_Der Freihändler North._
Zu den merkwürdigsten Schriften der vorsmithischen Zeit gehören ohne
Zweifel des SIR DUDLEY NORTH _Discourses upon trade (London 1691. 4.)_:
ein ebenso tief begründetes, wie consequent ausgeführtes System der
Freihandels-Politik, und zwar in einem Zeitalter, wie man gewöhnlich
annimmt, des finstersten Mercantilismus.
Sir Dudley war ein Bruder des Grafen von Guildford, der als
Lord-Grosssiegelbewahrer unter Karl II. und Jacob II. durch seine
gutmüthige Schwäche und Grundsatzlosigkeit eine so trübselige Rolle
spielte[168]. Er selbst hatte den Kaufmannsstand erwählt, und eine Reihe
von Jahren als Handlungsfactor zu Constantinopel und Smyrna zugebracht.
Mit einem beträchtlichen Vermögen kehrte er heim, um seinen
Levantehandel von London aus fortzusetzen. «Seine tiefe Kenntniss,» wie
Macaulay sagt, «der Handelstheorie wie der Handelspraxis, und die
Klarheit und Lebendigkeit, womit er seine Ansichten aussprach, liess ihn
bald auch den Staatsmännern bemerklich werden. Die Regierung fand in ihm
zugleich einen erleuchteten Rathgeber und einen gewissenlosen Sklaven.
Denn mit seinen seltenen Geistesgaben waren laxe Grundsätze und ein
fühlloses Herz verbunden. Er hatte sich zur Zeit der torystischen
Reaction unter Karl II. zum Sheriff machen lassen, mit der
ausdrücklichen Absicht, die Rache des Hofes zu unterstützen. Seine
Juries hatten immer auf Schuldig erkannt. Zur Belohnung dafür war er
Ritter, Alderman und _Commissioner of the Customs_ geworden.» In das
Parliament Jacobs II. gewählt, wusste er sich binnen wunderbar kurzer
Zeit als Führer des Unterhauses in Finanzsachen geltend zu machen, und
zwar völlig im Sinne der Regierung. -- Dass ein solcher Mann durch den
Umsturz des stuartischen Thrones in peinliche Angst gerathen konnte,
begreift sich von selbst. Sein Buch scheint in der Hoffnung geschrieben
zu sein, durch unzweifelhafte Verdienste seine compromittierte Stellung
zu verbessern. Das Auffallende seiner Lehre von der Handelsfreiheit war
ihm klar; er nennt sie «Paradoxen, nicht weniger fremd den meisten
Menschen, als wahr in sich selbst.» (_Preface._) Desshalb fingiert er
auch aus Vorsicht, als wenn sein Buch von einem Freunde verfasst, und
von ihm nur herausgegeben worden. Indessen mag er geglaubt haben, dass
eine Revolution, deren Schiboleth «Freiheit und Eigenthum» lautete, die
Lehre des Freihandels sehr günstig aufnehmen würde[169]. Darin irrte er
sich aber sehr. In England hat gerade die Revolution zur höchsten
Ausbildung des Schutz- und Prohibitivsystems beigetragen, sowohl dem
Auslande, wie den eigenen Kolonien gegenüber. Welch ein Schrecken für
unsern North! Ein Mensch von seinem Charakter hat es da gewiss bitter
bereuet, unliebsame Wahrheiten in vortrefflicher Form publiciert zu
haben. Das räthselhafte Verschwinden seines Werkes, über hundert Jahre
lang, wird sich auf diese Art recht einfach erklären lassen[170].
Die ganze Schrift zerfällt in drei Abschnitte: Vorrede, Abhandlung über
die Erniedrigung des Zinsfusses, Abhandlung über das gemünzte Geld;
worauf dann noch in einem Postscript allerlei Anmerkungen nachgetragen
werden. Wir stellen die Gedanken in einer mehr systematischen Ordnung
zusammen.
