ich seine Stöße zu spüren, die mir schier das Kreuz brachen. In fünf
Minuten war alles vorüber. Er ließ seine Fontäne springen, und ich zog
meine Schleuße auf. Dann konnte ich nach Hause gehen.
Mit diesem Katecheten passierte etwas, was mir in der Erinnerung oft
leid tat, denn ich hatte ihn gern.
In einer der untern Klassen war ein kleines Mädchen von auffallender
Schönheit. Sie war die Tochter eines Bauarbeiters und etwa acht Jahre
alt. Sie war selbst für ihr Alter klein, aber sehr breit, und hatte ein
blühendes Engelsgesicht. Rote Wangen und blonde Locken. Aber sie war
beinahe so breit als sie hoch war, ungewöhnlich fleischig und hatte
schon Ansätze von Busen.
Dieses Mädchen nun hatte der gute Katechet vorgenommen, hatte ihm auf
dem Katheder das Bajonett putzen, den Klöppel schwingen, den Spargel
putzen gelernt, und hatte seine kleine, nackte, fleischige Vogelschale
mit dem besten Männerschaum gefüllt.
Die Kleine mochte das für ein angenehmes Kinderspiel gehalten haben,
kurz, sie erzählte es ihrer Mutter, diese wieder machte ein großes
Geschrei und beichtete diese Schaudermär ihrem Gatten, und der Gatte
wieder, der ohnehin eine Wut auf die Pfaffen hatte, lief zur Polizei.
Eine Untersuchung wurde eingeleitet. Mein armer Katechet wurde
verhaftet, und alsbald wurde auch in der Schule Umfrage nach den anderen
Opfern gehalten.
Die Kinder zeigten sich gegenseitig an, und eines Tages bekam auch mein
Vater eine Vorladung, mit mir auf dem Kommissariat zu erscheinen.
Als wir hinkamen, war eine ganze Versammlung von Kindern da, mit ihren
Müttern und Vätern. Die Großen legten sich keinen Zwang vor uns auf und
klagten einander ihr Leid.
Mein Vater erfuhr erst hier, was los sei, war aber ganz still und fragte
mich nur, ob es wahr sei.
Ich gab ihm keine Antwort, ich schämte mich.
Man erfuhr eine Menge Geschichten vom Herrn Katecheten. Da waren auch
ganz kleine Kinder aus der ersten Klasse, die auf Befragen erzählten,
der Herr Katechet habe ihnen seinen Pipihahn in den Mund gegeben und
habe dann Wiwi gemacht. Die Entrüstung war groß.
Melanie war mit ihrem Vater da, der aber die Geschichte sehr ruhig nahm,
und seiner Tochter, wenn sie erzählen wollte, immer nur »Halt's Maul«
zuschrie. Die Leute sahen sie an und meinten, bei ihr sei es kein
Wunder, denn sie sei ja eigentlich gar kein Kind mehr, sondern schon
eine erwachsene Person.
Endlich wurden wir vor den Kommissär gerufen. Es war noch ein Herr da,
ein Arzt, wie sich später zeigte.
Der Kommissär, ein junger hübscher Mensch, hatte immer Mühe, sein Lachen
zu verbeißen. Ich aber zitterte vor Angst.
Er fragte mich: »Hat dir der Katechet etwas getan ...?«
»Nein«, sagte ich, »getan hat er mir nichts ...«
»Ich meine, ob er dich angerührt hat ..., du weißt schon wie ...?«
»Ja ...«
»Wo hat er dich angerührt ...?«
»Da ...« Ich zeigte schüchtern auf mein Mittelstück.
»Und was hat er noch getan ...?«
»Nichts ...«
»Hat er dir nichts in die Hand gegeben ...?«
»Ja ...«
»Na also ..., was denn?«
Ich schwieg.
»Na, ich weiß schon«, sagte der Kommissär. »Und hat er das Dingsda ...,
hat er das vielleicht dorthin auch gegeben ...?« Er deutete auf meine
Eingangsstelle.
