Neben der Mistbeize benutzt man bei gewissen Ledersorten, z. B.

Handschuhleder, das vornehmlich aus Häuten junger Ziegen bereitet

wird, noch die +Kleienbeize+, in der ebenfalls ein bestimmter

Gärungserreger, der Kleiebazillus, die Hauptrolle spielt. Er erzeugt

eine Gasgärung, durch welche die Fasern des Leders gelockert werden.

Auch bei dieser Art von Beizung treten oft durch Milchsäure- und

Buttersäuregärung Schädigungen der Leder ein, oder es entsteht eine

solche durch Fäulnis oder durch eine eigenartige Schleimbildung, die

dem Leder dauernd den Glanz raubt und durch den großen ~Bacillus

megatherium~ verursacht wird. Bisweilen verwendet man +kombinierte

Beizen+, in denen Mist und Kleie gleichzeitig gären; in ihnen spielt

der Heubazillus (~Bacillus subtilis~) eine günstige Rolle.

Ist die Beizung vollendet, so kommen die Häute in die Gerbbrühen,

in denen wiederum ausgedehnte Gärprozesse vor sich gehen, da sich

darin trotz des reichen Gerbstoffgehaltes alle möglichen Bazillen

in sehr lebenskräftiger Verfassung vorfinden. Dabei haben auch

die Fäulnisbakterien ihre praktische Bedeutung, indem sie neben

der Lockerung des Gefüges der Haut aus den Eiweißkörpern etwas

lösliche Stickstoffsubstanzen abspalten, die nun den eigentlichen

Gärungsorganismen zur Nahrung dienen können. Neben einer geringen

Alkoholgärung durch Hefen bilden sich auch allerlei Säuren, besonders

Milch- und Essigsäure, die die Hautfasern zur Schwellung bringen, wobei

sie sich besonders reich mit Gerbstoff vollsaugen, also sehr energisch

gegerbt werden.

Auch das fertige Leder ist beim Lagern der Wirkung von allerlei

Mikroorganismen ausgesetzt, die eine Zerstörung durch Stockflecke

oder Vermoderung bewirken. Bei weichen Ledern kommt es zu einem

„Dumpfwerden“ oder einer Verschleimung, einem Prozesse, der mit

starker Erwärmung verbunden ist und in mäßigen Grenzen absichtlich

herbeigeführt wird, weil das Leder dadurch leichter festgestampft

werden kann und sich auch besser färben läßt. Natürlich muß dieser

Prozeß sorgsam überwacht werden, weil er sonst zu einer weitgehenden

Verschleimung des Leders und damit verbundener geringer Haltbarkeit

führt.

[Illustration: Bild 53-57. Sporenträger verschiedener Schimmelarten.

(Originalzeichnung von ~Dr.~ Schnegg in Weihenstephan.)

I. Traubenschimmel (~Botrytis~), II. Pinselschimmel (~Penicillium~),

III. Kopfschimmel (~Mucor~), IV. Kolbenschimmel (~Aspergillus~), V.

Tännchenschimmel (~Thamnidium~).]

Auch die für die Veredelung des Tabaks unbedingt notwendige

Fermentation der nach der Trocknung auf einen Haufen zusammengepackten

Tabakblätter wird durch mehrere hintereinander arbeitende Bakterien,

die man isoliert hat, bewirkt. Dabei steigt die Temperatur auf 50° C.

