Es ist ruhig; weder Kranke noch Verwundete kommen, selten fällt auf dem
Berg ein Infanterieschuß. Ich verfaßte mit Raab den fälligen Rapport,
begann auch noch Briefe zu schreiben, aber der Schlaf wird übermächtig.
Die Hütte ist voll Tabaksqualm; das Paraffinflämmchen leuchtet schlecht
und schneidet mir böse Gesichter. Alle haben sich schon hingelegt; nur
Kristl schnitzt noch Schienen. Er tut immer still und willig, nur
manchmal etwas ängstlich, seinen Dienst.