»Jetzt ist er da ...«, sagte der Vater. Er nahm ohne weiters an, daß ich

wach sei, und ich war es auch. Es mochte drei Uhr sein. Draußen zog sich

Rudolf aus, und wir hörten ihn hantieren.

»Soll ich jetzt zu ihm hinausgehen?« fragte der Vater.

»Probieren Sie's«, riet ich ihm.

Ehe er aber noch aus dem Bett steigen konnte, öffnete sich die Türe. Wir

hörten es, obwohl wir nichts sahen, denn es war stockfinster.

Von der Türe her rief Rudolf leise ins Zimmer: »Schlafen S' Herr

Nachbar?«

»Nein, nein«, sagte mein Vater lebhaft, »hab' die Ehre Herr Rudolf ...«

Ohne den Gruß zu erwidern rief Rudolf im selben Ton: »Gehn S', lassen S'

die Peperl zu mir herauskommen ...«

»Was wollen S' ...?« Mein Vater setzte sich im Bett auf.

Rudolf wiederholte gleichmütig: »Lassen S' die Peperl zu mir

herauskommen«, und er fügte hinzu: »Sie haben doch nichts dagegen, Herr

Nachbar ...?« In diesem Nachsatz lag eine Drohung.

Mein Vater verstand sie wohl und sagte nichts.

Rudolf wartete in der Tür.

Endlich flüsterte mir der Vater im scheuen Ton zu: »So geh halt zu

ihm ..., da kann man nix machen ..., geh Peperl ...« Es klang bedrückt

und traurig.

Ich sprang aus dem Bett, lief zur Tür, Rudolf empfing mich, zog mich in

die Küche und schloß die Tür.

»Komm ins Bett ...«, sagte er zu mir.

Wir legten uns nieder.

»So«, er kicherte vergnügt, und schmiegte sich an mich, »jetzt bleibst

du eine halbe Stunde da, und wenn du dann wieder hineingehst, sag, ich

hab' dich gevögelt ...«

»Das trau' ich mich nicht ...«, meinte ich.

»A, was ..., er darf dir nichts tun und wird dir nichts tun«, redete er

mir zu. »Er hat dich ja selber zu mir gehen geheißen.«

Wir lagen ruhig beisammen. Ich wartete.

»Also ..., wenn er dich fragt, ob ich dich gepudert hab', sagst du ja«,

fing er wieder an. Ich fragte verwundert: »Werden Sie mich denn nicht

vögeln?«

»Nein«, lehnte er ab, »ich hab' grad vorhin meine Geliebte gevögelt,

zweimal ..., ich kann nicht mehr ...«

»Deswegen ...«, ich faßte ihn bei seinem ausgeschöpften Brunnen. »Es

wird schon gehen ...«

»Ja, willst denn du ...?« er nahm meine Brüste.

»Ich möcht' schon ...«, gab ich zurück.

»Na, ich glaube nicht, aber ich werd' probieren ...«

»Soll ich ihn in den Mund nehmen ...?« erbot ich mich.

»Wart ...«, meinte Rudolf, »ich werde dir was zeigen, wo du auch was

davon hast ...«

Ich mußte mich auf ihn legen, aber mit dem Kopf nach unten. So konnte

ich seine Nudel mit Wiederbelebungsversuchen bestürmen, indem er seine

Lippen und seine Zunge in meine Schamlippen vergrub.

Diese Doppelarbeit war mir noch neu, aber sie erschien mir äußerst

rentabel. Während ich mich um seine erschlaffte Stange ohne Erfolg

bemühte, schmeichelte er mir es ab, daß es mir alle Augenblicke kam, und

ich hielt seinen Knebel gerne im Mund, denn er hinderte mich am Schreien

und Seufzen, was ich sonst vor Wonne gewiß getan hätte, was ich aber

meines Vaters wegen gerne unterließ.

Die Situation tat das ihrige, auch Rudolf in Aufregung zu bringen, und

wie ich bemerkte, daß aus seinen Ruinen neues Leben zu blühen anfing,

drehte ich mich um und da ich schon einmal oben auf lag, fügte ich

rittlings zusammen, was zusammengehörte.

