»Hier!« klang es kläglich dicht neben ihr.
»So geben Sie mir doch mal Ihre Hand, damit ich überhaupt weiß, wo Sie
sind!«
Frobenius tappte mit der Rechten in die Finsternis und bekam etwas
wunderbar Weiches und Festes zu fassen ... einen elastischen,
lebenswarmen Mädchenarm ... der glitt ihm rasch durch die Finger, und
er fühlte nun die kräftige, leise bebende Hand. -- --
»So, nun warten Sie -- ich werde mich bücken und die Brille suchen!«
sagte Nelly zu Frobenius.
Himmel, wie seine Stirn brannte -- sicherlich hatte es eine tüchtige
Beule gegeben über der Nase ...
»Da, wahrhaftig! Ich hab sie -- aber, o weh: ein Glas fehlt -- und das
andere scheint zerbrochen zu sein!«
»Geben Sie nur her -- ein zerbrochenes Glas ist besser als gar keins!«
»So -- und nun ... nun kommen Sie weiter!«
Sie zog ihn vorwärts an ihrer Hand ... an ihrer lieben, festen Hand ...
o Gott, wie gut das tat, so sicher geführt werden ...