%Reichthum% ist gleichbedeutend mit Freiheit von Mangel und Genuss
vieler Annehmlichkeiten. Man könnte reich sein, und auf dem Wege des
Handels über den Ueberfluss Anderer verfügen, auch wenn es gar kein Gold
und Silber gäbe. Als Quelle des Reichthums wird der Fleiss genannt
(_commerce and trade first springs from the labour of man: p. 12_),
welcher Bodenfrüchte oder Gewerbserzeugnisse hervorbringt. Unter diesen
Gütern werden die Metalle, unter den Metallen wiederum Gold und Silber
vorzüglich hoch geschätzt, weil sie von Natur sehr schön und seltener
sind, als die übrigen. Dass sie als allgemeines Verkehrsmass gebraucht
werden, rührt nicht etwa von Gesetzen her, sondern von ihrem hohen
Werthe bei geringer Quantität, von ihrer Unzerstörbarkeit und
Bequemlichkeit für Aufbewahrung und Transport (p. 2 fg.). Sehr treffend
werden dem edlen Metalle selbst, sowie den, bequemlichkeitshalber daraus
geprägten, Münzen zwei verschiedene Nützlichkeiten zugeschrieben: zuerst
die, als eine Art von Mass und Gewicht den Handel zu erleichtern; sodann
auch die, Kapitalersparnisse dauernd niederzulegen (_a proper fund for a
surplusage of stock to be deposited in: p. 16_). Das %Geld% ist eine
Waare, an der sowohl Ueberfluss, wie Mangel sein kann. (_Pref._) Der
Handel eines Volkes bedarf jederzeit nur einer gewissen Geldmenge, die
aber, je nach den Umständen, bald grösser, bald kleiner werden muss. Im
Kriege z. B. wird das Geldbedürfniss grösser, weil Jedermann für
Nothfälle wünscht Vorrath zu haben; ganz anders im Frieden, wo die
Zahlungen sicherer sind. Und zwar reguliert sich das Ebben und Fluthen
des Geldes schon von selbst, auch ohne Zuthun der Staatsmänner. Wenn das
Geld selten und aufgehäuft wird, so arbeitet die Münze, bis sich die
Lücke wieder gefüllt hat; und andererseits, wenn der Friede jene
Geldvorräthe herauslockt, und das Geld im Ueberflusse circuliert, so
hört nicht allein das Münzen auf, sondern es wird auch der Ueberschuss
des Geldes sofort eingeschmolzen, bald zum einheimischen Gebrauche, bald
zur Ausfuhr. (_Postscr._) Desshalb kann ein Volk weder zu viel, noch zu
wenig Geld für seinen gewöhnlichen Verkehr haben. (_Pref._) Gleichwohl
pflegen die Menschen, wenn sie von einer %Handelsstockung% heimgesucht
werden[171], über den Geldmangel, als deren Ursache, zu schreien. Wie
thöricht ist das! Verlangt doch Niemand das Geld um seiner selbst
willen; sondern z. B. der Bettler, um Brot dafür zu kaufen, der Pächter,
um sein Korn, Vieh u. s. w. abzusetzen. Wo dieser Absatz unmöglich ist,
da liegt immer eine der folgenden drei Ursachen zu Grunde: entweder
Ueberfüllung des einheimischen Marktes; oder Störung des auswärtigen
Verkehrs, etwa durch Krieg; oder endlich Abnahme des Verbrauchs durch
Armuth. Es kann also die Stockung nicht durch Vermehrung der Geldmenge,
sondern nur durch Beseitigung dieser Ursachen gehoben werden
(p. 11 fg.).