und mehr und stellt sich in einem feuchten Klima das „Schwitzen“

ein, das aber in einem trockenen unterbleibt. Dabei wird im Haufen

zuerst der Sauerstoff verbraucht, es verschwinden der lösliche Zucker

und einige Eiweißspaltprodukte, vor allem das Asparagin. Durch

chemische Umsetzungen verschwindet dann bei Sauerstoffabschluß auch

ein Teil -- etwa 30 Prozent -- des giftigen Nikotins und entwickeln

sich außer Buttersäure (nicht aber Milchsäure) die chemisch noch

völlig unbekannten Aromastoffe. Auf die Hauptfermentation folgt

teils vor, teils erst nach der Verpackung des Tabaks in Fässer eine

langsame Nachgärung, zu deren Einleitung er häufig durch Besprengen

mit zuckerhaltigen Saucen vorbereitet wird. Auch der Schnupftabak wird

vergoren, wobei die Temperatur so hoch steigt, daß die meisten Mikroben

darin absterben. Die dabei stattfindenden chemischen Umsetzungen sind

ebensowenig bekannt als diejenigen bei der Reifung des Kautabaks, bei

welcher ebenfalls Mikroben tätig sind.

Ganz ungeheuer wichtig sind die Umsetzungen zahlloser Mikroorganismen

bei den verschiedensten Prozessen der Landwirtschaft. Der lockere

Boden ist bis ziemlich tief hinab mit unvorstellbaren Mengen der

verschiedensten Bakterien erfüllt, die sehr zahlreiche Umsetzungen

bewirken, wodurch den höheren Pflanzen erst die Existenz ermöglicht

wird. Aus Ammoniak und Ammoniumsalzen oxydieren die durch die

Ausbildung von herumschwärmenden beweglichen Keimen charakterisierten

Nitrosomonaden Nitrite oder salpetrigsaure Salze, die von den

unbeweglichen Nitromonaden weiter mit Sauerstoff zu Nitraten oder

salpetersauren Salzen verbunden werden, die dann den Pflanzen als

Stickstoffquelle dienen. Alle in den Boden gelangenden organischen

Substanzen, seien es Ausscheidungen oder Leichen von Tieren und

Pflanzen, werden von den verschiedensten Bakterien immer weiter

gespalten und schließlich in einfache Verbindungen aufgelöst, die dann

von den Pflanzen als ihre Nahrung aufgenommen zu werden vermögen.

Neben solchen, die die Umsetzungen des Stickstoffs besorgen, haben wir

welche, die den Hauptanteil am Zerfall der Kohlenstoffverbindungen

haben und dahin arbeiten, daß die Kohlensäure wieder in den Kreislauf

der Natur zurückgegeben wird. Gleichzeitig werden bei diesen

Zerfallprozessen die wertvollen Aschenbestandteile, die fest in der

organischen Materie gebunden sind, herausgelöst und dadurch als

Nährsalze für die Pflanzen verfügbar.

Manche Bakterien, wie beispielsweise das mit den Buttersäurebazillen

verwandte ~Clostridium pasteurianum~, das für gewöhnlich anaerob, d.

h. ohne des Sauerstoffs der Luft zu bedürfen, lebt, aber auch bei

Gegenwart von sauerstoffliebenden Bakterien bei Anwesenheit von Luft

fortkommt, assimilieren den freien Stickstoff der Luft und führen

ihn in lösliche Verbindungen über. Diese Eigenschaft, die für die

Pflanzenwelt mit ihren beschränkten Stickstoffquellen von der größten

Bedeutung ist, kommt auch den Fadenpilzen zu, die sich mit grünen

Algenzellen zu Flechten vergesellschaften, wie auch den in den Wurzeln

der Leguminosen oder Schmetterlingsblütler in Symbiose mit diesen

lebenden Knöllchenbakterien. Es kann hier nicht der Ort sein, auf die

komplizierten, sich gegenseitig in die Arme arbeitenden Vereinigungen

der winzigsten, dem gewöhnlichen Auge vollkommen unsichtbaren Lebewesen

miteinander und mit den höheren Pflanzen einzugehen. Ich habe dies

an anderer Stelle getan und verweise die sich dafür Interessierenden

auf den achten Abschnitt des früher von mir erschienenen Buches:

+Das Leben der Erde+,[C] in welchem im achten Abschnitte, betitelt

Pflanzengenossenschaften, von Seite 561-586 diese wichtigen Symbiosen

und ihre Bedeutung für den Kreislauf des Stoffes in der Natur eingehend

besprochen wurden.

