Symptom- und Zufallshandlungen.
Die bisher beschriebenen Handlungen, in denen wir die Ausführung einer
unbewussten Absicht erkannten, traten als Störungen anderer
beabsichtigter Handlungen auf und deckten sich mit dem Vorwand der
Ungeschicklichkeit. Die Zufallshandlungen, von denen jetzt die Rede sein
soll, unterscheiden sich von denen des Vergreifens nur dadurch, dass sie
die Anlehnung an eine bewusste Intention verschmähen und also des
Vorwandes nicht bedürfen. Sie treten für sich auf und werden zugelassen,
weil man Zweck und Absicht bei ihnen nicht vermutet. Man führt sie aus,
"ohne sich etwas bei ihnen zu denken", nur "rein zufällig", "wie um die
Hände zu beschäftigen", und man rechnet darauf, dass solche Auskunft der
Nachforschung nach der Bedeutung der Handlung ein Ende bereiten wird. Um
sich dieser Ausnahmsstellung erfreuen zu können, müssen diese
Handlungen, die nicht mehr die Entschuldigung der Ungeschicklichkeit in
Anspruch nehmen, bestimmte Bedingungen erfüllen; sie müssen
_unauffällig_ und ihre Effekte müssen geringfügig sein.
Ich habe eine grosse Anzahl solcher Zufallshandlungen bei mir und
anderen gesammelt, und meine nach gründlicher Untersuchung der einzelnen
Beispiele, dass sie eher den Namen von _Symptomhandlungen_ verdienen.
Sie bringen etwas zum Ausdruck, was der Täter selbst nicht in ihnen
vermutet, und was er in der Regel nicht mitzuteilen, sondern für sich zu
behalten beabsichtigt. Sie spielen also ganz so wie alle anderen bisher
betrachteten Phänomene die Rolle von Symptomen.
Die reichste Ausbeute an solchen Zufalls- oder Symptomhandlungen erhält
man allerdings bei der psychoanalytischen Behandlung der Neurotiker. Ich
kann es mir nicht versagen, an zwei Beispielen dieser Herkunft zu
zeigen, wie weit und wie fein die Determinierung dieser unscheinbaren
Vorkommnisse durch unbewusste Gedanken getrieben ist. Die Grenze der
Symptomhandlungen gegen das Vergreifen ist so wenig scharf, dass ich
diese Beispiele auch im vorigen Abschnitt hätte unterbringen können.
a) Eine junge Frau erzählte als Einfall während der Sitzung, dass sie
sich gestern beim Nägelschneiden "ins Fleisch geschnitten, während sie
das feine Häutchen im Nagelbett abzutragen bemüht war". Das ist so wenig
interessant, dass man sich verwundert fragt, wozu es überhaupt erinnert
und erwähnt wird, und auf die Vermutung gerät, man habe es mit einer
Symptomhandlung zu tun. Es war auch wirklich der Ringfinger, an dem das
kleine Ungeschick vorfiel, der Finger, an dem man den Ehering trägt. Es
war überdies ihr Hochzeitstag, was der Verletzung des feinen Häutchens
einen ganz bestimmten, leicht zu erratenden Sinn verleiht. Sie erzählt
auch gleichzeitig einen Traum, der auf die Ungeschicklichkeit ihres
Mannes und auf ihre Anästhesie als Frau anspielt. Warum war es aber der
Ringfinger der linken Hand, an dem sie sich verletzte, da man doch den
Ehering an der rechten Hand trägt? Ihr Mann ist Jurist, »Doktor der
Rechte«, und ihre geheime Neigung hatte als Mädchen einem Arzt
(scherzhaft: »Doktor der Linke«) gehört. Eine Ehe zur linken Hand hat
auch ihre bestimmte Bedeutung.
