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Im Westen der Stadt sind die vaterländischen Verbände aufmarschiert.
In straffester militärischer Disziplin.
Die Mannschaften sind außerordentlich gut und modern eingekleidet. Sie
haben den Sturmriemen umgeschnallt. Feldflasche und Brotbeutel. Viele
tragen den Stahlhelm. Pistolen. Auch Leinwandsäckchen mit
Eierhandgranaten.
Eine Unzahl Autos und Lastkraftwagen stehen ihnen zur Verfügung.
In einer Autogarage befindet sich ein Waffenlager. Dort in einem
Bankhaus eine Befehlsstelle. Nach überall hin durch Kuriere verbunden.
Eine Feldtelephonleitung wird unter besonderer Sicherung jetzt nach
vorne gelegt.
Die Spitzentruppen setzten sich unauffällig in Bewegung.
Der Westen ist tot, ausgestorben. Jalousien und Läden sind
heruntergelassen. Nur wenig Menschen zeigen sich noch ... Wo überhaupt
noch Verkehr ist, kann man immer mit ziemlicher Sicherheit ein
Munitionsdepot oder eine Reservestelle vermuten.
Ein grauhaariger Spitzbart instruiert an einer Straßenecke nochmals
seine Gruppe:
„Treudeutsch!“ schließt er seine Instruktion.
„Allewege!“ schnarrt es ihm zurück.
Die deutsche Kriegsflagge weht. Schwarzweißrot. Hakenkreuzstandarten.
Trommler, Trompeter, Pfeifer.
Die Eichenstöcke, mit eisernen Spitzen versehen, schultern sich.
„Achtung!“
„Ohne Tritt! Marsch ...“