100 - x, 20 - x die Reste, 120 - 6x = 100 - x die Gleichung.

Wird die abzuziehende Grösse auf beiden Seiten addiert und sodann

Gleiches vom Gleichen subtrahiert, so erhält man 5x = 20, x = 4.

Es folgt die Probe, man kann wohl sagen bedauerlicherweise.

Beispiel 2: I, 32, W. 37. Zwei so beschaffene Zahlen zu finden, dass

ihre Summe 20 und die Differenz ihrer Quadrate 80, (auch diese Aufgabe

ist allgemein gestellt und wird am Beispiel allgemein gelöst).

Wir setzen die Differenz beider Zahlen 2x, so wird die grössere x + 10,

die kleinere 10 - x betragen. Nun ist noch zu bewirken, dass die

Differenz ihrer Quadrate 80 ist, sie ist aber 40x, also die grössere

12, die kleinere 8.

II, 9. W. 52. Zweite Lösung der Aufgabe eine gegebene Quadratzahl (16),

in zwei Quadrate zu zerlegen.

x sei die eine Seite, die andere gleich einem um die Seite des

gegebenen Quadrats verminderten ¨beliebigen¨ Vielfachen von x, etwa

2x - 4, x = 16/5, y = 12/5.

Zu dieser Aufgabe bemerkt ¨Fermat¨ am Rand:

Dagegen ist es ganz unmöglich, einen Kubus in zwei Kuben, ein Biquadrat

in 2 Biquadrate und ¨allgemein irgend eine Potenz ausser dem Quadrat

in zwei Potenzen von demselben Exponenten¨ zu zerfällen. Hierfür habe

ich einen ¨wahrhaft wunderbaren Beweis¨ entdeckt, aber der Rand ist zu

klein ihn zu fassen. --

M. H. es gibt seit 200 Jahren wohl keinen wirklichen Mathematiker, der

nicht versucht hatte, den ¨Fermatschen Satz¨ zu beweisen, aber es ist

selbst ¨Euler¨, ¨Dirichlet¨ und ¨Kummer¨ nicht gelungen. Kummer hat

mit der ad hoc geschaffenen Theorie der idealen Primzahlen den Satz

bewiesen, mit Ausnahme der sogn. ¨Bernoullischen¨ Zahlen. Aber dass

Fermat sich getäuscht habe, ist beinahe ausgeschlossen.

III, 22. Vier Zahlen der Beschaffenheit zu finden, dass das Quadrat

ihrer Summe ein Quadrat bleibt, wenn jede der vier Zahlen zu ihm

addiert oder von ihm subtrahiert wird.

Geschichte der Mathematik im Altertum in Verbindung mit antiker Kulturgeschichte · 第 46 / 49 题