Das laute Schnaufen hielten wir alle beide zurück, Rudolf und ich. Aber

er remmelte in langen Stößen, und als er spritzte, hob er mich so hoch

in die Höhe, daß ich beinahe zum Bett hinausgefallen wäre.

»Geh jetzt wieder hinein ...«, sagte er, als alles vorüber war.

Ich fürchtete mich und erklärte Rudolf:

»Ich fürcht' mich ...«

»Lächerlich«, meinte er, »wenn er was will, soll er nur kommen. Sag ihm

nur, daß er dich selbst herausgeschickt hat ...«

Ich schlich ins Zimmer zurück. Der Vater rührte sich nicht. Wie ich aber

hin ins Bett kam, fragte er: »Na, was ist ...?«

»Nichts ...«, sagte ich leise.

»Was war denn?« fuhr er fort.

»Nichts«, erwiderte ich.

»Was hat er denn von dir wollen ...?«

»Sie wissen schon, Vater ...«, erwiderte ich.

»Hat er dich gevögelt ...?« fuhr er mich an.

»Ja ..., aber Sie haben mich ja hinausgeschickt ...«

»Gevögelt hat er dich ...?«

»Ich kann ja nichts dafür ...«, beschwichtigte ich ihn.

»Gleich gehst her ...«, herrschte er mich an.

Ich kroch gehorsam zu ihm ins Bett hinüber, unter seine Decke.

»Was schaffen S' denn, Vater ...?«

Er warf sich ungestüm auf mich und preßte mir die Beine auseinander. Ich

nahm seinen Pflock, der noch nie so hart war.

»Lassen S' gut sein ...«, sagte ich, »wir machen's deswegen doch, sooft

Sie wollen ..., und den Kerl lass ich nicht mehr drüber ...«

»Halt's Maul, du Hur!« raunte er mir zu, »du bist ja doch nur eine

Hur ...«

Und er trieb mir ohne Rücksicht den Schweif bis an den Magen in den

Leib.

»Jetzt hat sie der auch gevögelt ..., der auch ...«, keuchte er dabei.

»Hat er dir's vielleicht in den Mund gesteckt ...«

»Mir kommt's ..., Vater ..., mir kommt's ..., bei Ihnen kommt's

mir ...«, rief ich.

»Ob er dir's auch in den Mund gesteckt hat ...«

»Ja ..., überall hat er mir's hingesteckt ...«, ich sagte, was er hören

wollte, »und die Fut hat er mir ausgeschleckt ... und mir kommt's ...,

schneller ..., schneller.«

»Ist dir's bei ihm auch gekommen ...?«

»Ja ...«, ich genierte mich nicht mehr, »ja ..., ein paarmal ist's mir

gekommen.«

Und ich hatte noch nicht diese Worte ausgesprochen, da schmetterte er

mir seine Ladung gegen die Gebärmutter.

Dann schliefen wir beide erschöpft ein. Am andern Morgen war nicht mehr

die Rede davon.

Wenige Tage später war ein Feiertag. Mein Vater und Rudolf hatten nichts

mehr miteinander gesprochen. Rudolf schlief, wenn mein Vater fortging,

und mein Vater schlief, wenn Rudolf nach Hause kam.

An diesem Feiertag nun, wir hatten eben genachtmahlt, und der Vater

rauchte noch seine Pfeife, kam Rudolf plötzlich nach Hause. Es war halb

neun, also eine ungewohnte Stunde.

Er trat freundlich grüßend ins Zimmer und stellte zwei Weinflaschen auf

den Tisch.

