»Na, ich mein' ...« entgegnete er, während er meine Brüste, die sich

über ihn neigten, streichelte, »ich mein', wenn der schäbige Katechet

das hat machen dürfen, dann ist sowieso alles eins ...«

Ich fuhr unter die Decke, haschte seinen Schweif, der sich sofort

aufrichtete, wie ein Soldat auf den Alarmruf in die Höhe springt.

»Vater ..., wenn Sie wieder wollen ..., ich lass' mich ...«

»In Gottes Namen«, keuchte er.

Und da bestieg ich ihn rittlings und pflanzte mir den Stützbalken ein.

Er hielt mich bei den Brüsten fest, und so machten wir es in wenigen

Minuten zu Ende.

Jetzt war mein Vater auch bei Tag freundlich zu mir. Wenn ich ihm ein

Glas Wasser reichte oder er sonst an mir vorüberging, faßte er mich bei

der Brust, und ich wühlte rasch ein bißchen an seiner Hose herum.

Er sprach auch vom Geschäft mit mir, von allen möglichen Angelegenheiten

des Haushaltes, von seinen Geldsorgen. Dabei kaufte er mir an Kleidern,

was ich mir nur wünschte und was er konnte, ließ mich den Zins vom

Bettgeher einheben, kurz ich kam mir sehr erwachsen und wichtig vor.

Einmal fragte ich ihn: »Erinnern Sie sich, Vater, was ich dem Herrn

Katecheten noch hab' tun müssen?«

Es war in der Nacht, und wir hatten gerade eine schöne Leistung, aber

freilich eine einzige hinter uns.

»Nein«, sagte er, »was denn?«

»Soll ich's Ihnen zeigen?«

»Ja ..., da wär' ich neugierig ...«

Ich nahm seinen weich gewordenen Pendel, schob meinen Kopf herunter und

führte ihn mir in den Mund. »Ist das gut ...?«

»Ja ..., gut ist das ..., ach ..., mach's nur weiter ..., nur

weiter ...«

Ich arbeitete mit meiner ganzen Routine, bis er den Flaggenmast wieder

aufrichtete. Dann ließ ich los.

»Vater ..., der Katechet hat's mir aber auch so gemacht ...«, log ich.

Mir war's ja egal. Katechet oder nicht, den Kooperator durfte ich ja

wohl verschweigen.

»Willst du's von mir auch haben ...?« fragte er mich.

»Ja ...«

Er faßte mich um die Mitte, warf mich in mein Bett herüber und war

sogleich mit dem Kopf zwischen meinen Beinen. Und nun begann er meine

Diele zu scheuern, daß mir der Atem verging.

Im nächsten Moment aber unterbrach er sich und begann mich zu vögeln.

Mir war das eine, wie das andere recht, weshalb ich mit meiner

Begeisterung nicht zurückhielt.

In dieser Zeit wechselten unsere Bettgeher, und der jetzt kam, war ein

Kaffeehauskellner. Er servierte in einem jener kleinen anrüchigen

Lokale, die man Tschecherl nennt. Um drei Uhr früh kam er nach Hause,

schlief bis um zwölf Uhr Mittag und ging von uns wieder an seine Arbeit.

Es war ein ausgemergelter Kerl mit einem gelben Gesicht, tiefliegenden

schwarzen Augen und mit der großen »Sechser«-Frisur, wie sie damals als

nobel galt. Obwohl er vielleicht schon sechsunddreißig Jahre zählte,

hatte er doch nur vier bis sechs kümmerliche Lippenhärchen, die den

Schnurrbart vorstellten.

Mir war er höchst unsympathisch, und als er mir in den ersten Tagen

gleich an die Brüste griff, schlug ich ihm auf die Hand und stieß ihn

vor die Brust.

Er sah mich scheel an und ließ von mir ab.

Doch ein paar Tage später faßte er mich, während ich in der Küche zu tun

hatte, plötzlich von rückwärts, hielt mich an sich gepreßt und

bearbeitete meine Brüste, daß ich fürchtete, die Warzen werden mir

aufstehen.

