Morgen abend ... War es ihr denn leid, fortzugehen von dieser Stadt?

Adele Altwirth atmete tief. Sie fühlte ... wie sich ein schwerer Druck

auf ihre Brust legte ... wie er sie drückte gleich einem Alp.

Es mußte wohl so sein ... Das Gefühl, das sie jetzt empfand ...

schmerzte sie. Und eine Unruhe kam über sie und ein Sehnen ... eine

große Sehnsucht nach ihm ... der jetzt von ihr gegangen war.

Sie hätte ihn zurückrufen mögen ... ihn bitten ... daß er sie zu sich

nehme ... daß sie sich nimmer von ihm zu trennen brauchte.

Sie tat es nicht. Hielt an sich ... wie sie stets an sich gehalten

hatte.

Aber es trieb sie fort von hier ... hinaus ins Freie. Sie konnte es nun

mit einem Male nicht mehr aushalten in der öden ... zerstörten Wohnung.

Und Adele Altwirth ging in den hellen ... sonnenlachenden Wintertag.

Ohne Ziel und ohne Zweck. Nur ruhig werden wollte sie ... die Gefühle

niederkämpfen ... die so übermächtig in ihr geweckt worden waren. Nun

wußte sie ... daß sie eine Lebende war ... nicht gestorben ... trotz

allem Leide.

Adele Altwirth wanderte durch die stillen Straßen der Stadt. Es trieb

sie ... noch ein letztes Mal die Wege aufzusuchen, die sie mit ihrem

Kinde gegangen war. Noch einen letzten vollen Blick wollte sie auf die

Stadt werfen ... die sie trotz allem lieb gewonnen hatte.

Sie wanderte hinüber zum Inn ... und hinauf zur Weiherburg. Vorbei an

dem kleinen Häuschen, das einmal ihr Idyll gewesen war und ihr großes

Leid gesehen hatte.

Und immer weiter ging sie ... immer höher empor. Und je weiter sie

ging, desto leichter wurde es ihr. Fort ... Nur immer höher die Berge

hinan.

Das Atmen wurde hier so leicht, und der schwere Druck löste sich

allmählich von ihrer Seele. Nun war sie hoch oben ... hatte die Stadt

tief zu ihren Füßen liegen.

Wie herrlich es hier oben war ... Wie frei und gottesnahe ...

Sie wollte weiter gehen ... viel weiter ... fort ... und nie mehr

wiederkehren ... nie mehr ...

Drunten im Tal lag die Stadt. Tief und ernst und schweigsam. Die

Schatten senkten sich auf sie hernieder ... machten sie noch ernster

und stiller.

In nordischer Pracht erstand im Süden die stolze, spitze Zacke der

Serles. Reckte sich in den blauen Abendhimmel hinein ... kalt und

vornehm und majestätisch.

Und golden schien die Sonne im Westen. Küßte noch ein letztes Mal mit

ihren Strahlen alle Berge und Spitzen, küßte die tief verschneiten

Wälder und Bergdörfer und neigte sich langsam zum Untergang. Wie

grüßend spielte sie noch mit dem blonden Haar der hochgewachsenen Frau

... die langsam ... aufrecht und gelassen weiterschritt ... der Fremde

entgegen.

[Illustration]

Dreiundzwanzigstes Kapitel.

Die Innsbrucker hatten wenig Mitleid mit dem Schicksal der Sophie Rapp.

Kein Mensch kümmerte sich um sie. Niemand suchte sie auf.

Nur die Ennemoserin war zu ihr gekommen. Gleich nachdem sie von dem

Unglück erfahren hatte. Sie hatte die Pflegetochter aufgesucht in ihrer

Schande und hatte mit ihr geweint. Denn Sophie Rapp konnte nicht viel

sprechen. Sie weinte nur ... weinte ...

Die alte Frau hatte es nicht begreifen können und nicht fassen, wie

das nur möglich war ... wie so ein Unglück hatte geschehen können. Wie

konnte der Herrgott im Himmel droben so ein Übel dulden?