»Grüß Ihnen Gott, Herr Nachbar ...«, rief er, »trinken wir keinen Wein

miteinander ...?«

Der Vater, der gerne trank, lächelte und sagte: »Meinetwegen ...«

Und Rudolf fuhr bezeichnungsvoll fort: »Deswegen keine Feindschaft,

was?«

»Nein«, lachte der Vater, »keine Feindschaft ..., Sie meinen wegen der

Peperl ...?«

»Herr Nachbar«, rief Rudolf, »Sie sind ein fescher Kerl. Sind wir

lustig. Von heut an bin ich vazierend, machen wir uns einen guten

Abend ..., wollen S'?«

»Gilt schon«, rief der Vater, und ich dachte, Rudolfs Vorschlag werde

darauf hinauslaufen, daß mich alle zwei vögeln wollen.

Aber Rudolf führte ganz anderes im Schild. »Gestatten schon, Herr

Nachbar, daß meine Geliebte auch dabei ist ...«, fragte er.

»Was für eine Geliebte ...?« erwiderte der Vater staunend.

»Sie steht nämlich am Gang draußen ...« erklärte Rudolf.

»Aber bitte, bitte ..., sie soll nur hereinkommen.«

Rudolf ging hinaus und kam gleich darauf mit seiner Geliebten zurück.

Sie war etwa fünfzehn Jahre vorbei, mager, mit einer aufgestülpten Nase,

frechen Augen und einem breiten Mund. Nur ihr Busen fiel mir auf. Er war

für ihre Magerkeit erstaunlich groß und stand weit auseinander, straff

und fest. Sie ging aber absichtlich so, daß er bei jedem Schritt

zitterte.

Die Unterhaltung begann. Rudolf war sehr heiter, und Zenzi, seine

Geliebte, lachte zu jedem Wort, das er sagte.

Auch mein Vater lachte immer mehr, je mehr er trank, und wir alle hatten

bald einen Schwips.

Der Wein ging schon bald zur Neige, als Rudolf die Zenzi umschlang und

ihren Busen in die Hand nahm.

»Das ist ein Brusterl, Herr Nachbar, hart wie Stein ...«, sagte er.

Zenzi lachte laut auf, und der Vater schielte auf die Brust von ihr, die

Rudolf in der Hand hielt.

»Greifen Sie es nur an«, ermunterte ihn Rudolf, »wann gefällig ist ...,

ich tu' nicht eifern, greifen S' nur zu ...«

Mein Vater rührte sich nicht. Rudolf ließ Zenzi los und kam zu mir. »Ja,

die Peperl«, sagte er, »die hat auch schöne harte Duterln ... sehr

schöne sogar ..., grad so schön wie die Zenzi ...«; er nahm ungeniert

vor dem Vater meine Brüste in die Hand. »Aber kleiner sind sie als der

Zenzi ihre und nicht so spitzig ..., mehr rund ...«

Zenzi lachte laut auf.

»Zenzi ...«, gebot Rudolf, »zeig dem Herrn da deine Duteln ...«

Gehorsam knöpfte sie ihr Leibchen auf, löste die Achselspange ihres

Hemdes, daß es herunterglitt, und die eine Brust hervorsprang. Sie

lachte und ging zu meinem Vater hin.

Es war wirklich merkwürdig, wie spitz und fest ihre Brust wegstand, und

die Warze darauf war wie ein neuer, kleiner, frisch angelegter Busen.

Ich schaute sie bewundernd an, ohne darauf zu achten, daß Rudolf mir ins

Hemd gefahren war und meine Brust in der Hand hielt.

»Na, was sagen Sie«, fragte Rudolf meinen Vater.

»Sehr schön ..., sehr schön ...« Der Vater konnte nicht widerstehen. Er

streckte die Hand aus und ließ die Brust von Zenzi auf- und

niederspringen. Sie lachte nur.

»Revanche ..., Herr Nachbar ...«, lachte Rudolf.

Der Vater nahm jetzt die Brust ganz in die Hand. Zenzi trat näher zu ihm

und lachte nur.

»Zenzi ...«, kommandierte Rudolf, »spiel mit dem Herrn ein bisserl ...«

Gehorsam knöpfte sie meinem Vater die Hose auf, und ich sah, wie

geschickt sie den Schwanz herausnahm und wie sie ihn streichelte, dann

nahm sie noch die Eier mit dazu und rieb sanft an ihnen. Dabei schaute

sie meinem Vater immerzu ins Gesicht und lachte.