b) Eine unverheiratete junge Dame erzählt: "Ich habe gestern ganz
unabsichtlich eine 100 Guldennote in zwei Stücke gerissen und die Hälfte
davon einer mich besuchenden Dame gegeben. Soll das auch eine
Symptomhandlung sein?" Die genauere Erforschung deckt folgende
Einzelheiten auf: Die Hundertguldennote: Sie widmet einen Teil ihrer
Zeit und ihres Vermögens wohltätigen Werken. Gemeinsam mit einer anderen
Dame sorgt sie für die Erziehung eines verwaisten Kindes. Die 100 Gulden
sind der ihr zugeschickte Beitrag jener Dame, den sie in ein Couvert
einschloss und vorläufig auf ihren Schreibtisch niederlegte.
Die Besucherin war eine angesehene Dame, der sie bei einer anderen
Wohltätigkeitsaktion beisteht. Diese Dame wollte eine Reihe von Namen
von Personen notieren, an die man sich um Unterstützung wenden könnte.
Es fehlte an Papier, da griff meine Patientin nach dem Couvert auf ihrem
Schreibtisch und riss es, ohne sich an seinen Inhalt zu besinnen, in
zwei Stücke, von denen sie eines selbst behielt, um ein Duplikat der
Namensliste zu haben, das andere ihrer Besucherin übergab. Man bemerke
die Harmlosigkeit dieses unzweckmässigen Vorgehens. Eine
Hundertguldennote erleidet bekanntlich keine Einbusse an ihrem Werte,
wenn sie zerrissen wird, falls sie sich aus den Rissstücken vollständig
zusammensetzen lässt. Dass die Dame das Stück Papier nicht wegwerfen
würde, war durch die Wichtigkeit der darauf stehenden Namen verbürgt,
und ebensowenig litt es einen Zweifel, dass sie den wertvollen Inhalt
zurückstellen würde, sobald sie ihn bemerkt.
Welchem unbewussten Gedanken sollte aber diese Zufallshandlung, die sich
durch ein Vergessen ermöglichte, Ausdruck geben? Die besuchende Dame
hatte eine ganz bestimmte Beziehung zu unserer Kur. Es war dieselbe, die
mich seinerzeit dem leidenden Mädchen als Arzt empfohlen, und wenn ich
nicht irre, hält sich meine Patientin zum Dank für diesen Rat
verpflichtet. Soll die halbierte Hundertguldennote etwa ein Honorar für
diese Vermittlung darstellen? Das bliebe noch recht befremdlich.
Es kommt aber anderes Material hinzu. Einige Tage vorher hatte eine
Vermittlerin ganz anderer Art bei einer Verwandten angefragt, ob das
gnädige Fräulein wohl die Bekanntschaft eines gewissen Herrn machen
wolle, und am Morgen, einige Stunden vor dem Besuche der Dame, war der
Werbebrief des Freiers eingetroffen, der viel Anlass zur Heiterkeit
gegeben hatte. Als nun die Dame das Gespräch mit einer Erkundigung nach
dem Befinden meiner Patientin eröffnete, konnte sie wohl gedacht haben:
"Den richtigen Arzt hast Du mir zwar empfohlen, wenn Du mir aber zum
richtigen Mann (und dahinter: zu einem Kind) verhelfen könntest, wäre
ich Dir doch dankbarer." Von diesem verdrängt gehaltenen Gedanken aus
flossen ihr die beiden Vermittlerinnen in eins zusammen, und sie
überreichte der Besucherin das Honorar, das ihre Phantasie der anderen
zu geben bereit war. Völlig verbindlich wird diese Lösung, wenn ich
hinzufüge, dass ich ihr erst am Abend vorher von solchen Zufalls- oder
Symptomhandlungen erzählt hatte. Sie bediente sich dann der nächsten
Gelegenheit, um etwas Analoges zu produzieren.