»Ja ...«
»Ganz hinein ...?«
»Nein, nicht ganz ...«
»Also nur ein bisserl ...?«
»Ja ..., die Hälfte ...«
Der Kommissär lachte laut auf, der Doktor lachte. Mein Vater sah mich an
und schwieg.
»Wo hat er dich noch angerührt ...?«
»Da ...« Ich zeigte auf meine Brust. »Na.« Der Kommissär blickte
zweifelhaft hin, »ich weiß nicht«, sagte er zum Arzt, »ich weiß nicht,
Herr Doktor ..., ob da ein Anlaß für ihn war.« Der Arzt kam auf mich zu,
packte mich geschäftsmäßig an den Brüsten, griff daran herum und meinte
dann: »Oh, genug ..., ganz genug.«
Mein Vater schaute verwundert auf meinen Busen.
»Na, und sag mir einmal«, fragte der Kommissär weiter, »hast du dich
nicht gewehrt?«
»Was, bitte ...?«
»Ich meine, hast du ihm nicht die Hand weggestoßen?«
»Nein.«
»Und warum hast du denn eigentlich seinen ..., sein Dingsda
angegriffen?«
»Weil's der Herr Katechet gewollt hat ...«
»So ..., so ..., aber gezwungen hat er dich nicht ...?«
Zögernd erwiderte ich: »Nein ...« Aber ich merkte, daß die Frage für
mich gefährlich sei.
»Also warum hast du dir denn das alles tun lassen ...?«
»So, weil der Herr Katechet gewollt hat ...«
»Ja, warum hast du denn nicht gesagt, bitte Herr Katechet, das mag ich
nicht ...?«
»Weil ich mich nicht getraut hab' ...«
»Also aus Respekt und aus Angst vor dem Herrn Katecheten ...?«
»Ja«, rief ich erleichtert, »aus Angst ...«
Aber der Kommissär ließ nicht nach: »Sag mir, und hast du ihm keinen
Anlaß gegeben ..., hast du nie gesagt: `ich will's machen ...´, oder ihn
so angeschaut ..., so ...?« Der Kommissär machte verliebte Augen.
Ich mußte in all meiner Angst lächeln, aber ich sagte »Nein«.
»Und jetzt ...«, fuhr der Kommissär fort, »jetzt sag mir noch eins, aber
die reine Wahrheit, verstehst du! Die reine Wahrheit ..., war dir das,
was dir der Herr Katechet getan hat, angenehm ...?«
Ich schwieg voll Angst.
»Ich meine«, wiederholte er, »hast du gern mit seinem, mit dem Dingsda
gespielt?«
»O nein!« beteuerte ich eifrig.
»Oder, -- aber ich will die Wahrheit wissen ...«, sprach er weiter,
»oder wenn er dir das Dingsda hineingesteckt hat, war dir das angenehm,
oder hat's dir weh getan ...?«
»Weh hat's mir manchmal getan, aber nicht immer«, gab ich zu.
»Also manchmal hat's auch wohlgetan ...?« forschte er scharfen Tones.
»Ja«, platzte ich heraus, »manchmal ...«, und stotternd fügte ich hinzu,
»aber nur ..., selten ...«
Der Kommissär lächelte, mein Vater sah mich erstaunt und zornig an.
»Also weiter, Kleine«, setzte der Kommissär fort, »es hat dir wohlgetan,
und du hast's also gern gemacht ..., was?«
»Nein«, widersprach ich, aus Furcht vor meinem Vater, »ich hab's nicht
gern gemacht ...«
»Ja, aber du sagst ja doch selbst, daß dir's wohl getan hat ...?«
»Da kann ich nichts dafür ...«, rief ich aus, »wenn das so hin und
her ...«
Er unterbrach mich: »Schon gut, schon gut ... Du hast es also nicht gern
gemacht und es war dir nur unwillkürlich angenehm ..., was?«
»Ja«, nickte ich.
