»Ich bin damals«, so erzählte er, »ungefähr drei Jahre alt gewesen,
und es war am Gendarmenmarkt auf der Mohrenstraße, gegenüber dem
Hotel de Brandebourg, an der Ecke, eine Treppe hoch, da wohnten
damals meine Eltern. Von dem Brande selbst weiß ich nicht, daß
ich ihn gesehen hätte. Aber als Egoist weiß ich — vielleicht auch
nur, weil man mir’s hernach oft erzählt hat, wir hatten da vor den
Fenstern noch so eine Stufe, auf der Stühle und der Nähtisch meiner
Mutter standen. Und wie es brannte, da stieg ich hinauf und hielt
an der einen Seite meine Hände an die Scheiben und zog sie gleich
zurück, weil es heiß war. Hernach ging ich an das rechte Fenster
und machte es ebenso.« — »Dann erinnere ich mich noch, daß ich
einmal fortlief, weil mein älterer Bruder mich schlecht behandelt
hatte. Ich kam bis auf die Linden, da fingen sie mich wieder
ein. Ich hätte eigentlich Strafe bekommen sollen, es wurde aber
Fürsprache für mich eingelegt.«
Eine andere niedliche Erinnerung aus jener frühen Zeit, die Bismarck
einmal vor Paris bei Tische erzählte: