Bauplätze, allerhand Graswuchs, um Tümpel im Lehmboden.
Eine Allee, ein Geländer lief mit, flog es in die Ferne wie
telegraphiert, auf, ab, auf, ab, längs abschüssiger Wiesengründe.
Ein kleiner Hügel, der aus dem Tal herauf will, klammert sich an die
Straße. Aber das kostet ihm den Kopf, auf seinem Rumpf stellt Stadtrat
Sch.s Antrag Bänke auf: und alte Alleebäume müssen die Eindringlinge
respektieren, und sie tun es mit einer in langem Leben erworbenen
Gelassenheit, vollführen hinter den Bänken einen Halbkreis und gehen
weiter, schweigend, einen schnurgeraden Trott.
Und hinter Hügel und Geländer der Brand von Rom!
Die Uhr ist sieben.
Zwei Männer stehen da, dem einen hängt die Pfeife aus tabakschwarzen
Zähnen, der andere hält die Hände hinter dem Kopf verschränkt und gähnt,
auf der Straße wird es finster.
Nach einer Weile sind die Bäume schwarz, das Geländer schwarz und die
Grasspitzen Silhouetten, die in den Himmel stechen.
Ein Paar lustwandelt.
Er hat seinen Arm um ihre Taille geschlungen, so gehen sie und haben
keine Eile.
Vielleicht lese ich in einigen Tagen in der N. F. P.: »Die Anna H. kam
täglich in den Laden, wo Kropetz bedienstet war, um das Fleisch für den
Mittagstisch ihrer Dienstherrschaft zu holen. Die jungen Leute fanden
Gefallen aneinander und bald entwickelte sich zwischen ihnen ein
Liebesverhältnis. Dies sollte aber bald getrübt werden.
Eines Tages mietete sich Johann W., der aus Mähren zugereist kam, im
Nachbarhause der H. ein. Das Dienstmädchen erkannte in ihm einen
Bekannten aus ihrem Heimatdorfe und sprach nun öfter mit diesem. Auch
ließ sie sich von ihm zu einer Sonntagsunterhaltung führen, da sie ja
Schulkameraden seien, wie er sagte. Kropetz stellte die H. tags darauf
zur Rede. Sie erklärte ihm den Sachverhalt und sagte noch: »Dir bleib
ich ja doch treu, wenn ich auch einmal mit ihm geh ...« Kropetz glaubte
seiner Geliebten.