CO + O = CO₂

Wärme gewonnen wird.

[35] Die Änderung der elektromotorischen Kraft mit der Temperatur kann

man durch Gegeneinanderschalten zweier Akkumulatoren (+ mit +, - mit -

verbunden) demonstrieren, von denen der eine in ein Wasserbad gestellt

wird.

[36] Wenn der Elektrolyt an der Stromlieferung (dem chemischen

Umsatze) beteiligt ist, so ist eine Änderung der elektromotorischen

Kraft mit der Säuredichte zu erwarten. Diejenigen, welche behaupten,

daß „die Schwefelsäure nur als elektrolytischer Leiter diene‟ und daß

„die Sulfatbildung ein rein sekundärer Prozeß sei‟, müssen folgern,

daß die elektromotorische Kraft unabhängig ist von der Säuredichte. --

Diesbezügliche Messungen sind an vollgeladenen Zellen vorzunehmen,

denen man eine geringe Menge Elektrizität entnommen hat.

[37] Unter einem Grammolekül (abgekürzt „Mol‟) einer Substanz versteht

man soviele Gramme der betr. Substanz wie das Molekulargewicht

anzeigt. Das Molekulargewicht der Schwefelsäure ist 98, mithin ist ein

Mol H₂SO₄ gleich 98 g H₂SO₄.

[38] Die Masse, die sich in den Schichten befindet, in denen sich der

chemische Umsatz abspielt, nennt man aktive Masse.

[39] Die Diffusionsvorgänge sind von M. U. ~Schoop~ näher untersucht

worden. Siehe Sammlung elektrotechnischer Vorträge, Bd. V. Stuttgart

1903. F. Enke.

[40] Die Konzentrationsänderungen an beiden Elektroden sind nicht die

gleichen. Zunächst nämlich bewirkt die ungleiche

Wanderungsgeschwindigkeit der beiden Ionenarten eine

Konzentrationsverschiebung, sie strebt die Konzentration an der

positiven Elektrode zu erhöhen und an der negativen zu vermindern.

Ferner wird durch die Wasserbildung an der positiven Elektrode dort

die Konzentration verringert. Drittens spielt die Porosität der

aktiven Masse eine Rolle. Je größer nämlich die Porosität ist,

umsomehr Säure steht für den chemischen Umsatz im Innern der Platten

zur Verfügung, umso weniger sinkt die Konzentration. ~Mugdan~ wies

nach, daß die Konzentrationspolarisation an der positiven Elektrode

die größere ist.

[41] Selbst durch einfache Umsatzgleichungen werden kompliziertere

Verhältnisse wiedergegeben. Die Gleichungen sind einfach, weil sie nur

den Anfangs- und den Endzustand sowie die Gewichtsverhältnisse

angeben. Wenn man auf die Frage, wie sich der Umsatz vollzieht, näher

eingeht, so findet man, daß sich auch bei den einfachsten Reaktionen

verschiedene Vorgänge abspielen müssen.

[42] Zeitschr. für Elektrochemie, 1903, =9=, 267.

[43] 4H₂O = 4H· + 4OH′.

[44] Dies ist gestattet, da die zusammenfassende Endgleichung nur

angeben soll, welche Substanzen vor und welche nach der Entladung

vorhanden sind.

[45] Nennt man die Konzentration der vierwertigen Bleiionen in der mit

PbO₂ gesättigten Lösung (in den Poren) c₁, diejenige der OH-Ionen c₂,

so erfolgt das Zusammentreten dieser beiden Ionenarten, sobald c₁ . c₂

einen gewissen Wert erreicht hat.

[46] Dort spielen sich nämlich die zur Entstehung des Bleisuperoxydes

führenden Vorgänge ab.

[47] Der Einfachheit halber wollen wir im folgenden annehmen, daß von

zwei durch Dissoziation des Bleisulfates entstandenen Bleiionen eines

in ein Bleisuperoxydion übergeht.

[48] Zeitschr. f. Elektrochemie, 1896, S. 420 und 653.

[49] Die Ionen haben das Bestreben, ihre Ladungen zu behalten, das

häufig als ~Haftintensität~ bezeichnet wird und mit der chemischen

Affinität verglichen werden kann. Diese ist für die verschiedenen

Ionenarten verschieden groß. Diejenigen Ionen, deren Haftintensität am

geringsten ist, werden am leichtesten, d. h. bei der geringsten

Spannung abgeschieden. Damit ist die Möglichkeit gegeben, aus einer

Mischung verschiedener Elektrolyte, z. B. zweier Salze, die positiven

Ionen nacheinander herauszuelektrolysieren.

[50] Die beiden negativen Ladungen liefert die Stromquelle, ebenso die

für die Entionisierung des Bleisuperoxydiones nötige positive

Elektrizität.

[51] Den vier H· der vorigen Gleichung entsprechen zwei SO₄′′.

Die Akkumulatoren: ihre Theorie, Herstellung, Behandlung und Verwendung. · 第 56 / 66 题