»Wenn Sie die Zenzi vögeln wollen, bitte ..., mit Vergnügen ...«, rief

Rudolf, »ist nur die Revanche, Herr Nachbar ...«

Mein Vater ließ sich das Bajonett wichsen und gab keine Antwort.

»Zenzi«, befahl Rudolf, »du wirst dich von dem Herrn pudern lassen,

verstehst ...?«

Zenzi mißverstand das, hob ihre Röcke auf und wollte sich meinem Vater

aufs Knie setzen.

»Zenzi«, rief Rudolf streng, »was macht man erst ...?«

Sie kniete augenblicklich nieder, und im Nu verschwand die Nudel, die

meinem Vater zur Hose herausstand, so lang sie war, in ihrem Mund.

Rudolf stand auf: »Alsdann, ich lass sie Ihnen da ..., Herr Nachbar«,

sagte er, »und die Peperl nimm ich mit mir, wollen Sie ...?«

Mein Vater nickte nur mit dem Kopf.

Rudolf aber trat nochmals zu ihm. »Hör auf zu schlecken, Zenzi«, sagte

er. Sie hielt inne und sah ihn an.

»Passen S' auf, Herr Nachbar«, wiederholte Rudolf. »Ich lass Ihnen die

Zenzi da, und Sie vögeln die Zenzi, und ich nehm' mir die Peperl mit und

vögel die Peperl ...«

»Gehn Sie vorne«, keuchte der Vater, stand auf und warf die Zenzi brutal

aufs Bett. Sie lachte laut. Aber er warf sich über sie und mit ihrer

aalglatten Geschicklichkeit hatte sie ihn sofort auf den rechten Weg

gebracht.

Wir sahen, wie er losstieß und hörten Zenzi wispern: »Tu nur schön

vögeln ..., tu nur schön pudern ..., schön fickerln ..., jaa?«

Rudolf geriet plötzlich in Aufregung und ich auch.

»Ah was«, sagte er, »da werden wir uns auch nicht genieren.«

Damit warf er mich aufs andere Bett, legte sich drauf, und ich empfing

seine Stöße.

Es war ein schönes Quartett.

Der Vater schnaufte: »Her mit der Dutel ..., so ..., stoß noch besser

mit dem Arsch ..., so ist's gut ...«

Rudolf keuchte: »Himmelkruzitürken ..., das ist gut ..., so hab' ich's

gern ..., nur langsam, wir haben Zeit.«

Ich quietschte: »Mir kommt's ..., mir kommt's ..., Vater ...,

Rudolf ..., mir kommt's.«

Und Zenzi wisperte: »Ach ..., fickere mich ..., mach mir ein Kind ...,

fickere mich ..., ja ..., beiß mir die Dutel ab ..., beiß mir die Dutel

ab ..., Rudolf ..., der fickt mich ..., er fickt mich ...«

Nacheinander spritzten der Vater und Rudolf, und ihr Bellen, Stöhnen,

Röcheln, Schnaufen vermengte sich mit dem Quietschen, Seufzen und

Keuchen von Zenzi und mir, und mit dem Krachen der beiden Betten.

Wie sie fertig waren, rief Rudolf seine Zenzi: »Komm hinaus,

schlafen ...«

Sie wand sich unter meinem Vater hervor, und im Abgehen sagte Rudolf:

»Ja, Herr Nachbar ..., die zweite Nummer macht jeder mit der

Seinigen ...«

Mein Vater wälzte sich zu mir herbei und begann gleich das Busenspiel

wieder, und ich trachtete seinen kleinen Bruder meinen Bettzapfen wieder

in die Höhe zu bringen.

