Der Dritte

Der berühmte Frauenarzt Dr. William Converdon in Boston erließ am 14. 4.

eine Annonce in den »Täglichen Nachrichten«, in der er eine Sekretärin

suchte. Er war durch seine Wahl zum Vorsitzenden der Gesellschaft für

Gynäkologie mit Schreibarbeit übermäßig belastet worden; seine bucklige

Haushälterin, der er sein Bedrängnis mitteilte, entschied sich dafür, eine

Dame zu suchen; diese sei billig, vor allem leichter zu entlassen.

Am 18. 4. stellte sie ihm zum Schluß seiner Sprechstunde zwei Damen vor.

Converdon drehte sich teilnahmslos auf seinem Stuhl um, nahm mit Kopfnicken

die leichte Verbeugung eines scharfzügigen, schwarzen, intelligenten

Fräuleins entgegen, richtete länger seine grauen kalten Augen auf das

blonde Mädchen neben ihr, die ihm mit Erröten ihre Zeugnisse reichte. Wie

er dann mit der Hand über sein breites Kinn fuhr, entschied er sich, ohne

die Papiere zu öffnen, für die blonde, schüchterne, vollwangige, weil sie

schöne Flechten trug und es ihn beunruhigen würde, ihre Reize auf die

Straße zu schicken, und weil er hoffen konnte, ihrer rasch überdrüssig zu

werden.

Bei Beginn der Diktate am nächsten Morgen empfand der hagere Mann eine

Störung seines Gedankenganges durch die Anwesenheit des Mädchens. Er

zögerte daher, über den Läufer des Sprechzimmers hin- und hergehend, nicht

lange, hinter dem Sessel halt zu machen, auf dem sie saß, in blauem Kleid,

den Kopf mit sauber gewundenen Flechten über das Pult gebeugt. Bei

Betrachtung ihres Rückens blieb er an ihrem bloßen Nacken hängen; so hob er

denn langsam ihren weißen Stehkragen auf und küßte sie in den Spalt hinein

zwischen Kleid und Kragen. Sie fuhr zurück, ihre Augen leuchteten auf; als

er ihre hellen Nackenhaare durch seine Zähne zog, legte sie kichernd ihre

heiße Wange nach rückwärts an seinen Kopf und dehnte sich auf dem Stuhl.

Dann, als er mit seinen schmalen Lippen ihre Wangen abtastete, warf sie

sich plötzlich vorn über die Schreibplatte, vergrub den Kopf in den Armen,

schluchzte sehr leise eine kleine Weile, während er nachdenklich hinter ihr

stand, das scharfe Gesicht gesenkt, die linke Hand am Kinn. Sie schüttelte

sich noch einmal, wischte sich die Augen mit einem sehr dünnen Taschentuch,

stand auf, wandte sich um und sah ihn aus geröteten Augen von unten an. Das

blondhaarige Fräulein, sie hieß Mery Walter, legte dann ihren Kopf an seine

weiße Weste und bot ihm zu seiner großen Überraschung den Mund. Er wollte

erst mit der freien linken Hand in die Rocktasche fahren nach seinem

Kneifer, um die Erscheinung aus der Nähe zu betrachten, küßte sie aber

entschlossen und nannte sie vorsichtig »liebes Fräulein Walter«. Fräulein

Walter setzte sich wieder auf ihren Sessel, er spazierte befriedigt über

den Läufer, diktierte weiter. Er machte ihr am Ende der Arbeit, weil es ihm

so einfiel, einige Liebeserklärungen, die sie erst gedankenlos

mitstenographierte, dann aber beim Nennen ihres Namens verstand; sie

spazierte Arm in Arm mit dem erschrockenen Mann über den Läufer; der

beschäftigte Arzt freute sich aber herzlich über den raschen Ablauf des

Vorgangs.

