VIII.

Der Sommer neigte sich dem Ende zu, und die Herbstmanöver standen in

Aussicht. Burda meinte, er würde diese wohl hier nicht mehr mitmachen,

da bis dahin seine Einteilung in das neue Korps erfolgt sein müsse. Es

wären ohnehin schon sechs Wochen seit dem Tage der Aufforderung

verflossen, und er könne sich nur wundern, daß noch keine Entscheidung

herabgelangt sei. Er zeigte sich daher äußerst betroffen, als nach

einiger Zeit verlautbart wurde, daß der Oberleutnant von H..., welcher

der Sohn eines Feldmarschall-Leutnants und der einzige Offizier des

Regiments war, der sich außer Burda gemeldet hatte, in das Korps berufen

worden sei, und zwar mit dienstlicher Verwendung beim Generalkommando in

Lemberg. Aber er übertäubte diese Betroffenheit sofort vor sich selbst,

indem er ausrief: »Nun ja, nach Lemberg! Mich hat man für Wien ins Auge

gefaßt, und es wird sich dort bis jetzt keine offene Stelle ergeben

haben.«

Aber noch am selben Tage wurde ihm, als wir gerade mit einigen anderen

Offizieren im Kasernenhofe standen, von einer Ordonnanz ein

Dienstschreiben überbracht, das er, beiseite tretend, hastig aufriß,

erbleichend las und dann zu sich steckte.

Sobald wir allein waren, sagte er mit heftiger, aber tonloser Stimme:

»Mein Gesuch ist abschlägig beschieden.«

Das war vorauszusehen gewesen. Denn es mochten im ganzen doch viele

Gesuche eingereicht worden sein, und da hatten wohl wie gewöhnlich

Nepotismus und Protektion den Ausschlag gegeben.

»Dahinter steckt eine Intrige!« fuhr Burda fort.

»Eine Intrige?«

»Gewiß. Hatte ich doch gleich Unheil geahnt, als ich den

Generaladjutanten in der Loge mit dem Kommandierenden verhandeln sah!«

»Wieso?«

»Ist der Kommandierende nicht ein Graf Z...? Und gehören die Z... nicht

zu jenen Familien, welche, wie ich dir sagte, gewissermaßen in die

Rechte der ehemaligen Grafen Burda getreten sind? Was Wunder also, daß

man, da der Generaladjutant vertrauliche Mitteilungen gemacht haben

wird, später alle möglichen Machinationen ins Werk gesetzt hat? Aber ich

werde dem Generaladjutanten schreiben!«

»Um Gottes willen!« rief ich aus. »Bedenke doch, was du tun willst! Wie

kannst du denn nur mit völliger Gewißheit annehmen, daß sich auch alles

so verhält, wie es dir erscheint? Hast du denn überhaupt hinsichtlich

jener Angelegenheit schon etwas erfahren?«

»Nein, noch immer nicht. Und erst jetzt fällt es mir auf, daß bereits

sieben Monate verstrichen sind, seit ich die Papiere nach Brünn gesendet

habe. Ich werde sofort urgieren.«

»Das tu,« sagte ich, froh, einen Weg zur Ablenkung gefunden zu haben.

»Und versprich mir, daß du nichts unternimmst, bis du Antwort erhalten

hast. Und wenn sich dann zeigt, daß dein Verdacht gegründet ist -- --«

Er sann einen Augenblick nach.

»Du hast recht; ich muß meiner Sache vollkommen gewiß sein. Aber das

sage ich dir, lange warte ich nicht. Ich werde auf sofortige Antwort

dringen, und wenn diese nach Ablauf einer Woche nicht erfolgt ist, so

schreibe ich dem Grafen G... -- und möglicherweise auch dem Fürsten.

Denn wer weiß, was man _diesem_ alles über mich hinterbracht hat -- und

wie würde ich dann in _ihren_ Augen erscheinen, wenn ich es an mir

haften ließe.«

Damit ging er und überantwortete mich völliger Ratlosigkeit. Denn

nunmehr schien es zum äußersten kommen zu wollen. Wenn er sich zu einem

tollen Schritt hinreißen ließ -- war er verloren!

