Ägidi fragte: »Sag mal, -- bist du immer so?«

Nicht immer. Er sei verschieden, meinte Jason.

Früher sei er weniger nervös gewesen, bemerkte Ägidi.

Oh, er sei nicht nervös. Ägidi meine das Kopfschütteln. Das sei

pathologisch.

Irene erklärte, er habe damals den Schiffsuntergang mitgemacht, blieb

aber stecken und rief heftig tränenden Auges: »Wir haben Alle Esther

schon vergessen!« so daß Renate erschrak.

»Die Zeit vergeht,« sagte Jason ruhig, »die Zeit ist sehr gut. Es giebt

nicht annähernd so Gutes. Sie wird mir auch mein Kopfschütteln wieder

nehmen. Ja, das Schiff war sehr groß und ging doch unter. Andre wurden

wahnsinnig, ich habe das Kopfschütteln.«

Die Stille saß unheimlich und sich blähend vor Klemens' leerem Teller.

Renate war weit fort, sah Esther in ihrem Garten, in Josefs Zimmer,

immer blaß, gern lächelnd, arbeitsam, still. Sie hörte Jason durch

Schleier sprechen, dann Irene, die zu erzählen schien, wie sie ihren

Mann bekommen hatte. Herzbruchs Stimme ertönte schwer und gewichtig

dazwischen, nun sah sie wieder den Herzog im Schloßhof stehn, barhaupt,

mit einem Heiligenschein, und -- -- sieh, da war ihr Lächeln wieder da!

Renate stand auf, da die Andern aufstanden, Dora ging gleich darauf aus

dem Zimmer, das Mädchen deckte den Tisch ab, Renate fing an, auf und ab

zu wandern, nahm ihre Muffe vom Sofa und wärmte sich. Jason hatte sich

vor Irenes Vitrine gesetzt, öffnete sie, nahm dies und jenes hervor und

betrachtete es; Renate blieb hinter ihm stehn und sah zu, ohne etwas zu

sehn. Noch eben war Wageninneres, und der Herzog und hundert bewegte

Gestalten, auftretend und schwindend, -- dann nur Stille der

Winternacht, ihre Schritte, und im Dunkel, am Gartenzaun, der dunkle,

wartende, einsame Mensch ... Wie war doch alles wirr! Nun Dora Vehm, und

jemand ward erwartet, Ägidi kam und ging, Alle trugen etwas, und jeder

sagte: Nichts ... ich trage nichts ...

Renate schreckte auf, da sie sich auf dem Sofa fand; mitten im Zimmer

stand Irene, wieder in ihrem weißen Tuch, und sagte: »Aber Jason, was

machst du denn da?«

Renate folgte ihrem Blick, sah links in ihrer Nähe das Ende des Flügels,

sah ihn schräg ins Zimmer ragen, aus der Ecke, wo unter der hohen Figur

des delphischen Wagenlenkers, die tief im Schatten stand, Jason saß, die

Lider gesenkt, die Arme hin und her bewegend, als ob er spiele, aber er

brachte keinen Ton her. Renate sah ihn schweigend an, nichts erfolgte,

Jason bewegte hin und wieder das Gesicht, als folge er seinen Händen in

Baß und Diskant, dann hoben sich langsam seine Lider, Renate fand seine

Augen leise glänzend auf sich gerichtet, er sagte -- und im selben

Augenblick hörte Renate deutlich -- und doch gab es keinen Laut im

Zimmer als Jasons Stimme -- die Töne, die langsam sich hinzählenden,

unendlich beruhigenden Sechszehntel des ersten Präludiums aus dem

Wohltemperierten Klavier, und Jasons Stimme sagte darüber: »Ich weiß,

was du denkst.«

Und nach einer Weile, während die Sextolen ruhig weiter perlten:

