Der Maschinentelegraph schrillt, die Umdrehungen der Schraube werden
geringer, die Maschine stoppt. Eine Weile noch bleibt das Schiff in
Fahrt, die Bugwelle wird kleiner, das Schraubenwasser verliert sich, und
zischend entweicht der überschüssige Dampf durch den Schornstein. Leicht
schlingert der gestoppte Dampfer in der Dünung. Scharfe Befehle hallen
von der Brücke über das Schiff. Drüben liegt der Feind, vor dem ein
Entkommen nicht mehr möglich ist, Schiff und Ladung aber sollen und
dürfen ihm nicht in die Hände fallen. Der Gegner darf nicht einmal
wissen, welch kostbares Gut das angehaltene Schiff barg, welch kühne
Pläne es hatte. An verschiedenen Stellen, besonders im Maschinenraum und
im Wellentunnel werden Sprengpatronen angebracht. Es bedarf nur noch des
Befehls, um sie anzuschlagen.
Während dieser Vorbereitungen geht auf dem U-Boot, das sich vorsichtig
nähert und dann wieder, noch in sicherer Entfernung, stoppt, ein neues
Signal hoch: Schicken Sie sofort ein Boot mit den Schiffspapieren. Noch
ist der Wachoffzier beim Durchblättern des Signalbuches, als der
Kapitän, der das U-Boot aufmerksam betrachtet hat, einen lauten Ruf
ausstößt. Erschreckt fährt der Offizier hoch. »Schmeißen Sie Ihr Buch
ruhig in die Ecke, kommen Sie schleunigst und sehen Sie mal hin! Das ist
doch ein deutsches U-Boot!« Ungläubig starrt der Angerufene seinen
Vorgesetzten an, wie mechanisch wiederholt er die vernommenen letzten
Worte: »ein deutsches U-Boot?« Dann halb stammelnd, als ob er die
Tragweite des eben Gehörten nicht recht begriffe, stößt er hervor: »Ja
... aber Herr Kapitän, was wollen wir denn dann eigentlich?«
Mit einem Schlage springt die Stimmung an Bord, die eine Sekunde vorher
noch äußerst gedrückt war, um. Wie ein Lauffeuer verbreitet sich die
Nachricht durch das ganze Schiff: »Ein deutsches U-Boot!« Auf der Back
und auf dem Vorschiff winken die Leute mit ihren Mützen, stürzen dann
mit freudigen Gesichtern auf das Bootsdeck, wo sofort eines der Boote
soeben zu Wasser gefiert wird.
Das U-Boot hat inzwischen die Fahrt auf den Dampfer zu wieder
aufgenommen. Kaum drei Seemeilen mehr liegt es ab, deutlich sind alle
Einzelheiten zu erkennen. Auf dem Turm stehen zwei Offiziere, die
unentwegt den Dampfer mit ihren Doppelgläsern im Auge behalten, am
Geschütz sind drei Leute klar zum Feuern. Das Rohr ist auf das Ziel
eingestellt, die Abzugsleine eingehakt. Mit weißen Buchstaben leuchtet
vorn am Bug die Nummer des Bootes aus der grauen Schiffswand heraus, die
deutsche Kriegsflagge flattert über dem Turm. Auf dem Dampfer ist die
Aufmerksamkeit übrigens nicht minder scharf wie drüben. Noch ist die
Bezeichnung nicht genau zu erkennen, dann aber nach wenigen Minuten
rufen drei Stimmen fast gleichzeitig: »U 157!«
Das Boot ist zu Wasser gefiert, das Seefallrepp gleitet über die
Reeling. Eben schickt sich der Erste Offizier an, mit den
Schiffspapieren unter dem Arm die schmale Leiter herunterzuklettern, als
Sörensen auch schon neben ihm steht. »Bleiben Sie mit den Papieren nur
ruhig hier, ich will selbst hinüberfahren. Der Kommandant ist ein guter
Bekannter von mir, der mir es auch trotz unseres Schornsteines glauben
wird, daß wir keine Engländer sind.«
Das Boot stößt ab. In gleichmäßigem Takte tauchen die Riemen ins Wasser,
kräftige Fäuste holen scharf durch, um denen drüben zu zeigen, daß der
Dampfer seine Bootsbesatzung in Trimm hat. Das gute Pullen scheint den