Schon in einigen Tagen kam er zu mir in die Wohnung gestürzt.

»Da hast du den Beweis«, sagte er und hielt mir einen Brief entgegen.

»Schon aus dem insolenten Tone dieses Schreibens wirst du erkennen, wie

sehr ich berechtigt war, Verdacht zu schöpfen.«

Ich entfaltete den Brief und las ihn. Am Eingang entschuldigte sich der

Schreiber, daß er zu seinem Bedauern nicht in der Lage sei, Günstiges

berichten zu können. Vor allem hätten sich jene Anhaltspunkte, die er

bei den »von Burda« in Sachsen zu finden gehofft, durchaus hinfällig

erwiesen. Denn diese angebliche »erste Linie« leite ihren Stammbaum

nicht allzu weit zurück -- und zwar bis zu einem sicheren Daniel Burda,

der zu Anfang dieses Jahrhunderts als kurfürstlicher Sattelknecht

aufgeführt erscheine. Nun müsse dies allerdings eine Hofcharge gewesen

sein; allein wie es sich herausgestellt habe, sei besagter Daniel Burda,

der Sohn eines einfachen Posthalters auf dem platten Lande, erst infolge

jener Eigenschaft in den Adelsstand erhoben worden. Und was nun die

»zweite Linie« beträfe, so wisse der Herr Oberleutnant am besten selbst,

daß bereits das möglichste versucht worden sei, den allein maßgebenden

Punkt aufzuhellen. Dies würde aber für alle Zeit um so schwieriger

bleiben, als in Österreich, vornehmlich aber in Galizien, Böhmen und

Mähren, eine ganz unübersehbare Anzahl von Personen existiere, welche

den Namen »Burda« führen und dabei in den untergeordnetsten

Lebensstellungen sich befänden (Handwerker, Fuhrleute und dergleichen).

Schreiber könne also nur mit bestem Wissen und Gewissen den Rat

erteilen, diese ganz und gar in der Luft schwebende Angelegenheit

endgültig fallen zu lassen.