»Das Leben ist nicht wie in Schriften und Büchern der großen und kleinen

Autoren. Es ist wie auf Triften dort klar und erkoren, wie Springen der

Lämmer, wie Singen von fern, wie des Hirten Schalmei, nicht im Dämmer

der Unzahl verloren. Es löst sich ein Schicksal wie Duft aus den Poren

der Blumen, du atmest und riechst es dabei, und da glüht es und scheint

dir, und Lippe, die redet, und Lippe, die weint, ist dir alles vertraut

und benennbar und gar nicht unsäglich, auch jenes, das dumpf und

ergraut, -- denn es waltet nur eines zur Zeit, und das Leid und das

Licht, und die Nacht des Geweines, der Tag voll Verzicht und die Treue

des Steines, sie wechseln und ruhn, sie verwechseln sich nicht, und hat

jedes sein Wort und Gesicht und besonderes Tun, und du siehst es sich

klären. -- -- Du aber gehst mit gebundenen Händen und kannst dich nicht

wehren, du wanderst und stehst, und bist niemals allein, und hast keine

Erfahrung. Wie Farben im Staube der Wasser sich bilden, ohne Gewicht,

ohne Odem und irdische Nahrung, so siehst du die wilden, die niemals

erkannten, verwandten Geschicke sich wölben am Weg, und wanderst vorüber

mit gänzlich verzaubertem Blicke, dir selber in Farben und Lichtern wie

seltsame Städte mit vielen Gebäuden und Angesichtern unkenntlich

erscheinend; und nichts ist bestimmt, und wo etwas beginnt erst, da

scheint dir ein Ende, und wo es verschwimmt, scheint dir alles

versteint, und lautere Rufe und bunteres Leuchten verschlingen dein

Eigentum, -- dunkel die Stufe, so dunkel das Zimmer und dunkel dein Auge

ins Dunkel hinein, und nur von deinem Blut der rote Schimmer, wenn die

Stunde kam, die eine, deine Stunde, -- und du bist allein.«

Es tropfte heiß auf Renates Hand. Sie bat Jason mit einem Blick, ihre

Augen loszulassen, und gleich senkte er die Lider über die seinen.

Seltsam groß und schön, aber wie in weiter Ferne, schwebte der

mattleuchtende violette Umhang der Lampe über dem Eßtisch; davor stand

Irene unter ihrem Tuch, Renate den Rücken wendend. Mein Gott, sie weinte

ja, -- was war denn zu weinen? Leise klappte der Klavierdeckel, Jason

stand auf, ging zu Irene, legte die rechte Hand auf ihre Schulter, und

hielt seine Hand gegen das Licht, so daß Renate ihren Schattenriß sah,

und sagte:

»Siehst du wohl, da drinnen sitzt die ganze Musik, Bach, Berlioz und

alles. Manchmal, wenn ich so in der Dämmerung sitze, kann ich die

kleinen Notenfunken herausspritzen sehn, und wenn ich sie bloß auf einer

Tischplatte die Griffe machen lasse, höre ich die herrlichste Musik.

Kein Mensch weiß, wieviel zu hören wäre, wenn es nur einmal ordentlich

still sein dürfte. Aber ihr habt euch ja nun einmal das Lärmen

angewöhnt. Wie ist es, Renate,« fragte er, sich umwendend, »ich kann

Reinhold wohl sagen, daß er noch etwas warten soll?« sprachs, nickte

winkend und ging hinaus.

Vor Renates Augen senkten sich Schleier um Schleier; immer ferner

schwebte das sanfte Licht, das nun Jasons Stimme seltsam verschwistert

war. Auch Irene war nicht mehr da, es war nichts mehr, die Zeit war

hinausgegangen, nur noch die Stille webte im Raum, fast konnte sie die

Fäden sausen und Maschen fallen hören, und langsam schwebte der

schattiggrüne delphische Lenker herab; starr, wie die Kannelüren einer

Säule flossen die Falten seines Rockes zu Boden, er hielt die Zügel ganz

leicht, matt glänzte das Gold seiner Stirnbinde, ruhig blickte das Auge

gradaus, der volle, wie zum Pfeifen gespitzte Mund blieb stumm, und

unsichtbar in den Zügelriemen bäumten sich die Geschicke.