„Ennemoserin, du hast kein Glück mit Kinder!“ sagten die Leute in

Rattenberg.

Es mußte wohl so sein. Sie hatte kein Glück mit Kindern ... die Alte.

Und noch fleißiger als bisher ging sie von jetzt an zur Kirche. Kniete

dort und betete ... betete immerzu und unaufhörlich. Jetzt hatte sie

noch ein sündiges Kind, für das sie die Gnade des Himmels erflehen

mußte. Die Ennemoserin kümmerte sich um nichts mehr auf der Welt. Ihr

ganzes Leben war nun ein einziges Gebet geworden ...

Sie hatten die Sophie Rapp zu jahrelanger Zuchthausstrafe verurteilt.

Ihre Richter waren nicht barmherzig gewesen, und sie hatte keine

Barmherzigkeit von ihnen verlangt.

Mit niemandem war sie in Berührung gekommen während ihrer

Untersuchungshaft ... hatte mit keinem Menschen gesprochen ... außer

mit der Ennemoserin und mit ihrem Verteidiger.

Dieser war es auch, der ihr von dem Tode des Malers Altwirth sprach.

Warum er es ihr sagte? Hoffte er ihr ein Geständnis zu entlocken ...

daß sie nicht allein beteiligt war bei der Tat?

Aber Sophie sagte nichts. Kein Wort. Wenn Felix tot war ... warum

sollte sie den Toten verraten, wo sie für den Lebenden hatte leiden

wollen?

Sie blieb ruhig. Ganz ruhig. Aber es war ihr recht ... daß Felix tot

war. Sie freute sich über seinen Tod als über eine frohe Kunde. Es war

ihr ... als hätte er ihr die letzte Botschaft seiner Liebe kund getan.

Auch davon sprach ihr der Verteidiger, daß Adele Altwirth heimlich von

Innsbruck gegangen war. Und dann redete er lange und gut zu Sophie.

Suchte zu ergründen, ob zwischen ihrer Tat und den Altwirths ein

Zusammenhang bestände.

Nein. Sophie blieb fest. Sie war die Täterin. Sie ganz allein. Im Zorn

hatte sie den Gatten ermordet. Niemand war dabei. Niemand wußte davon.

Kein Mensch.

So mußte denn Sophie ihre Strafe antreten ... die Tat büßen, durch eine

jahrelange Haft.

Es würde nicht lange dauern mit ihr ... das fühlte Sophie. Und sie

freute sich darüber ... freute sich ...

Man hatte sie in die Strafanstalt gebracht ... hinunter in das

Unterinntal ... in das alte freundliche Städtchen Schwaz ... Und sie

war gern gegangen ... ganz gerne.

Nun lebte sie dahin in strenger Zucht ... in Schweigen, in Arbeiten und

in Gebeten. Ganz für sich. Sie hatte an keinen Menschen Anschluß, und

sie suchte auch keinen.

Aber eine Begegnung hatte sie ... die ihr lieb war und die sie freute.

Die Schwester Salesia war zu ihr gekommen ... steinalt ... aber noch

immer rüstig. Und gut und frisch und munter. Bei dem Anblick der alten

Schwester war es Sophie, als ob die Jahre ihrer Kindheit aufs neue für

sie erstünden. Sie fühlte sich wieder zum Kinde werden ... und sie

lernte wieder glauben und beten und auf Gott vertrauen.

„Kind ... Kind!“ meinte die Schwester mit mildem Vorwurf. „Daß du dazu

gekommen bist ... dazu ... mit deinem wilden Blut?“

Langsam schlichen die Tage in der Anstalt und langsam die Wochen und

Monate. Und immer war es derselbe Lauf des Tages ... immer dasselbe

Einerlei ... Schweigen ... arbeiten und beten.

Und Sophie Rapp betete. Sie betete mit dem alten Glauben ihrer

Kindheit. Sie betete um das Ende ... daß es bald nahe ... daß es sie

mit jenen vereinigen sollte, die sie lieb gehabt hatte auf Erden.

