Das Geld ist doch eine große Macht. -- --

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Ich kann mich nicht überwinden, ich muß auch diesmal wieder nach alter

Gewohnheit des Abends ein Stündchen auf Deck.

Heute abend traf ich Konrad, allein und auf meinem alten Plätzchen. Es

berührt mich sonderbar; begegnen wir uns hier in einem Empfinden?

Ich legte den Arm um ihn und sah ihm in die Augen.

Heimweh? Armer Junge! Ich hätte es mir denken können......

»Nächstes Jahr gehen wir wieder nach draußen, mein Junge! Wenn du brav

lernst, dann sollst du als Belohnung eine Europareise haben. Auch Lou

wird gern wieder mitgehen, meinst du nicht auch?«

Es leuchtete freudig auf in seinem von Tränen verdunkelten Blick.

Ich selbst habe auch den Wunsch, schon nächstes Jahr wieder an mein

geliebtes Grab zu eilen. Bin ich doch jetzt, durch die Umstände

gezwungen, viel zu früh fortgegangen.

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Ich habe mich entschlossen, erst noch einige Wochen in New York zu

bleiben. Es ist besser für Konrad, er muß erst einigermaßen die Sprache

beherrschen.

Wir haben schon unterwegs nur noch Englisch mit ihm gesprochen. Ich

glaube, es wird ihm leicht werden. Nur muß er einen tüchtigen Lehrer

haben. Wir beide, Lou und ich, wir sind nicht energisch genug. Wenn er

es gar nicht verstehen kann, dann sprechen wir doch immer wieder

Deutsch. Am besten ist es aber, wenn er überhaupt kein Wort Deutsch mehr

hört.

Seelenverkäufer: Das Schicksal einer Deutsch-Amerikanerin · 第 187 / 209 题