Es war wieder heller; eine Stimme, Irenes Stimme sagte von drüben, vom

Kamin her, -- ihr Tuch schimmerte dort:

»Dieser Mensch geht nun ein und aus bei dir und mir und trägt das

Jenseits in der Hand wie einen kleinen Vogel. Kannst du denn noch

wissen, wenn du ihn recht ansiehst, was Gut und Böse ist? Ist er denn

gestorben? Und nimmt er an uns und allem nur Anteil, weil er noch mit

unsrer Gestalt bekleidet ist und nicht ganz zur Ruhe kommen kann?

»Ich glaube, er hat, noch eh wir ihn kannten, so viel menschlichen

Jammer mitgelitten, daß er sich hat dran gewöhnen müssen, und das

Schrecklichste ist ihm nun das Einfache; wie gutartig und leicht müssen

da wir ihm --«

Sie brach ab. Tief und deutlich fragte Herzbruchs Stimme durch den

Vorhang aus dem Nebenzimmer: »Bitte, wie spät ists?«

Irene antwortete nach einer Weile: »Dreiviertel zehn«, und im Augenblick

danach schlug die schwere Pranke der Standuhrglocke in Herzbruchs Zimmer

dreimal summend auf. Als sei nun alles wieder in Bewegung -- so schien

es Renate --, fiel neben ihr Irenens weiß und gelber Angorakater von der

Fensterlehne auf das Sofa, duckte sich, kroch dann auf ihren Schoß.

Lazarus hieß er, weil er so gern in Schößen saß. Da trat auch Jason

wieder ein. Renate hatte das Gefühl, gehen zu müssen, aber nun hatte

Jason ja gerade dem Chauffeur aufgetragen, zu warten. Einige Minuten

lang sprach niemand ein Wort im Zimmer; nebenan wurde ein Stuhlrücken

hörbar, Herzbruchs Schritte machten den Boden leise beben, er setzte

sich wieder. Jason sagte:

»Ich hab vergessen: Ägidi läßt sich entschuldigen, er ist fort. Dafür

kommt ja nun Klemens.«

»Heut abend noch?« fragte Irene. »Das ist ja Unsinn!«

Jason erwiderte nichts. Renate dachte an das, was er eben vom Klavier

aus gesprochen hatte, konnte sich aber nur auf den Anfang besinnen: Das

Leben ist nicht wie in Büchern und Schriften der großen ... Nun schien

es noch stiller zu werden. Jason saß am Eßtisch, ganz grade, die

Unterarme auf der Decke. Einmal griff er nach dem Umhang, hob ihn und

blickte, die Augen halb schließend, nach den Glühbirnen; ein Lichtstreif

fiel dabei ins Zimmer. Ganz hell schrillte die Hausglocke. Renate zuckte

zusammen, Irene richtete sich im Sessel auf und saß still und grade.

Wieder gingen Minuten, Schritte wurden auf der Treppe, auf dem Flur

hörbar, das Mädchen trat ein und meldete: Ein Herr wünsche Herrn Doktor

zu sprechen. Irene stand auf, murmelte etwas Unverständliches, rief:

»Otto!« kaum laut genug, daß er es hören konnte.

Das Mädchen wich zurück, wieder kamen Schritte, in der offenen Tür

erschien eine untersetzte kräftige Gestalt in dunklem Anzug, den

Rockkragen hochgeschlagen, und Renate erkannte Klemens' schwarze

Bartfräse, die dicken Brauen und die schwere Nase. Er verbeugte sich mit

dem Rücken statt mit dem Nacken und sagte: »Guten Abend.«

Jason stand auf und gab ihm die Hand, Irene lief plötzlich zur

Vorhangtür und rief hindurch: »Otto! kannst du denn nicht hören?«

Der erschien gleich darauf in der Tür, blieb stehn, sah, wie er pflegte,

durch die obere Hälfte der Brillengläser umher, sah Klemens und war mit

zwei gewaltigen Schritten bei ihm, schüttelte ihm die Hand und sagte

weiter nichts als: »Na, da bist du ja!« Klemens lächelte nur.