»Bitte, Herr Doktor«, wandte sich der Kommissär an den Arzt, »wollen Sie
die Sache konstatieren ...«
Ich wußte nicht, was geschehen solle, als der Arzt mich aufforderte,
mich auf einen erhöhten Stuhl zu setzen. Er schlug mir die Röcke in die
Höhe, griff mir an die Fut, und spreizte sie mit den Fingern, dann
spürte ich, wie er etwas Hartes hineinsteckte, und zog es dann wieder
heraus.
»Die Sache stimmt«, sagte er. »Das Kind hat Verkehr gehabt mit ihm.«
Verwirrt und verlegen stieg ich wieder herab.
»Sag mir jetzt«, meinte der Kommissär, »ist es dir bekannt, ob der
Katechet es mit anderen Mädchen auch so gemacht hat?«
»Es sind ja so viele draußen im Vorzimmer ...«, erwiderte ich.
Er lachte wieder: »Das weiß ich schon, du sollst mir nur sagen, ob du
selbst was gehört oder gesehen hast ...?«
»Ja«, entgegnete ich. »Die Melanie Hofer und die Ferdinger, die haben's
mir selber gesagt.«
»Und hat er es mit ihnen auch so gemacht wie mit dir ...?«
»Nein«, sagte ich lebhaft, »die Ferdinger hat er nicht gevögelt ...«
Der Kommissär sagte: »Kennst du das Wort vom Katecheten?«
Ich war verlegen: »Nein, von ihm nicht ...«
»Von wem denn?« wollte er wissen.
»Ach nur so ..., aus der Schule ..., von den anderen ...«
»Von der Hofer oder von der Ferdinger ...?«
»Nein ...«
»Von wem denn?«
»Ich weiß nicht mehr ...«
»Also du sagst, die Ferdinger hat er nicht gevögelt ...?«
»Nein ..., mit der hat er sich nur gespielt ...«
»Aber die Hofer ...«
»Ja ..., die hat er oft gevögelt ...«
»Hast du's gesehen?«
»Ja, einmal hab' ich's gesehen ...«
»Und die andernmale ...?«
»Na, sie hat mir's erzählt ...«
»Herr Mutzelbecher«, sagte der Kommissär zu meinem Vater im ernsten Ton,
»es tut mir leid, daß Sie so Trauriges haben hören müssen. Es ist sehr
beklagenswert, daß ein gewissenloser und verirrter Priester Ihrer
Tochter die Unschuld genommen hat, aber trösten Sie sich, die Kleine ist
jung, niemand wird etwas davon erfahren und durch eine streng moralische
Erziehung können Sie böse Folgen hoffentlich verhindern.«
Wir gingen nach Hause. Ich war in diesem Moment überzeugt, daß der
Katechet mir meine Unschuld genommen hat. Er ist zu einer schweren
Strafe verurteilt worden, und es wurde ihm besonders hart angerechnet,
daß er Melanie und mich verführt hatte. Wenn ich bedenke, daß an uns
nichts mehr zu verderben war und daß er gewiß bei noch vielen anderen
Mädchen nicht der erste gewesen ist, der ihnen einen Schwanz zu spielen
gab, tut er mir herzlich leid.
Die Geschichte mit dem Katecheten ist aber für mein ganzes Leben
entscheidend geworden, wie ich im weiteren Verlaufe der Begebenheiten
zeigen werde. Denn trotz dieser Kindergeschichten wäre ich vielleicht
eine brave Frau geworden, wie Melanie es wurde, die heute mit einer
Schar von Kindern im Gasthaus ihres Vaters sitzt, oder wie manche andere
von meinen damaligen Genossinnen, denen diese frühzeitigen
Ausschreitungen nichts geschadet haben.
