5. Auftritt.

Erster, zweiter, dritter Bürger. Das Weib. Wendel.

Dritter Bürger: Sagt Leute, ehrlich, wie gefiel es euch?

Ging euch denn gar nichts ab bei der Geschichte?

Erster Bürger: Ein wenig kurz war’s.

Dritter Bürger: Sonst mißfiel euch nichts?

Zweiter Bürger: Wenn ich’s aufrichtig sagen soll: der Mux

War gar zu wenig höflich und bescheiden,

Nahm alles hin, als ob es so sein müßt;

’s ist alles recht, es ist ja sein Verdienst,

Doch braucht er sich drum nicht so aufzublasen.

Wenn einem Christenmenschen etwas glückt

Und man ihn lobt, so schickt sich’s, daß er sage:

Mit Gottes Hilfe habe ich’s vollbracht,

Mit Gottes Hilfe werd’ ich’s weiterbringen.

Dritter Bürger: Aha! Das ist’s, was ich euch sagen wollt,

Doch horcht, was ich euch weiter drüber sage.

Nicht Hochmut war’s, daß Mux es unterließ,

Den Namen Gottes heute auszusprechen,

Er hat es nicht gewagt.

Zweiter Bürger: Warum denn nicht?

Dritter Bürger: Weil ihm der Teufel half bei seinem Werke,

Das ging mit rechten Dingen nimmer zu.

Das Weib: Herrgott im Himmel, wenn das richtig wäre!

Zweiter Bürger: Dann möchte ich in Muxens Haut nicht stecken

Und wär’ er noch so reich und angeseh’n.

Erster Bürger: Wenn er dem Teufel wirklich sich verschrieben,

Dann hol’ ihn auch der Teufel! Wendel komm’!

Wendel: Hoch soll er leben!

Zweiter Bürger (lachend): Doch der Teufel nicht?

Wendel: Hoch soll er leben, dreimal, dreimal hoch!

Erster Bürger (gibt dem Knaben einen Klapps):

Schweig, Esel du!

Wendel (heulend): Ihr habt es doch gesagt,

Ich soll recht schrei’n.

Erster Bürger: Nun ist es schon genug;

Wir gehen heim, die Lust hat nun ein Ende. (Alle

ab, bis auf Franz, der im Hintergrunde bleibt.)

Der Teufelsschlosser · 第 10 / 53 题