Er ging mit ihr ins Theater, speiste abends mit ihr zusammen, trieb dies

ein paar Tage. Bis ihm nach genau einer Woche, als er bei Beendigung des

Diktats auf seiner Chaiselongue saß und Fräulein Walter betrachtete, ein

weiterer Gedanke kam. Sie band sich eben über ihren blauen Rock eine

spitzenbesetzte weiße Schürze und sah dabei auf ihre weißen Tennisschuhe,

als er um die Erlaubnis bat, die Schürze hinten zuzuknöpfen, und ihr bei

dieser Tätigkeit dann mit stockender Stimme von hinten ins Ohr flüsterte,

sie möchte heute das Nachtlager in seiner unmittelbaren Nähe aufschlagen.

Sie betrachtete eine Weile ihre Fingerspitzen, löste sich mit einem Ruck

von seinen Händen, stampfte dann mit dem Fuß auf, sagte zunächst leise: »Es

geht nicht.« Er ebenso leise; »Warum« und duzte sie sofort in Vorbedacht

der kommenden Situationen. Nun einfach darum nicht, weil sie doch zu Hause

wohne. Es wurde nun noch die Depesche an die Mutter abgesandt, in der

berichtet wurde, daß Fräulein Mery den Herrn Chef für einen Tag auf einer

Reise begleiten müsse, die bucklige Haushälterin orientiert, welche ein

hierfür seit langen Jahren benutztes Zimmer freundlich abstaubte, so daß

Dr. Converdon seinem Plan entsprechend die fröhliche Nacht mit seiner

Sekretärin verlebte.

Nur störte ihn im Verfolg seiner notwendigen Bemühungen an dem Fräulein

mehreres, nämlich die große Energie ihres anfänglichen Widerstands, ihre

auffallende Erregtheit während der ganzen Nacht, besonders aber der Befund

einer unzweifelhaften Jungfräulichkeit. Über diesen Befund war Herr Dr.

Converdon heimlich außerordentlich entrüstet. Er erhob sich sehr früh,

machte dem Fräulein am Morgen vor der Waschschüssel laute Vorwürfe wegen

ihres Lebenswandels; man solle es nicht für möglich halten, wenn man sie

betrachte mit ihren blonden Flechten: was wollte sie eigentlich von ihm; es

zeuge von einer unglaublichen Unreife, von einem völligen Mißverstehen

seiner Person; er wisse gar nicht, wie er über diesen Punkt ihrer

Vergangenheit wegkommen solle. Sie weinte, im bloßen Hemd am Fenster

sitzend, furchtbar; bettelte um Verzeihung, sie wisse ja selbst nicht, wie

es gekommen sei. Er diktierte ihr wütend stundenlang am Vormittag;

diktierte, bis sie halb schlafend über den Tisch sank; war außer sich über

die Roheit dieser anscheinend harmlosen Person.

Sofort wollte er sie vor die Tür setzen. Aber er überlegte sich, daß sie

dann zu leichten Kaufs davonkäme. Es wäre ihr ein Vergnügen, jetzt zu

entwischen nach diesem Verbrechen an seiner Seele. Er erklärte ihr abends,

als sie zum Nachtessen erschien, daß er sie nunmehr fest engagiere,

zunächst auf drei Monate; sie klatschte in die Hände; er verlangte

dringend, daß sie einen förmlichen Vertrag, den er entworfen habe,

unterschriebe. Sie unterschrieb ungelesen, hängte sich an seinen Hals. Er

lächelte finster. Niemand erkannte den ernsten Mann tagelang in seiner

explosiven Wut. Er mietete ihr schon nach einigen Tagen eine Wohnung in dem

Nebenhause, entsetzte sie ihrer Stellung als Sekretärin, engagierte einen

alten Bureaubeamten. Sie sollte als Gesellschaftsdame fungieren in seinem

Hause. Sie hätte nichts weiter zu tun, als zugegen zu sein, wenn er es

verlangte.

