Diesesmal ist in Nr. 42 eine Jüdin, ein schönes, üppiges Weib, ich
möchte darauf wetten, daß der Geigenvirtuose aus Nr. 10 nicht nur zu
einer Tasse Tee zu ihr geht, wenn er abends um zehn Uhr immer so rasch
ins Zimmer schlüpft. -- --
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Morgen sind wir da. Ich bin ganz unruhig vor lauter Erwartung, ob ein
duftender Gruß da ist.
Dieser böse Mensch bringt mit seinen Rosen meine ganze, mühsam
erzwungene Ruhe wieder in Aufruhr.
Was er wohl ist? Ob er ein Geschäft hat? Oder vielleicht Farmer? Das
wäre schön! Ich mochte immer gern auf dem Lande sein, nur einmal hatte
ich Sehnsucht nach der Stadt. --
Aber was fällt mir denn ein! Ich glaube, ich träume wachenden Auges. Was
geht es mich an, was dieser Mann ist?
Aber seine Rosen sind doch schön.
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Rote Rosen! Rot wie Rubinen oder wie Blutstropfen, die aus dem Herzen
eines liebenden Weibes strömen.
Gleich bei meiner Ankunft wurde mir ein Korb gebracht.
Ich war ordentlich zufrieden als sie ankamen. Als ob ich ein Recht
darauf hätte.
Das Herz ist ein sonderbares Ding, die besten Vorsätze wirft es über den
Haufen. --