Weil das nicht gleich gehen wollte, wandte ich die neue Kunst an, die

mich Rudolf neulich gelehrt hatte. Ich gab ihm meine Pastete als

Umschlag über das Gesicht und nahm seinen Schweif als Erfrischungsbonbon

in den Mund, und wie wir dann das Resultat genossen und ich mich

umdrehen konnte, um mich meinen Vater unterzulegen, hörten wir von

draußen Zenzi: »Fick mich ..., Rudi ..., fick mich ..., du machst es am

besten von allen ..., ah Rudi ..., Rudi ..., wie viel' Schwänz' hab' ich

schon hereinlassen müssen ..., aber du machst es am besten ..., fick

noch ..., so ..., so ..., hinaus ..., herein ..., ah ..., ah ..., ich

tu', was du willst, Rudi ...«

Und Rudolf sagte: »Halt's Maul, dumme Gans ..., gib die Fut her und laß

mich vögeln ...«

»Macht sie's gut ...?« fragte ich, während der Vater die ersten Stöße

tat.

»Ja ..., sehr gut ..., so warm und so fest halten tut sie einen

damit ...«

»Besser als ich ...«, fragte ich und ließ meinen Popo tanzen.

»Nein ..., nein ..., ach ..., fester mit dem Popo ..., fester ...«

Und ich entgegnete: »Fick mich ..., fick mich ..., gut ..., so ..., du

machst es am besten ...«

Das hatte ich soeben von Zenzi gelernt.

Zenzi blieb nun einfach bei uns. Sie schlief bei Rudolf in der Küche und

ging bei Tage mit ihren spitzigen, hippenden Brüsten bei mir im Zimmer

herum. Auch sie war mir zuwider, doch ließ sie sich so viel von mir

gefallen, war immer so freundlich mit mir und fügte sich so geduldig und

gehorsam in alles, daß ich mich bald an sie gewöhnte. Sie schlief

manchmal beim Vater, und in solchen Nächten lag ich bei Rudolf. Der

Vater und Rudolf vertrugen sich ausgezeichnet und teilten sich nach

Laune in uns beiden. Rudolf zog daher nie den Kürzeren, denn da er

vazierend war, blieb er oft tagelang zu Hause, und dann nahm er uns zwei

auf einmal vor.

Einmal, als ich nach Hause kam und ins Haustor trat, fand ich Zenzi, die

gerade von Herrn Horak an der Brust abgegriffen wurde. Ich ging vorbei,

Zenzi rief mir »Servus« zu, und Horak beachtete mich kaum.

Oben saß Rudolf in der Küche.

»Hast du die Zenzi nicht g'sehen?« fragte er mich.

Ich dachte ihr was Ordentliches einzubrocken und sagte: »Ja, unten in

der Einfahrt steht sie ...«

»Mit wem ...?« fragte Rudolf lauernd.

»Mit dem Herrn Horak ...«, sagte ich.

»So ...? Was tut sie denn mit ihm ...?«

»Ich weiß nicht ...«, meinte ich gleichgültig, »ich hab' nur gesehen,

daß er sie bei den Duteln angreift ...«

»Na alsdann ...«, lachte Rudolf, »wenn's ihm eine Freude macht ...«

Zenzi blieb lange aus. Als sie endlich kam, ging Rudolf mit ihr in die

Küche. Ich erwartete ein furchtbares Strafgericht und horchte:

»Wo warst denn so lang ...?« begann er.

»Hat mich schon gevögelt ...«, sagte sie lachend.

»Wo denn ...?« fragte Rudolf erstaunt.

»Im Keller ...«, beichtete Zenzi.

»Na und ...?« forschte Rudolf.

»Zwei Gulden ..., da hast ...« Zenzi gab ihm Geld. Rudolf lachte und

ließ sich von ihr Zigaretten holen.

Dieser Vorfall setzte mich nicht weiter in Erstaunen, denn ich wußte,

daß Herr Horak manchmal etwas schenkte. Er hatte ja auch mir Geld

gegeben.

Nach ein paar Tagen aber kam Zenzi in der Dämmerstunde mit einem Herrn

nach Hause. Sie öffnete die Tür ein wenig und flüsterte Rudolf zu: »Es

ist wer da.«

»Komm ins Zimmer«, sagte Rudolf zu mir.

Wir gingen hinein, und gleich darauf hörten wir Männerschritte in der

Küche.