Sie stellte nun seine Möbel um, hing kleine Liebesbilder und Fähnchen auf,

setzte sich allabendlich zu ihm an den Tisch. Er sprach tagelang mit ihr

kein Wort, er duldete sie, gab ihr mit jeder Miene seine Verachtung zu

erkennen. Eines Tages schwoll sein Gesicht, während sie ruhig aß, blaurot

an, die Stirnader trat wie ein Bleistift hervor, seine Augen quollen

heraus; er schlug mit der Faust neben sie auf die Platte: »Du hast hier

nicht Abend für Abend an meinem Tisch zu sitzen. Dieser Stuhl hat frei zu

sein an meinem Tische. Ich verbitte mir, daß irgend jemand auf diesem

Stuhle sitzt.« »Aber Lorry, wo soll ich denn sitzen?« »Wo du willst, sollst

du sitzen. Vor der Türe. Ich wünsche, daß dieser Platz freibleibt.« Sie

stand weinend auf: »So wünschst du, daß ich gehe?« »Daß du gehst? das

charakterisiert dich recht. Was willst du gehen? Warum? Wohin willst du

gehen? Oh ich kenne dich schon, du. Du willst gehen; das wolltest du schon

lange. Aber du hast ohne meine Erlaubnis nicht das Zimmer zu verlassen. Du

hast hier zu bleiben; ich sperre dich ein, bis du zahm und kirre bist, --

du Schamlose.« Der alten buckligen Haushälterin aber trug er auf, Fräulein

Mery zu behandeln als wäre sie die Tochter des Hauses, oder als wäre sie

seine Frau, mit der allererdenklichsten Rücksicht und Zartheit; so verlange

er es.

Als der hagere Mann sich besänftigt hatte, ging er wieder mit dem blonden

Fräulein spazieren auf den breiten Geschäftsstraßen Bostons; mit einer

ernsten bittenden Galanterie bewegte er sich um sie; öfter klagte eine

verzweifelte gequälte Demut aus seiner Stimme. Sie saßen einmal

nebeneinander bei Sonnenuntergang am Fenster seines Sprechzimmers; da legte

er überwältigt die kahle Stirn auf die runde Mädchenschulter. »Sieh, Mery,

wie viele Straßen es gibt; drüben jenseits des Platzes fünf, über den

Flußweg hunderte im Arbeiterviertel. Hundert Häuser stehen in jeder Straße,

und in jedem Haus wohnen so viele Männer, jüngere als ich, bessere als ich,

schönere als ich. In jedem Stock, hinter jedem dieser Fenster. Sie haben an

nichts zu denken, sie haben den ganzen lieben Tag ihre Gedanken frei, stell

dir dies einmal vor. Und wie gerne würden sie dich lieben, mit deinen

treuen Augen, deinen runden Armen. Dein Fleisch ist so fest, deine Brüste

sind so straff, mit rosigen Spitzen; ach Gott, was hast du für ein weiches,

glattes Fell, Mery, -- und dies alles mir, den es nicht beglückt, den es

belastet und die Atemluft benimmt. Bitte frage mich jetzt nicht wieder, ob

du gehen sollst. Was hilft das mir? Ich würde dir nachlaufen müssen und

weinen. Ich wäre unsäglich froh, wenn du nicht wärest. Ich würde mich gerne

bücken hier am Fenster, dich auf die Arme nehmen und wie einen Blumenregen

auf das Pflaster streuen, darüber in die Fenster hinein und über mich in

das Zimmer. Der Gedanke macht mich schmelzen. Aber jetzt faß mich nicht an,

tröste mich gar nicht, laß meinen Kopf auf deiner Schulter liegen, Mery,

Mery.«

Das Mädchen umging ihn mit großer Vorsicht, sie bereitete ihm die

Mahlzeiten, half ihm bei den Arbeiten mit Geduld und unendlichem Sanftsinn.

Wenn er sie anbrüllte, sich mit den Händen gegen die Brust schlug, weil

solch Verhängnis an ihn gekettet wäre, so schlich sie davon die Treppen

hinunter, weinte zu Hause, kam nach ein paar Stunden wieder zurück und

fragte ängstlich die Haushälterin, ob der Herr schon besser wäre. Und er

zog sie schon auf dem Korridor an den Händen zu sich hinein, polterte mit

mürrischem Gesicht über eine kindliche Neigung zu dramatischen Spannungen,

über ihre unreale idealistische Auffassung des Menschen.

