Nun muß ich nächtelang
Vergeblich am Scheideweg der Milchstraße auf dich warten,
Im Abenddämmern zwischen den Jahren
Säumte ich drüben als der Mann im Mond.
Früher konnte ich dich in den verzweigten Tälern
Der Erde noch suchen gehn.
Im bläulichen Frostlicht des Monds
Schliefen die Hütten, im Schatten zerstreut.
Doch irgendwo, drinnen, dein kristallener Atem
Zeichnete Orchideen auf silberne Scheiben.
Eisblumen -- die schönsten auf gläsernen Beeten der Nacht --
Zeigten den Weg zum wärmenden Licht deines Kusses.
Nun weiß ich dich nirgends zu finden.
Ich suche die Träume der Jünglinge auf.
Ich weiß es, in Nächten des klirrenden Siebengestirns
Träumen sie immer nur dich,
Träumen dich mit all deinem Lächeln, farbig im stillen
Gedenken an mich.
Nur in den Träumen Verliebter finde ich nochmals zu dir zurück.