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Den 8. Februar.
Heute hatte ich einen Brief und ein Paket von der Großmutter. Ein
schöner, warmer Schlafrock für mich war darin und dann noch eine Menge
kleiner Sächelchen. Kinderwäsche! Ach, und von mir! Ich mußte weinen.
Das alles habe _ich_ angehabt, als ganz kleines Würmchen. Ob wohl meine
Mutter alles selbst gemacht hat? Ob sie sich wohl sehr gefreut hat, als
sie mich in den Armen hielt? Ich freue mich gar nicht! Wie könnte ich
auch! Ich wünschte, mein Kind wäre tot. Frau Martin sagt mir auch, die
bedauernswertesten Geschöpfe auf der Welt seien diese unehelichen
Kinder. Niemand liebe sie. Überall würden sie herumgestoßen. Vielleicht
nimmt Großmutter mich mit dem Kinde zu sich, ich wollte es schon recht
gern haben. Aber es soll doch niemand wissen, daß ich ein Kind habe,
deshalb haben sie mich doch gerade hierher gebracht.
Und Rudolph schreibt noch immer nicht!