Eine Gruppierung der so überaus häufigen Zufalls- und Symptomhandlungen
könnte man vornehmen, je nachdem sie gewohnheitsmässig, regelmässig
unter gewissen Umständen, oder vereinzelt erfolgen. Die ersteren (wie
das Spielen mit der Uhrkette, das Zwirbeln am Bart etc.), die fast zur
Charakteristik der betreffenden Personen dienen können, streifen an die
mannigfaltigen Tikbewegungen und verdienen wohl im Zusammenhange mit
letzteren behandelt zu werden. Zur zweiten Gruppe rechne ich das
Spielen, wenn man einen Stock, das Kritzeln, wenn man einen Bleistift in
der Hand hält, das Klimpern mit Münzen in der Tasche, das Kneten von
Teig und anderen plastischen Stoffen, allerlei Hantierungen an seiner
Gewandung u. dgl. mehr. Unter diesen spielenden Beschäftigungen
verbergen sich während der psychischen Behandlung regelmässig Sinn und
Bedeutung, denen ein anderer Ausdruck versagt ist. Gewöhnlich weiss die
betreffende Person nichts davon, dass sie dergleichen tut, oder dass sie
gewisse Modifikationen an ihrem gewöhnlichen Tändeln vorgenommen hat,
und sie übersieht und überhört auch die Effekte dieser Handlungen. Sie
hört z. B. das Geräusch nicht, das sie beim Klimpern mit Geldstücken
hervorbringt, und benimmt sich wie erstaunt und ungläubig, wenn man sie
darauf aufmerksam macht. Ebenso ist alles, was man, oft ohne es zu
merken, mit seinen Kleidern vornimmt, bedeutungsvoll und der Beachtung
des Arztes wert. Jede Veränderung des gewohnten Aufzuges, jede kleine
Nachlässigkeit, wie etwa ein nicht schliessender Knopf, jede Spur von
Entblössung will etwas besagen, was der Eigentümer der Kleidung nicht
direkt sagen will, meist gar nicht zu sagen weiss. Die Deutungen dieser
kleinen Zufallshandlungen, sowie die Beweise für diese Deutungen ergeben
sich jedesmal mit zureichender Sicherheit aus den Begleitumständen
während der Sitzung, aus dem eben behandelten Thema und aus den
Einfällen, die sich einstellen, wenn man die Aufmerksamkeit auf die
anscheinende Zufälligkeit lenkt. Wegen dieses Zusammenhanges unterlasse
ich es, meine Behauptungen durch Mitteilung von Beispielen mit Analyse
zu unterstützen; ich erwähne diese Dinge aber, weil ich glaube, dass sie
bei normalen Menschen dieselbe Bedeutung haben wie bei meinen Patienten.
Ich kann etwa aus meiner psychotherapeutischen Erfahrung einen Fall
erzählen, in dem die mit einem Klumpen Brotkrume spielende Hand eine
beredte Aussage ablegte. Mein Patient war ein noch nicht 13j., seit fast
zwei Jahren schwer hysterischer Knabe, den ich endlich in
psychoanalytische Behandlung nahm, nachdem ein längerer Aufenthalt in
einer Wasserheilanstalt sich erfolglos erwiesen hatte. Er musste nach
meiner Voraussetzung sexuelle Erfahrungen gemacht haben und seiner
Altersstufe entsprechend von sexuellen Fragen gequält sein; ich hütete
mich aber, ihm mit Aufklärungen zur Hilfe zu kommen, weil ich wieder
einmal eine Probe auf meine Voraussetzungen anstellen wollte. Ich durfte
also neugierig sein, auf welchem Wege sich das Gesuchte bei ihm andeuten
würde. Da fiel es mir auf, dass er eines Tages irgend etwas zwischen den
Fingern der rechten Hand rollte, damit in die Tasche fuhr, dort weiter
spielte, es wieder hervorzog etc. Ich fragte nicht, was er in der Hand
habe; er zeigte es mir aber, indem er plötzlich die Hand öffnete. Es war
Brotkrume, die zu einem Klumpen zusammengeknetet war. In der nächsten
Sitzung brachte er wieder einen solchen Klumpen mit, formte aber aus
ihm, während wir das Gespräch führten, mit unglaublicher Raschheit und
bei geschlossenen Augen Figuren, die mein Interesse erregten. Es waren
unzweifelhaft Männchen mit Kopf, zwei Armen, zwei Beinen, wie die
rohesten prähistorischen Idole, und einem Fortsatz zwischen beiden
Beinen, den er in eine lange Spitze auszog. Kaum dass dieser gefertigt
war, knetete er das Männchen wieder zusammen; später liess er es
bestehen, zog aber einen ebensolchen Fortsatz an der Rückenfläche und an
anderen Stellen aus, um die Bedeutung des ersten zu verhüllen. Ich
wollte ihm zeigen, dass ich ihn verstanden habe, ihm aber dabei die
Ausflucht benehmen, dass er sich bei dieser Menschen formenden Tätigkeit
nichts gedacht habe. In dieser Absicht fragte ich ihn plötzlich, ob er
sich an die Geschichte jenes römischen Königs erinnere, der dem
Abgesandten seines Sohnes eine pantomimische Antwort im Garten gegeben.