Sie hielten sich, als das Jungfrauengefühl in ihnen erwachte, und als
besonders die Angst vor dem Kinderkriegen sich einstellte, vom
Geschlechtsverkehr zurück, wurden keusch, wurden dann von einem
ernsthaften Geliebten, der nichts ahnte, wie viele Wenzel schon an
dieser Stelle gewetzt hatten, ernsthaft entjungfert, wurden geheiratet
und sind, wenn sie auch hie und da einer Versuchung nicht widerstehen
konnten, wie meine Mutter, doch keine Hure geworden wie ich.
Nur die Ereignisse, von denen ich jetzt berichten werde, haben mich zur
Dirne gemacht, nur sie sind Veranlassung gewesen, daß ich den Weg ging,
den man den »Weg des Lasters« nennt. Ich bereue es nicht, diesen Weg
gegangen zu sein. Das habe ich schon gesagt und wiederhole es. Mir tut
höchstens die Ursache leid, aber nicht die Wirkung.
Sonst aber, und auch das muß ich hier, um der Wahrheit die Ehre zu
geben, wiederholt feststellen, sonst aber führen Tausende und Tausende
von Mädchen aus den unteren, ja selbst -- wie ich heute weiß -- aus den
besten Gesellschaftsschichten in ihrer Kindheit ein so geschlechtliches
Dasein, treiben ahnungslos, verführt von ihren Gespielen und
Gespielinnen, alle erdenkliche Unzucht und werden später sittsame,
keusche und anständige Mädchen, Frauen und Mütter, die sich ihrer
Kinderfehler gar nicht erinnern.
Meine Brüder waren in die Lehre gekommen. Lorenz, der älteste, in
dasselbe Geschäft, in dem mein Vater arbeitete. Franz zu einem
Buchbinder. Ich sah sie nur mehr an Sonntagnachmittagen. Lorenz sprach
fast gar nicht mehr mit mir. Franz erzählte mir, er habe bei seinem
Meister ein junges Dienstmädchen vom Land, das sich von ihm vögeln lasse
und bei dem er in der Nacht schlafen könne.
Wir hielten einen stillen alten Mann als Bettgeher, der früh das Haus
verließ, und spät abends heimkehrte. Ich schlief auf dem Sofa im Zimmer.
Das Bett der Mutter stand leer neben dem meines Vaters.
Einen Tag, nachdem wir beim Kommissär waren, sagte mein Vater zu mir:
»Ich wollte dich eigentlich recht fest durchhauen, weil du so ein
Saumensch bist ...«
Es war das einzige, was ich über den Fall von ihm gehört hatte. Ich
erschrak und meinte: »Aber ich kann doch nichts dafür ...«
»Na ja«, brummte er, »ist eigentlich wahr ..., so ein Schweinkerl ...«
Nach einer Weile sagte er: »Geschehen ist geschehen ...«
Und wieder nach einer Weile: »Jetzt werd' ich aber aufpassen auf dich,
verstehst ...? Du gehst mir nirgends hin, ohne Erlaubnis ..., und ...,
und ...«, er stockte, dann rief er heftig: »Und von heut ab schlafst du
da ...« Er deutete auf das Bett der Mutter.
Ich war erstaunt, und er setzte hinzu: »Es sind immer Bettgeher da ...,
man kann nicht wissen ..., ich will aufpassen ...«
So schlief ich von diesem Abend Bett an Bett mit meinem Vater.
Als er vom Wirtshaus nach Hause kam, war es vielleicht schon elf Uhr,
und ich wachte nicht auf.
Erst als er vielemale geflüstert hatte: »Bist du da ...? Hörst ..., bist
du da ...?« erwachte ich, und schlaftrunken antwortete ich: »Ja,
Vater ...«
»Wo bist du?«
»Da, Vater, da bin ich ...«, sagte ich vom Schlafe befangen.