U-Boots-Leuten, die dem kleinen Fahrzeug jetzt mit langsamer Fahrt
entgegenkommen, auch etwas ganz Ungewöhnliches zu sein. Drüben stecken
sie die Köpfe zusammen und tauschen wohl ihre Gedanken über diese
eingefahrene Bootsbesatzung aus, die so sehr gegen die Bilder, die sich
sonst beim Anhalten englischer Dampfer zeigen, absticht. Rasch aber
findet das Rätsel seine Lösung. Im Augenblick, als das Boot anlegt, tönt
vom Turm eine Stimme herunter: »Mensch, Sörensen, sind Sie das oder ist
das Ihr Geist? Sie haben doch nicht bei den Engländern angemustert?«
Die Hand des an Deck gestiegenen Kommandanten holt den Kapitän in
kräftigem Schwung auf das Schiff herauf. Er kann so schnell gar
nicht antworten, wie die Fragen hageln. In vertraulichem Gespräch
ist aber rasch alles erörtert, was zu wissen nötig ist. Wenn der
U-Boots-Kommandant auch das Ziel nicht kennt, dem der so merkwürdig
vermummte Dampfer zustrebt, so bedarf es für ihn doch keiner langen
Erklärung. Muß er sich doch selbst sagen, daß es sich hier wieder um
eines jener kühnen Husarenstückchen handelt, wie sie in der deutschen
Marine ja nicht selten sind. Und den Mann, der nach festem Händedruck
wieder seinem Schiff zufährt, kennt er genau. Er weiß, daß dort die
richtige Persönlichkeit auf dem richtigen Fleck steht. Minuten später
ist das Boot geheißt, weißes Schraubenwasser quillt auf, der Dampfer
setzt sich in Bewegung. Ein letzter Flaggengruß noch hüben und drüben,
größer wird die Entfernung, und nach einer halben Stunde haben sich die
beiden Schiffe aus Sicht verloren.
Es ist, als hätte das U-Boot auch das gute Wetter mit sich genommen. Die
bisher so klare Kimm verschwimmt in grauem Dunste, dichte Wolken
beziehen den Himmel, ein trüber Wintertag senkt sich über die See. Kaum
ist die Sonne verschwunden, als sich die Kälte der nördlichen Breite
auch schon doppelt unangenehm fühlbar macht. Feucht dringt sie bis auf
die Haut, nur kräftige Bewegung vermag das unangenehme Gefühl zu
vertreiben. Immer näher schiebt sich von allen Seiten der Dunst heran.
Nur wenige hundert Meter bleibt es sichtig. Im Frieden würde jetzt die
Schiffsglocke ununterbrochen läuten, warnend würde die Dampfpfeife ihre
tiefen Töne in den Nebel hineinbrüllen, aus dem andere Fahrzeuge wohl
antworten würden.
Jetzt heißt es, unbeobachtet und ungestört diese Breiten passieren. Kein
Schiff darf auf die Spur gelenkt werden und auch nur ahnen, daß hier ein
Dampfer die Sperrlinien durchbrechen will. Sörensen kann es nur recht
sein, wenn das Wetter noch dicker wird. Diese Tarnkappe ist ein noch
besserer und wertvollerer Schutz als die Nacht mit ihrer Dunkelheit. Die
nächsten achtundvierzig Stunden bedeuten den Höhepunkt der Gefahr. Seit
der Erklärung der Nordsee als Kriegsgebiet seitens England im November
1914 versuchen seine Kreuzer, Zerstörer und sonstigen Bewachungsschiffe,
einen Gürtel vor den nördlichen Eingang zur Nordsee zu legen, um
deutschen Schiffen das Auslaufen zu verwehren und die Neutralen unter
scharfer Kontrolle zu halten. Bei klarem Wetter ist ein Durchkommen hier
so gut wie ausgeschlossen, nur Nebel und schweres Wetter können dieses
jedem Völkerrecht hohnsprechende Vorgehen zunichte machen. Um so
vergnügter ist die Besatzung des Dampfers. Die Aussichten für das
glückliche Durchschlüpfen sind um so günstiger, als vollkommene
Windstille herrscht, die darauf schließen läßt, daß das diesige Wetter
anhalten wird.