Langsam strichen die Tage dahin. Endlos langsam. Dem Frühling folgte

der Sommer und dem Sommer der Herbst.

Als der Winter seine rauhe Herrschaft angetreten hatte, als der

Eiswind brauste durchs Tal mit Sturm und Macht ... und an den schwer

vergitterten Fenstern rüttelte, als wünschte er, allen den reuigen und

nicht reuigen Büßerinnen da drinnen die Freiheit wieder zu bringen ...

da legte sich Sophie Rapp zum Sterben.

Sie hatte ihn schon lange gefühlt, den stechenden Schmerz. Sie wußte,

daß er an ihrem Lebensmark zehrte ... daß ihre Kraft abnahm von Tag zu

Tag. Eingefallen und hohlwangig sah sie aus und abgezehrt und mager.

Aber ihre Augen leuchteten im unnatürlichen Feuer ... leuchteten von

der Fieberglut, die ihr Leben vernichtete.

Nur mühsam konnte sie sich noch dahinschleppen, und ein bellender,

trockener Husten erschütterte ihren verfallenen Körper.

Galoppierende Schwindsucht konstatierte der Arzt. Ihr Leben konnte nur

mehr Tage dauern.

Der Priester kam, um ihr die letzten Sakramente zu spenden. Friedlich

und wie verklärt lag Sophie Rapp in ihren Kissen. Sie war so glücklich

und so zufrieden, daß es nun zu Ende ging.

Viele Stunden lang schlief sie. Dann bat sie ... daß man die alte

Schwester Salesia zu ihr rufen möge.

Es war ein mäßig großes Zimmer, in dem Sophie lag. Rein und sauber,

aber kahl und nüchtern. Ohne Schmuck und ohne Zierde. Ein großes Kreuz

hing über dem Bette. Mit mildem, verzeihendem Blick sah der sterbende

Heiland hernieder.

Das Bett stand frei in der Mitte des Zimmers. Nur das Kopfende war an

die Wand gerückt. Ein kleines, weißgedecktes Tischchen war in der Nähe.

Darauf standen eine große Wachskerze und ein Glas Wasser. Neben dem

Bette hing ein kleiner zinnerner Weihbrunnkessel. Das war alles.

Zu Füßen des Bettes saß die Schwester Salesia und betete den

Rosenkranz. Ihre Hände, die knochig und runzlig waren und vom Alter

gegerbt, zitterten leicht. Ihre Lippen bewegten sich im lautlosen

Gebete. Perle um Perle ließ die alte Schwester von dem Rosenkranz

fallen und sah dabei mit einem Blick, der immer ängstlicher wurde, auf

die Sterbende ... beobachtete jeden Zug und jede Veränderung in dem

verfallenen Gesicht.

Wie jung die Sophie aussah. Noch immer jung und hübsch. Trotz allem.

Das braune Gesichtchen war eingefallen und länglich geworden ... die

Lippen waren voll und brennend rot ... zu rot.

Die alte Schwester mit dem rührend guten Gesicht, durch das jetzt viele

ungezählte Furchen zogen, sah mitleidig auf das kranke Weib, das in

heißen Fieberträumen wiederholt unruhig und schmerzhaft aufstöhnte.

Immerfort mußte die Schwester auf die Kranke sehen ... sie anschauen

... und in ihren Zügen die schwere Schuld lesen, die sie auf sich

geladen hatte.

So waren die beiden ganz allein ... viele ... viele Stunden lang.

Bis der Abend kam und eine junge Schwester die Alte ablöste, um die

Nachtwache bei der Sterbenden anzutreten.

Noch nie hatte Sophie das Bewußtsein erlangt, seit die Schwester

Salesia bei ihr war. Sie dämmerte nur so dahin oder warf sich unruhig

und gequält im Bette herum.