Er tastete nach mir: »Ah, ja ..., da bist du ...«
Und er fuhr mir vom Hals zur Brust herunter. Mir gab es einen Schlag,
als er nach meinem Busen griff, ihn in die Hand nahm und abfühlte. Ich
lag ganz still.
»Alsdann ..., da ...«, murmelte er stockend, »alsdann da hat er dich
angegriffen, der Herr Katechet ...?«
»Ja, Vater ...«, flüsterte ich.
»Da auch?« Er packte meine andere Brust.
»Ja, Vater ...«
»So ein Schuft«, redete er weiter, »so ein Hund ..., das könnt' ihm
passen ...«, aber dabei spielte er mit meiner Brustwarze.
»Wie hat er's denn gemacht ...?« frug er zu mir herüber.
»So wie der Vater ...«, sagte ich leise.
Er fuhr mir unters Hemd und faßte mich an der Fut, wühlte mit den
Fingern in den Haaren herum und flüsterte: »Pepi ...?«
Ich war starr vor Schrecken und Erregung.
»Ja, Vater ...«
»Pepi ..., da ist er auch gewesen ...?«
»Ja, Vater ..., da auch ...«
»Mit seiner Nudl, vielleicht gar ...?«
Ich staunte über diese Frage. Der Vater wußte doch alles, hatte er es
vergessen? Oder fragte er mit Absicht?
Er wiederholte: »Sag ..., mit seiner Nudl ist er dagewesen ...?«
»Ja ..., Vater ...«
»Da drinn?« Er versuchte meine Spalte zu öffnen und mir den Finger
hineinzustecken. Ich stieß seine Hand fort.
»Aber Vater ...«, sagte ich.
»Ich will's wissen ...«, zischelte er mir zu, und faßte mich wieder dort
an.
»Aber Vater«, bat ich, »was tun S' denn Vater ...?« Sein Finger saß mir
im Loch. »Vater, Vater ..., hören S' auf«, flüsterte ich ihm zu, »Sie
wissen ja ..., er ist drinn g'wesen ..., ja ..., hör'n S' auf ...«
»Hat er dich gevögelt ...?« Der Finger bohrte weiter.
»Ja«, sagte ich schnell, »er hat mich halt gevögelt ..., ich kann ja nix
dafür ...«
»Das ist dein Glück ...«, brummte mein Vater, ließ mich los, drehte sich
um und schlief ein.
Ein paar Nächte lag ich ruhig neben ihm im Bett; er faßte mich nicht an,
und ich vergaß ganz, was vorgefallen war, oder wenn ich daran dachte,
schrieb ich dieses sonderbare Benehmen der Wut zu, die mein Vater wegen
des Katecheten haben mochte.
Am Samstag waren wir im Gasthaus gewesen, und als wir uns niedergelegt
hatten, griff der Vater wieder zu mir herüber.
»Du«, sagte er, indem er meinen Busen suchte.
»Du ...«
»Ja, Vater ...«
»Du, wie oft ..., wie oft hat dich der Katechet gevögelt ..., ha ...?«
»Ich weiß nicht mehr, Vater ...«
»Na, wie oft ...?«
»Wenn ich's aber nicht weiß ...«
»Du! Ich will's wissen.« Er hatte meine Brust erwischt und quetschte
sie, daß ich schrie.
»Aber, Vater ...«
»Wie oft ...?«
»Vielleicht zehnmal ...«
»So? Zehnmal gar ...?«
Er spielte an meiner Warze, die sich aufrichtete.
»Zehnmal«, fragte er, »auf einmal?«
Ich mußte lächeln. »Aber nein ..., jedesmal einmal ...«
»Also zehnmal ...?«
Und er fingerte meine Brustwarze, daß sie höher und höher wurde. Ich
hatte ein Gefühl von Neugierde, Wohlsein, Geilheit und Scheu, und die
Scheu überwog noch, deshalb nahm ich seine Hand und drückte sie mehr von
mir fort.
»Gehn S', hören S' auf, Vater, was machen S' denn?«
»Nix, nix ...«, brummte er und zog sich zurück.
