Das Schicksal geht gelinde mit mir um. Ich habe als Verbandplatz
ein leeres Gendarmeriewachthaus mit weitem Blick über die
Hidegséglandschaft, ungefähr in der Mitte zwischen Bataillonsstab und
Front. Während die Kompagnien in die Stellung stiegen, konnte ich den
ganz versäumten Nachtschlaf ein wenig ersetzen. Nach zwei Stunden
erwachte ich in einem Zustande, der in ähnlicher Form gewiß vielen
bekannt ist, nur achtet nicht jeder auf dergleichen. Ich empfand mich
als einen ovalen, durchaus leeren Raum, etwa drei Sekunden lang, dann
fing ich an, mit unbändiger Gewalt von der linken Seite her ein
unsichtbares Fluidum in mich hereinzusaugen, womit zugleich alle
möglichen Bilder, Gedanken und Worte einströmten, Bekanntes und
Unbekanntes. Plötzlich war ich angefüllt wie ein Luftballon, da wurde
ich erst vollends wach. Dabei hatte ich ein Empfinden, als wäre Glavina
in dem Fluidum aufgelöst gewesen.
Schnee fiel bis zum Abend; nun folgt Klarheit und Frost. Die Russen
sitzen ruhig in ihren Stellungen. Den Gipfel halten sie fest; den
westlichen Hang haben sie aufgegeben. Unten im Tale läuft ihre Linie
dicht vor Hosszuhavas. Auf unserer Seite werden viele Geschütze
eingebaut.