Sachregister.

~Abella~, 76.

Acajoubaum, 214.

~Achras sapota~, 213.

~Adansonia digitata~, 205.

Affenbrotbaum, 205.

~Agave americana~, 637.

Aggurmelone, 336.

Akeebaum, 208.

~Allium cepa etc.~, 320.

~Amygdalus communis~, 116.

Ananas, 210.

~Andropogon sorghum~, 44, 439.

-- ~saccharatus~, 47, 439.

Anis, 551.

~Anona squamosa~, 215.

Apfel, 72.

Aprikose, 110.

~Araucaria imbricata~, 235.

~Areca catechu~, 178.

Arekapalme, 178.

~Arenga saccharifera~, 185.

Arrowroot, 355.

~Artemisia absinthium etc.~, 544.

Artischocke, 330.

~Artocarpus incisa~, 201.

-- ~integrifolia~, 204.

~Asparagus~, 326.

Assaipalme, 187.

~Avena sativa~, 37.

Backsteintee, 482.

Bakterien, 730.

Banane, 191.

Batate, 360.

Baum der Reisenden, 198.

Baumwollöl, 417.

Bergamotte, 253.

~Beta vulgaris~, 294.

Betelnüsse, 179.

Betelpfeffer, 532.

Bier, 598, 686.

Bierhefe, 686.

Binkelweizen, 20.

Birne, 80.

Blumenkohl, 304.

Bohne, 271.

Bohnenkönig, 280.

Bordighera, 163.

Branntwein, 712.

~Brassica oleracea~, 296.

Breiapfelbaum, 213.

Brennessel, 304.

Brotbereitung, 691.

Brotfruchtbaum, 201.

Buchweizen, 49.

~Butyrospermum parkii~, 404.

~Cannabis indica~, 647.

~Caryophyllus aromaticus~, 588.

Cassave, 357.

~Castanea esculenta~, 217.

~Ceratonia siliqua~, 231.

~Ceroxylon~, 427.

~Chamaerops humilis~, 155.

Champignon, 392.

~Cicer arietinum~, 263.

~Cinnamomum ceylanicum~, 565.

~Citrullus vulgaris~, 339.

~Citrus aurantium~, 251.

-- ~bergamea~, 253.

-- ~decumana~, 239.

-- ~medica~, 246.

-- ~nobilis~, 254.

~Cocos nucifera~, 167.

~Coffea arabica~, 465.

Cohunepalme, 186.

~Cola acuminata~, 206.

~Colocasia~, 368.

~Copernicia cerifera~, 428.

~Cornus mas~, 100.

~Corylus avellana~, 228.

~Crocus sativus~, 537.

Cubebenpfeffer, 531.

~Cucumis chate~, 336.

-- ~melo~, 337.

-- ~sativus~, 334.

~Cucurbita pepo~, 345.

~Curcuma longa~, 555.

~Cydonia vulgaris~, 91.

Dattelpalme, 156.

-- wilde, 166.

~Daucus carota~, 288.

Demeter, 32.

Dill, 550.

Dinkelweizen, 21.

Dioscorea, 363.

Diospyros, 209.

Dumpalme, 190.

Durian, 205.

Eberesche, 98.

Eibisch, 285.

Eichel, 216.

Einkorn, 21, 24.

~Elaeis guineensis~, 172.

~Elatteria cardamomum~, 554.

~Eleusine coracana~, 48.

Emmer, 26, 24.

Endivie, 310.

Erderbse, 414.

~Eriobotrya japonica~, 98.

~Ervum lens~, 269.

Essig, 716.

~Fagopyrum esculentum~, 49.

Fahantee, 499.

Faulbrand, 15.

Feigenbaum, 129.

Feigenkaktus, 639.

Feigenwespe, 137.

Fenchel, 549.

Fettbaum, 408.

~Ficus carica~, 129.

-- ~sycomorus~, 140.

Fisole, 279.