Wütend schlug ich um mich, stieß nach hinten mit den Füßen aus, und er

mußte mich freigeben. Aber er sagte bös: »Na, na ..., darf man das

Fräulein nur anrühren, wenn man ein Katechet ist ...?«

Ich war sprachlos vor Staunen. Trotzdem faßte ich mich und schrie ihn

an:

»Halten S' das Maul ...«

»Schön ..., schön ...«, sagte er, »Sie lassen Ihnen nur von einem

geistlichen Herrn vögeln ...«

Er mußte von den Hausleuten alles erfahren haben. Aber ich war ihm

gewachsen.

»Wenn Sie nicht Ruh geben ...«, sagte ich streng, »nachher zeig' ich

Ihnen bei der Polizei an ...«

Er wurde noch gelber und schwieg. Während er sich vollends anzog, hieb

und stieß er wütend mit seinen Sachen herum. Dann setzte er zornig

seinen Hut auf, kam dicht an mich heran und flüsterte: »Na warten

S' ..., mit der Polizei drohen Sie mir ..., Sie Mensch, Sie

ausgeficktes ..., warten S' ..., Sie werden mich noch einmal bitten, daß

ich Ihnen die Ehr erweis' ...« Ich lachte höhnisch auf, und er ging

fort.

Aber er war es, der zuletzt lachte.

Es war ein paar Wochen später. Ich wusch mich und stand im Hemd und

Unterrock. Der Vater, der weg ging, nahm Abschied von mir und steckte

seine Hand in mein Hemd, um ein bißchen mit meiner Brust zu spielen.

In diesem Augenblick öffnete der Rudolf -- so hieß der Kaffeehauskellner

-- rasch die Tür. Noch nie war er so zeitlich wach gewesen. Mein Vater

zog blitzschnell die Hand von mir zurück.

Rudolf sagte gelassen: »Entschuldigen, könnt' ich heut das Frühstück

früher haben? Ich muß zum Magistrat ...«

Wir glaubten, er habe nichts bemerkt.

Als aber der Vater fort war und ich in die Küche ging, um Kaffee für

Rudolf zu kochen, grinste mich der Bursche an und lachte: »Also der

Vater darf mit die Duteln spielen, was?«

»Sie lügen ja ...«, antwortete ich, rot im Gesicht.

»Ich hab' aber gut gesehen ...«, beharrte er.

»Nichts haben Sie g'sehen ...«, schrie ich, »der Vater hat mir nur

gesagt, ich soll mich besser waschen.«

Er lachte laut, trat an das Wasserschaff, zog ruhig vor mir seinen

Schweif heraus, und wusch sich ihn ab. Während ich ins Zimmer lief, rief

er mir nach: »Ich muß mich auch besser waschen ...«

Dann kam er herein und sagte: »Jawohl, ich muß mich besser waschen, denn

heut oder morgen wird mich die Fräul'n Pepi bitten, daß ich sie

petschieren soll ...«

Diesmal war ich es, die schwieg.

Wochen verstrichen. Er schaute mich nicht an, ich schaute ihn nicht an.

Der Vater und ich vergnügten uns, wenn auch nicht gerade jede Nacht, so

doch oft, und wir hatten alle Künste, die mir schon vorher so geläufig

waren, durchgemacht.

Daß ich mit meinem Vater so lebte, machte den Eindruck auf mich, daß ich

mich von den anderen, besonders aber von den Buben fern hielt. Nur

zweimal war ich in der Zwischenzeit beim Herrn Kooperator gewesen, und

nur, um wieder von ihm absolviert zu werden.