Die herrschenden Ansichten über %Handelsbilanz% konnte North
begreiflicher Weise nicht theilen. Ihm scheinen die vielen
Declamationen gegen den französischen, den ostindischen und den
Metallbarrenhandel gleich unbegründet. (_Pref._) Niemand ist um
desswillen reicher, weil er sein Vermögen in Form von Geld,
Silbergeschirr u. dgl. m. besitzt; ja er würde sogar ärmer werden durch
das unmittelbare Liegenlassen solcher Güter. Derjenige ist am reichsten,
dessen Vermögen im Wachsen begriffen (p. 11). Aehnlich bei ganzen
Völkern. Das Geld, welches für Kriegszwecke ausgeführt wird, ist eine
Verminderung, dagegen das im Handel ausgeführte Geld eine Vermehrung des
Nationalvermögens. (_Pref._) Denn der Handel ist weiter Nichts, als ein
gegenseitiger Austausch des Ueberflüssigen (p. 2). Wie thöricht es ist,
die Ausfuhr der edlen Metalle zu verbieten, zeigt sich am deutlichsten,
wenn man denselben Grundsatz auf die Verhältnisse eines einzelnen
Kaufmanns oder einer einzelnen Stadt überträgt. Eine Stadt, welche nur
Waaren, nicht aber Geld ausführen dürfte, würde sehr bald von allem
Verkehre abgeschnitten sein, und dadurch ins Elend gerathen. In
Handelssachen aber verhalten sich die einzelnen Nationen zur Welt ganz
ebenso, wie die einzelnen Städte zum Reiche, die einzelnen Familien zur
Stadt (p. 13 fg.). Im Handel bildet die ganze Welt nur Ein Volk, und die
einzelnen Nationen sind die Individuen dieses Volkes. Der Verlust eines
Handels mit einer Nation muss demnach als eine entsprechende Einbusse
vom Handel der ganzen Welt betrachtet werden. (_Pref._) Daher ist denn
auch die Einfuhr von Geld an sich nicht vortheilhafter, als z. B. die
Einfuhr von Holzklötzen; höchstens wäre der Unterschied von Bedeutung,
dass man das Geld, wenn man zu viel davon haben sollte, leichter
transportieren kann. Kein Staat braucht desshalb für seinen Geldvorrath
ängstlich besorgt zu sein. Ein reiches Volk wird nie daran Mangel leiden
(p. 17). -- Hiermit hängt es zusammen, dass North auch dem
%Binnenhandel% die gebührende Ehre zollt. Der gewöhnlich s. g. Reichthum
(_plenty, bravery, gallantry_) kann zwar nicht ohne auswärtigen Handel
aufrecht erhalten werden; ebenso wenig aber der auswärtige ohne
Binnenhandel. Beide stehen im Zusammenhange (p. 15 fg.)
Zwischen Grundrente und %Kapitalzins% glaubt der Verfasser einen genauen
Parallelismus wahrzunehmen. Das s. g. _Interest_ ist weiter Nichts, als
_Rent for stock_; der _Stock-lord_ entspricht dem _Land-lord_. Das
Einkommen beider weiss North nur dadurch zu erklären, dass sie von ihrem
überflüssigen Boden und Kapitale an Solche vermiethen, welche dessen
bedürftig sind. Hierbei hat jedoch der Grundbesitzer einen Vorzug vor
dem Kapitalisten: dass nämlich sein Miether nicht im Stande ist, das
Grundstück zu stehlen. Dieser grössern Sicherheit wegen muss die
Grundrente niedriger stehen, als der Kapitalzins. Die Höhe des letztern,
wie der Preis einer jeden Waare, hängt von der verhältnissmässigen Zahl
der Borger und Darleiher ab. Man kann daher nicht sagen, dass ein
niedriger Zinsfuss den Handel vergrössert; sondern ein Handel, welcher
das Kapital des Volkes vergrössert, macht den Zinsfuss niedrig
(p. 4 fg.). Alle Zwangsgesetze zur Herabdrückung des Zinsfusses werden
von North gemissbilligt. Gerade ein hoher Zinsfuss bringt alles
vorhandene Geld, das sonst vielleicht im Kasten versteckt, oder zu
Schmuck u. s. w. verwandt worden wäre, in den Handel. Auch kann bei
Darlehen von sehr verschiedener Sicherheit unmöglich derselbe Zinsfuss
angemessen sein. Ein Zwang in dieser Hinsicht würde mehr dem Luxus zu
Gute kommen, als dem Handel, weil die grosse Mehrzahl der Darlehen
verschwenderischen Gutsherren zur Beförderung ihrer Consumtion gemacht
werden. Man sollte daher den vielgepriesenen Holländern namentlich darin
folgen, dass man die Bestimmung der Zinshöhe ganz dem freien Verkehre
zwischen Gläubiger und Schuldner überliesse. In einem armen Lande muss
der Zinsfuss hoch sein; Gesetze, um diess zu hindern, würden unfehlbar
umgangen werden; denn z. B. durch Waarenkäufe auf Zeit ein Anlehen zu
ganz beliebigem Preise zu machen, kann die Gesetzgebung nimmermehr
verhindern (p. 6 ff.). Wäre kein Umgehen des Verbotes möglich, so würde
der Handel selbst verringert werden: denn wo kein gehöriger Zinsfuss, da
hört das Borgen und Leihen auf (p. 8).