»Hier ist meine Frau, du kennst sie ja noch,« sagte Herzbruch, »und das

ist Fräulein von Montfort.«

Nun ging er zu Irene und gab ihr die Hand, ebenso Renate.

»Jetzt essen!« meinte Herzbruch, »Irene, er will essen.«

Klemens dankte, er habe ...

»Keine Widerworte,« sagte Herzbruch, »du --«

»Nein, wenn ich doch sage,« versicherte Klemens, »ich hab anderthalb

Pfund Bananen ge--«

Bananen? Ob das Essen wäre! »Nichts da«, sagte Herzbruch, Klemens aber

beharrte: »Na, Höllenelement, ich will aber nichts fressen!«

»Oh la la --« sagte Irene wie zu einem Kutschpferd, »schreit er immer

so, Otto?«

Herzbruch drehte sich halb nach ihr um, sagte dann: »Ja.« Darauf zu

Klemens: »Sag mal, hast du eigentlich keinen Mantel? Hör mal, du bist ja

klatschnaß! es schneit wohl wieder?«

Klemens lachte und erklärte, seinen Mantel hätten sie ihm unterwegs

weggenommen. »Da war so ein Knabe, weißt du,« sagte er, »kam aus Kiew,

war ausgewiesen, wollte nach England und ließ sich so von einer

jüdischen Gemeinde zur andern bugsieren, war aber leider das Frieren

nicht gewohnt wie ich.«

Irene, die den Männern den Rücken zudrehte, sagte halblaut zu Renate,

die vor ihr stand: »Der ganze heilige Martin auf Ottos Kosten«, und

drehte sich weg. Herzbruch zog seinen Freund in einen der Sessel am

Kamin und setzte sich zu ihm. »Ja, nun also schlafen,« riet er, »Irene

--«

Das würde kaum gehn, sagte sie obenhin, Jason bliebe doch natürlich hier

bei dem Wetter, wie immer, und im andern Zimmer hinge Doras Kinderwäsche

zum Trocknen. Herzbruch sagte, dann würde die eben abgenommen.

Das Mädchen sei schon schlafen gegangen, es wäre zehn Uhr.

Klemens lehnte sich derweil hintenüber und wollte sich lautlos

ausschütten vor Lachen, als ginge der Streit gar nicht ihn an. Herzbruch

schwieg eine Weile, sah seine Frau mißtrauisch an, bemerkte dann kurz:

»Also sorge bitte für eine Decke für mich, er schläft in meinem Bett.

Bring auch was zum Trinken mit.«

»Wein oder Bier?« sagte Irene.

»Danke, keins von beiden, ich --«

»Denn nicht«, sagte Irene und ging hinaus. Klemens sprang auf, lief zur

Tür, machte sie auf und rief: »Ich trinke nur Wasser, Rebekka, klares,

biblisches Brunnenwasser!« und lachte.

Herzbruch, wider Willen mitlachend, sagte: »Sie heißt nicht Rebekka«,

worauf Klemens meinte, sie schiene ihn jedenfalls für ein Dromedar zu

halten. Dabei sah er den Wagenlenker in der Ecke, ging daraufzu, faßte

ihn ins Auge und sagte: »Ah! -- Das ist schön! Wer ist das?«

Jason, in der Vorhangtür neben ihm, erklärte, es sei der sogenannte

delphische Wagenlenker. Klemens ließ ihn nicht ausreden und beklagte den

fehlenden Arm. Aber man könnte doch sehn, wie die Zügelriemen aus den

Händen flössen! Und dieser achtsame, unbeeinflußbare Blick, dieser

pfeifende Mund! Über das Klavier gebeugt, spähte er nach den Füßen und

pfiff durch die Zähne.