Das erste Mal fand ich ein kleines Mädchen von sieben Jahren bei ihm. Er

hatte sie nackt ausgezogen, und sie lachte mir vom Bett her schon

entgegen. Der Kooperator schleckte sie, was ihr sehr gut gefiel. Sie

hatte, wie sie mir dann erzählte, sonst mit ihrem Onkel und dann mit dem

Fleischhauer in unserer Gasse Unzucht getrieben, ohne zu vögeln. Der

Kooperator vögelte sie also auch nicht. Aus Vorsicht, wie ich glaube,

sondern er »reinigte« sie nur, und ich kam ihm eben recht, seinen

erregten kleinen Laienbruder in meiner Einzelzelle zu besänftigen. Ich

mußte mit aufs Bett und während der Kooperator purifizierte, entsündigte

er mich mit kolossalen Stößen. Dann entließ er uns beide und blieb

schnaufend zurück.

Das zweite Mal war ich allein mit ihm, und konnte ihm von meinem Vater

beichten.

Er schlug die Hände zusammen: »Da bist du verloren ...«

Ich glaubte ihm jetzt nicht mehr, sondern spielte einfach die Komödie

mit, und meinte nur, er solle die Absolution teurer verkaufen.

»Ich werde fleißig Buße tun, Hochwürden«, versprach ich.

»Wie denn Buße ...?« rief er.

Da kniete ich nieder, holte seinen Weihwedel heraus und fing an ihn so

zu lecken, daß er ihm wie ein Dampfkessel zu brodeln begann.

Ich stieß mir seinen Zapfen bis an mein Zapferl in den Rachen.

Er langte hinunter und rief mich: »Komm.«

Da drehte ich mich um, ließ ihm den Popo und zwischen meinen Beinen nach

rückwärts greifend, schob ich mir seinen Kolben hinein, wetzte so

eifrig, daß es im Augenblick danach kein Halten mehr gab, und seine

Wasser sprangen.

Ich ließ ihn aber nicht zur Ruhe kommen, sondern züngelte ihn wieder

auf, und wiederholte die Buße ein zweites Mal, und wir schieden zuletzt

versöhnt. Nur mußte ich geloben, mich von meinem Vater fernzuhalten. Ich

tat es ruhig, weil ich wußte, ich könne mir auch für meine

Rückfälligkeit Verzeihung erlangen.

Mein Vater hatte, nachdem die erste stürmische Zeit vorüber war, die

Gewohnheit angenommen, mich regelmäßig am Sonntag früh vor dem Aufstehen

zu vögeln. Das ist, wie ich heute weiß, bei allen Arbeitern der Fall,

die während der Woche müde sind, zeitlich auf müssen und deshalb

meistens am Sonntag, wenn sie ausgeschlafen sind, ihre Frauen besteigen.

So war es jetzt auch bei uns Brauch geworden, und während der Woche

bekam ich den gewünschten Strudel nur hie und da einmal auch in der

Nacht, und auch da nur dann, wenn ich mir ihn selbst holte.

Des Morgens aber war der Vater doch immer am meisten aufgelegt, mich

abzutätscheln, und ehe er das Haus verließ, noch ein wenig mit mir zu

spielen. Dazu reizte ihn wohl der Umstand, daß ich, während er sich

anzog und wusch und frühstückte, meist im Hemd herumging oder doch nur

im Unterrock und Hemd.

Eines Morgens nun, es war, glaube ich an einem Donnerstag, und wir

hatten seit dem Sonntagmorgen nichts mit einander gehabt, griff mir der

Vater jedesmal an die Brüste, so daß ich ganz aufgeregt wurde. Ich hielt

sie ihm also auch noch extra hin, und er wurde immer geiler. Endlich,

als er sich gewaschen hatte, und ich gerade das Bettzeug lüften wollte,

erwischte er mich, wie ich an ihm vorbei mußte, fuhr mir ins Hemd und

traktierte meine Himbeeren, die sich aufstellten. Ich hätte es in diesem

Moment gar zu gern getan, und wie er so in den Unterhosen vor mir stand,

griff ich zu und faßte seinen stehenden Fechter beim Kopf. So rieben wir

uns beide ein paar Sekunden dort, wo es uns am wohlsten tat, bis mein

Vater mich unbedachter Weise aufs Bett warf, und ich ebenfalls

unbedachter Weise mir eine schnelle Frühstücksnummer erhoffte. Er hatte

mir eben die Röcke aufgehoben und sich auf mich geworfen, als Rudolf die

Türe öffnete.

