X.

_Der Philosoph Locke._

Wie gross die Fortschritte sind, welche die englische

Volkswirthschaftslehre während des 17. Jahrhunderts gemacht hatte,

lässt sich am deutlichsten erkennen aus einer Vergleichung des JOHN

LOCKE (1632 bis 1704) mit dem Francis Bacon. Jener ist an

nationalökonomischer Specialität dem letztern wohl ebenso sehr

überlegen, wie er an philosophischer Universalität ihm nachsteht.

Uebrigens können dieselben Eigenthümlichkeiten, welche Lockes

Wirksamkeit und Ruf in der Geschichte der Philosophie begründet haben,

auch in seinen nationalökonomischen Schriften leicht nachgewiesen

werden: nämlich einerseits ein strenger Empirismus, eine nüchterne

Beobachtung und Analyse der Thatsachen im Einzelnen, allem Idealismus

und Rationalismus entgegengesetzt; und dann doch zugleich ein lebhaftes

Trachten nach dem letzten Grunde aller Erkenntniss, das sich bei der

zufälligen Vielheit der s. g. angeborenen Wahrheiten nicht beruhigen

mochte, und ihn zum Vorläufer unsers Kant erhebt. So hat er denn auch

auf dem volkswirthschaftlichen Gebiete eine Menge halbwahrer

Behauptungen und Voraussetzungen, die ein Schriftsteller dem andern

nachbetete, ihrer halbverständlichen Phraseologie entkleidet, und auf

scharf beobachtete, streng analysierte Thatsachen zurückgeführt. Er ist

der Gegner alles volkswirthschaftlichen Aberglaubens! Während aber die

meisten früheren Nationalökonomen nur ganz einzelne, praktische Fragen

erörterten, wirft sich Locke mit besonderem Interesse auf die

allgemeinsten theoretischen Grundlagen der Wissenschaft, auf diejenigen

Theile der Nationalökonomie, welche zunächst an das Gebiet der

Psychologie angränzen; und er behandelt sie mit überraschender

Vollständigkeit. Locke ist der früheste grosse Systematiker der

Volkswirthschaft, und insofern ein würdiger Vorläufer von Adam Smith!

-- Dass sich endlich auch in seinen nationalökonomischen Werken der

Geist der englischen Revolution nicht verleugnet, bedarf bei dem

berühmten Opfer der Tyrannei Jacobs II., dem vielgelobten und

vielgetadelten Prediger der Toleranz, dem Vater des englischen Deismus

kaum der Erwähnung.

Bei aller Vorliebe des Verfassers für die Theorie, sind doch die

umfangsreichsten nationalökonomischen Arbeiten Lockes durch eine

praktische Frage veranlasst worden. _Some considerations of the

consequences of the lowering of interest and raising the value of money.

In a letter sent to a member of parliament. 1691. Further considerations

concerning raising the value of money. 1698._ Derjenige Theil der ersten

Abhandlung, welcher die Folgen einer gesetzlichen Zinserniedrigung

bespricht, ist nach den Aeusserungen der Vorrede ungefähr zwanzig Jahre

vor der Publication geschrieben: d. h. wahrscheinlich unter dem

Eindrucke, welchen der Streit zwischen Sir Josiah Child und seinen

Gegnern hervorbrachte[174]. Die s. g. Erhöhung des Geldwerthes aber war

in den ersten 7 Regierungsjahren Wilhelms III. ein sehr gewöhnlicher

Gegenstand öffentlicher Debatten. Das englische Münzwesen befand sich in

einer so traurigen Lage, dass Ludwig XIV. von ihr den Untergang der

damaligen Regierung hoffte. Im Vergleich mit dem Silber war das Gold von

Staatswegen viel zu hoch taxiert, und eben desshalb die vollwichtigen

Sibermünzen grösstentheils ausgeführt worden. Im Lande selber cursierten

nur beschnittene Silbermünzen, neben welchen die neu ausgegebenen guten

sofort verschwanden. Alle Waarenpreise hatten sich hiernach gesteigert,

und der inländische Credit war ebenso sehr verwirrt, wie der Verkehr mit

dem Auslande. Unter den mannichfachen Rathschlägen damaliger Zeit, wie

dem Uebel abzuhelfen, zeichnete sich die Schrift eines Schatzbeamten,

%William Lowndes%, aus: _An essay for the amendment of the silver coins_

(1695), worin eine Erleichterung des Münzfusses um etwa 24 Procent

empfohlen wurde. Dem widersetzte sich nun Locke auf das Entschiedenste:

es sei weiter nichts erforderlich, als ein Gesetz, dass alles

beschnittene Geld nur nach dem Gewichte gegeben und genommen würde.