„Schwester ...“ bat die alte Klosterfrau flüsternd ... „tun’s mir’s

sagen ... wenn’s zu Ende geht mit ihr. Tun’s mich rufen. Wissen’s, ich

hab’ sie als Kind kennt. Ist nit schlecht g’wesen ... die Sophie ...“

sagte sie mit zitternder Stimme. „G’wiß nit. Nur a bissel wild ... a

bissel zu wild ...“ fügte sie entschuldigend hinzu.

In den Morgenstunden ... als die Glocken der Kirche zur Frühmesse

läuteten, kam die junge Schwester, die alte Klosterfrau zu holen.

Sophie lag jetzt ganz ruhig da ... mit offenen Augen und bei klarem

Bewußtsein. Sie fühle sich viel wohler, sagte sie.

Schwester Salesia hatte ihren Stuhl ganz nahe an das Bett gerückt und

hielt die heiße, trockene Hand der Kranken in ihrer eigenen.

Im Zimmer brannte das schwache Licht einer kleinen Lampe. Der Schein

fiel gedämpft auf Sophie, die jetzt mit einem fast verklärten Antlitz

auf die Schwester sah.

„Schwester Salesia ...“ fing Sophie zu reden an ... „wirklich ... ist’s

so weit?“ Sie zeigte mit einer matten Bewegung ihrer Hand auf die

Wachskerze ... deren Bedeutung sie kannte. Es war die Sterbekerze ...

hochgeweiht und gesegnet. Bei dem ersten Anzeichen des letzten Kampfes

sollte sie entzündet werden.

„Still sein, Sophele ... Still sein ...“ begütigte die Schwester.

Unwillkürlich und wie selbstverständlich kam ihr diese Anrede, die sie

der Frau als Kind gegeben hatte. „Deswegen brauchst nit zu sterben,

kannst schon wieder besser werden. Ganz gut ...“ tröstete sie. „Ganz

wie’s unsers Herrn Willen ist.“

„Ich will aber gern sterben ... Schwester ...“ sagte Sophie ruhig.

„Recht gern. Freu’ mich drauf ...“ fügte sie matt hinzu.

„Und hast so gern gelebt ...“ Die alte Schwester sagte es mit Wehmut.

Ein tiefer ... glücklicher Seufzer hob die kranke Brust der Sterbenden.

„So gern ... So unendlich gern ...“ flüsterte sie selig. Dann schloß

sie die Augen und lag still und friedlich da.

Die alte Klosterschwester neigte sich lauschend über sie.

„Tu’ alle Sünd’ bereuen ... Sophie ...“ mahnte sie mit zitternder

Stimme. „Tu’ dein Leben aufopfern ...“

„Schwester ...“ Voll und weit schlug Sophie die Augen auf und schaute

auf die alte Schwester, die mit angstvollem Blicke sah, wie plötzlich

fahle Blässe über das Gesicht der Kranken zog.

„Schwester ...“

„Kind ... wir wollen beten ...“ sagte die Schwester. „Beten zu unserer

lieben Frau ... um eine glückliche Sterbstund’ ...“

„Schwester ...“ flüsterte die Kranke wieder ... „Kann man was bereuen

... das einen so glücklich g’macht hat?“

„Kind ... alle Sünden kommen vom Bösen ...“ Mit bebender Stimme sagte

es die alte Schwester. Sie sah, daß die Schatten des Todes immer näher

kamen, und ihr Herz klopfte aufgeregt und unruhig. Leise erhob sie sich

und zündete die Wachskerze an. Rückte das Tischchen näher an das Bett,

legte die Hände der Sterbenden ineinander und umwand sie mit ihrem

eigenen Rosenkranz. Dann kniete sie nieder ... faltete die Hände und

betete.

Der graue Morgen sah zu dem Fenster herein mit einem vollen Schimmer

und mengte sich mit dem trüben Licht der dämmerigen Lampe und der

Sterbekerze.

Sophie hatte die Augen geschlossen und lächelte. Lächelte innig

und lächelte selig. Und ihre Lippen öffneten sich sehnsüchtig und

verlangend.