»O Pardon!« sagte er und fuhr zurück.

Wir stoben entsetzt auseinander. Der Vater ging sofort hinaus, und ich

hörte ihn nach einer Weile sagen: »Das Mädel muß man mit Gewalt aus dem

Bett ziehen, sie will sonst nicht aufstehen ...«

Rudolf lachte.

Als der Vater hereinkam, sagte er beschwichtigend zu mir: »Er hat gar

nix gesehen.«

Ich erwiderte nichts, aber ich war nur zu sehr vom Gegenteil überzeugt.

Der Vater hatte denn auch kaum das Haus verlassen, als Rudolf

hereinstürzte.

»Na«, fuhr er mich an, »hat der Vater vielleicht heut auch nur haben

wollen, daß du dich besser waschen sollst ...?«

Da ich noch im Hemd war, hielt ich mir ein Handtuch vor die Brust. Er

riß es mir weg.

»Mach keine G'schichten ...«, lachte er, und ich bemerkte erst jetzt,

daß er mich duzte.

»Hab' ich mit Ihnen Bruderschaft getrunken?« fuhr ich ihn an.

»Geniern werd' ich mich vor so einem ausgefickten Luder, die mit dem

eigenen Vater vögelt.«

»Wir haben nicht gevögelt ...«, widersprach ich der Wahrheit gemäß.

»Halt's Maul«, schrie er mich an, »willst mir vielleicht abstreiten, was

ich selbst gesehen hab' ...«

»Nix haben S' g'sehen ...«

»So? Ist er vielleicht nicht auf dir gelegen, wie ich hereingekommen

bin, und hast nicht den Kittel in der Höh' gehabt ...?«

»Nein«, sagte ich, aber schon sehr unsicher.

»Soo ...? Nein!« Er kam näher. »Dann werd' ich dir sagen was ich gesehen

hab: Ich hab' vorhin von draußen gesehen, wie er dir alleweil ins Hemd

hineingegriffen hat, na? Und weißt, was ich noch gesehen hab'?«

Ich schaute ihn angstvoll an.

»Ich hab' gesehen«, fuhr er in scharfem Ton fort, »wie du ihm den

Schwanz aus der Hose gezogen hast ..., und dann hat er dich aufs Bett

hergeschmissen ...«

Ich war zerschmettert.

»Na ...«, lachte er, und faßte mich unterm Kinn, so daß ich die Augen zu

ihm erheben mußte, »ist das vielleicht nicht wahr ...?«

Ich senkte den Blick vor ihm und schwieg.

»So«, sagte er entschieden, »und weil die Fräulein Pepi so frech und

keck zu mir gewesen ist, geh' ich jetzt stante pede auf die Polizei und

zeig' die ganze G'schicht an.«

Darauf war ich nicht gefaßt gewesen. Eine entsetzliche Angst ergriff

mich.

Er weidete sich daran und quälte mich noch mehr: »Alle zwei werdet ihr

eingesperrt ... du und dein Herr Papa ...«

»Nein!« stieß ich hervor.

»Nein?« wiederholte er. »Nein? Na, das werden wir ja gleich sehen ...,

ich kann ja beeiden, was ich gesehen hab'.«

Damit wollte er zur Tür: »Gleich geh' ich ...«

Ich warf mich zwischen ihn und die Tür.

»Bitte ...«, stammelte ich.

»Da gibt's nichts zu bitten mehr ...« Er wollte die Türschnalle

ergreifen.

Ich hielt fest die Arme vor die Tür gebreitet: »Bitte ...«

»Bitte ..., was?« wiederholte er höhnisch.

