Tag für Tag laß' ich meine Papierschiffchen, eins nach dem andern, den
eilenden Strom hinunterschwimmen.
In großen, schwarzen Buchstaben schreib' ich meinen Namen darauf und den
Namen des Dorfes, wo ich lebe.
Ich hoffe, daß irgendwer in einem fremden Land sie finden wird und
wissen, wer ich bin.
Ich belade meine kleinen Boote mit Shiuliblumen aus unserm Garten und
hoffe, daß diese Blüten der Dämmerung heil ans Land getrieben werden zur
Nacht.
Ich lichte meine Papierschiffchen und schaue hinauf in den Himmel und
sehe die kleinen Wolken ihre weißen, blähenden Segel setzen.
Ich weiß nicht, wer von meinen Gespielen im Himmel sie hinunterschickt
durch die Luft, damit sie wettlaufen mit meinen Booten!
Wenn Nacht kommt, vergrabe ich mein Gesicht in meine Arme und träume,
daß meine Papierschiffchen weiter und weiter treiben unter den
Mitternachtssternen.
Die Schlafelfen segeln darin, und die Ladung sind ihre Körbe voll
Träume.