„Und vergib uns unsere Schuld!“ betete die Schwester mit lauter, aber

zitteriger Stimme.

„Schuld?“ hauchte Sophie mit stockendem Atem. „Schuld?“

„Tu’ beten ... Sophie ... bereu’ ...“ drängte die Schwester Salesia

angstvoll. „Du hast dein’ Mann getötet ... bereu’ ...“

Und wieder seufzte die Sterbende. Aber sie sagte kein Wort. Sie

lächelte nur.

„Und vergib uns unsere Schuld ... als auch wir vergeben unsern

Schuldigern!“ betete die Alte mit zitternder Stimme.

„Und erlöse uns von dem Übel ...“

„Amen.“ Leise und gebrochen sagte es die Sterbende. Dann preßte sie die

Hände ... die ihr die Schwester gefaltet hatte ... in einem letzten

Krampf fest ineinander.

Und dann starb sie.

Als die Sonne des klaren Wintertages aufzog über die Berge des

Unterinntals ... da bimmelte die Glocke in der Sträflingsanstalt zu

Sankt Martin draußen vor der Stadt. Sie bimmelte kläglich und in wehen

Tönen und erzählte ... von Sophie Zöttl ... dem Karrnermädel ... deren

heißes ... leidenschaftliches Herz den letzten Schlag getan hatte.

[Illustration]

Von Rudolf Greinz

erschienen im Verlag von L. Staackmann in Leipzig:

Der Garten Gottes

Roman

Fünfzehntes Tausend

Geheftet M. 7.--, in Pappband M. 9.50, in Leinen M. 11.--

Ein deutscher Liebesroman von seltener Innigkeit, Glut und Tiefe

ist dieses neueste Werk von Rudolf Greinz, in dem uns der Dichter

wiederum nach dem sonnigen Südland von Meran führt, jenem Garten

Gottes, der ungezählten Tausenden Heiligtum, Sehnsucht und zauberhafte

Rückerinnerung bedeutet.

Krähwinkel

Lustige Kleinstadtgeschichten

Fünfzehntes Tausend

Geheftet M. 5.--, gebunden M. 7.--

+Echter, sonniger Humor+, von dem der Leser, sofern er nicht ein

unverbesserlicher Griesgram ist, mitgerissen wird. Stofflich ganz

verschieden, sind alle Geschichten unterhaltsam und belustigend. +Nur

frohe Dichterlaune konnte uns ein solches Buch schenken.+

„Die Bergstadt.“

Rund um den Kirchturm

Lustige Tiroler Geschichten

Sechzehntes Tausend

Geheftet M. 6.--, gebunden M. 8.--

Wie ein frisches Bergwasser, das aus dem Felsen hervorsprudelt, den

wegmüden Wanderer erquickt, +so erheitert dies Geschichtenbuch durch

seine Klarheit und Ursprünglichkeit+.

„Braunschweigische Landeszeitung.“

Abtissin Verena

Roman

Siebzehntes Tausend.

Geheftet M. 6.50, gebunden M. 9.--

Die Handlung schreitet mit +starken+, wie +erzklirrenden Schritten+

vorwärts; Kapitel auf Kapitel -- +geschlossene, zu großen Steigerungen

getürmte Szenen, in denen Leidenschaft auf Leidenschaft prallt+. +Das

Starke, Urgesunde+ zieht dieses Buch sicherlich aus der frohen, allem

Grübeln abgeneigten Natur des Tiroler Dichters, die +frisch zupackt+,

wo sich der Stoff bietet.

„Der Bund“, Bern.

Die kleine Welt

Tiroler Dorfgeschichten

Zwölftes Tausend

Geheftet M. 6.--, gebunden M. 8.50

In jedem einzelnen dieser dörflichen Lebensausschnitte +schlägt das

Herz des schlichten Bergbewohners+. Mit der +scharfen Gestaltungskraft+

und dem +feinen, verstehenden Lächeln+, das ihn uns so wert macht,

zeichnet Greinz die Gestalten, die er in den Mittelpunkt seiner

Erzählungen stellt.