Auch in anderen Stücken ist North für %Handelsfreiheit%. Die meisten
Irrthümer in Handelssachen rühren daher, dass die Einzelnen ihr
unmittelbares Privatinteresse für den allgemeinen Massstab des Guten und
Bösen halten. Und da giebt es Viele, welche, um in ihrem eigenen Handel
etwas zu gewinnen, gar nicht bedenken, wie viel Andere dabei leiden.
Jedermann, der etwas zu verkaufen hat, möchte die Uebrigen gesetzlich
angehalten sehen, ihm hohe Preise zu bezahlen; während er selber
durchaus nicht gemeint ist, von den Vortheilen des freien Marktes irgend
etwas einzubüssen. Nun ist aber jede Gunst, welche dem einen
Handelszweige oder Interesse gegenüber dem andern zu Theil wird, ein
Missbrauch, und schmälert in entsprechender Weise den Nutzen des
Publicums. Wenn man die Menschen zwingt, nach Vorschrift zu verkehren,
so mag diess für Diejenigen, welche sie bedienen, vortheilhaft sein;
aber der Staat gewinnt dadurch Nichts, weil dem einen Unterthanen so
viel genommen, wie dem andern gegeben wird. Kein Handel kann für das
Publicum unvortheilhaft sein; denn wenn er es sein sollte, so würden die
Menschen ihn aufgeben. Wo immer die Kaufleute gedeihen, da gedeihet auch
das Publicum, von welchem sie einen Theil bilden. Kein Gesetz kann dem
Handel seine Preise vorschreiben; diese müssen und werden sich selbst
bestimmen; oder wenn das Gesetz ja Wirkung thut, so ist es ein
Hinderniss für den Handel, und somit schädlich. (_Pref._) Aus allen
diesen Gründen ist noch kein Volk durch Staatsmassregeln reich geworden;
sondern Friede, Fleiss und Freiheit sind es, die Handel und Reichthum
verschaffen: Nichts Anderes. (_Postscr._) Wenn der Friede gewahrt, gute
Justiz aufrecht erhalten, die Schifffahrt nicht gefesselt, die
Gewerbetreibenden ermuthigt werden, indem man sie, je nach ihrem
Vermögen und Charakter, an den Ehren und Anstellungen der Regierung
Theil nehmen lässt: so wird das Kapital des Volkes wachsen, und folglich
Gold und Silber im Ueberflusse vorhanden, der Zinsfuss niedrig sein, und
das Geld nicht fehlen können (p. 22 fg.). -- Ganz besonders eifert North
gegen %Luxusgesetze%, die insgemein bloss in armen Ländern gefunden
werden, und als Mitursache dieser Armuth zu betrachten sind. Die
unbeschränkten Gelüste der Menschen sind der vornehmste Sporn zur
Thätigkeit (_industry and ingenuity_); wollten sich die Menschen an dem
unbedingt Nothwendigen genügen lassen, so würden wir eine arme Welt
haben. Ein Gesetz welches die Menschen zwingt, ihre Ausgaben enger zu
beschränken, als sie von selbst gethan hätten, muss sie zugleich von
derjenigen Thätigkeit abschrecken, welche sie sonst zur vollen
Befriedigung ihrer Wünsche entwickelt haben würden (p. 14 fg.