Ich flüsterte: »Bitte ..., verzeihen Sie mir Herr Rudolf ..., daß ich

keck zu Ihnen war ...«

»Aha ...«, frohlockte er, »jetzt auf einmal ..., was?«

Ich wurde dringender: »Gehn S' nicht auf die Polizei, Herr Rudolf ...,

bitte.«

»Ah ja«, drohte er ..., »ich geh' schon auf die Polizei, das gibt's

nicht ...«

Ich brach in Tränen aus: »Bitte, gehn S' nicht, Herr Rudolf ..., ich

kann nichts dafür ...«

»Für was kannst du nix ...?«

»Dafür ..., daß mich der Vater ...«

»So?« sagte er und neigte sich dicht zu mir: »Und dafür kennst du mich

nicht, daß du mich so weggestoßen hast, wie ich dich hab' ein bisserl

da angreifen wollen ...?« Er berührte leicht meine Brust.

»Ich werd's nimmer tun ...«, weinte ich.

»Alsdann jetzt laßt du mich mit die Duterln spielen ..., was?«

»Ja ..., Herr Rudolf ...«

Er riß mir das Hemd ab und nahm meine Brüste in die Hand und spielte mit

den Zeigefingern an den Warzen.

»Das darf ich jetzt machen ..., was?« spottete er.

»Ja ..., ja«, sagte ich und ließ es geschehen.

Er rieb sich stehend mit dem Hosenlatz an meiner Fut: »Und das da ...«,

meinte er lauernd, »das dürfte ich jetzt auch ..., was?«

»Ja, Herr Rudolf.« Ich war willenlos.

»So ...?« grinste er, »jetzt möchst du dich von mir vögeln lassen ...?«

Mir war es die einzige Rettung: »Ja, Herr Rudolf.«

»Und ich mag dich gar nicht vögeln«, rief er lachend, »ich mag nur auf

die Polizei gehen ...«

Ich weinte laut. Da fuhr er fort: »Außer du tust mich schön bitten, ich

soll dich pudern ..., ha?«

»Ich bitt' schön, Herr Rudolf.«

»Wart.« Er spielte schneller mit meiner Brust.

»Ich bitte ...«, wiederholte ich.

»Sag's doch ...«, rief er und stieß unten gegen mich.

»Ich bitte ..., Herr Rudolf ..., pudern Sie mich ...«, sagte ich

gehorsam.

»Also komm.« Er ließ von mir ab und ging zum Bett.

Ich folgte ihm ohne Willen.

»Leg dich nieder«, befahl er.

Ich tat es.

»Heb deine Kleider auf!«

Ich gehorchte.

Er betrachtete mich, wie ich dalag.

Dann kommandierte er weiter: »Mach mir das Hosentürl auf.«

Auch das tat ich. Sein Schwanz sprang heraus. Es war eine dünne weiße

Nudel, die schief in die Höhe stand.

Jetzt stieg er ins Bett, legte sich auf mich und sagte: »So, und

hineinstecken mußt du dir ihn auch selber.«

Ich ergriff seinen Schwanz und führte ihn mir hinein. Von der

Annehmlichkeit, die ich unwillkürlich empfand, und von der Angst vor der

Polizei endlich befreit, atmete ich auf. Rudolf stak beinahe bis zum

Heft in der Scheide, aber er lag ruhig. »Jetzt mußt du noch sagen, bitte

Herr Rudolf, stoßen Sie ...«

»Bitte Herr Rudolf, stoßen Sie ...«, das sagte ich gern.

Meine Brust war nackt. Er ergriff sie und spielte damit und stieß unten

seinen Wurm hin und her. Ich verabscheute ihn, ich haßte ihn, aber ich

konnte mir nicht helfen, ich wurde geil. Denn er vögelte, indem er den

Keil bei jedem Stoß ganz herauszog, um ihn dann sacht wieder ganz hinein

zu bohren.

Nach dem zehnten oder zwölften Dolchstoß ließ ich meinen Popo springen

und begriff nicht mehr, warum ich mich gegen dieses Abenteuer so

gesträubt hatte.