„Berliner Morgenpost.“

Die Schellenkappe

Lustige Historien

Fünftes Tausend

Geheftet M. 3.--, gebunden M. 5.--

Die lustigen Bücher Greinz’ sind uns wie eine +liebe Gewohnheit+

geworden. Man greift zu jedem neuen mit einer gewissen Zuversicht; denn

man ist davon überzeugt, in ihm +etwas zum Lachen zu finden+.

Leo Möller in den „Münchener Neuesten Nachrichten“.

Unterm roten Adler

Lustige Tiroler Geschichten

Dreizehntes Tausend

Geheftet M. 6.--, gebunden M. 8.50

Diese Erzählungen haben +Kulturwert+ ... Alles ist +naturwahr+, mit

einer +eigenartigen persönlichen Note+ erzählt ... Jede Geschichte +ist

ein Stück Original+, was das Werk höchst vorteilhaft von so vielen

platten Elaboraten unterscheidet, denen niemand das Milieu glaubt.

„Mannheimer Tageblatt“.

Gertraud Sonnweber

Roman

Achtzehntes Tausend

Geheftet M. 5.--, gebunden M. 7.--

Der Roman liest sich und wirkt wie ein Drama, +knapp in der Führung,

kühn im Aufbau, voll Spannung und Kraft+ ... Neben dem literarischen

und dem nicht minder +großen Kulturwerte+ kommt dem Buche noch eine

Bedeutung zu: +es ist der erste Tiroler Bauernroman modernen Stils+.

„Münchener Neueste Nachrichten“.

Auf der Sonnseit’n

Lustige Tiroler Geschichten

Siebzehntes Tausend

Geheftet M. 6.--, gebunden M. 8.50

Mit diesem Bande setzt Greinz die stattliche Reihe seiner

humoristischen Schriften fort, die so viel dazu beigetragen haben,

den +Tiroler Witz zu propagieren und zu -- entdecken+. Denn das ist

ein +Hauptverdienst+ des Dichters, +die tief-heitere Gemütlichkeit

in diesem Volke aufgezeigt zu haben+, das meist nur von der ernsten,

enthusiastischen Seite geschildert wird.

„Das Literarische Deutsch-Österreich“.

Allerseelen

Ein Tiroler Roman

Achtundzwanzigstes Tausend

Geheftet M. 6.--, gebunden M. 8.50

+Allerseelen ist ein heißes, glutvolles Buch, ein Immortellenkranz aus

dem alten Burggrafenamt, keine Tendenzschrift, sondern ein vollblütiges

Künstlerbuch, ein Lied so süß, so schwer, so bang, wie damals das alte

Märlein, das uns von „Tristan und Isolde“ singt.+

„Leipziger Tageblatt“.

Das Haus Michael Senn

Ein Tiroler Roman

Siebzehntes Tausend

Geheftet M. 7.--, gebunden M. 9.50

Der starke Band des von Jahr zu Jahr höher emporwachsenden Autors, in

dem wir wohl den besten +Tiroler Dichter der Neuzeit+ erblicken dürfen,

ist wieder ein +Prachtstück schollenständiger Heimatkunst+ und echter

Menschenschilderung.

„Der Sammler (Augsburger Abendzeitung)“.

Aus’m heiligen Landl

Lustige Tiroler Geschichten

Sechzehntes Tausend

Geheftet M. 6--, gebunden M. 8.50

+Bei ihm geht wirklich die Heimat restlos in der Kunst auf+; nichts ist

fremd, angelernt oder abgelauscht in seinen Gemälden, und ob auch das

Gewand seiner Erzählungen wohlgemessen und mit allem modernen Geschick

gearbeitet ist: die Menschen, die in diesem Gewand stecken, die Helden

seiner Geschichten, sind immer +echt bis auf die Knochen+ und bleiben

es.

„Münchener Neueste Nachrichten“.

Die Stadt am Inn · 第 28 / 28 段