Längst ist die Dunkelheit hereingebrochen. Vom Himmel ist nichts zu
sehen, dicke Wolken decken alles. Der Ausguck ist doppelt besetzt. Vorn
auf der Back, zu beiden Seiten und am Heck versuchen die Augen, den
dichten Schleier, der die Nacht stockduster macht, zu durchdringen.
Aufmerksam lauschen die Ohren, ob nicht irgend ein Geräusch zu vernehmen
ist. Nur das Stampfen der Maschinen und das Rauschen der See an den
Bordwänden ist hörbar, oder ab und zu die Laute der hoch über der
Nebeldecke nach Süden ziehenden Seevögel. Kaum ein Auge schließt sich in
dieser Nacht. Jeden Augenblick kann ein feindliches Schiff auftauchen.
Dann heißt es, schleunigst in das rettende Dunkel entweichen oder, wenn
es zu spät ist, die äußersten Folgen ziehen. Stunde um Stunde wird der
Ausguck abgelöst. Nur das Maschinenpersonal hat sich in den Kleidern zu
kurzer Ruhe auf die Koje gelegt. Ihr Körper muß unbedingt Ruhe haben,
sollen die Leute den schweren Dienst weiter versehen können. Die
angespannten Nerven arbeiten unaufhörlich weiter, auch gaukeln die
wildesten Bilder herauf ... ein dumpfer Sirenenton ... ein Blitz ... ein
schmetternder Schlag ... in gleichmäßigem Takte stampft die Maschine,
bis endlich der tiefe Schlaf der Erschöpfung die Müden aufnimmt. Wenige
Stunden später geht es wieder in den Heizraum und die Maschinen hinunter
zu harter, alle Kräfte beanspruchender Arbeit.
Ganz unmerkbar lichtet sich die Dunkelheit, und die grauen
Nebelschleier, die im Duster der Nacht verschwunden zu sein schienen,
werden wieder sichtbar. In dicken Massen, als wenn sie aus dem Wasser
hochstiegen, liegen sie auf der von der Dünung leicht bewegten
Oberfläche. Stellenweise scheint sich der dichte Schleier mitunter
lichten zu wollen, es ist aber nur Täuschung.
Kapitän Sörensen läßt sich durch das sonst so gefährliche Wetter nicht
behindern. Mit voller Fahrt zieht sein Schiff auf Westkurs weiter. Heißt
es doch die gute Gelegenheit rücksichtslos und bis zum Aeußersten
auszunutzen.
Seit Stunden schon fährt das Schiff zwischen Schottland und Norwegen,
dem Gebiete, in dem die englische Admiralität mit Hilfe des Aufgebots
ihrer Schiffe jegliches unbeobachtete Durchfahren zu verhindern
versucht. Auch in diesem Augenblick sind sicherlich zahlreiche Fahrzeuge
in See und pendeln unablässig die ihnen zugewiesenen Strecken auf und
ab. Bei diesem Nebel aber muß es schon der blinde Zufall sein, der sie
auf die Spur der Deutschen brächte. Während die Oberfläche vom Schiff
aus wenigstens auf hundert Meter noch sichtbar ist, ist schon der obere
Teil des Schornsteins von einem dünnen Schleier umwallt. Er wird
dichter, je höher es geht und um die Masten brauen die Schwaden schon so
sehr, daß die Stengen wie in Wolken verdämmern.