Hierdurch müsste das fernere Kippen sofort aufhören, das vollwichtige

Geld wieder zum Vorscheine kommen, und der Verkehr würde keinen

Augenblick an Geldmangel leiden. Am Schlusse fasst er den praktischen

Inhalt der Abhandlung mit folgenden Worten zusammen. «Ich sehe nicht den

mindesten Grund, warum unser jetziges vollwichtiges Geld im Korne,

Schrote oder Werthe irgend verändert werden sollte. Ich halte es für das

beste und vor Nachmachen, Fälschen oder Kippen sicherste, das je geprägt

worden. Es ist unseren gesetzlichen Zahlungen, Rechnungen u. s. w.

angepasst. Eine Erhöhung seines Nennwerthes würde weder seinem Gehalte

etwas zusetzen, noch unsern Geldvorrath unseren Umständen angemessener

machen, noch einen Gran Silbers mehr nach England bringen, noch dem

Publicum für einen Heller nützen; sie würde nur dazu dienen, den König

und eine grosse Menge seiner Unterthanen zu betrügen, alle zu verwirren,

und dem Staate die ganz unnöthigen Kosten einer allgemeinen Umprägung,

sowohl des vollwichtigen, wie des beschnittenen Geldes, aufbürden.»

Lockes Rath war insofern erfolgreich, als bei der grossen Neumünzung von

1696 bis 1698 der bisherige Münzfuss beibehalten wurde. -- Ausser diesen

beiden Abhandlungen sind noch für unsern Zweck wichtig: das Kapitel _Of

property_ in den _Treatises of government_ (_II, 5_); der _Report of the

board of trade to the Lords Justices, respecting the relief and

employment of the poor_[175]; endlich die Einleitung zu dem, 1704

erschienen, Werke: %Churchills% _Collection of voyages_, welches eine

kurze Geschichte der Schifffahrt enthält. Locke preist hierin vorzüglich

den Nutzen der Entdeckungsreisen.

Von der grössten, wirklich fundamentalen Bedeutung für die

Volkswirthschaftslehre sind vor Allem die Ansichten Lockes über den

%Ursprung des Privateigenthums%[176]. Die Erde, meint er, ist dem

menschlichen Geschlechte, nach Vernunft und Bibel, als Gemeingut

verliehen. (25.) Da indessen Jedermann der ausschliessliche Eigenthümer

seiner Person und Arbeit ist, so kann er Dasjenige, was er durch seine

Arbeit von der Erde gleichsam losmacht, also mit seiner Arbeit

verschmilzt, für sich erwerben; mindestens so lange, als für die anderen

Theilnehmer der Gemeinschaft noch genug übrig bleibt. (27.) Es ist ja

auch ohne eine solche Appropriation gar keine Benutzung des Gemeingutes

denkbar. (26. 28.) Das Wasser im Quell mag Allen gehören; sowie es im

Kruge ist, gehört es Dem, welcher es geschöpft hat. (29.) Mehr freilich,

als er gebrauchen kann, darf sich Niemand aneignen; denn zum Aufnehmen

und Verderbenlassen hat Keiner ein Recht. (31.) Dasselbe gilt vom Grunde

und Boden: was Jeder bebauete, das konnte er sich auch aneignen.

(32 fg.) Und es blieb im Anfange, ja selbst heutzutage, für die Uebrigen

noch reichlich genug. (38. 45.) «Gott selber, indem er gebot, die Erde

zu unterwerfen, erlaubte, sie in soweit zum Eigenthume zu machen; und

die Bedingung des menschlichen Lebens, welches Arbeit und

Arbeitsmaterialien erfordert, musste nothwendig zum Privatbesitz

führen.» (35.) «Auch ist es nicht so auffallend, wie es beim ersten

Blicke scheinen kann, dass das Eigenthum der Arbeit im Stande sein

sollte, die Gemeinschaft des Bodens zu überwiegen. %Denn es ist die

Arbeit in der That, welche jeder Sache ihren verschiedenen Werth giebt.%

Man bedenke nur, was der Unterschied ist zwischen einem Acker Landes,

welcher mit Tabak oder Zucker bepflanzt, mit Weizen oder Gerste besäet

ist, und einem Acker desselben Landes, aber ungeurbart; und man wird

finden, dass die Verbesserung durch Arbeit den bei Weitem grössern Theil

des Werthes bildet. Ich denke, es wird eine sehr mässige Schätzung sein,

dass von den, für das menschliche Leben nützlichen, Bodenproducten 9/10

Arbeitsresultate sind; ja, wollen wir die Dinge richtig würdigen, sowie

sie in unsern Gebrauch kommen, und berechnen die verschiedenen Ausgaben,

was rein der Natur, und was der Arbeit verdankt wird: so werden wir

finden, dass in den meisten 99 Procent völlig auf Conto der Arbeit

kommen.» (40. 43.) Zum Beweise erinnert Locke an die amerikanischen

Häuptlinge, welche ein grosses, fruchtbares Land besitzen, wie Könige,

aber schlechter essen, wohnen und sich kleiden, als ein englischer

Tagelöhner. (41.) «Was Brot mehr werth ist, als Eicheln, Wein mehr als

Wasser, Tuch oder Seidenzeug mehr als Blätter, Häute oder Moos, das ist

völlig der Arbeit und Industrie zuzuschreiben.» (42.) -- Weiterhin

bildet die Erfindung des Geldes eine Epoche in der Geschichte des

Eigenthumsrechtes. Die meisten Güter, nach welchen die Menschen

ursprünglich trachteten, waren schnell vergänglich, wie z. B.

Lebensmittel. Von diesen Vorräthe zu sammeln, die hernach verdarben, war

Keiner berechtigt; wohl aber durfte man vergängliche Waaren an Andere

geben, und die dafür eingetauschten, dauerhafteren Güter (etwa Nüsse

statt Pflaumen) zu langwährendem Gebrauche aufbewahren. Diess hängt ganz

mit dem Grundsatze zusammen, dass man besitzen darf, was man erarbeitet

hat und gebrauchen kann. Zu jenen dauerhaften Gütern ist nun vorzüglich

das edle Metall zu rechnen. (46 fg.) Die Erfindung des Geldes aber gab

den Menschen, deren verschiedene Arbeitsfähigkeit auch eine verschiedene

Erwerbsfähigkeit begründete, Gelegenheit, ihren Erwerb zu bewahren und

zu erweitern. Wo kein Geld existiert, wo es also keine Sache giebt,

welche dauerhaft und selten, und werthvoll genug ist, um aufgehäuft zu

werden, da sind die Menschen gewiss nicht geneigt, ihren Landbesitz über

dasjenige hinaus zu erweitern, was zum Verbrauche ihrer Familie benutzt

werden kann. Was würden 10000, ja 100000 Aecker des besten Landes,

angebaut und mit Vieh versehen, in der Mitte Amerikas werth sein, wo der

Eigenthümer nicht hoffen dürfte, durch Verkauf seiner Producte von

Anderen Geld zu erhalten? (48.)

Während Locke also, nächst Hobbes und Petty, zu den frühesten Vertretern

jener national-englischen Ansicht von Werth und Reichthum gehört, welche

ihren Gipfel in Ricardo und dessen Schule erreicht hat, finden sich bei

ihm doch immer noch Anklänge an die Meinung, als wenn nur eine s. g.

günstige %Handelsbilanz% wahrhaft bereichern könnte. _Spending less,

than our own commodities will pay for, is the sure and only way for the

nation to grow rich[177]. Riches are got ... by consuming less of

foreign commodities, than what by commodities or labour is paid for.

(II, 12.) In a country, not furnished with mines, there are but two ways

of growing rich, either conquest, or commerce._ (p. 8.) Hiermit hängt

denn auch die gründliche Untersuchung zusammen, welche p. 10 ff. über

die Handelsbilanz geführt wird.

Sehr ausgebildet ist die Locke'sche %Preistheorie%. «Alle Dinge, welche

gekauft oder verkauft werden, haben einen höhern oder niedrigern Preis,

im Verhältnisse, als mehr Käufer oder Verkäufer da sind. Viele Käufer

und wenige Verkäufer machen theuer; viele Verkäufer und wenige Käufer

machen wohlfeil. Der Werth einer Sache, mit sich selbst oder mit einem

festen Masse verglichen, ist um so grösser, je geringer ihre Quantität

ist im Verhältnisse zum Absatze (_vent_); wenn man sie aber mit einer

andern Sache vergleicht oder vertauscht, so muss auch deren Menge und

Absatz bei der Berechnung ihres beiderseitigen Werthes berücksichtigt

werden. Das Vorhandensein, die Vermehrung oder Verminderung einer guten

Eigenschaft in einer Waare kann den Preis derselben nur insofern erhöhen

oder erniedrigen, als dadurch Quantität oder Absatz, im Verhältnisse zu

einander, grösser oder kleiner werden.« (p. 20 fg.) Was wir heutzutage

Gebrauchswerth nennen, heisst bei Locke «natürlicher, innerer Werth,»

und er definiert diesen als die Fähigkeit einer Sache, der Nothdurft

oder Annehmlichkeit des menschlichen Lebens zu dienen. Er leugnet aber

entschieden, dass irgend eine Sache einen solchen Gebrauchswerth habe,

um eine bestimmte Menge derselben unwandelbar einer bestimmten Menge von

einer andern Sache gleichwerth zu machen (p. 22). Wohl giebt er dagegen

zu, dass der Absatz jeder Waare von ihrer Nothwendigkeit oder

Nützlichkeit nach der, oft freilich sehr launenhaften, Meinung der

Menschen abhängt (p. 16). Als Beispiel zu diesen Regeln führt schon

Locke das Wasser an, das unentbehrlich ist, aber doch nur da einen Preis

erlangt, wo seine Menge der Consumtion gegenüber sehr gering geworden.

Falls man im Weizen die neue Eigenschaft entdeckte, die Steinkrankheit

zu heilen, so würde er dadurch allerdings nützlicher, aber gewiss nicht

theuerer werden, da sich das Verhältniss von Absatz und Menge wohl

schwerlich dadurch veränderte. So ist der Hopfen regelmässig in den

Jahren am theuersten, wo er am schlechtesten ist (p. 21 fg.) -- Das

Bedürfniss eines unveränderlichen Preismasses hat Locke in weit höherm

Grade befriedigt, als Petty. Das vornehmste Brotkorn, sagt er, in

England also der Weizen, ist das geeignetste Preismass für lange

Zeiträume, insbesondere um ewige Renten danach zu bestimmen. Von Jahr zu

Jahr freilich, wegen der Verschiedenheit der Ernten, schwankt es stark

im Preise. Fasst man aber 7 oder 20 Jahre zusammen, so leuchtet ein,

dass der Weizen keiner Mode unterworfen ist, nicht durch Zufall wächst,

vielmehr seine Production so genau, wie irgend möglich, auf die

Consumtion berechnet wird. Mit dem Gelde ist es umgekehrt. Weil sein

Absatz immer derselbe ist, und seine Menge sich nur langsam ändert, so

kann es für wenige Jahre den veränderten Werth anderer Waaren am besten

messen. Dagegen hat es jetzt z. B. nur ein Zehntel des Werthes, wie vor

200 Jahren (p. 24).

Hinsichtlich des %Geldes% hat Locke viel Schönes und viele Irrthümer

durch einander vorgetragen. Er äussert geradezu, dass es eine Waare ist,

wie andere Waaren (p. 19). Der wichtigen Frage vom Geldumlaufe widmet er

in gewissen Beziehungen allerdings die nöthige Aufmerksamkeit. In jedem

Lande, meint er, ist soviel Geld erforderlich, um den Credit der

Grundbesitzer, der Arbeiter und Kaufleute aufrecht zu halten. Wie viel

aber dazu gehört, ist schwer zu bestimmen; weil es nicht bloss von der

Menge des Geldes, sondern auch von der Schnelligkeit seines Umlaufes

abhängt. Derselbe Schilling kann zu einer Zeit in zwanzig Tagen zwanzig

Menschen bezahlen, während er zu einer andern Zeit hundert Tage lang in

einer Hand bleibt. Wenn z. B. die Arbeiter allwöchentlich abgelohnt

werden, so ist für diesen Zweig des Verkehrs offenbar weniger Geld

nöthig, als wenn die Ablöhnung in längeren Zwischenräumen erfolgte. In

England schätzt Locke hiernach den Geldbedarf ungefähr auf 1/50 der

jährlichen Arbeitslöhne, 1/4 aller Grundbesitzereinkünfte und 1/20

dessen, was die Kaufleute jährlich in baarem Gelde einnehmen.[178]

Allerwenigstens muss die Hälfte dieser Beträge immer baar vorhanden

sein, wenn der Verkehr nicht stocken soll (p. 13 ff.). Eine

Beschleunigung des Umlaufes, indem z. B. die Pachtschillinge in kürzeren

Terminen bezahlt werden, ist insoferne sehr wünschenswerth, als dadurch

eine grosse Geldersparniss möglich wird (p. 14). Aus diesem Grunde

missbilligt es Locke sehr, wenn die Zahl der kaufmännischen Vermittler

das wahre Bedürfniss übersteigt; wenn Spieler u. s. w. dem eigentlichen

Verkehre Geld entziehen; vor Allem aber räth er, die Manufacturen zu

begünstigen, zumal solche, bei denen es hauptsächlich auf Arbeit

ankommt, weil diese ihren Umsatz verhältnissmässig mit der wenigsten

Baarschaft besorgen können (p. 15). -- Mit diesen Ansichten steht es

denn freilich in starkem Widerspruche, wenn fortwährend behauptet wird,

der Preis des Geldes hänge bloss von seiner Häufigkeit oder Seltenheit

ab, verglichen mit der Häufigkeit oder Seltenheit der anderen Güter

(p. 16). Denn, weil das Verlangen nach Geld fast immer und überall

dasselbe ist, so variiert sein Absatz äusserst wenig. Seine grössere

Seltenheit erhöhet seinen Preis, und vermehrt das Gedränge danach, weil

es nichts Anderes giebt, was leicht den Mangel des Geldes ersetzen

könnte[179]; daher muss die Verminderung seiner Menge immer bewirken,

dass ein gleiches Quantum Geld ein grösseres Quantum anderer Sachen

eintauscht (p. 21). Da Jedermann bereit ist, in unbegränzter Weise Geld

anzunehmen und zu behalten (_because it answers all things_), so ist der

Absatz des Geldes immer hinreichend, und mehr, als genug. Desshalb

reicht seine Menge allein schon hin, seinen Werth zu bestimmen, ohne,

wie bei anderen Waaren, irgend ein Verhältniss zwischen Menge und Absatz

zu berücksichtigen (p. 23). Wenn sich der englische Geldvorrath um die

Hälfte verringerte, so würde entweder die Hälfte der Renten nicht

bezahlt, die Hälfte der Waaren nicht verkauft, die Hälfte der Arbeiter

nicht beschäftigt werden: oder ein Jeder müsste sich mit der Hälfte des

früher gewohnten Geldes begnügen (p. 25). Ja, Locke lässt sich sogar zu

der crass unrichtigen historischen Behauptung hinreissen, weil es jetzt

10mal so viel Silber in der Welt gebe, als vor der Entdeckung Amerikas,

so gelte jedes einzelne Silberquantum, unverändert gebliebenen Waaren

gegenüber, nur 1/10 so viel, wie damals (p. 24). Eine wahre Bereicherung

sieht er in dieser Geldvermehrung nicht; denn nicht der absolute Besitz

vielen Goldes und Silbers macht reich, sondern nur das relative

Vielhaben, im Vergleich mit anderen Völkern (p. 8. 74). Am besten wird

Lockes Ansicht durch das Bild bezeichnet, dass Geld in der einen, die

mit Gelde zu kaufenden Waaren in der andern Schale einer grossen Wage

liegen, und beide Schalen stets im Gleichgewichte sein müssen. Vermehrt

sich also die Geldmenge, so entspricht jedes einzelne Stück einer

geringern Menge von anderen Waaren, und umgekehrt (p. 16). Ein

isoliertes Land würde desshalb seinen Verkehr mit jeder Geldmenge

ziemlich gleich gut betreiben können (p. 25).

Den innern Werth der %Münzen% weiss Locke übrigens von ihrer äussern

Stempelung vollkommen zu unterscheiden, und ereifert sich in beiden

Abhandlungen mit ebenso viel sittlicher, wie wissenschaftlicher Energie

wider die Massregeln des _raising the value of money_, welche damals so

viel empfohlen wurden[180]. «Der Preis der Dinge wird immer nach der

Menge Silbers geschätzt werden, die im Tausche dafür gegeben wird; und

wenn man das Gewicht der Münzen vermindert, so muss man ihre Zahl

vermehren. Das ist das ganze grosse Geheimniss des _raising money_!»

(p. 56.) «Das Ausprägen von geringeren Münzen unter gleichem Namen, wie

früher, ist weiter Nichts, als ein Kippen von Staatswegen. Der

Unterschied liegt nur darin, dass beim Kippen Niemand zu einem Verluste

gezwungen wird (es braucht ja Niemand beschnittenes Geld anzunehmen!),

während diess bei der obrigkeitlichen Münzänderung allerdings

geschieht.» (p. 73.) Locke macht darauf aufmerksam, dass jede solche

Operation auch das Vermögensverhältniss zwischen Gläubigern und

Schuldnern verändert, wovon der Staat doch gar keinen Vortheil zieht

(p. 68). Und wer einen wirklichen Mangel an Tauschwerkzeugen durch

Geldverschlechterung heilen wollte, der würde ebenso thöricht handeln,

als wenn er einem Tuchmangel, etwa bei der Armee, durch Verkleinerung

der Ellen begegnete (p. 88). -- Den Nutzen der Prägung findet Locke sehr

richtig in der Schwierigkeit des jedesmaligen Abwägens und Probierens

bei Zahlungen begründet (p. 44). Mit der Einsicht, dass zwei

verschiedene Metalle nicht zugleich gesetzliche Zahlungsmittel sein

können, geht er den Praktikern seiner Zeit beträchtlich voraus; denn die

englische Gesetzgebung ist bekanntlich erst 1816 dahin gekommen. Das zu

niedrig geschätzte Metall wird entweder müssig im Kasten verschlossen,

oder von Fremden ausgeführt; oder endlich das ganze Gesetz lässt sich

nicht geltend machen. Es ist ebenso unmöglich, zwei Dinge unwandelbar in

demselben Preisverhältnisse zu einander zu erhalten, wie zwei Dinge im

Gleichgewichte zu behaupten, deren wechselnde Schwere von verschiedenen

Ursachen abhängt. Wenn ein Schwamm und ein Stück Silber heute gleichviel

wiegen, so wird doch mit jedem veränderten Grade der Luftfeuchtigkeit

das Silber bald steigen, bald fallen (p. 49 ff.). Uebrigens erklärt sich

Locke für das Silber, als das geeignetste Metall der Landesmünze

(p. 50. 76). Er ist, wie North, ein Gegner der seit 1666 in England

herrschenden Praxis, alle Prägungskosten auf den Staat zu nehmen: das

einzige Mittel, die unproductive Einschmelzung der Münzen durch

Goldschmiede u. s. w. wirklich zu hindern, sei ein mässiger Schlagschatz

(p. 99). An leichtsinnigen Aenderungen des Münzwesens hat Locke

namentlich auch die Folge auszusetzen, dass sie den gemeinen Mann,

welcher nicht zu rechnen versteht, in seiner ökonomischen Begriffswelt

irre machen (p. 95).[181]

Wie man heutzutage von den drei grossen %Factoren der Gütererzeugung%

und von den auf sie begründeten drei %Hauptzweigen des Volkseinkommens%

redet: so theilt schon Locke das Volk in wirthschaftlicher Hinsicht in

vier Hauptklassen ein: die Grundbesitzer, deren Land die Materialien

liefert; die Arbeiter, welche sie verarbeiten; die Vermittler

(_brokers_), d. h. Gross- und Kleinhändler, welche sie unter die

Consumenten vertheilen; endlich noch diejenigen, welche überall nicht

zum Handel beitragen, als Studierende, Frauen, Spieler, Herrendiener

u. s. w. (p. 12. 15).

Die Begriffe %Geld und Kapital% weiss er noch gar nicht recht von

einander zu scheiden. Namentlich fliessen ihm Preis des Geldes und Zins

des Kapitals gar häufig zusammen (p. 5 fg.). Statt _capital_ sagt er

immer _money_. So schreibt er p. 17 dem Gelde einen doppelten Werth zu:

einmal auf dem Wege des Tausches Bedürfnisse zu befriedigen; sodann

durch seinen Zins ein jährliches Einkommen zu gewähren. Die

Zinsfähigkeit ist eine durch Vertrag oder Gesetz dem Gelde zugelegte

Eigenschaft, welche es ursprünglich nicht hatte. Indess kann die

Verminderung dieser Eigenschaft, die Erniedrigung also des Zinsfusses,

den Preis des Geldes, anderen Waaren gegenüber, nicht drücken, weil die

Menge des Geldes nicht davon afficiert wird, und sein Preis nur von

dieser Menge abhängt (p. 21 fg.). Von einer förmlichen Productivität

verliehener Gelder ist p. 19 die Rede: wo behauptet wird, dass ein

Geldschuldner mit dem geliehenen Gelde mehr über seinen Zins verdienen

könne, als ein Landpächter mit seinem Grundstücke über den

Pachtschilling. Und doch heisst es kurz vorher, das Geld sei

unfruchtbar; es könne, im Gegensatze des fruchtbaren Bodens, Nichts

producieren, sondern übertrage nur durch Verabredung den Erfolg der

Arbeit des Einen in die Tasche des Andern. -- Wie Locke überall ein

Feind polizeilicher Preisbestimmungen ist[182], so verwirft er

insbesondere die gesetzliche Erniedrigung des Zinsfusses (p. 4 ff.). Im

scharfen Gegensatze zu Culpeper und Child bestreitet er selbst die

Möglichkeit, ein solches Gesetz auszuführen: gerade so, wie es schwer

sei, für Luxuswaaren, und ganz unthunlich, für nothwendige Artikel einen

Zwangspreis festzuhalten. Gesetzt aber, der Zinsfuss könnte wirklich auf

solche Art erniedrigt werden, so wäre diess eine, für das Ganze

nutzlose, Beraubung der einen Klasse, um der andern ein unverdientes

Geschenk zu machen; es würde der Handel dadurch erschwert, und die

öffentliche Moralität sehr gefährdet werden. Das einzig wirksame und

heilsame Mittel zur Erniedrigung des Zinsfusses besteht darin, die

Geldmenge zu vermehren, oder die Sicherheit der Darlehen zu verbessern

(p. 38). Gegen alle Zinsgesetze ist Locke übrigens nicht. Es muss einen

gesetzlichen Zinsfuss sowohl für Rechtsstreitigkeiten geben, wo die

Parteien keinen Zinsfuss verabredet haben; als auch, um junge,

unerfahrene Schuldner gegen allzu grelle wucherische Ausbeutung zu

schützen (p. 32). -- Auch darin weicht die Locke'sche Ansicht von der

früher vorherrschenden ab, dass er einen hohen Zinsfuss nicht unbedingt

für ein Hinderniss des Handels will gelten lassen.[183] An und für sich

ist der niedrige Zinsfuss natürlich dem Handel günstig (p. 35).

