_Drückt das Zahlwort »Ein« eine Eigenschaft von
Gegenständen aus?_
§ 29. Vieldeutigkeit der Ausdrücke »μονάς« und »Einheit.« E.
Schröders Erklärung der Einheit als zu zählenden
Gegenstandes ist scheinbar zwecklos. Das Adjectiv »Ein«
enthält keine nähere Bestimmung, kann nicht als Praedicat
dienen 39
§ 30. Nach den Definitionsversuchen von Leibniz und Baumann
scheint der Begriff der Einheit gänzlich zu verschwimmen 41
§ 31. Baumanns Merkmale der Ungetheiltheit und Abgegrenztheit.
Die Idee der Einheit wird uns nicht von jedem Objecte
zugeführt (Locke) 41
§ 32. Doch deutet die Sprache einen Zusammenhang mit der
Ungetheiltheit und Abgegrenztheit an, wobei jedoch der
Sinn verschoben wird 42
§ 33. Die Untheilbarkeit (G. Köpp) ist als Merkmal der Einheit
nicht haltbar 43
_Sind die Einheiten einander gleich?_
§ 34. Die Gleichheit als Grund für den Namen »Einheit.« E.
Schröder. Hobbes. Hume. Thomae. Durch Abstraction von den
Verschiedenheiten der Dinge erhält man nicht den Begriff
der Anzahl, und die Dinge werden dadurch nicht einander
gleich 44
§ 35. Die Verschiedenheit ist sogar nothwendig, wenn von
Mehrheit die Rede sein soll. Descartes. E. Schröder.
St. Jevons 46
§ 36. Die Ansicht von der Verschiedenheit der Einheiten stösst
auch auf Schwierigkeiten. Verschiedene Einsen bei
St. Jevons 46
§ 37. Lockes, Leibnizens, Hesses Erklärungen der Zahl aus der
Einheit oder Eins 48
§ 38. »Eins« ist Eigenname, »Einheit« Begriffswort. Zahl kann
nicht als Einheiten definirt werden. Unterschied von
»und« und + 48
§ 39. Die Schwierigkeit, Gleichheit und Unterscheidbarkeit der
Einheiten zu versöhnen, wird durch die Vieldeutigkeit von
»Einheit« verdeckt 50
_Versuche, die Schwierigkeit zu überwinden._
§ 40. Raum und Zeit als Mittel des Unterscheidens. Hobbes.
Thomae. Dagegen: Leibniz, Baumann, St. Jevons 51
§ 41. Der Zweck wird nicht erreicht 53
§ 42. Die Stelle in einer Reihe als Mittel des Unterscheidens.
Hankels Setzen 54
§ 43. Schröders Abbildung der Gegenstände durch das Zeichen 1 54
§ 44. Jevons Abstrahiren vom Charakter der Unterschiede mit
Festhaltung ihres Vorhandenseins. Die 0 und die 1 sind
Zahlen wie die andern. Die Schwierigkeit bleibt bestehen 55
_Lösung der Schwierigkeit._
§ 45. Rückblick 58
§ 46. Die Zahlangabe enthält eine Aussage von einem Begriffe.
Einwand, dass bei unverändertem Begriffe die Zahl sich
ändere 59
§ 47. Die Thatsächlichkeit der Zahlangabe erklärt sich aus der
Objectivität des Begriffes 60
§ 48. Auflösung einiger Schwierigkeiten 61
§ 49. Bestätigung bei Spinoza 62
§ 50. E. Schröders Ausführung 62
§ 51. Berichtigung derselben 63
§ 52. Bestätigung in einem deutschen Sprachgebrauche 64
§ 53. Unterschied zwischen Merkmalen und Eigenschaften eines
Begriffes. Existenz und Zahl 64
§ 54. Einheit kann man das Subject einer Zahlangabe nennen.
Untheilbarkeit und Abgegrenztheit der Einheit. Gleichheit
und Unterscheidbarkeit 65