»Ich liebe die Liköre und das süße Zeug nicht,« meinte einmal
der Fürst, »aber bei der hochseligen Kaiserin Augusta gab’s nur
solches. Ein kräftiger Kognak, das ist eher etwas für mich.
Glücklicherweise waren aber unter den bedienenden Lakaien ein paar
gerissene Jungen, vor allem ein langer ehemaliger Artillerist —
ich sehe ihn noch vor mir. Wenn er dann vor mich hintrat und ich
zwinkerte mit dem rechten Auge — und dabei veranschaulichte der
Fürst das drastische Mienenspiel in größter Lebhaftigkeit — dann
kniff er das linke zu, und ich wußte nun ganz genau, auf der Seite
steht ein fester Kognak für mich!« Und dabei ergötzte sich der
Fürst an dem wohlgelungenen Anschlage und lachte, daß ihm die Träne
im Auge stand.
[Illustration: ~Der stille Zecher daheim~
»Een Glas hebe ick uff ihn, eens uff mir ..., nu noch eens uff uns
beede.« Der Kaiser hatte dem Fürsten Bismarck nach seiner Erkrankung
eine Flasche Steinberger Kabinett gesandt. (»Der Floh«, 4. Februar
1894)]