Rudolf horchte. Ich trat neben ihm zur Türe.

Zenzi redete mit einem Manne: »Mach dir's bequem ...«

»Ach nein ...«, antwortete er, »ich mach' nur die Hose auf ...«

Gleich darauf Zenzi: »Ja ..., das Schwanzerl ..., wie das steht ...«

Und der Mann: »Gib das Hemd weg von der Brust ...«

Zenzi: »Soll ich mich ganz ausziehn ...?«

Der Mann: »Besser wär's schon ...«

Eine Pause folgte. Dann hörte man das dumpfe Geräusch, wie wenn jemand

auf's Bett fällt.

Zenzi sagte: »Gehn S' her ...«

Sofort hörten wir sie aufseufzen: »Ah ..., fick mich ..., tu nur schön

vögerln ..., so ...«

Der Mann unterbrach sie: »Sei ruhig ..., ich kann das Reden beim Pudern

nicht leiden ...«

»Viechkerl ...«, flüsterte Rudolf.

Ich war vom Zuhören aufgeregt und machte mich an Rudolfs Hosentürl. Er

stieß mich fort: »Laß gehn ...«, zischte er, »ich hab' jetzt keine

Zeit ...«

Draußen krachte das Bett. Der Mann ächzte, Zenzi schnaufte. Endlich

hörten wir sie lachen: »Aus is ...«

Der Mann stieg aus dem Bett, und Zenzi sagte: »Da bist du ja gleich

angezogen ...«

Geldstücke klirrten. Die Tür ging leise auf. Der Mann war fort. Zenzi

kam herein. Sie war nackt und lachte und hielt Rudolf drei Gulden hin.

»Drei Gulden hab' ich gekriegt ...«

Rudolf nahm das Geld und steckte es ein. Dann sagte er: »Zieh dich an.«

Zenzi zog sich an und erzählte, was für ein feiner Mann das gewesen war,

und daß er einen kleinen dicken Schwanz gehabt hatte. Rudolf unterbrach

sie und schickte sie um Wein und Zigaretten. Kaum war sie fort, fragte

er: »Magst du jetzt vögeln ...?«

Er ließ mir keine Zeit zur Antwort, warf mich gegen die Wand und rieb

mir stehend seinen Klöppel hinein, daß mir die Suppe bis zum Knie

hinunterlief.

»So«, sagte er dann, »und heut schlafst du bei mir ...«

Als der Vater nach Hause kam, wurde der Wein getrunken. Rudolf und der

Vater waren schwer berauscht und der Vater griff Zenzi immer unter die

Röcke.

»Ich möcht' ..., ich möcht' ...«, lallte er.

»Zieh dich aus ...«, verlangte Rudolf. Sie tat es sofort.

»Du auch ...«, sagte der Vater zu mir. Ich zog mich ebenso nackt aus,

wie Zenzi.

Rudolf und der Vater saßen nebeneinander auf dem Ledersofa und riefen

uns. Wir gingen beide zu ihnen, und Rudolf wollte mich anfassen.

»Nein ...«, lallte mein Vater, »meine Tochter vögel ich selber ...,

meine Tochter braucht nicht mit fremden Leuten zu pudern, die sie gar

nichts angehen ...«

Schon wollte Rudolf heftig werden, aber Zenzi saß gleich auf seinem

Schoß und versorgte sich mit seinem Vorrat. Ich hockte mich auf den

Vater und gleichzeitig ging das Stöpseln los. Der Vater griff nach

Zenzis spitzer Brust, die ihn immer anlockte, und Rudolf nach der

meinigen.

In dieser Nacht schliefen wir alle in den beiden Betten. Zenzi und ich

konnten nicht schlafen, aber die Männer schnarchten.

Da sagte Zenzi: »Willst du vögeln?«

»Ja«, meinte ich, »aber die sind ja nicht zu erwecken.«

»Das macht nichts ...«, lachte sie, »ich kenn' das schon, wenn der

Rudolf besoffen ist, puder ich trotzdem mit ihm.«

Sie nahm seinen Schweif, der sich sofort aufrichtete.