Wieder war ein paar Tage Ruhe. Ich schlief meistens schon, wenn der
Vater nach Hause kam. Daß er etwas anderes von mir wollte, fiel mir
nicht ein. Ich glaubte nur, er könne sich über den Katecheten nicht
beruhigen.
Da fing er wieder eines Abends an. Wir hatten uns gleichzeitig zu Bett
gelegt, und während er nach mir tastete, fragte er: »Was hast denn
g'macht heut den ganzen Tag?«
»Nichts, Vater ...«, antwortete ich.
Er fuhr mir schon in den Hemdausschnitt und ich hielt mir die Hände vor
der Brust.
»Warst in der Schul?«
»Ja.«
Er versuchte meine Hände zu verdrängen, um meine Brüste zu erreichen.
»Hast einen neuen Katecheten?«
»Ja, Vater ...«
»Na ..., tatschelt der dich auch so ab ...?« Er hatte meine Brust
erwischt und spielte mit ihr ...
»Nein, Vater ...«
»Und der Herr Lehrer ...?«
»Wir haben ja eine Lehrerin, Vater ...«
»So? Und der Katechet tut nix ...?«
Ich versuchte es ihn fortzudrängen. »Nein ..., nichts tut er ...«
Er ließ meine Brust los und griff mir zwischen die Beine, so schnell,
daß ich sie nicht schließen konnte, und so hielt er meine warme Muschel
ganz in der Hand.
»Bitt' Sie, Vater ..., Vater ...«, ich atmete schon schwer, denn er
kitzelte meine Geilheit wach, »bitt' schön ..., Vater ..., nicht ...«
»Weißt du ...«, stammelte er ..., »weißt du ..., wenn vielleicht der
neue Katechet ..., so mit dir zum Spielen anfangt ...«, er ließ ein
wahres Trommeln auf meinen Kitzler los, »oder wenn er gar so was machen
will ...«, damit probiert er mir den Finger hineinzustecken, »dann laß
dir's nicht gefallen ...«
»Nein, Vater ..., nein ..., aber gehen S' fort ...« Ich schloß die
Beine, machte einen Schneller mit dem Popo, und war frei.
»Na ..., na«, meinte er, »ist schon recht ...«
Noch immer ahnte ich nichts. Aber ich hatte nur vor mir selbst Angst.
Diese Berührungen regten mich auf. Der Wunsch, gevögelt zu werden, seine
Betastungen zu erwidern, die Begierde nach seinem Schweif zu langen,
durchzuckte und erschreckte mich. Ich meinte, er werde mich halb
totschlagen, wenn ich mich unterstehen würde, so was merken zu lassen.
Ich glaubte, er wolle mich prüfen.
Aber wieder ein paar Nächte später, wachte ich auf. Ich hatte tief
geschlafen und erwachte unter seinen Berührungen. Er lag dicht neben
mir, hatte meine Brust entblößt, und spielte mit den Warzen. Er spielte
so leise, so zart, daß sie beide hoch und steif emporstanden. Ich
stellte mich schlafend, und eine ungeheure Neugierde erfüllte mich, was
er mit mir anfangen werde. Jetzt ahnte ich ja, worauf er hinaus wollte.
Doch ich schämte mich zu sehr, und war außerdem nicht ganz sicher, ob
das nicht eine neue Prüfung sei. Ich lag ganz still.
Da faßte er meine linke Brust und begann meine Himbeere zu küssen und zu
lecken.
Unwillkürlich fuhr ein Zucken durch meinen Körper. Aber ich atmete tief
und tat so, als ob ich fest schliefe. Er leckte wieder, sog daran,
preßte meine beiden Duteln, und wenn mich das Zucken schüttelte, hörte
er auf. Da glaubte ich, er wolle sehen, ob ich wach sei, und stellte
mich erst recht, als ob ich schlafe.
Auf einmal hob er die Decke und streifte mir das Hemd in die Höhe. Mein
Herz begann vor Angst und Geilheit laut zu pochen, denn noch immer
glaubte ich an eine Art von Prüfung. Es war eine unbestimmte, dumpfe
Vorstellung, die mich neben meiner sinnlichen Erregung beherrschte.
Behutsam, leise schob er, im Bett neben mir sitzend, meine Füße
auseinander. Ich ließ es willenlos geschehen. Als er mir aber mit der
Hand über die Spalte strich, mußte ich damit zucken, und da hörte er
wieder auf. Ich imitierte, wie von nichts zu wissen, ein leises
Schnarchen.
Da schwang er sich zwischen meine Beine, und in den Armen aufgestützt,
lag er über mir, ohne mich anders als mit der Schwanzspitze zu berühren.
Ich konnte mich nicht halten vor Geilheit, und wetzte auf und nieder,
als er mir mit dem heißen Schweif leise gegen die Fut stieß. Dabei fuhr
ich mit dem Schnarchen fort.
Er hielt seinen Schweif nur außen in die äußere Muschelöffnung, rieb ihn
dort leise hin und her und regte mich furchtbar auf. Ich erwartete, ich
hoffte jeden Moment, er werde ihn nun endlich hineinstecken, ich war
halb von Sinnen. Da entlud er sich. Ich wurde in meinen Haaren und auf
meinem Bauch von der warmen Flut übergossen, und gleich darauf zog er
sich von mir zurück, leise, vorsichtig, damit ich nicht erwache.
Jetzt erst wußte ich genau, was mein Vater mit mir für Absichten hatte.
Und ich muß gestehen, so peinlich mir heute der Gedanke daran ist, so
wenig verletzte er mich damals. Ich dachte weder, ob es recht noch ob es
unrecht sei. Es erschien mir angenehm. Ich kam mir erwachsen vor. Ich
hatte so eine dunkle Vorstellung, als brauche ich meinen Vater von nun
ab nicht mehr zu fürchten, ja als sei mir alles erlaubt.
Die folgende Nacht schlief ich nicht, sondern stellte mich nur so.
Richtig. Mein Vater paßte auf, ob ich schon eingeschlafen sei. Als ich
tief zu atmen anfing, kam er herbei. Diesmal hob er gleich die Decke und
legte sich neben mich, dann hüllte er uns beide ein. Zuerst lag er still
an mich gepreßt, vielmehr an meinen Schenkel, denn ich lag auf dem
Rücken. Und er schob mein Hemd leise hinauf, so daß ich an dieser Seite
seinen Stachel sich langsam aufrichten fühlte. Er schob mein Hemd höher
und höher, bis dicht unter meinen Hals hinauf. Dann fing er wieder das
Spiel mit meinen Brüsten an und küßte und saugte die Warzen, daß mich
das Verlangen nur so schüttelte. Ich bedachte, daß er wieder nur von
außen anklopfen und ich dabei leer ausgehen würde. Trotzdem wagte ich es
nicht, meine Schlafpose aufzugeben.
Seine Hand glitt abwärts. Wieder schob er mir die Beine auseinander. Es
ward ihm leicht, denn ein wenig hatte ich sie schon unwillkürlich von
selbst gespreizt. Als er mich mit den Fingern berührte, hielt ich mich
nicht zurück und begann, mit dem Popo ein wenig zu tanzen. Ich hatte es
ja die Nacht vorher erfahren, daß er dennoch glaubte, ich schliefe.
Er wurde durch meine Bewegung so in Aufregung versetzt, daß er mich
sofort bestieg, und kaum fühlte ich seinen Hausmeister mit heißem Kopf
den Eingang suchen, als ich von meiner Geilheit überwältigt, schwerer zu
stoßen anhub und mich bemühte, durch geschicktes Entgegenhalten seinen
Einschlupf herbeizuführen. Hatte ihn die Aufregung unbedenklich gemacht,
oder mochte er glauben, mein Schlaf sei so fest genug, auch er begann
heftiger zu stoßen, als die Nacht vorher. Ich erwiderte jeden Stoß.