»Wetter noch mal,« sagte er, »wie die Füße dastehn! aufgesetzt,

festgesaugt, und der Faltenfall des Rocks, dieser Reichtum, wie das

niedergießt! Er hat ja Lorbeern im Gehirn. Ja, der weiß, was es heißt,

dastehn im Tumult der Begeisterten, im Toben, im Gelächter, das sich

überschlägt, und tausend winkende Hände, Kopftücher, Zweige, Tumult ...

In Marseille,« sagte er zu Herzbruch hinüber, »weißt du noch? Jean

Jaurès, der hatte sie so an den Händen, mehr als zwei glatte Gäule,

zehntausend, zehntausend Köpfe, zehntausend Herzen, aus seinem Herzen

gelenkt, daß sie schreien mußten, atemlos und lachend vor Erschöpftheit

...«

Renate hatte schon vor einer Weile Dora Vehm in der Tür erscheinen sehn

und hörte nun ihre helle Stimme -- wie heiß und schwarz doch ihre Augen

waren und das ganze dunkle Gesicht leuchtend durch und durch von Leben

und Seele! --: »Aber Klemens, das können Sie doch auch! Wissen Sie nicht

mehr: Jena ...?«

Klemens drehte sich um, streckte die Hand nach ihr aus und freute sich:

»Dora Vehm,« sagte er, »alter Kamrad, was macht denn die Küche?«

Jason trat leise neben ihn, klopfte ihn auf die Schulter und sagte:

»Sie! Ich bin auch ein Redner. Ich könnte auch eine Rede halten, aber

Irene hat heut abend keinen Sinn mehr dafür.«

Irene stand mit einem Glas Wasser auf einem Teller, das sie

augenscheinlich Jason an den Kopf werfen wollte. Der fuhr indessen fort:

»Sehen Sie, da hat der Delphier nun jahrelang in seinem Winkel

gestanden, kein Mensch weiß wozu, und nun kommen endlich Sie und

benutzen ihn, um Ihre schöne Seele zu offenbaren. Sehen Sie nicht auch,

Dora, daß es kein Wagenlenker, sondern ein Redner ist? Wenn Naumann den

Rock anhätte --«

»Gut, Herr Adreßbuch,« sagte Klemens, »Sie haben es vortrefflich

ausgedrückt.«

Jason schien darauf gekränkt und meinte, er drücke alles vortrefflich

aus, und ob das vielleicht jemand für ein Vergnügen halte, worauf er

sich abwandte.

Irene stand steif wie aus Gips mit ihrem Teller. Eben noch versunken in

Jasons >schöne Seele<, dachte Renate, und nun ist sie zur Spinne

geworden. -- Da sah Klemens das Glas, ging hin, ergriff, tranks aus,

setzte es wieder auf den Teller und bedankte sich.

Renate war froh, daß Herzbruch ihn nun mit sich in sein Arbeitszimmer

zog; sie saß auf dem Sofa, ungeduldig fortzukommen. Klemens gefiel ihr,

aber wie laut war es auf einmal geworden! All die hellen und dunklen

Stimmen, Irenes, Herzbruchs, Doras, Klemens', dröhnten durcheinander;

sie sehnte sich wieder nach dem Schweigen ihres Zimmers, ja fast nach

dem Schweigen des ganzen Hauses. Da flog auf einmal Irenes Teller neben

ihr aufs Sofa, sie gewahrte nachträglich die schlenkernde Handbewegung,

mit der Irene, jetzt mitten im Zimmer stehend, den Teller geworfen

hatte. Jetzt raffte sie mit zwei flügelhaften Bewegungen der Ellbogen

ihr Tuch, das über den Rücken herabgesunken war, wieder um die

Schultern, warf den Kopf nach hinten gegen das Nebenzimmer zurück und

sagte nachdrücklich: »Pfui Deubel!«

Helianth. Band 2 Bilder aus dem Leben zweier Menschen von heute und aus der norddeutschen Tiefebene · 第 107 / 124 题