»Dieser Mensch ist offenbar bestochen!« schrie Burda, nachdem ich zu

Ende gelesen hatte. »Aber ich werde das nicht so hinnehmen!«

»Was willst du denn tun?«

»Ich werde dem Kommandierenden eine Herausforderung zugehen lassen!«

»Bist du wahnsinnig?« rief ich aus. »Oder fühlst du wenigstens nicht,

daß dich ein solches Beginnen aller Welt gegenüber in den Verdacht des

Wahnsinns bringen müßte? Und womit könntest du die Herausforderung

begründen -- angenommen selbst, daß dieser Brief von seiten des

Kommandierenden inspiriert worden wäre? Wird er es zugestehen? Wird er

überhaupt eine Herausforderung annehmen?«

»Er muß! Er ist Offizier wie ich und du!«

»Allerdings. Aber es ist dir doch bekannt, daß hohe Vorgesetzte derlei

Zumutungen als schwere Subordinationsvergehen behandeln -- und bestrafen

lassen. Es könnte dir deine Charge kosten!«

»Oho!« kreischte er. »Das möcht' ich denn doch sehen! -- Aber du kannst

recht haben«, fuhr er nachdenklich fort. »Man darf ihm immerhin zumuten,

daß er sich hinter seine Stellung verschanzt. Da muß man ihm denn

indirekt zu Leibe gehen und sich an seinen Neffen halten.«

»An seinen Neffen?«

»Nun ja! Du kennst doch den knabenhaften Ulanenrittmeister mit dem

Molkengesicht, dessen Schwadron seit einigen Wochen auf Feuerpikett hier

ist?«

»Allerdings -- vom Sehen --«

»Dann wirst du auch bemerkt haben, wie arrogant der Bursche ist. Er

dankt kaum, wenn man ihn grüßt.«

»Ich glaube, du tust ihm unrecht«, erwiderte ich. »Ich halte ihn für

einen ganz harmlosen Menschen. Seine Unart scheint mehr einer gewissen

Verlegenheit zu entspringen.«

»Ach was!« entgegnete Burda gereizt. »Ich weiß das besser. Und jetzt

wird mir auch klar, weshalb man sich seit einiger Zeit im Englischen Hof

am Kavalleristentische sehr sonderbar benimmt.«

Daran war etwas Wahres, und ich selbst hatte davon gehört. Denn im

Regiment, woselbst man an Burda seit dessen Bestreben, in das

Adjutantenkorps aufgenommen zu werden, eine immer schärfere Kritik übte,

wurde teils mit Entrüstung, teils mit Schadenfreude behauptet, er sei

auf dem besten Wege, sich öffentlich bloßzustellen. So hätten sich die

Kavallerieoffiziere, welche im Englischen Hof sehr opulent zu dinieren

pflegten, bereits über die Grandezza lustig gemacht, mit der er im Hotel

erscheine und ein Kuvert zu mäßigem Preise samt einer kleinen Flasche

Rotwein bestelle. Infolgedessen habe man ihm dort (natürlich ganz

harmlos und ohne zu ahnen, welche besondere Anzüglichkeit damit

verbunden war) auch den Stichelnamen »der verwunschene Prinz« beigelegt.

Ich sagte daher jetzt nicht ohne Verlegenheit: »Das solltest du gar

nicht beachten. Man weiß ja, daß die Herren >auf stolzen Rossen< uns

bescheidene Fußgänger immer ein wenig von oben herab ansehen.«

»Nein, nein, das ist es nicht allein. Der Rittmeister hat offenbar durch

seinen Onkel Wind bekommen -- und bei Tisch allerlei über mich

vorgebracht.«

»Das sind Einbildungen, lieber Freund.«

»Durchaus nicht. Ich weiß es jetzt bestimmt. Und du sollst dich selbst

überzeugen; ich lade dich ein, heute mit mir zu speisen.«

Diese Einladung war mir natürlich sehr unerwünscht; da er aber darauf

bestand, und ich überdies befürchten mußte, daß er sich in der Stimmung,

in der er war, ohne meine Begleitung zu einem aufsehenerregenden Schritt

könnte hinreißen lassen, so sagte ich schließlich zu.

Der Speisesaal im Hotel zum Englischen Hof wurde am späteren Nachmittag

wenig besucht. Um ein Uhr mittags und sieben Uhr abends fand dort

Wirtstafel statt, an welcher eine gemischte, zumeist aus Fremden

bestehende Gesellschaft teilnahm, in den übrigen Stunden kamen nur

selten Gäste. Regelmäßig aber zwischen vier und fünf Uhr speisten an

einem langen, eigens für sie bereitgehaltenen Tische die Offiziere des

Feuerpiketts samt anderen Kavalleristen, die sich in Prag aufhielten.

Unter den letzteren befand sich auch ein reckenhafter Kürassierleutnant

namens Schorff, welcher dem Generalstabe des Kommandierenden zugeteilt

war, eigentlich jedoch nur bei gewissen Gelegenheiten als Galopin

verwendet wurde, eine militärische Sinekure, die er sich, weiß Gott wie,

mochte zu erobern gewußt haben. Man hieß ihn allgemein den »Amerikaner«,

obgleich er in Deutschland geboren war; sein Vater aber sollte sich

seinerzeit in den Minen Kaliforniens ein fabelhaftes Vermögen erworben

haben. Andere behaupteten, dieser sei Spielpächter in Homburg gewesen.

