Daß ich ihm keinen Sohn schenken konnte, einen Erben für sein
Lebenswerk!
Trotzdem ich zuerst erfreut darüber war, keinem Jungen das Leben
geschenkt zu haben, hat es mich die letzten Jahre doch oft betrübt. So
sehr er auch sein Mädchen geliebt, ein Sohn hat ihm doch gefehlt.
Dort kommt der Mond langsam über die Wipfel der Tannen und wirft sein
blasses, kaltes Licht auf das schmale Bett da drüben.
Wo stand ein Bett wie dieses, so schmal, so kalt und schmucklos!
Und ich lag darin -- vor langen, langen Jahren -- oder war ich es nicht?
War es mein Schatten?
Morgen werde ich vor die Großmutter hintreten und Rechenschaft über jene
Tage fordern. --
Was man dem Kinde damals vorenthielt, der reifen, geprüften Frau wird
man es nicht mehr weigern.