Nichts ist zu hören. Wieder nur stampfen wie während der Nacht die
Maschinen in gleichmäßigem Takte, schlagen die Kesselspeisepumpen,
dringt ab und zu das Geräusch schließender Feuertüren unter den Kesseln
herauf. Jeden anderen Laut scheint der Nebel aufzusaugen. Kapitän
Sörensen ist die ganze Nacht nicht von der Brücke gekommen. Nur gegen
Morgen hat es für ihn auf einem Stuhl hinter dem Schutzkleide der Brücke
kurzen Schlummer gegeben. Die Gefahr läßt ihn keine Ruhe finden.
Unablässig geht er von einer Nock der Brücke zur anderen, spornt die
Ausguckmannschaften zur scharfen Aufmerksamkeit an, dann wieder wirft er
einen Blick auf die im Kartenhaus ausgebreitete Karte und rechnet und
wägt, wie lange es noch dauern kann, bis die Gefahr sich verringert.
Wenn das Wetter nur noch den Tag über so bleibt, ist er morgen früh im
Ozean, wo die Wahrscheinlichkeit, angehalten zu werden, fast gänzlich
geschwunden ist.
Bis kurz vor Mittag ereignet sich nichts. Gerade als die Ablösung an
Deck kommt und der Wachhabende seinem Nachfolger den Dienst übergibt,
kommt es plötzlich ganz unvermittelt aus dem Nebel heran. Zwei kurze,
abgehackte Töne ... Eine Sirene! Noch ist der zweite Ton nicht
verklungen, als auch schon der Befehl nach der Maschine hinunter kommt:
»Stopp!« Einige Handgriffe, der Dampf ist abgestellt. Sofort hört das
Stampfen der Maschinen auf, und in tiefem Schweigen schlingert der
Dampfer in der Dünung. Kein Laut, der seine Anwesenheit verraten könnte,
dringt nach außen.
Gespannt, mit äußerster Aufmerksamkeit lauscht alles in den Nebel
hinaus, späht, ob sich nicht im nächsten Augenblick ein dunkler Körper
aus dem grauen Brodem heranschiebt ... Da ... wieder kommt es heran,
deutlicher diesmal. Mehrere, in der Länge abgestufte, durchdringende
Sirenentöne ... Ein Signal anscheinend, das von einem an Backbord nur
wenige hundert Meter entfernten Schiff herrührt.
»Steuerbord 20, langsame Fahrt voraus!«
Leicht folgt das Schiff dem Ruder, dreht nordwärts und entfernt sich aus
der gefährlichen Nachbarschaft. Fünf Minuten verstreichen ... da ...
wieder klingen Töne heran, diesmal direkt voraus. Auch dort steht der
Feind, der auf den Anruf jetzt antwortet. Wieder ein Kommando, und mit
Backbordruder läuft der Dampfer mitten zwischen den beiden
signalisierenden Schiffen hindurch. Eine Weile noch sind die
unangenehmen Töne zu vernehmen, dann werden sie allmählich schwächer,
bis sie ganz in der Ferne ersterben. Die Gefahr ist vorbei. Freilich,
ein bloßer Zufall nur, daß es so glimpflich abging. Kam der Ton nur fünf
Minuten später, dann lief der deutsche Dampfer schnurgerade dem Feind in
die Arme.
Gegen Mittag des nächsten Tages lichtet sich der Nebel. Längst liegt die
Gefahrzone hinter den deutschen Seeleuten, in denen die langlaufende
Dünung des Atlantik ein Gefühl der Erleichterung hervorruft. In großer
Entfernung an Backbord muß Schottland liegen. Noch werden auf der Brücke
die Gedanken darüber ausgetauscht, was die letzten Tage brachten und daß
das Gröbste wohl überstanden sei, als Rauchwolken von Süden her gemeldet
werden. Sie rühren anscheinend von einem niedrigen Fahrzeug mit mehreren
Schornsteinen her! Ein Zerstörer, der in schneller Fahrt auf den Dampfer
zuhält. Ein Engländer! Noch ist er einige Seemeilen ab, als an einer
seiner Signalleinen die Aufforderung hochgeht: Setzen Sie Ihr
Unterscheidungssignal. Sörensen hat den Anruf längst erwartet. Die
Flaggen sind angesteckt, und im nächsten Augenblick flattern die
Unterscheidungsbuchstaben des englischen Trampdampfers vor dem Winde
aus. Der Zerstörer ist querab und stoppt. Bange Sekunden verstreichen.