Gleichwohl habe der blühendste Verkehr und die grösste Bereicherung

Englands unter Elisabeth, Jacob I. und Karl I. stattgefunden, als der

Zinsfuss 8 und 10 Procent betrug; es sei der hohe Zinsfuss eben die

Folge des lebhaften Verkehrs gewesen (p. 33). Der niedrige Zinsfuss der

Holländer ist nicht einem Gesetze oder einer klugen Handelspolitik

zuzuschreiben, sondern ursprünglich durch einen grossen Ueberfluss an

baarem Gelde bewirkt (p. 34). So bezweifelt Locke auch nicht, dass unter

Umständen das Geldborgen vom Auslande her vortheilhaft sein könne: wenn

der borgende Inländer nämlich mehr damit verdient, als seine Zinsen

betragen. Ein Land freilich, das zur blossen Consumtion im Auslande

borgt, wird doppelt ärmer: einmal wegen der verzehrten Waaren, sodann

wegen des dafür noch bezahlten Zinses (p. 9).

Das Sinken der %Grundrente% betrachtet Locke als ein untrügliches

Zeichen verfallenden Nationalreichthumes. Dasselbe kann aber aus

folgenden Ursachen herrühren: 1) aus einer verminderten Fruchtbarkeit

und Production des Bodens; 2) aus einer verminderten _rent of that

land_[184], wenn irgendwelche Umstände den Verbrauch seiner Producte

schmälern, oder fremde Plätze den Markt wohlfeiler versehen, oder

endlich eine Abgabe die Bedürfnisse des Landmanns theuerer, seine

Erzeugnisse wohlfeiler macht; 3) aus einer verminderten Geldmenge, etwa

in Folge ungünstiger Handelsbilanz (p. 35). Umgekehrt ist eine

Steigerung der %Bodenpreise% nur dadurch möglich, dass entweder der

Ackerbau verbessert, oder die Geldmenge und der Reichthum des Landes

vermehrt werden (p. 63). Wie wenig Locke übrigens von unserer

ausgebildeten Theorie der Grundrente auch nur eine Ahnung hat, zeigt

sich aufs Deutlichste in seiner genau durchgeführten Parallele zwischen

Grundrente und Zins (p. 19), welche nach ihm ganz von denselben Ursachen

bestimmt werden; ausgenommen, dass die Grundstücke eine verschiedene

Fruchtbarkeit haben, das Geld dagegen gleichartig ist (p. 17).[185]

Trotzdem erklärt er sehr hübsch, wesshalb in verschiedenen Gegenden der

Bodenpreis ein so verschiedenes Verhältniss zur Höhe des Zinsfusses

darbietet. Er meint nämlich, dass in gewerbfleissigen Districten der

grössere Wohlstand und die eifrigere Sparsamkeit eine lebhaftere

Nachfrage nach Land und ein geringeres Angebot desselben hervorrufen

(p. 20). Schlechte Wirthschaft und starke Verschuldung der Landbesitzer

werden den Preis der Grundstücke erniedrigen, der Zinsfuss mag so tief

stehen, wie er will; und umgekehrt (p. 27 fg.). Im Durchschnitt übrigens

müssen Grundstücke etwas theuerer sein, als Geld von gleichem jährlichen

Ertrage, weil sie mindere Gefahr laufen, zumal auch minder leicht in

ihrer Productivität unterbrochen werden (p. 33).

Der %Arbeitslohn% fällt nach Locke regelmässig zusammen mit den

unentbehrlichen Bedürfnissen des Arbeiters. Wenn der Preis dieser

Bedürfnisse steigt, so muss der Arbeitslohn entweder direct in gleichem

Verhältnisse steigen, oder aber die arbeitende Bevölkerung fällt der

Armenkasse zur Last (p. 29). Verringert sich andererseits die Geldmenge

des Landes, so fühlt der Grundbesitzer den hieraus entstehenden Druck

auf die Preise zuerst; in zweiter Instanz fühlt ihn aber auch der

Arbeiter. Denn der Grundbesitzer, dessen Rente gefallen ist, muss

entweder seine Arbeiter entlassen, oder ihnen schuldig bleiben, oder den

Lohn erniedrigen (p. 35). Ein eigentlicher Kampf übrigens, welche Klasse

bei solchen Veränderungen den Schaden tragen soll, findet insgemein

bloss zwischen Grundbesitzern und Kaufleuten statt. «Denn weil des

Arbeiters Antheil selten mehr ist, als ein nackter Lebensunterhalt, so

gewährt er dieser Menschenklasse niemals Zeit oder Gelegenheit, ihre

Gedanken darüber hinaus zu erheben, oder mit den Reicheren für ihr

Collectivinteresse zu streiten; ausser wenn ein allgemeines und grosses

Unglück, welches sie in einer allgemeinen Gährung vereinigt, sie den

Respect vergessen lässt, und sie ermuthigt, mit gewaffneter Hand ihrem

Mangel abzuhelfen; und dann brechen sie zuweilen herein auf die Reichen,

und fegen Alles weg, gleich einer Ueberschwemmung. Aber diess ereignet

sich selten, ausser in der schlechten Administration einer

vernachlässigten oder übelgeführten Regierung.» (p. 36.)

