Zusammen 9 Brote, welche es sind; für zusammen [**symbol]

M. H. es dauert eine ganze Weile bis wir die Zerfällungen in 2 und 4

ausführen. Der Ägypter zerlegt 4/3 in 1-1/3 und 2/5 + 1/15 = 1/3 + 2/15

und 2/15 = 1/10 + 1/30.

Die Ägypter wussten in ihren Tabellen vorzüglich Bescheid, genau wie

wir mit unserm Einmaleins. Wenn man sich übt, findet man, dass der

Unterschied mit unsern Methoden keineswegs so gross ist.

[Sidenote: 3: Sequem- oder Ergänzungsrechnung.]

Die Tabelle verlangt nun vielfach Subtraktion einer Anzahl von Brüchen

und Division einer Zahl durch eine Summe von Brüchen. Dazu dient die

im 3. Abschnitt gegebene Sequemrechnung -- von quem = vollenden -- das

Causativ also: Vollende, ergänze; quem allein kommt auch vor in No. 21

b, 22 b, 37 e 1.

Ich greife die beiden letzten Beispiele heraus, No. 22:

[** symbols] (30 ist m' b [** symbol];

sequem mā neb ro sa em uā statt mā ist richtiger mi)

Ergänze 2/3 1/30 zu 1.

20 1

(zu ergänzen ist der gemeinsame Nenner 30, die Ägypter beherrschten

die Bruchrechnung vollständig, samt Gleichnamigmachung, Kürzen etc.)

lege zu seinen Unterschied, nämlich 9; Zeichen des Unterschieds ist

[**symbol] gelesen chomt, vervielfältige die Zahl 30 zu vollenden 9.

30

1/10 3

1/5 6

-------

zusammen 9

Es sollen hier 2/3 und 1/30 zu 1 ergänzt werden; es sind auf den Nenner

30 gebracht 20 und 1 Dreissigstel; es fehlen also 9 und 9/30 sind dann

zerlegt in 1/10 und 1/5 womit das Resultat eben aussprechbar, d. h.

deutlich für den Ägypter gemacht ist.

No. 23:

[**symbols]

1/4 1/8 1/10 1/30 1/45 sequem em neb

[**symbols]

cher em uah hi--f ir neb

und 1/9 1/40 im Hinzufügen zu ihm macht 2/3.

Als Generalnenner wird 45 gewählt und die Zähler der Doppelbrüche

werden in Stammbruchform geschrieben, wobei noch 1/8 hinzugefügt wird.

1/4 1/8 1/9 1/10 1/30 1/40 1/45 1/3 [**symbol] 1

11-1/4 5-1/2 1/8 5 4-1/2 1-1/2 1-1/8 1 15 macht 1

Geschichte der Mathematik im Altertum in Verbindung mit antiker Kulturgeschichte · 第 16 / 49 题