_Postscr._).
Die Rathschläge, welche North in den, damals so dringenden[172], Fragen
der %Münzpolitik% ertheilt, stimmen mit seiner Theorie der
Verkehrsfreiheit vollständig zusammen. So nennt er jede
Münzverschlechterung, mag sie im Schrote oder im Korne geschehen, einen
Betrug, welcher den Gläubigern zu Gunsten ihrer Schuldner Nachtheil
bringt, aber dem Volksvermögen nicht den mindesten Vortheil. Denn bloss
Namen werden hier geändert; das Einzige aber, worauf es bei Münzen
ankommt, ist ihr innerer Werth. (_Pref. Postscr._) Dessgleichen erklärt
er sich mit starken Worten gegen das englische Herkommen, die Münzen
ohne Schlagschatz zu prägen: diess sei eine stete Bewegung, um
unaufhörlich einzuschmelzen und zu münzen, und so die Goldschmiede und
Münzer auf Kosten des Publicums zu füttern. (_Pref. p. 11. 18._)
Diess der Hauptinhalt des merkwürdigen Buches, zu dessen Charakteristik
und Lobe ich nichts Besseres zu sagen weiss, als dass es, mit äusserst
wenigen und geringfügigen Aenderungen, ohne im Mindesten aufzufallen,
ein Kapitel des Adam Smith'schen _Wealth of Nations_ bilden könnte, mit
ähnlichen Vorzügen, ähnlichen Fehlern. Auch die Form ist in ihrer Weise
ansprechend: schmucklos und ungezwungen, aber von derber Männlichkeit
und geistreicher Kürze. Der Verfasser hätte fürwahr nicht nöthig gehabt,
sich in der Vorrede weitläufig darüber zu entschuldigen, dass er in so
einfacher Sprache und ohne viel logisches Gerüst geschrieben. Wenn er
sich übrigens rühmt, seinen Gegenstand «philosophisch» erfasst zu haben,
so denkt er bei diesem Ausdrucke an die _philosophia nova_, welche im
17. Jahrhundert eine so glänzende Rolle gespielt, und zumal die
Naturwissenschaften so mächtig reformiert hat. «Die alte Philosophie
hatte mehr mit Abstractionen verkehrt, als mit Wahrheiten, und war damit
beschäftigt gewesen, Hypothesen zu bilden, um einen Ueberfluss von
zweifelhaften und ungreifbaren Principien zu schaffen: wie z. B. der
gerade oder oblique Lauf der Atome _in vacuo_, Materie und Form,
Privation, feste Sphären, _fuga vacui_ und manche von ähnlicher Art,
wodurch man über Nichts Gewissheit bekam. Aber nach dem Erscheinen von
Descartes vortrefflicher Schrift _De methodo_, die in unseren Tagen so
viel Billigung und Anklang findet, lösten sich alle diese Chimären bald
auf und verschwanden. Und seitdem ist unsere Kenntniss grossentheils
eine mechanische geworden: ein Wort, das ich nicht weiter zu erklären
brauche, als dass es hier bedeutet, auf klare und einleuchtende
Wahrheiten gebaut.» (_Pref._)[173] Es ist also die bekannte
wissenschaftliche Richtung gemeint, welche durch Bacon eröffnet, durch
Cartesius besonders mathematische Arbeiten fortgesetzt, in den
_philosophical Transactions_ der Londoner königlichen Gesellschaft
ausgebreitet worden ist, um in Newtons _Principia philosophiae naturalis
mathematica_ (1687) ihren Gipfel zu erreichen. Eine Richtung, zu deren
würdigen Vertretern, und zwar auf dem für uns nächstliegenden Gebiete,
Sir William Petty und Sir Dudley North gehören.