Abends neun Uhr

Es ist ruhig; weder Kranke noch Verwundete kommen, selten fällt auf dem

Berg ein Infanterieschuß. Ich verfaßte mit Raab den fälligen Rapport,

begann auch noch Briefe zu schreiben, aber der Schlaf wird übermächtig.

Die Hütte ist voll Tabaksqualm; das Paraffinflämmchen leuchtet schlecht

und schneidet mir böse Gesichter. Alle haben sich schon hingelegt; nur

Kristl schnitzt noch Schienen. Er tut immer still und willig, nur

manchmal etwas ängstlich, seinen Dienst.

Rumänisches Tagebuch · 第 54 / 64 题