Flaschenkürbis, 342.

Flechten, 398.

~Foeniculum vulgare~, 548.

Futterwicke, 267.

Galgant, 566.

~Garcinia mangostana~, 199.

Gartenerbse, 260.

Gärung, 683.

Gerben, 729.

Gerste, 26.

Getreiderost, 13.

Gewürzapfel, 215.

Gewürze, 516.

Gewürznelken, 588.

~Glycine hispida~, 282.

Götterpflaume, 209.

Granatapfel, 93.

Guajave, 115, 214.

Guaranapaste, 513.

Gurke, 334, 725.

Hafer, 37.

Hagebutten, 99.

Handmühle, 16.

Hanf, indischer, 647.

Haschisch, 647.

Haselnuß, 228.

Hefepilze, 685.

~Hemileia vastatrix~, 471.

Hibiscus, 285.

Hirse, 40.

Holunder, 100.

Honig, 436, 597.

Hopfen, 542, 604.

~Hordeum vulgare~, 26.

~Humulus lupulus~, 542.

~Hyphaene thebaica~, 190.

~Ilex paraguayensis~, 495.

Ingwer, 555, 557.

Icacopflaume, 213.

~Ipomaea batatas~, 360.

Italien als Waldland, 85.

~Jambosa malaccensis~, 199.

Johannisbrotbaum, 231.

~Jubaea spectabilis~, 188.

~Juglans regia~, 224.

Kaffee, 454.

Kakao, 500.

Kakaobutter, 425.

Kakibaum, 209.

Kalabassenbaum, 344.

Kalmuswurzel, 563.

Kapern, 536.

Kaprifikation, 138.

Kardamomen, 553.

Karnaubapalme, 428.

Kartoffel, 372.

Kartoffelkrankheiten, 380.

Käse, 719.

Kassia, 568.

Kastanie, 216.

Katappabaum, 235.

Katstrauch, 474.

Kawa, 642.

Kelter, 125.

Kerzen, 431.

Kichererbse, 263.

~Kigelia africana~, 206.

Kirsche, 103.

Kitulpalme, 183.

Knoblauch, 318.

Kohl, 297.

Kohlrabi, 302.

Kokastrauch, 662.

Kokospalme, 167.

Kolabaum, 206.

Kolbenhirse, 41.

Koloradokäfer, 381.

Korakan, 48.

Körbelkraut, 314.

Koriander, 550.

Korinthen, 626.

Kornelkirsche, 166.

Kostwurz, 562.

Kresse, 312.

Krotonöl, 416.

Kugelweizen, 20.

Kümmel, 546.

Kumys, 714.

Kürbis, 345.

Kurkuma, 556.

~Lagenaria vulgaris~, 342.

Lampen, 434.

Lattich, 308.

Lauch, 316.

Leberwurstbaum, 206.

Liberiakaffee, 465.

Linse, 268.

~Lodoicea seychellarum~, 189.

Lotos, 350.

Luffa, 344.

Lupine, 267.

Macahubapalme, 186.

Macis, 582.

Mais, 63.

Mammeibaum, 213.

Mandel, 116.

-- indische, 200.

Mandelöl, 424.

Mangobaum, 200.

Mangold, 296.

Mangostane, 199.

Manihot, 357.

Mannaflechte, 398.

Mannaesche, 437.

Mate, 495.

Maulbeerbaum, schwarzer, 126.

-- weißer, 128.

Maulbeerfeige, 126.

~Mauritia vinifera~, 188.

Meerrettich, 293.

Melone, 337.

~Mespilus germanica~, 97.

Met, 597, 703.

~Metroxylon rumphii~, 181.

Mirabelle, 109.

Milchsäure, 717.

Mispel, 97.

-- japanische, 98.

Mohn, 651.

Mohnöl, 419.

Mohrenhirse, 44, 439.

Mohrrübe, 286.

Morphin, 660.

~Morus nigra~, 126.

-- ~alba~, 128.

