Die Furcht -- --

»Was sagst Du dazu Ingeborg?«

Ingeborg schwieg. Ingeborg schüttelte den Kopf.

»Du mußt sie entkommen lassen, Axel, willst du?«

»Ja!«

Und ich erzählte von der Stelle an: die Gäste jubelten. Und Silvia sprach:

»Bist du so gnädig, Herr, so lohne es dir Gott. Schenke uns beiden Leben

und Freiheit«.

Der König lächelte und nickte.

Da schmetterten Posaunen und die Gäste jubelten, daß die Dächer der

Galerien in die Höhe flogen, und alles ging zum Mahle. --

Ingeborg lächelte.

Es war eine goldene Stunde und die ganze Welt, die Wälder, das Tal, das

Schloß, Ingeborg und ich und Pazzo zu Ingeborgs Füßen, alles war aus Gold,

und der goldene Regen fiel immer noch langsam vom Himmel. Ich fühlte, daß

mein Herz golden war und es begann leise zu klingen wie eine Glocke.

Ingeborg lächelte. Sie lächelte noch nicht wie früher.

»Schöner als all deine Legenden ist die von Axel und Ingeborg. Ingeborg war

dem Tode nahe, aber Axel pflegte sie mit solcher Hingabe, daß sie genas und

nicht sterben konnte. Gibt es eine schönere Geschichte? Nein, nein . . . .

. .«

Diese Stunde war golden und meine schönste Stunde war es.

Schöner als deine Legenden ist die von Axel und Ingeborg . . . . .

Ingeborg · 第 21 / 57 题