Martha führte ihn in den Verschlag. Alle drängten nach durch die niedrige
Thür. Aber er hiess sie die Thüre schliessen.
So schloss sie die Thür. Draussen warteten die Andern. Nur die alte Frau
fuhr fort laut zu wehklagen, ihre Tage zu verfluchen, dass sie lieber ihm
nachfahren wollte in die Grube, der ihr Leben gewesen, der Trost ihres
hülflosen Alters.
Martha war mit hineingegangen. Sie beeilte sich die Vorhänge fortzuziehen:
„Sieh ihn Dir genau an und merke die Zeichen des Uebels, an dem er
gestorben ist.“ Sie beschrieb sie genau. „Nun ist es zu spät. Wenn Du bei
Zeiten gekommen wärst, lebte er jetzt. Aber vielleicht ist es auch nicht
zu spät? Du weisst sehr Vieles, und es ist Dir Macht gegeben über Kunst
der gewöhnlichen Sterblichen. Sieh Du selbst und urtheile!“
Das sagte sie ihn zu versuchen. Sie dachte in ihrem Herzen: „Wenn es doch
möglich wäre? Warum sollte es ganz unmöglich sein?“