen Bürgerkrieges, die Eroberung von Richmond im
Jahre 1862, dem General Mac Clellan hauptsächlich durch die mehrfachen
Rekognoszierungen und Aufnahmen mittels des Ballons gelang. Nicht zu
unterschätzende Dienste haben die Ballons bekanntlich in dem großen
Kriege der Jahre 1870 und 1871 bei der Belagerung von Paris geleistet.
Im ganzen sind durch die von dem Generalpostdirektor Rampont mit großem
Geschick und unermüdlicher Energie organisierte Pariser Ballonpost
während der Belagerung 91 Passagiere, 363 Brieftauben und 2½ Millionen
Briefe befördert worden. Die Zahl der vom 23. September 1870 bis 28.
Januar 1871 abgelassenen Ballons betrug 65. Davon gerieten fünf in
die Hände der Sieger, vier gingen in Belgien, drei in Holland, zwei
in Deutschland und einer in Norwegen nieder. Nur zwei sind spurlos
verschwunden.
Die merkwürdigste Reise, die übrigens zugleich den Beweis lieferte,
welch ungeheure Geschwindigkeit mit der Luftschiffahrt erzielt werden
kann, machte der nach Norwegen verschlagene Ballon. Derselbe hatte
eine Strecke von nahezu 1400 km in 15 Stunden zurückgelegt, d. i. fast
die doppelte Schnelligkeit eines Kurierzuges -- sicherlich ein mehr
als genügender Beweis, daß man mit dem Luftschiff sehr wohl große
Entfernungen zurücklegen und zugleich eine Geschwindigkeit erzielen
kann, wie mit keinem der bis jetzt benützten Transportmittel. Mit der
bisher im Ballon erreichten größten Geschwindigkeit von 20 Meilen in
der Stunde würde man eine Luftreise um die Erde in 11 Tagen zurücklegen
können.
Was uns vor allem noch von dem Glücke trennt, unseren weit
vorgeschrittenen Verkehrsmitteln auch den ungehemmten Flug über
Land und Meer hoch im reinen Äther zugesellt zu sehen, das ist die
+Unlenkbarkeit+ des Luftschiffes. Den Kernpunkt der Frage, Herstellung
eines leistungsfähigen Motors von verhältnismäßig geringem Gewicht,
hat man längst erkannt, und unermüdlich streben Wissenschaft und
Technik nach Lösung dieses Problems.
[Illustration: Fig. 40. Henri Giffards lenkbarer Luftballon mit
zweiflügeliger Schiffsschraube und Dampfmaschine.]
Den ersten diesbezüglichen Versuch machte der französische Ingenieur
+Henry Giffard+ (1852); dann unternahmen solche der französische
Marine-Ingenieur und Akademiker +Dupuy de Lôme+ (1872), der Ingenieur
+Paul Hänlein+ aus Mainz (1872) und die Gebrüder +Tissandier+ in
Paris (1883). Letztere benutzten bereits elektrische Motoren. Die
bedeutsamsten und erfolgreichsten Versuche wurden in neuester Zeit von
den französischen Offizieren +Charles Renard+ und +A. Krebs+ ausgeführt.
Dieselben fuhren am 9. August 1884 in einem nach ihrer Erfindung
erbauten, mit einer sehr leichten elektro-dynamischen Maschine
versehenen Luftschiffe in Meudon auf und langten nach Zurücklegung
eines von vornherein bestimmten Weges wieder an ihrem Ausgangspunkte
an. Auch die vor kurzem mit dem lenkbaren Luftschiff von Renard
angestellten neuen Versuche haben ein durchaus günstiges Ergebnis
geliefert. So kann man die hochwichtige Frage der Lenkbarkeit des
Schiffes in kleinem Maßstabe und unter gewissen Voraussetzungen
als gelöst betrachten. Gewiß wird aber auch noch das Wort des
hervorragendsten Aëronauten Amerikas, John Wises, in Erfüllung gehen:
„Unsere Kinder werden nach jedem Teil der Erde reisen können ohne
die Belästigung von Dampf, Funken oder Seekrankheit und mit einer
Schnelligkeit von 20 geographischen Meilen pro Stunde.“[73]
[Illustration: Fig. 41. Luftschiffahrten von Renard und Krebs.]
Hat das Problem einmal ganz und voll seine Lösung gefunden, so wird
sicherlich auch die Post sofort am Platze sein, das neue Verkehrsmittel
für ihre Zwecke auszubeuten.
[Illustration: Fig 42. Luftballon, getrieben durch den elektrischen
Strom.]