Im %Steuerwesen% hat Locke den wichtigen Satz aufgestellt, dass «alle

Abgaben, wie immer ausgedacht und von wem immer unmittelbar gezahlt, in

einem Lande, dessen Hauptvermögen in Grundstücken besteht,

grösstentheils endlich auf die Grundstücke fallen.» Die Grundbesitzer

sind oft bemühet, statt einer Grundsteuer, die sie fürchten, eine Steuer

auf Waaren durchzusetzen; die kostet ihnen aber in Wahrheit regelmässig

noch mehr. Steuern, die auf den Boden gelegt sind, lassen die Rente

desselben völlig unberührt. Waarensteuern dagegen drücken die Rente um

ihren vollen Betrag, wozu noch die Erhebungskosten gerechnet werden

müssen, die viel höher sind, als bei Grundsteuern.[186] Denn der

Kaufmann, der nun theuerer gekauft hat, wird auch theuerer verkaufen

wollen; der Arbeiter, dessen nothwendige Lebensmittel vertheuert sind,

wird entweder einen höheren Lohn erreichen, oder dem Kirchspiele zur

Last fallen. Nur dem Grundbesitzer ist eine solche Abwälzung unmöglich;

auf ihm also bleibt die Steuer liegen. (p. 29 fg.) Späterhin giebt Locke

zu, dass eine Steuer, wenn sie den Grundbesitz bis zur Erschöpfung

ausgepresst hat, alsdann auch den Handel drückt; aber der erste Druck

erfolgt immer auf jenen, man lege die Steuer an, wie man wolle. (p. 31.)

So wird auch jede Verminderung des Geldvorrathes zuerst von den

Grundbesitzern, zuletzt von den Kaufleuten gefühlt. (p. 35.) Die

Kaufleute verkaufen dann wohlfeiler, aber sie kaufen auch zu geringerem

Preise; die Grundbesitzer aber müssen sich gefallen lassen, was der

Käufer ihnen bietet. (p. 37.) -- Man erkennt gar leicht die

Ungründlichkeit dieser Argumentation; indessen mag bei einer so

schwierigen Lehre, wie die Theorie der Steuerabwälzung, der frühe

Bearbeiter wohl Nachsicht fordern! Interessant ist es übrigens, wie

Locke bei seiner Grundsteuer die etwanige Verschuldung des Grundstückes

völlig unbeachtet lassen will. Doch mehr aus sittlichen, als

nationalökonomischen Gründen: es sei diess eine ganz angemessene

Bestrafung schlechter Wirthschaft; auch habe Keiner nöthig, den Titel

eines grössern Eigenthums zu führen, als er in Wahrheit besitze.

Nebenher empfiehlt Locke Hypothekenbücher, durch deren Hülfe man die

Gläubiger zu einem verhältnissmässigen Steuerbeitrage heranziehen könne.

(p. 38.)

Der herrschenden Ansicht gemäss, erklärt auch er im Allgemeinen, dass

eine %Volksvermehrung% sowohl eine Vermehrung der Macht, wie des

Reichthumes sei. (p. 32.) Aeusserst lehrreich sind Lockes Ansichten

über %Armenpflege%.[187] Die steigende Armennoth unter der jetzigen,

wie unter den beiden vorigen Regierungen schreibt er hauptsächlich der

_relaxation of discipline and corruption of manners_ zu. Wenigstens

die Hälfte der unterstützten Armen sei im Stande, ihr Brot ganz zu

verdienen, und eine Menge der übrigen doch theilweise. Als Heilmittel

empfiehlt er nun zunächst eine strenge, rücksichtslose Durchführung

der bestehenden Vagabundengesetze. Da jedoch die meisten Armen nicht

ganz unwillig zur Arbeit sind, wohl aber halb unfähig durch

Ungeschicklichkeit, so ist das zweite Heilmittel Errichtung von

Arbeitsschulen in jedem Kirchspiele. Die Aufseher dieser Schulen

sollen ausser ihrem festen Gehalte noch mit einer Tantième von 10

Procent für alles Dasjenige belohnt werden, was durch ihre Wirksamkeit

an der Armensteuer gespart werden kann. Auch soll aus den

Stoffvorräthen der Schulen solchen Armen, die zu Hause arbeiten

wollen, mitgetheilt werden. Alle Armenkinder zwischen 3 und 14 Jahren

müssen die Arbeitsschule besuchen; wogegen Locke ernstlich davor

warnt, den Vätern zur Unterhaltung dieser Kinder Geldalmosen zu

verwilligen. Arbeitsunfähige Arme sollen, der Sparsamkeit wegen, in

grösseren Armenhäusern beisammen wohnen. -- Die Bill, welche in _3 et

4 Anne_ die Locke'schen Grundsätze praktisch machen wollte, hat

übrigens keine Gesetzeskraft erhalten.[188]

Zur Geschichte der englischen Volkswirthschaftslehre aus dem III. Bande der Abhandlungen der Königlich Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften · 第 14 / 16 题