Ich holte den väterlichen Gnadenspender hervor und wollte ihn in den

Mund nehmen.

»Aber nicht ...«, wehrte Zenzi ab, »wenn er doch schlaft und besoffen

ist, so spritzt er dir in den Mund hinein. Wenn einer nur schlaft, aber

nicht besoffen ist, so wacht er auf, wenn du ihn schleckst. Wenn er aber

einen Rausch hat, nachher spritzt er gleich.«

Beide Kerzen standen nun schön gerade vor uns. »Welchen willst du?«

fragte ich Zenzi.

Aber sie refüsierte: »Gar keinen ..., ich hab' genug gefickt schon ...,

ich mag keinen mehr ...«

»Ja, was machen wir?« meinte ich.

»Na ..., du nimmst alle zwei ...«, lachte sie.

Ich hockte mich nach ihrer Anordnung zuerst über meinen Vater, mit dem

Rücken zu seinem Gesicht, so als ob ich mein Wasser lassen wollte. Zenzi

leistete mir Beistand, und setzte mir den Zahn in jenen Mund, in dem man

ewig zahnlos bleibt.

Kaum spürte ich den Stachel, als ich auf- und niederrutschte.

»Ist's so gut ...?« fragte Zenzi.

»Ja ..., ach ..., ja ...«, gab ich zur Antwort.

»Wart, ich zeig' dir was ...«

Sie hockte vor mir, griff mit der Hand hinunter und streichelte mit dem

Finger meinen Kitzler, der in dieser Stellung unberührt geblieben wäre.

Ich tanzte heftiger und mein Vater stöhnte im Schlaf.

Zenzi nahm meine Brust in den Mund und sog leise daran. Sie machte es so

zart, so leise, daß es mir sofort kam. Sie sog weiter und es wollte mir

zum zweitenmal die Wonne losbrechen, als ich vom Vater die volle Ladung

bekam. Er spritzte einen ganzen Eimer aus, als ob ihm der getrunkene

Wein zum Schwanz herausfahren wollte. Aber es geschah mit zwei

Zuckungen, und sein Schaft wurde augenblicklich so weich, daß er mir

entwischte und kraftlos zusammenfiel.

»Komm jetzt zum Rudolf ...«, drängte Zenzi, denn ich jammerte: »O

je ..., jetzt grad wär's mir gekommen.«

Sie rutschte mir nach und übernahm auch dort die Vermittlung. Und ich

hatte kaum diese neue Steife bei mir, als ich auf und niedersprang, mich

dabei an Zenzi hielt, und ihr mein Liedchen vorsang: »Mir kommt's ...,

ach ..., mir kommt's ...«

Rudolf knirschte mit den Zähnen und keuchte, aber er erwachte nicht, so

groß war sein Rausch, und so tief sein Schlaf.

»Mir kommt's ..., Zenzi ..., mir kommt's«, ächzte ich.

Sie lächelte: »Beim Rudolf kommt's einem immer ...«, meinte sie.

Ich packte ihre glatten, spitzen Brüste, und spielte damit. Ich mußte es

plötzlich tun, ohne zu wissen warum. Aber es erhöhte meine Wollust

unbeschreiblich, und ich machte es, daß mir nichts zu kommen mehr blieb.

»Ich bin fertig ...«, seufzte ich, »laß mich herunter ...«

»Bleib ...«, befahl sie, »erst muß der Rudolf spritzen.«

Und sie zwang mich, ihm seine Stange zu reiben und aus seinem Brunnen zu

schöpfen, bis das Wasser floß. Es stieg wie eine Fontäne hoch hinauf,

und ich ließ es in mich hineinspritzen, bis kein Tropfen mehr kam. Dann

sanken wir beide, Zenzi und ich, zwischen die schlafenden Männer und

lagen beieinander.

Aber diese Nacht war noch nicht vorbei. Zenzi war jetzt doch wieder

aufgeregt und jammerte: »O je ..., o je ..., jetzt möcht' ich ...,

jetzt ..., möcht' ich ...«

»Na, so mach du's ...«, riet ich ihr.