Drittes Kapitel.
+Poststatistik.+
I. Briefpostverkehr.
1. Europäischer Briefpostverkehr im Jahre 1884[74].
Spalten:
A - Länder.
B - Briefe
C - Postkarten
D - Drucksachen, Warenproben etc.
E - Zeitungsnummern
F - Zusammen
G - überhaupt Stück.
H - davon
I - Briefe und Postkarten.
J - Drucksachen etc.
---+--------------------------------------+---------------------
| Anzahl der aufgelieferten | Auf 1 Einwohner
| | entfallen
+-------+------+-------+-------+-------+------+--------------
| B | C | D | E | F | | H
A. +-------+------+-------+-------+-------+ G -------+-------
| +in Tausenden.+ | | I | J
---+-------+------+-------+-------+-------+------+------+-------
1.| 89602| 23355| 52152| 90610| 255719| 44,7 | 19,7 | 25
2.| 1596| 115| 15| 801| 2527| 1,3 | 0,9 | 0,4
3.| 30174| 609| 2037| 36420| 69240| 34,9 | 15,5 | 19,4
4.| 682998|212526| 185843| 527661|1609028| 35,6 | 19,8 | 15,8
5.| 621665| 34050| 367014| 341662|1364391| 36,2 | 17,4 | 18,8
6.| 4281| 32| 56| 2888| 7257| 3,7 | 2,2 | 1,5
7.|1360341|160340| 320417| 143674|1984772| 55,2 | 42,3 | 12,9
8.| 194579| 31172| 61205| 114304| 401260| 13,9 | 7,8 | 6,1
9.| 2093| 471| 1199| 1002| 4765| 22,7 | 12,2 | 10,5
10.| -- | -- | -- | -- | -- | -- | -- | --
11.| 64308| 20031| 24721| 45091| 154151| 36 | 19,7 | 16,3
12.| 15174| 865| 1181| 15331| 32551| 16,8 | 8,3 | 8,5
13.| 255516| 60680| 40166| 85318| 441680| 19,9 | 14,3 | 5,6
14.| 17605| 1778| 2886| 10908| 33177| 7,3 | 4,3 | 3
15.| 7003| 1189| 339| 2377| 10908| 2,2 | 1,6 | 0,6
16.| 138355| 8863| 12046| 94959| 254223| 3,1 | 1,8 | 1,3
17.| 39145| 3164| 3452| 32204| 77965| 16,9 | 9,2 | 7,7
18.| 61826| 10982| 19471| 57403| 149682| 52,9 | 25,7 | 27,2
19.|\____________1286____________/| 1286| 0,7 | 0,7 | --
20.| 95360| 345| 5736| 41000| 142441| 8,5 | 5,7 | 2,8
21.|\____________3003____________/| 3003| 0,5 | 0,5 | --
22.| 86655| 20779| 13738| 44953| 166125| 10,6 | 6,9 | 3,7
---+-------+------+-------+-------+-------+------+------+-------
|3773000|591000|1114000|1688000|7166000| 21,7 | 13,2 | 8,5
Länder:
1. Belgien
2. Bulgarien (1883)
3. Dänemark
4. Deutschland
5. Frankreich.
6. Griechenland (1883)
7. Großbritannien u. Irland
8. Italien
9. Luxemburg
10. Montenegro
11. Niederlande
12. Norwegen
13. Österreich
14. Portugal
15. Rumänien (1883)
16. Rußland, europ. (1883)
17. Schweden
18. Schweiz
19. Serbien (75)
20. Spanien (82)
21. Türkei, europäische (82)
22. Ungarn
23. Europa (rund)
=2. Außereuropäischer Briefpostverkehr[75].=
----------------+----------------------------------------------------+
| Anzahl der aufgelieferten |
+----------+---------+---------+---------+-----------|
| | | Druck- | | |
Länder. | Briefe. | Post- | sachen, |Zeitungs-|=Zusammen.=|
| | karten. |Warenpro-| nummern.| |
| | | ben etc.| | |
----------------+----------+---------+---------+---------+-----------+
=I. Amerika.= | | | | | |
Vereinigte | | | | | |
Staaten von | | | | | |
Amerika (1881 |1068676468|325946011|495121315|874455033| 2746198827|
Canada (1881/82)| 61040000| 11300000| 7186000| 12000000| 91526000|
Chile (1882) | 10037802| 96206| 2647645| 7933007| 20714660|
Argentinische | | | | | |
