Eggenberg;
anfänglich ebenfalls neben einem Sumpfteiche, dann führte mich bald der
Pfad aufwärts in den jungen Wald. Fürchterliches Gekrache erschütterte
den festen Boden, schwarzer Dampf zog in dichten Wolkengestalten über
die Wipfel der Bäume -- ich nahte dem Steinbruche, welchem durch Pulver
die Grätzer-Pflastersteine abgezwungen werden; unwillkührlich dachte ich
an das Sprichwort »viel Geschrei um geringe Wolle.«
Zu Eggenberg durchschritt ich den oft beschriebenen Graf
Herbersteinischen Park; möge hier immerhin die Grätzer lebensfrohe Welt
an Sonn- und Feiertagen Erholung finden; desto weniger scheint ein
Wochentag dieselbe verschaffen zu können; Menschenmangel, und die
Ueberzahl von jämmerlich zugeschnittenen Bäumen, welche kaum sich,
vielweniger den Besucher vor drückender Sonnenhitze verwahren, bannen
den Einzelnen nur zu schnell von dannen. Zweckmäßiger ist jedoch das
Schloß gebaut und eingerichtet.
Eine schöne Kastanienallee führt nach Grätz zurück; doch nicht dieser
sanften Einladung folgend, sandte ich nur noch dankbare Rückblicke
dieser unvergeßlichen Stadt, und wanderte dann frohen Muthes auf ebener
Fläche nach _Straßgang_, wo ein kleiner Hügel zur Rechten die
Gnadenkirche St. _Florian_ trägt. Früher sieht jedoch von der höchsten
Waldspitze rechts die Wallfahrtskapelle St. _Peter_ und _Paul_ auf den
Wanderer majestätisch herab. Auf diese Art von den heiligen Hallen
sattsam besehen, darf man sich schon getrost in den dunklen Wald wagen,
durch welchen eine gute Fahrtstrasse den Pilger in einer Stunde nach