»Aber nein ...«, sie war ganz weg, »jetzt wird er ihnen nicht mehr

stehen.«

»Probier's doch ...«, ermunterte ich sie.

Sie glitt zum Vater hin und begann ihn zu streicheln und zu reiben.

Umsonst. Sie nahm seinen Schweif in den Mund ..., der Vater spürte

nichts, auch im Schlaf nicht, und seine Lanze blieb gesenkt.

»Nichts ist ...«, klagte Zenzi; und wandte sich zu Rudolf. Auch sein

Gewehr war ausgeschossen, und der Hahn ließ sich nicht mehr spannen, wie

wohl sich Zenzi auch bemühte. Endlich nahm sie ihn in den Mund, sog

zweimal daran und begann plötzlich zu husten und zu schlucken.

»Er spritzt ...«, rief sie verzweifelt, »er spritzt ...«, und dabei

hielt sie seinen Zipfel in die Höhe, aus dem der Same matt herausquoll.

Zenzi spuckte aus und kam zu mir.

»O Gott ..., o Gott ...«, jammerte sie verzweifelt, »das Schlecken und

Spritzen hat mich noch viel geiler gemacht ...«

Ich lachte.

»Du kannst leicht lachen ...«, grollte sie, »du hast's gut gehabt ...,

ich war schön dumm ...«

Ich lachte noch mehr.

»Was fang' ich an ...«, fragte sie verzweifelnd, und wetzte ihn hin und

her. Auf einmal riß sie meine Hand an sich und führte sich sie zwischen

die Füße: »Mach mir's ...«, bat sie.

»Wie soll ich dir's denn machen ...?«

»Weißt ..., so ..., komm ..., ich will vögeln ..., komm ...«

Sie legte sich auf den Rücken: »Leg dich auf mich ...«

Ich tat wie sie wollte, und sie rieb sich zuerst ihre Fut gegen die

meine. Dann mußte ich meine Hand dazwischen geben, und sie mit dem

Finger stoßen, als hätte sie einen Schwanz.

Sie warf sich unter mir: »Ach ..., ja ..., das ist gut ..., steck den

Finger hinein ...«

Meine Brüste, die auf sie niederhingen, ergriff sie, und tätschelte sie

eifrig und mit meiner freien Hand spielte ich an ihrer Brust.

Endlich schrie sie auf: »Mir kommt's ..., mir kommt's ...«

Ich bohrte ihr den Finger hinein, so gut ich konnte, und fühlte, wie

ihre Fut zusammenschnappte. Sie ließ meine Brust los, drückte mir den

Kopf, indem sie mich umschlang fest an ihre Duteln, und ruhte nicht

eher, bis ich auch ihre kräftigen spitzen Warzen im Mund hatte. Mich

reizte dieses Spiel. Ich sog an ihren frischen Brüsten und bohrte unten

mit dem Finger, bis sie ausgetobt hatte und mit langen Atemzügen

beruhigt dalag. Dann schliefen wir ein.

Wir waren seit dieser Nacht wirklich befreundet, und es kam oft vor, daß

ich wie ein Mann über sie herfiel, ihre Brust herausnahm und daran

spielte.

Am nächsten Tag schliefen wir alle bis in den hellen Vormittag. Der

Vater ging nicht in die Arbeit, und Lorenz kam aus der Sattlerei

nachzuschauen, was es gäbe.

»Nichts«, sagte der Vater, »ich bin krank.«

Lorenz ging, ohne einen von uns eines Blickes zu würdigen.

Die Trinkgelage wiederholten sich, und es wiederholte sich, daß Zenzi

mit einem Mann nach Hause kam. Rudolf dachte nicht daran, sich wieder um

eine Stelle umzusehen.

Einmal kam Zenzi, und wir hörten an der Stimme des Mannes, daß er sehr

alt sein müsse.

Zenzi lachte: »Ja, so ein kleines Wuzerl ...«

Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt · 第 12 / 16 段