Republik (1882)| 9761211| 37999| 1174149| 14571648| 25545007|
Bermudas (1882) | 114596| 1616| 19708| 6864| 142784|
Martinique | | | | | |
(1882) | 706673| 618| 341543| 230949| 1279783|
St. Pierre und | | | | | |
Miquelon (1882)| 36372| 117| 314| 2800| 39603|
Costarica (1882)| 304868| -- | 858086| -- | 1162954|
Uruguay (1880) | 1016532| 11767| 1218887| -- | 2247186|
Guadeloupe | | | | | |
(1882) | 686140| 1750| 136575| 122940| 947405|
Cuba (1882) | 6775171| 30234| 417250| -- | 7222655|
Britisch | | | | | |
Guyana(1882) | 649012| 976| 56284| 377788| 1084060|
Franz. | | | | | |
Guyana „ | 90068| 36| 420| 3715| 94239|
Nicaragua (1882)| 215348| 2166| 3450| 424955| 645919|
Brasilien (1881)| 19948282| -- | -- | -- | 19948282|
Curaçao (1882) | 48727| 672| 24870| -- | 74269|
Peru (1878) | 2491544| -- | 1170762| -- | 3662306|
Brit. Honduras | | | | | |
(1882) | 27725| 303| 329| 7082| 35439|
Grenade (1881) | 40611| 111| 1515| 4543| 46780|
Guatemala (1882)| 710270| -- | 532198| -- | 1242468|
Surinam (1882) | 33398| 459| 5308| -- | 39165|
Mejico (1881/82)| 4328378| 7081| 2951935| -- | 7287394|
Dominique (1882)| 13550| 103| 3682| 201| 17536|
Paraguay (1882) | 88085| -- | 27415| 60302| 175802|
St. Lucie (1882)| 11784| 94| 3| 1141| 13022|
Honduras | | | | | |
(Republik) | | | | | |
(1882) | 66491| 433| 3712| 44933| 115569|
Columbien | | | | | |
(1879/80) | 463832| -- | 413350| -- | 877182|
Haiti (1882) | 86266| 466| 7497| 38098| 132327|
---+----------+---------+---------+---------+-----------+
Diese Staaten | | | | | |
+Amerikas+ |1188469204|337439218|514324202|910285999| 2950518623|
----------------------+--------------------------------------
| Auf 1 Einwohner entfallen
+-----------+------------+-------------
Länder. | überhaupt | Briefe und | Drucksachen
| Stück. | Postkarten.| & c.
----------------------+-----------+------------+-------------
=I. Amerika.= | | |
Vereinigte Staaten | | |
von Amerika (1881) | 55,12 | 27,81 | 27,31
Canada (1881/82) | 21,03 | 16,62 | 4,41
Chile (1882) | 9,24 | 4,52 | 4,72
Argentinische | | |
Republik (1882) | 9,12 | 3,50 | 5,62
Bermudas (1882) | 8,94 | 7,27 | 1,67
Martinique (1882) | 7,90 | 4,37 | 3,53
St. Pierre und | | |
Miquelon (1882) | 7,28 | 6,71 | 0,57
Costarica (1882) | 6,65 | 1,75 | 4,90
Uruguay (1880) | 5,13 | 2,35 | 2,78
Guadeloupe (1882) | 5,09 | 3,70 | 1,39
Cuba (1882) | 4,74 | 4,47 | 0,27
Britisch Guyana (1882)| 4,30 | 2,58 | 1,72
Franz. Guyana „ | 3,49 | 3,34 | 0,15
Nicaragua (1882) | 2,15 | 0,72 | 1,43
Brasilien (1881) | 1,97 | 1,97 | --
Curaçao (1882) | 1,75 | 1,16 | 0,59
Peru (1878) | 1,35 | 0,92 | 0,43
Brit. Honduras (1882) | 1,29 | 1,02 | 0,27
Grenade (1881) | 1,07 | 0,93 | 0,14
Guatemala (1882) | 0,99 | 0,57 | 0,42
Surinam (1882) | 0,73 | 0,63 | 0,10
Mejico (1881/82) | 0,71 | 0,42 | 0,29
Dominique (1882) | 0,62 | 0,48 | 0,14
Paraguay (1882) | 0,60 | 0,30 | 0,30
St. Lucie (1882) | 0,34 | 0,31 | 0,03
Honduras (Republik) | | |
(1882) | 0,33 | 0,19 | 0,14
Columbien (1879/80) | 0,29 | 0,15 | 0,14
Haiti (1882) | 0,24 | 0,16 | 0,08
----+-----------+------------+-------------
Diese Staaten | | |
+Amerikas+ | 32,18 | 16,64 | 15,54[76]