Gleichviel, der junge Baron Schorff -- auch so wurde er, ohne es zu

sein, genannt -- erhielt von Hause wahre Unsummen Geldes, die er in

auffallendster Weise verausgabte. Er hatte die schönsten und stärksten

Reitpferde, einen prachtvollen Viererzug, hielt eine Loge im Theater,

mehrere Mätressen und so weiter. Dabei war er ein Spieler und Raufbold

ärgster Sorte, dem jedermann gern aus dem Wege ging; selbst die Frauen,

die doch sonst von derlei Erscheinungen angezogen werden, wichen ihm mit

einer Art von Entsetzen aus.

Es war etwas über fünf, als Burda und ich im Englischen Hof erschienen.

Am Kavalleristentische hatte man bereits abgespeist; Kaffee und Likör

wurden soeben serviert. Aber die Gesellschaft schien nicht Lust zu

haben, ein fröhliches Gelage, das offenbar stattfand, deshalb

abzubrechen. Man hatte noch Champagnergläser vor sich, welche von neuem

gefüllt wurden. Dabei herrschte eine laute, ausgelassene Heiterkeit,

dergestalt, daß unser Eintreten, sowie der Gruß, den wir darbrachten,

nicht bemerkt -- oder doch übersehen wurde.

Burda warf mir einen bedeutungsvollen Blick zu. Dann näherte er sich dem

Tische und rief: »Meine Herren, wir haben gegrüßt, und ich ersuche Sie,

unseren Gruß in geziemender Weise zu erwidern.«

Die Gesellschaft hob die Köpfe und sah ihn überrascht an. Schorff aber,

der mit dabei war, sprang auf, schnellte das Monokel, das er beständig

im Auge trug, mit einem kunstvollen Ruck weit von sich und verbeugte

sich in überaus grotesker Weise vor Burda, indem er in seiner

rheinländischen Aussprache sagte: »Wir haben die Ehre, dem Herrn

Oberleutnant unsere Reverenz zu machen.«

»Ich verbitte mir derlei Scherze, Herr Leutnant,« entgegnete Burda mit

absichtlicher Umgehung des kameradschaftlichen Du, »und mahne Sie an die

Achtung, welche Sie Ihrem Vorgesetzten schuldig sind.«

»Was? Was ist das?« rief Schorff, dessen breites, bartloses Gesicht sich

purpurrot färbte, während er mit wieder eingeklemmtem Glase Burda

herausfordernd ansah.

»Herr Rittmeister,« sagte dieser, sich an den jungen Grafen Z...

wendend, der obenan saß, »ich fordere Sie auf, Ihr Ansehen zu gebrauchen

und dem Leutnant Schorff das Unziemliche seines Benehmens vorzuhalten.«

Der Rittmeister nahm eine säuerlich lächelnde Miene an und zupfte

verlegen an den dünnen Härchen auf seiner Oberlippe. Schorff aber kehrte

sich gegen ihn und sagte: »Haben Sie gehört, Graf? Sie sollen mir einen

Verweis erteilen -- aber sagen Sie lieber dem verwunschenen Prinzen, daß

er sich in acht nehmen möge, ich könnte ihm sonst an die Hüfte greifen.«

Diese Worte erregten trotz der peinlichen Situation eine gewisse

Heiterkeit; einige lachten sogar laut auf.

Burda war leichenfahl geworden.

»Das ist infam!« kreischte er jetzt. »Sie benehmen sich samt und sonders

wie Buben!«

Nun folgte eine unbeschreibliche Szene. Die Kavalleristen waren

aufgesprungen, um sich auf Burda zu stürzen, der an seinen Säbel griff.

Schorff langte mit verkehrter Hand nach einer Champagnerflasche, die im

Eiskübel steckte -- die ärgsten Tätlichkeiten, ein blutiges Gemetzel

standen bevor.

Aber in diesem Augenblicke hatte ich auch die nötige Geistesgegenwart

gefunden und trat dazwischen. »Meine Herren,« rief ich, »ich bitte zu

bedenken, wo wir uns befinden! Man wird bereits aufmerksam.«

Es war so. Ein Kellner, der eben hatte eintreten wollen, war mit offenem

Munde in der Tür stehengeblieben. Hinter ihm erschien ein zweiter, ein

dritter; auch vor den offenen Fenstern des ebenerdig gelegenen Saales

hatten sich auf der Straße einige Neugierige angesammelt, um nach der

Ursache des Lärmes zu forschen.