»Ah ..., ah ...«, rief er, »jetzt werd' ich die Peperl öfter vögeln,

was?«

Und ich: »Fester ..., schneller ..., mir kommt's ..., ach ..., ja ...,

öfter vögeln?«

»So ist's recht ...«, meinte er, »so werden wir uns vertragen ...«

»Ach«, zischelte ich, »... mir kommt's ..., spritzen Sie, Herr Rudolf.«

»Langsam ...«, erwiderte er, »... ich habe Zeit.«

Er blieb immer im selben Tempo.

Plötzlich fragte er, ohne sich zu unterbrechen: »Vögelst du oft mit dem

Vater ...?«

Ich leugnete: »Nie ..., heut hat er das erste Mal wollen ...«

Er bohrte mir eben wieder den Schweif hinein: »Lüg nicht«, zischte er

dabei.

»Ach ..., mir kommt's schon wieder ...«, rief ich.

»Sag die Wahrheit«, befahl er mir.

»Ja ..., ja ...«, antwortete ich.

»Alsdann vögelst du oft mit dem Vater ...?«

»Ja ..., oft ... mir kommt's ..., fester ...«

»Wann denn immer ...?«

»Meistens in der Nacht ...«

»Seit wann?«

»Schon ein halbes Jahr ...«

»Alle Nacht?«

»Nein ...«

»Fickt er gut ...?«

»Ja ...«

»Besser wie ich ...?«

»Nein ..., nein ...«, versicherte ich schmeichelnd, »... mir kommt's

schon wieder.«

»Nimmst du ihn auch in den Mund?« inquirierte er weiter.

»Ja ...«

»Auch den meinigen ...?«

»Ja ...«, versprach ich.

»Und schleckt er dir die Fut aus ...?«

»Ja ...«

»Ist das gut ...?«

»Ja ...«

»Soll ich's auch tun ...«

»Ja ...«

Vielleicht eine halbe Stunde lang bearbeitete er mich, und ich schwamm

in meinem eigenen Saft und in Seligkeit. Endlich keuchte er: »Ich

spritz'! Ich spritz'! Jetzt! Jetzt!«

Und damit gab er mir eine solche Ladung, daß es hörbar zu gurgeln

anfing, so rann mir das Fruchtwasser aus dem Leib.

Wie wir fertig waren, spielte er noch ein bißchen mit meinen Brüsten und

plauschte mit mir.

»Ich hab' es gleich gewußt, daß ich dich vögeln werde ...«

»Warum?« fragte ich ihn.

»Weil ich gleich gewußt hab', was los ist, wie ich die G'schicht vom

Katecheten gehört hab', und wie ich gesehen hab', daß du neben dein'

Vater schlafst ...«

»Ich kann nix dafür«, verteidigte ich mich, »der Vater hat's g'sagt ...«

»Das glaub' ich«, lachte er.

»Werden Sie's niemandem sagen?« wollte ich wissen.

»Woher denn. Wenn du dich von mir immer vögeln laßt ...«

»Ja ..., ich lass' mich immer vögeln ...«, gelobte ich.

»Und dann ..., ich weiß es ja schon länger«, ... lächelte er.

»Was denn ...?«

»Na, das mit dem Vater ...«

»Woher denn?«

»Weil ich schon paarmal zug'schaut hab' ...«

Ich erschrak noch nachträglich. »Wann, wann haben Sie zug'schaut ...«

»Ein paarmal ..., am Sonntag in der Früh ...«

»So ...!«

»Soll ich dir's beweisen? Vorigen Sonntag bist du oben g'legen und er

unten, und dann hast du's noch in den Mund genommen, und beim zweitenmal

bist du unten gelegen ..., was?«

»Ja ...« ich erinnerte mich. Es war im ersten Dämmerlicht gewesen.

Er stand auf: »Na, alsdann bist von heut ab meine Geliebte ... Jetzt

hab' ich halt zwei ...«

Ich wurde neugierig: »Zwei ...?«

»Ja ...«

»Wer ist denn die andere ...?«

»Du wirst sie schon noch sehen ...«

Damit ging er fort.