Der Knabe wollte sich nicht an das erinnern, was er doch vor so viel
kürzerer Zeit als ich gelernt haben musste. Er fragte, ob das die
Geschichte von dem Sklaven sei, auf dessen glattrasierten Schädel man
die Antwort geschrieben habe. Nein, das gehört in die griechische
Geschichte, sagte ich und erzählte: Der König Tarquinius Priscus hatte
seinen Sohn Sextus veranlasst, sich in eine feindliche latinische Stadt
einzuschleichen. Der Sohn, der sich unterdes Anhang in dieser Stadt
verschafft hatte, schickte einen Boten an den König mit der Frage, was
nun weiter geschehen solle. Der König gab keine Antwort, sondern ging in
seinen Garten, liess sich dort die Frage wiederholen und schlug
schweigend die grössten und schönsten Mohnköpfe ab. Dem Boten blieb
nichts übrig als dieses dem Sextus zu berichten, der den Vater verstand
und es sich angelegen sein liess, die angesehensten Bürger der Stadt
durch Mord zu beseitigen.
Während ich redete, hielt der Knabe in seinem Kneten inne, und als ich
mich anschickte zu erzählen, was der König in seinem Garten tat, schon
bei den Worten »schlug schweigend«, hatte er mit einer blitzschnellen
Bewegung seinem Männchen den Kopf abgerissen. Er hatte mich also
verstanden und gemerkt, dass er von mir verstanden worden war. Ich
konnte ihn nun direkt befragen, gab ihm die Auskünfte, um die es ihm zu
tun war, und wir hatten binnen kurzem der Neurose ein Ende gemacht.
Von den vereinzelten Zufallshandlungen will ich ein Beispiel mitteilen,
welches auch ohne Analyse eine tiefere Deutung zuliess, das die
Bedingungen trefflich erläutert, unter denen solche Symptome vollkommen
unauffällig produziert werden können, und an das sich eine praktisch
bedeutsame Bemerkung anknüpfen lässt. Auf einer Sommerreise traf es
sich, dass ich einige Tage an einem gewissen Orte auf die Ankunft meines
Reisegefährten zu warten hatte. Ich machte unterdes die Bekanntschaft
eines jungen Mannes, der sich gleichfalls einsam zu fühlen schien und
sich bereitwillig mir anschloss. Da wir in demselben Hôtel wohnten,
fügte es sich leicht, dass wir alle Mahlzeiten gemeinsam einnahmen und
Spaziergänge miteinander machten. Am Nachmittag des dritten Tages teilte
er mir plötzlich mit, dass er heute abends seine mit dem Eilzuge
anlangende Frau erwarte. Mein psychologisches Interesse wurde nun rege,
denn es war mir an meinem Gesellschafter bereits am Vormittag
aufgefallen, dass er meinen Vorschlag zu einer grösseren Partie
zurückgewiesen und auf unserem kleinen Spaziergang einen gewissen Weg
als zu steil und gefährlich nicht hatte begehen wollen. Auf dem
Nachmittagsspaziergang behauptete er plötzlich, ich müsste doch hungrig
sein, ich sollte doch ja nicht seinetwegen die Abendmahlzeit
aufschieben, er werde erst nach der Ankunft seiner Frau mit ihr zu Abend
essen. Ich verstand den Wink und setzte mich an den Tisch, während er
auf den Bahnhof ging. Am nächsten Morgen trafen wir uns in der Vorhalle
des Hôtels. Er stellte mir seine Frau vor und fügte hinzu: Sie werden
doch mit uns das Frühstück nehmen? Ich hatte noch eine kleine Besorgung
in der nächsten Strasse vor und versicherte, ich würde bald nachkommen.