Moschushibiscus, 201.

Mühlen, 17.

Mumienweizen, 10.

Mungobohne, 283.

~Musa paradisiaca~, 192.

Muskatnuß, 579.

~Myristica fragrans~, 580.

Negerhirse, 44, 48.

Nelkenzimt, 593.

~Nelumbium speciosum~, 350.

Okulieren, 87.

Ölbaum, 142.

Ölpalme, 172.

~Oenocarpus bacaba~, 187.

~Olea americana~, 153.

-- ~europaea~, 142.

Olive, 142.

Olivenöl, 147.

Opium, 651.

Opuntie, 639.

Orange, 250.

~Oryza sativa~, 52.

Palmyrapalme, 183.

Palmzucker, 183.

~Panicum italicum~, 41.

-- ~miliaceum~, 40.

Papai, 211.

~Papaver somniferum~, 651.

Paprika, 533.

Papyrus, 352.

Paraguaytee, 495.

Pastinak, 286.

Pellagra, 66.

~Pennisetum spicatum~, 44.

Petersilie, 314.

Petroleum, 434.

Pfefferrebe, 521.

Pflaume, 107.

Pfropfen, 87.

~Phaseolus vulgaris~, 279.

-- ~lunatus~, 284.

-- ~mungo~, 283.

~Phoenix dactylifera~, 156.

~Phylloxera vastatrix~, 636.

~Phytelephas macrocarpa~, 176.

Pimentbaum, 594.

~Pimpinella anisum~, 551.

Piniennüsse, 236.

~Piper betle~, 532.

-- ~cubeba~, 531.

-- ~nigrum~, 521.

~Pirus communis~, 80.

-- ~malus~, 72.

Pisang, 191.

Pistazie, 229.

~Pisum arvense~, 261.

-- ~sativum~, 260.

Porree, 322.

Prunus-Arten, 102 ff.

~Psidium guajava~, 214.

~Pulque~, 638.

-- ~de mahiz~, 68.

~Punica granatum~, 93.

Quitte, 91.

Radieschen, 292.

~Raphanus sativus~, 290.

~Raphia vinifera~, 176.

Raps, 421.

Reblaus, 635.

Reineclaude, 110.

Reis, 52.

Rettich, 290.

Rispenhirse, 40.

Rizinus, 415.

Roggen, 35.

Rosenäpfel, 199.

Rosinen, 125.

Rostpilz (des Kaffees), 471.

Rotdorn, 99.

Rübe, gelbe, 288.

-- weiße, 294.

Rübenzucker, 449.

Runkelrübe, 449.

~Saccharum officinale~, 441.

Safran, 537.

Sagopalme, 180.

~Sambucus nigra~, 100.

Saubohne, 271.

Sauerkirsche, 106.

Sauerkraut, 301, 725.

Sawah, 61.

Schalotte, 322.

Scherbet, 101.

Schibutter, 404.

Schimmel, 722.

Schlehe, 102.

Schokolade, 507.

~Secale cereale~, 35.

Seife, 429.

Sellerie, 313.

Senf, 534.

Sesam, 400.

Seychellenpalme, 189.

Shoju, 283.

Silphium, 315.

~Sinapis alba~, 534.

-- ~nigra~, 534.

Sojabohne, 282.

~Solanum tuberosum~, 372.

Somatrank, 644.

~Sorbus aucuparia~, 98.

-- ~domestica~, 98.

Sorghum, 44, 439.

Spargel, 326.

Spelt, 20.

Spierling, 98.

Spinat, 306.

Stearin, 432.

Steinnußpalme, 176.

Steinpilz, 394.

Sternanis, 552.

Sternapfelbaum, 214.

Stinkbrand, 13.

Sumach, 426.

Süßkirsche, 103.

Sykomore, 126, 140.

Tabak, 665.

Tahitinüsse, 178.

Talipotpalme, 183.

Tamarinde, 207.

~Tamarix mannifera~, 437.

Tapioka, 359.