Alle Tage des Morgens, wenn mein Vater weggegangen war, kam er herein

und fragte: »Na, war heute nacht was los ...?«

Und ich mußte ihm erzählen, ob ich gevögelt hatte oder nicht. Er wollte

auch wissen, ob ich noch mit anderen Männern verkehre. Aber das

verschwieg ich ihm wohlweislich und sagte von meinem Kooperator kein

Wort. Er gebrauchte mich keineswegs alle Tage, manchmal spielte er nur

so mit meinen Brüsten oder fingerte unten ein wenig herum, und manchmal

sagte er geradaus: »Heut is nix, ... ich hab' gestern meine andere

Geliebte gefickt ...«

Ich fand noch immer keinen Gefallen an ihm, wenn er nicht gerade drin

bei mir war, aber ich haßte ihn auch nicht mehr, sondern hielt ihn für

ausnehmend gescheit, weshalb ich eine große Achtung vor ihm empfand.

Zum Kooperator ging ich alle vierzehn Tage etwa. Aber es war jetzt nicht

mehr die Rede von Reue, von Buße oder Beichte oder vom Reinigen. Er

hatte mich eines Tages gleich als ich ins Zimmer trat, ohne weiteres

entkleidet, mich geschleckt und gevögelt, sich wieder schlecken lassen

und mich dann ein zweites Mal nummeriert und nur lauter Schweinereien

gesprochen. Seit damals verkehrte ich mit ihm wie mit den andern

Männern, und wenn er auf mir lag oder ich auf ihm, sagte ich sogar du zu

ihm.

Rudolf behandelte mich andauernd gut, mein Vater auch, und an mehr

dachte ich nicht.

Wenn mich mein Vater jetzt in der Frühe beim Ankleiden an den Brüsten

nahm oder mir seinen Schweif zum Spielen gab, legte ich mir keine Scheu

mehr auf, weil ich nun wußte, daß Rudolf nicht mehr auf der Lauer lag,

sondern schlief. Ein paarmal sagte ich sogar scherzweise zu ihm: »Heut

hätten S' uns wieder erwischen können, den Vater und mich ...«

Er erkundigte sich: »Habt's gevögelt ...?«

»Nein ..., aber ... gespielt ... hat er wieder mit mir.«

Rudolf meinte gütig: »Laß ihn nur spielen ..., ich schau nicht mehr ...«

Das sagte er mir so oft, auch von selbst, bis ich daran glaubte und ein

paarmal, wenn der Vater während dieser Morgenunterhaltungen innehaltend

meinte: »Pst ..., am End kommt der Rudolf ...«, war ich selbst es

gewesen, die ihn mit den Worten beruhigte: »Ach was ..., der

schlaft ...«

So scherzte er auch eines Morgens mit mir und hatte mir das Hemd

herabgezogen, so daß meine Brust frei war. Er küßte sie und begann das

Spiel an den Saugwarzen, was mich ja immer, bis auf den heutigen Tag,

mit sofortigem Begehren erfüllt.

Da auch er noch im Hemd war, und nicht einmal eine Unterhose anhatte,

war mir sein ganzes Wehrgehänge rasch zur Hand, und ich bearbeitete

seinen Streichriemen, bis er sich ganz straff anspannte und zu pulsieren

begann.

Da fuhr er mir unter die Röcke und drängte mich gegen das Bett. Mir fiel

doch noch der Rudolf ein, und ich wehrte mich: »Nicht ..., der könnt

doch was hören ...«

»A was, der schlaft ja«, wiederholte der Vater meine sonst ständige Rede

und fügte hinzu: »Mir kommt's sowieso gleich.«

Ich rieb seinen Schaft noch geschwinder und schlug ihm vor: »Lassen Sie

sich's so kommen.« Denn mich hinzulegen, traute ich mich doch nicht.

»Dann hast du aber nix«, meinte er gutmütig.