Als ich dann in den Frühstückssaal trat, sah ich, dass das Paar an einem
kleinen Fenstertisch Platz genommen hatte, auf dessen einer Seite sie
beide sassen. Auf der Gegenseite befand sich nur ein Sessel, aber über
dessen Lehne hing der grosse und schwere Lodenmantel des Mannes herab,
den Platz verdeckend. Ich verstand sehr wohl den Sinn dieser gewiss
nicht absichtlichen, aber darum um so ausdrucksvolleren Lagerung. Es
hiess: für Dich ist hier kein Platz, Du bist jetzt überflüssig. Der Mann
bemerkte es nicht, dass ich vor dem Tische stehen blieb, ohne mich zu
setzen, wohl aber die Dame, die ihren Mann sofort anstiess und ihm
zuflüsterte: Du hast ja dem Herrn den Platz verlegt.
Bei diesem wie bei anderen ähnlichen Erlebnissen habe ich mir gesagt,
dass die unabsichtlich ausgeführten Handlungen unvermeidlich zur Quelle
von Missverständnissen im menschlichen Verkehr werden müssen. Der Täter,
der von einer mit ihnen verknüpften Absicht nichts weiss, rechnet sich
dieselben nicht an und hält sich nicht verantwortlich für sie. Der
andere hingegen erkennt, indem er regelmässig auch solche Handlungen
seines Partners zu Schlüssen über dessen Absichten und Gesinnungen
verwertet, mehr von den psychischen Vorgängen des Fremden, als dieser
selbst zuzugeben bereit ist und mitgeteilt zu haben glaubt. Letzterer
aber entrüstet sich, wenn ihm diese aus seinen Symptomhandlungen
gezogenen Schlüsse vorgehalten werden, erklärt sie für grundlos, da ihm
das Bewusstsein für die Absicht bei der Ausführung fehlt, und klagt über
Missverständnis von Seiten des anderen. Genau besehen beruht ein solches
Missverständnis auf einem Zufein- und Zuvielverstehen. Je »nervöser« zwei
Menschen sind, desto eher werden sie einander Anlass zu Entzweiungen
bieten, deren Begründung jeder für seine eigene Person ebenso bestimmt
leugnet, wie er sie für die Person des anderen als gesichert annimmt.
Und dies ist wohl die Strafe für die innere Unaufrichtigkeit, dass die
Menschen unter den Vorwänden des Vergessens, Vergreifens und der
Unabsichtlichkeit Regungen den Ausdruck gestatten, die sie besser sich
und anderen eingestehen würden, wenn sie sie schon nicht beherrschen
können. Man kann in der Tat ganz allgemein behaupten, dass jedermann
fortwährend psychische Analyse an seinen Nebenmenschen betreibt und
diese infolgedessen besser kennen lernt als jeder einzelne sich selbst.
Der Weg zur Befolgung der Mahnung /gnôthi seauton/ führt durch das
Studium seiner eigenen scheinbar zufälligen Handlungen und
Unterlassungen.