Bajonett und Scheide bemühten sich zusammen zu kommen, und auf einmal
stak er bei mir so tief als möglich.
Ohne es zu achten, rief ich: »Ach ...«
Er lag still und hielt seinen Schweif fest in mich hineingepreßt.
Aber ich hatte doch jetzt das Bewußtsein, daß ich mich nicht habe zu
fürchten brauchen, und redete ihn an, als sei ich eben erwacht.
»Vater ..., was tun Sie denn ...?« Dabei machte ich ein paar ganz leise
Stöße.
Er erschrak, vermochte aber nicht mich zu verlassen.
»Vater ...«, flüsterte ich, »um Gottes willen, ..., was machen Sie ...,
gehn S' fort ..., Vater ..., gehen S' fort ..., was tun S' denn da?« und
während ich das sagte, wurden meine Stöße stärker.
»Nix tu' ich ...«, flüsterte er, »nix ..., ich hab' ..., ich hab' ...
geschlafen.«
»Also Vater ..., was machen wir denn?«
»Ich hab's nicht gewußt, daß du's bist ...«
Ich merkte die Ausrede und erwiderte: »Ja, ich bin's ..., ich bin's
Vater ..., ich ...« Mit jedem »ich bin's« aber mußte ich, von seinem
Stiel gereizt, einen heftigen Stoß tun.
»Vater ...«, sagte ich weiter, da er schwieg, »Vater ..., Sie vögeln
mich ja ...« Und ich umarmte ihn.
Er lag jetzt ganz auf mir, packte mich bei den Brüsten, und ohne mir zu
antworten, begann er regelrecht und ungeniert zu stoßen.
Ich hielt ihn fest umschlungen und flüsterte ihm ins Ohr:
»Das ist ja eine Sünd ..., Vater ..., ich fürcht' mich ..., ach ...,
Vater ..., ach fester ..., fester ..., ach ... so ist's gut ..., aber
ich fürcht' mich ...«
»Macht nix«, gab er zurück, »es weiß ja niemand was ..., und es wird ja
niemand was wissen ...«
»Nein ...«, stimmte ich bei, »nein ..., ich sag' nix ...«
Er stieß heftiger zu. »So ist recht ..., brav bist du ..., brav ...«
Ich fragte keck: »Vater ..., ist's gut ...?«
»Ja ..., ja ..., ja ...«, und er suchte mit dem Mund meine Brust.
»Wann der Vater will ...«, flüsterte ich, »lass' ich mich immer von
Ihnen vögeln ...«
»Sei ruhig ..., ja ..., ich will ...«
»Vater, mir kommt's ..., fester ..., fester ..., ach ..., so ...!«
Ich war selig, denn so lang hatte ich darauf gewartet, und jetzt schien
mir alles gestattet zu sein.
»Vater, kommt's Ihnen auch ...?«
»Ja, jetzt ..., jetzt ..., Pepi ..., jetzt ..., ach das ist gut ...«
Wir opferten beide zu gleicher Zeit und schliefen Arm in Arm ein.
Am nächsten Tag war mein Vater sehr schüchtern wie noch nie. Er sprach
nur in leisem Ton zu mir und mit abgewendetem Antlitz. Ich wich ihm aus
und wartete auf den Abend.
Als wir im Bett lagen, kroch ich zu ihm.
»Vater ...«, flüsterte ich, »sind Sie bös ...?« Ich nahm seine Hand und
legte sie an meine nackte Brust.
»Nein ...«, antwortete er, »ich bin nicht bös ...«
»Weil S' heut nix mit mir gesprochen haben ...«
»Ach ..., ich hab' nur nachgedacht ...«, meinte er.
»Was denn? Vater ...«