Genügt ihm diese Beantwortung der Frage oder hält er das Schiff zur
Untersuchung an? Der nächste Augenblick muß die Entscheidung
bringen.
Während alles atemlos fast auf den Zerstörer hinüberblickt, schrillt
dort plötzlich der Maschinentelegraph. Einige kurze Kommandos ertönen,
dann dreht das Schiff mit voller Fahrt ab und hält mit äußerster Kraft
auf einen großen Dampfer zu, der eben von Westen herankommt. Ein
Norweger. Im Ablaufen noch setzt der Engländer das Signal: Bleiben Sie
gestoppt liegen.
Was nun? Anscheinend hat der Zerstörer, wie sein letzter Befehl zeigt,
doch Verdacht geschöpft. Daß er den Neutralen nicht durchschlüpfen
lassen will und ihn zuerst untersucht, bedeutet nur kurzen
Aufschub.
Die Stimmung ist recht ungemütlich. Nur ein Zufall kann die Gefahr
abwenden. Kommen die Engländer an Bord, dann ist alles verloren. Und
eine halbe Stunde später scheint sich das Geschick erfüllen zu wollen.
Ein Prisenkommando begibt sich auf den Norweger, der Zerstörer dreht und
kommt mit voller Fahrt heran. Nicht eine Sekunde lassen ihn die Gläser
aus dem Gesichtsfelde. Jetzt ist er schon so nahe, daß alle Einzelheiten
an Deck deutlich zu erkennen sind. Mehrere Offiziere und Mannschaften
auf der Brücke, am Heck Leute, die plaudernd beisammen stehen. Kaum
tausend Meter ist er ab ... eine weiße Sprengwolke, in die
bräunlich-gelber Qualm sich mischt, erhebt sich mitschiffs, rötlicher
Feuerschein strahlt auf, einzelne Schiffsteile wirbeln in der Luft ...
ein dumpfer Krach ... entgeistert, wie gebannt starren die Augen
hinüber, das Hirn kann den Vorgang, der sich hier in so unmittelbarer
Nähe mit unheimlicher Schnelligkeit abgespielt hat, noch nicht fassen.
Drüben, fast in greifbarer Nähe, lag Sekunden vorher der Feind, drohte
wieder einmal Vernichtung. Die ganze Mühe, alle Pläne und Hoffnungen
vergeblich, das ganze wertvolle Material, das dazu dienen sollte, unsere
letzte Kolonie gegen die Engländer zu verteidigen, verloren auf dem
Grund des Atlantik. Und jetzt! .. Dunkel und träge dringt das Öl zur
Oberfläche herauf, deckt dort, wo eben der Zerstörer noch schlingerte,
die Dünung, wächst und breitet sich weiter ... Kein Lebewesen ... nichts
... mit Mann und Maus in die Tiefe gegangen. Eine Mine? ... Halb
unbewußt hat der Wachoffizier das Wort fallen lassen ... hier, so weit
draußen? ...
Eine ausgestreckte Hand deutet achteraus, ein Ruf ... ein U-Boot! ...
weit ab schon jagt es dahin ... kaum noch ist der Turm, von dem im
Scheine der tiefstehenden Sonne die deutsche Kriegsflagge weht, zu
erkennen ... jetzt stoppt es in der Nähe des Norwegers ...
Flaggensignale steigen auf ...
Die Maschinen stampfen, wirbelnd mahlt die Schraube die blauen Wasser
des Atlantik, das Schiff ist in voller Fahrt. Weit zurück liegen die
durchbrochenen Sperrlinien. Frei ist die Bahn ...