Nun saß sie auf seinen Visiten im Wagen neben ihm, in einem mächtigen

Florentinerhut mit breiter blutigroter Schleife, deren Enden sie nach vorn

um den Hals band. Wie seine Tochter saß sie auf dem Polster in feinem

weißen Batistkleide neben dem hageren, glattrasierten Arzt, dessen hohe

schmale Stirn, gerade Nase, tiefe Mundlinien in Marmor gehauen waren. Sein

Schädel war kahl bis an den Wirbel; seine grauen durchdringenden Augen

sahen gradeaus.

Ihre Lippen waren fein und keusch. Das reizte ihn tief, und er legte ihr

die harte Hand auf den Mund in dem eiskalten Wunsch, mit einem schlanken

Messer ihre Lippen zu umschneiden, -- dann wäre die ganze Keuschheit weg,

-- mit Porzellanglocken die demütige Sanftmut ihrer Augen zu verdecken;

ihre welligen Haarflechten zu fassen, mit einem Ruck, mit einem langen

skalpierenden Ruck vom Leibe abzuziehen, das weiche schmeichelnde Fell, die

weiße glatte Haut ganz und gar, daß sie daläge, Mery, vor ihm, zuckend rot,

mit spielenden, bloßen Muskeln, ein Präparat, ein krampfendes schnappendes

Tier, Mery.

Er ließ sie ganz in seine Wohnung ziehen. Trotzdem sie im Gedränge der

Straßen kaum einer beachtete, mußte sie dichte weiße Schleier tragen, und

die kleine bucklige Frau begleitete sie. Der hagere Mann ging indessen

heimlich des Nachts in die niedrigsten Quartiere der Vorstadt, lernte den

verlorenen Geschöpfen ihre Obszönitäten und Verderbtheiten ab. Das streng

bewachte, stille, blauverhängte Zimmer Merys zitterte unter den Rasereien

der beiden Menschen. Sie saß neben ihm, umschlang ihn, bedauerte ihn wegen

seiner Wildheit, aber er sann verzweifelt, wie er sie ganz verwüsten

könnte, daß nichts von ihr übrig blieb, rang die Hände, daß sie noch immer

neben ihm saß, als wäre nichts geschehen, mit treuen blauen Augen, mit den

schlicht gewundenen Flechten, mit der kindlichen Stimme -- wie er nur eine

Spur in ihr hinterlassen könne, eine einzige kleine Spur. Bis sie einmal

leise weinte an seiner Brust, und ihn fragte, ob er schlecht von ihr denke,

weil sie jetzt so bestialisch zueinander seien; da tröstete er sie

ingrimmig, sie solle nicht so outriert fragen.

Er erklärte ihr am Tage darauf, daß er sie zur Schauspielerin ausbilden

lassen wolle. Sie gehörte allen Menschen; jeder konnte sie nehmen, sollte

sie nehmen. Sie sei so schön; sie singe so rein; es sei eine Versäumnis,

dies zwischen seinen vier Wänden verdorren zu lassen. Sie trat als Tänzerin

in einem Varieté auf. Der Vorhang rauschte hoch, der hell beleuchtete

Schädel des Arztes senkte sich, -- nun war er glücklich. Nun lag die

Schönheit Merys auf allen Gesichtern im Saale; der breite Fleischermund

neben ihm sog lüstern an ihrem süßen Lächeln, in die braunen Kalbsaugen der

Dame neben ihm kam eine Starrheit, als die blonde Mery im Tanze die runden

Linien ihrer Schenkel bog und streckte; ein junger kräftiger Fant in der

ersten Reihe biß sich mit dem Opernglas in ihre Brüste ein. Nun fiel sie

wie ein Blumenregen über den Raum. Er raste in seiner Equipage hochatmend

und lachend weg, ließ sie allein den Zuschauern. Er versteckte sich in

seinem Zimmer, schloß die Türen hinter sich ab; seine Haushälterin bediente

ihn wie sonst in der guten Zeit allein, während die Stühle leer

herumstanden, kein Gedeck neben seinem lag, und er am Ende der Mahlzeit

Tisch und Stühle umwarf und seine Beine vergnügt auf dem Sofa ausstreckte.