»Ich brauch' nix«, erwiderte ich und setzte bei mir den Vorsatz hinzu,

mich dann von Rudolf schadlos halten zu lassen.

Aber es half nichts.

»Nein, nein ..., komm nur ...«, drängte er.

Und da ich ohnehin schon halb bereit war, es zu tun, ließ ich mich aufs

Bett werfen und steckte noch, damit die Sache nur ja geschwinder ginge,

den Kolben eigenhändig in die Maschine.

»Ah ..., ah ...«, der Vater begann zu stoßen.

»Ah ..., fester ..., fester ...«, erwiderte ich ihm.

»Ach ..., grad heut ist's so gut ...«, keuchte er.

»Mir kommt's schon ... jetzt«, gestand ich.

»Noch ein paar Stöße ..., so ..., ich spritz' ... jetzt spritz' ich ...«

In diesem Augenblick schlug auch schon seine Samenwelle gegen mich an,

aber in diesem Augenblick öffnete sich die Türe, Rudolf erschien und

fragte gelassen: »Was machen S' denn da, Herr Nachbar.«

Mein Vater war so überrascht, daß er rasch drei, vier Stöße tat, um sich

möglichst vollständig zu entleeren.

»Lassen S' Ihnen nicht stören ...«, höhnte Rudolf.

Jetzt fuhr mein Vater in die Höhe und stand mit fliegendem Atem bleich

vor Rudolf.

Rudolf fixierte ihn.

Ich blieb auf dem Bett liegen wie ich war, denn ich wußte nicht, was ich

tun sollte.

»Decken wir erst das Mädel zu«, höhnte Rudolf, und zog mir die Röcke

herab. Dann sah er meine nackte Brust, warf einen Polster drauf und

sagte: »Halten S' Ihnen das vor, mich regen die Duteln auf.«

Der Vater hatte noch kein Wort herausgebracht.

Rudolf wandte sich zu ihm: »Na, Herr Nachbar ..., was haben S' denn mit

dem Mädel da getan?«

Mein Vater stammelte: »Herr Rudolf ..., Sie werden mich doch nicht

unglücklich machen wollen ...«

Rudolf lachte: »Aber warum denn? Das geht doch keinen Menschen was an,

wenn Sie Ihre Tochter petschieren. Sie haben ja das Madel gemacht ...«

»Herr Rudolf«, stotterte mein Vater, »ich bin Witwer ..., ich bin noch

nicht so alt ... Geld hab' ich keins ... Ich kann's doch nicht beim Arm

herausschwitzen ...«

»Aber ..., aber ..., ist schon recht ..., ist schon recht ...«

»Herr Rudolf«, flehte mein Vater, »Sie müssen mir einen heiligen Eid

schwören, daß Sie nix verraten ...«

»Fällt mir nicht ein«, rief Rudolf obenhin, »ich schwöre nicht ...,

fällt mir nicht ein ..., aber ziagn's Ihnen nur an, und kommen S' in die

Küche hinaus, da reden wir dann ein Wort miteinander ...«

Voll Aufregung zog sich mein Vater an. Als er in die Küche hinauskam,

war Rudolf schon weg.

Jetzt waren wir beide bestürzt. Der Vater ging in die Arbeit, ich trieb

mich umher wie sonst, und mit Beklommenheit legten wir uns abends

schlafen, ohne miteinander zu sprechen. Doch wußten wir, was uns

bedrückte.

Der Vater sagte nur einmal: »Wenn er mich anzeigt ..., der Kerl ...,

nachher erschlag' ich ihn.«

Aber ich gelobte mir für diesen Fall auch meinerseits den Herrn Rudolf

in die Tinte zu legen.

Wir schliefen ein, wachten wieder auf, schliefen wieder eine Weile. Wir

warteten beide auf Rudolf und hofften, er werde, wenn er heimkommt, mit

sich reden lassen.

Endlich hörten wir die Türe aufgehen.

Josefine Mutzenbacher oder Die Geschichte einer Wienerischen Dirne von ihr selbst erzählt · 第 11 / 16 段