Taro, 368.

Tee, 475.

Tef, 48.

~Theobroma cacao~, 500.

Tomate, 347.

Traube, 124.

~Triticum dicoccum~, 24.

-- ~spelta~, 21.

-- ~vulgare~, 5.

Trüffel, 387.

Tschakfruchtbaum, 204.

Tuscarora-Reis, 53.

~Tylenchus scandens~, 14.

Vanille, 517.

Vicia, 268.

~Vitis vinifera~, 118.

~Voandzia~, 414.

Wachspalme, 427.

Wald, 85.

Walnuß, 224.

Wassermelone, 339.

Weichselkirsche, 106.

Wein, 607.

Weinpalme, 176, 187.

Weinbereitung, 708.

Weinrebe, 118.

Weißdorn, 99.

Weizen, 5.

Weizenälchen, 14.

Wermut, 544.

Würzweine, 627.

Yams, 363.

~Zea mais~, 63.

Zichorie, 310.

Zimt, 565.

Zitronatzitrone, 238.

Zitrone, 245, 246.

~Zingiber officinale~, 557.

Zuckerahorn, 438.

Zuckerhirse, 47, 439.

Zuckerpalme, 185.

Zuckerrohr, 441.

Zuckerwurzel, 289.

Zwergpalme, 155, 198.

Zwergweizen, 20.

Zwetsche, 107.

Zwiebel, 317, 320.

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verbesserter und vermehrter Auflage.)

+Inhaltsverzeichnis+:

I. Wie das Weltbild entstand. II. Die Sternenwelt. III. Unser

Sonnensystem. IV. Die Erde und der Mond. V. Die Kometen und

Meteore. VI. Die Erstarrungsgesteine der Erde. VII. Der

Vulkanismus. VIII. Die Schichtgesteine. IX. Die Gebirgsbildung.

X. Wasser und Land. XI. Der Kreislauf des Wassers. XII. Die

Verwitterung der Erdoberfläche. XIII. Die Abtragung des Festlandes.

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Haeckel+. 650 Seiten Gr.-8^o. In elegantem Leinwandband =Preis M.

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+Inhaltsverzeichnis+:

I. Das Leben und seine Entstehung. II. Die Entfaltung des Lebens.

III. Die Erscheinungen des Lebens. IV. Die Funktionen des Lebens.

V. Die Entwicklung des Lebens. VI. Die Ausbildung der Tiere.

VII. Die Ausbildung der Pflanzen. VIII. Das Ende des Lebens.

IX. Der Schutz des Lebens. X. Die Abstammungslehre. XI. Über

Symbiose. XII. Vergesellschaftungen von Tieren und Pflanzen. XIII.

Pflanzengenossenschaften. XIV. Schmarotzertum.

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Abbildungen, 18 Tafeln, 7 Stammbäumen und farbigem Titelbild von

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+Inhaltsverzeichnis+:

I. Einführung in die Palaeontologie. II. Die ältesten

fossilführenden Ablagerungen. III. Die frühpalaeozoischen

Organismen. IV. Die Tierentwicklung während der Silurzeit. V. Die

Entfaltung der höchsten Weichtiere. VI. Die ersten Besiedler des

Festlandes. VII. Das Aufkommen der Wirbeltiere. VIII. Die Devon-

und Kohlenformation. IX. Das Zeitalter der Amphibien. X. Die

Triasformation. XI. Die Juraformation. XII. Die Kreideformation.

XIII. Die Tertiärformation. XIV. Das Pleistocän.

Bd. IV: =Der Mensch zur Eiszeit in Europa und seine

Kulturentwicklung bis zum Ende der Steinzeit.= 2. +stark

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+Inhaltsverzeichnis+:

I. Der Mensch zur Tertiärzeit. II. Die Eiszeit und ihre

geologischen Wirkungen. III. Der Mensch während der ersten

Zwischeneiszeiten. IV. Der Mensch der letzten Zwischeneiszeit. V.