Kaum aber war nach der unruhigen Nacht der Morgen gekommen, so stand der

Herr vor dem Fenster seines Sprechzimmers, sah die leere Straße herunter

und streckte die Arme aus nach Mery, der Dirne, dem niedrigen seellosen

Geschöpf, nach der Mörderin, dem Vampir. Keine Spinne konnte böser umgehen

mit einer Fliege, als dieses Wesen mit ihm. Alle Dinge hier im Zimmer

sprachen von der Pein, die sie ihm tausendmal bereitet hatte, -- von der

Mühe, die er mit ihr hatte, aber sie wälzte sich im warmen Dreck. Keine

Peitsche, sie zu schlagen! Wo steckte sie, wo steckte sie, sein Besitz!

Seine Hündin!

Gegen fünf Uhr nachmittags klingelte sie, lächelnd, freudig erregt, im

weißen Mädchenkleid, unter einem mächtigen Florentinerhut, fiel ihm um den

Hals und plapperte, wie glücklich sie sei, wie gut sie gefallen habe, wie

sie sich freue auf heute Abend. Er fragte nicht, wo sie heute Nacht gewesen

sei. Er nahm sie wie eine Puppe in den Arm und fiel aufweinend über sie auf

den Teppich nieder. Er küßte sie auf den Mund und redete verwirrt. Er

bettelte mit heiserer Stimme, sie solle nicht mehr spielen, sie solle bei

ihm zuhause bleiben. Sie könne ja gehen, wann sie wolle, aber sie möchte

bei ihm bleiben. Das Mädchen brach in ein furchtbares Schluchzen aus,

fragte, was ihm geschehen sei. Sie zitterte, hob ihn auf, blickte den Mann

an mit dem glühenden Gesicht, den triefenden Augen, den bebenden Lippen.

Am nächsten Vormittag fuhr er mit ihr auf das Standesamt, nach ein paar

Tagen zum zweiten Male; da waren sie getraut.

Sie hatten wenige glückliche Wochen in einem Seebade verlebt. Da hörte sie

eines Morgens, als sie sich zum Tennisspiel ankleidete, einen furchtbaren

Schrei aus dem Nebenzimmer. Converdon stand in bloßen Hemdsärmeln aufrecht

mitten im Zimmer, in der rechten Hand einen zerknitterten Brief. Er

streckte die Arme nach der Decke, schrie gell Merys Namen, stürzte auf den

Teppich nieder. Sie hob seinen heißen Kopf, er stammelte: »Es ist aus mit

mir.« Dann, als er sich beruhigt hatte, sagte er, sie möchte ihn allein

lassen, er hätte einen Nervenanfall gehabt. In dem zerknitterten Brief

stand:

»Sehr geehrter Herr Doktor, Ihre Frau ist sehr schön. Ich werde mich um sie

bemühen. Es ist Ihnen, sehr geehrter Herr Doktor, ebenso sicher wie mir

selbst, daß ich Ihre Frau gewinnen werde. Es wird mir schwierig, ja

unmöglich sein, meine Bemühungen um Ihre Frau durchzuführen, ohne daß Sie

es merkten. Ich bitte Sie daher, erstens Kenntnis von meinem Plan zu

nehmen; zweitens, angesichts des zweifellosen Resultats, keine

Schwierigkeiten zu machen. Ihnen selbst, sehr geehrter Herr Doktor,

empfehle ich, gedrängt von einem großen Wohlwollen für Sie, sich am

fünfundzwanzigsten dieses Monats im Charlespark mit genauer Angabe der

Motive umzubringen. P. S. Ich besitze ein Automobil und stelle Ihnen den

Wagen zur Benutzung bei der Regelung Ihrer Angelegenheiten zur Verfügung.

Paul Wheatstren,

Die Ermordung einer Butterblume und andere Erzählungen · 第 19 / 22 题