(Lene kommt atemlos hergeeilt und überschaut den Festplatz. Sie ist
in bescheidenem Sonntagsputz.)
Lene. Später Franz.
Lene: Da ist der Platz — doch ist schon alles leer,
Hier hängt das Schloß, das Fest ist längst vorbei,
Ich kam zu spät, zu spät trotz aller Eile.
Wo er wohl ist? Ich sehn’ mich so nach ihm
Und kann ihn nicht erreichen! (Franz tritt hervor.)
Franz: Sucht ihr Mux?
Lene (fährt zusammen): Um Gott, wie habt ihr mich erschreckt! Wer seid
ihr?
Franz: Marbachers Altgesell, der Franz. Und ihr?
Lene: Ich bin die Lene, Martins Braut.
Franz (erfreut): Ei so?
Da hol’ ich ihn, das wird ihn sicher freuen.
Lene: Ach, könnt ihr das? Dann tut’s, ich bitt euch drum!
(Franz läuft fort, Lene schmiegt sich an den Baum.)