Der Mensch der frühen Nacheiszeit. VI. Die Übergangsperiode von

der älteren zur jüngeren Steinzeit. VII. Die jüngere Steinzeit

und ihre materiellen Kulturerwerbungen. VIII. Die Germanen als

Träger der megalithischen Kultur. IX. Die Entwicklung der geistigen

Kultur am Ende der Steinzeit. X. Steinzeitmenschen der Gegenwart.

XI. Niederschläge aus alter Zeit in Sitten und Anschauungen der

geschichtlichen Europäer.

Urteile der Presse:

=Geologisches Zentralblatt=: „Unstreitig das Beste, was über diesen

Gegenstand vorhanden ist.“

=Frankfurter Zeitung=: „Das Buch ist das beste

allgemeinverständliche Werk, welches unsere Erde und ihre

Geschichte behandelt. Seit Neumayrs Zeiten ist keine so

sympathische Behandlung des spröden Stoffes mehr erschienen.

Besonders Volksbibliotheken werden einen großen Leserkreis mit

den Reinhardtschen Büchern anlocken können, und wenn erst das

dritte Buch des Verfassers erschienen sein wird, auf welches

ich mich schon jetzt freue, dann werden wir eine populäre

Entwicklungsgeschichte der Erde und des Lebens besitzen, die für

jeden nachdenkenden Menschen eine Quelle des Genusses und der

Freude sein wird.“

=Die Zeit=: „Ein angenehm geschriebenes Werk... eine

empfehlenswerte, anschauliche Darstellung, die auch die Lücken

unseres Wissens nicht allzusehr verschließt -- bekanntlich eine

Hauptgefahr für populäre Werke.“

=Gaea=: „Die vorzügliche wissenschaftliche und doch interessante

Form der Darstellung werden demselben zahlreiche Freunde erwerben.“

=Allgemeine Zeitung=: „Ein die weitesten Kreise interessierender

Stoff, fesselnde, leicht verständliche Schreibweise, gepaart mit

hohem wissenschaftlichem Ernst und umfassendem Wissen sind die

charakteristischen Merkmale des Werkes, mit dem uns ~Dr.~ L.

Reinhardt beschert hat. Er hat es verstanden, die in zahlreichen

Zeitschriften und Monographien zerstreuten Ergebnisse der Forschung

zu einem überzeugenden einheitlichen Bilde streng kritisch zu

vereinigen.“

Fußnoten:

[A] Letztere bezeichnet der berühmte griechische Arzt Claudius Galenos

(geb. 131 n. Chr. in Pergamon, praktizierte daselbst, dann in Rom, wo

er ums Jahr 200 starb) als weich, saftig, süß; von ihnen wachsen die

besten Sorten in Syrien bei Jericho.

[B] Diesen Namen erklärt uns später der ums Jahr 200 n. Chr. in

Alexandrien und Rom lebende griechische Grammatiker Athenaios aus

Naukratis in Ägypten im 14. Buch seines Werkes, Deipnosophistai, indem

er schreibt: „Die Datteln, welche jetzt den Namen Nikolaen tragen und

aus Syrien kommen, haben diesen Namen dem Kaiser Augustus zu verdanken.

Er aß sie nämlich außerordentlich gern, und sie wurden ihm von seinem

Freunde Nikolaos, der aus Damaskus stammte, regelmäßig zugeschickt.

Dieser Nikolaos war ein stoischer Philosoph und schrieb ein dickes

Geschichtswerk.“

[C] Es ist dies der zweite Band der in demselben Verlage erschienenen

vierbändigen gemeinverständlichen Entwicklungsgeschichte des

Naturganzen nach den neuesten Forschungsergebnissen: +Vom Nebelfleck

zum Menschen+, betitelt: +Das Leben der Erde+, mit 380 Abbildungen und

21 Vollbildern, München 1908.

Kulturgeschichte der Nutzpflanzen, Band IV, 1. Hälfte · 第 77 / 77 段