Das wirkte. Die Kavalleristen nahmen, wenn auch unwillig, ihre Plätze

wieder ein.

»Jeder von uns weiß nunmehr, was zu geschehen hat,« fuhr ich fort und

legte eine Karte auf den Tisch. Burda, vor Aufregung am ganzen Leibe

zitternd, tat desgleichen; hierauf ließen wir uns in einer entfernten

Ecke des Saales nieder und befahlen unser Diner.

Drüben war finsteres Schweigen eingetreten, nur Schorff wollte sich noch

immer nicht zufrieden geben und konnte in seinen wiederholten halblauten

Wutausbrüchen nur mit Mühe beschwichtigt werden. Endlich erhob man sich

und ging, ohne uns anzusehen.

»Das ist eine schöne Bescherung«, sagte ich nach einer Pause.

»Fürchtest du dich vielleicht?« entgegnete Burda in scharfem Tone. Er

war bereits vollkommen ruhig geworden, und eine eigentümliche

Befriedigung leuchtete aus seinen grauen Augen.

»Ich fürchte für dich«, sagte ich ernst. »Du wirst dich nun mehrere Male

hintereinander zu schlagen haben.«

»Je öfter, je besser! Das ist es gerade, was ich beabsichtigte!«

Ich konnte nicht umhin, ihn mit einiger Bewunderung anzublicken. Was er

da sprach, war keineswegs Prahlerei. Es entsprang, das fühlte ich,

wirklichem Mute, wenn auch vielleicht dem Mute des Don Quichotte, der es

für sich allein mit ganzen Heeren aufnahm.

»Ja,« fuhr Burda fort, indem er sich mit sehr gutem Appetit an das

Gericht machte, das man uns eben vorgesetzt, »ja, es soll Aufsehen

machen -- es soll und wird eine ^cause célèbre^ werden!«

Ich verstand ihn. Er erwog, welchen Eindruck diese ^cause célèbre^ auf

die Prinzessin machen würde -- und da war er denn wieder glücklich auf

dem alten Wege.

»Daran solltest du jetzt gar nicht denken«, warf ich ernüchtert ein. Und

von einem plötzlichen Gedanken befallen, setzte ich hinzu: »Wer weiß

übrigens, ob alles wirklich so kommt, wie wir voraussetzen.«

»Wieso? Wieso?« fragte er hastig.

»Je nun, vielleicht beliebt es allen diesen Herren, sich hinter Schorff

zu verschanzen -- und ihn allein die ganze Sache austragen zu lassen.«

»Oho! Da habe ich auch ein Wort mitzusprechen!«

»Allerdings. Aber du wirst es nicht verhindern können, daß Schorff den

Anfang macht.«

Er hob den Kopf und sah mich stirnrunzelnd an.

»Was willst du damit sagen?«

Ich schwieg, denn ich wagte nicht auszusprechen, daß Schorff ein sehr

gefährlicher Gegner sei. »Je nun, er ist ein bekannter Raufbold,« warf

ich endlich leicht hin.

»Das mag er sein. Auch wir führen unsere Klinge. Fatal ist es

allerdings, daß sich gerade dieser freche, aufgeblasene Plebejer hat

vordrängen müssen. Aber wenn es nicht zu ändern ist, immerhin! Der Herr

Rittmeister wird mir nicht entgehen.«

Wir waren beim Dessert angelangt, und nachdem wir den Kaffee genommen

hatten, forderte mich Burda auf, mit ihm den Abend auf der Sophieninsel

zuzubringen, wo heute vor einem gewählten Publikum Konzert im Freien

stattfand.

Sämtliche Werke 9: Novellen aus Österreich III · 第 10 / 53 题